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  1. Inaktiver User

    AW: Demonstrationen und andere Formen des Protests gegen Pandemiebekämpfungsmaßnahmen

    Meine sagt:

    Es wird keine großen konkreten Veränderungen geben durch das Wirken der QD, außer dass man die Gesellschaft noch mehr als gespalten empfindet.
    Die Pandemie wird in gewisser Weise Alltag, die Maßnahmen auf ein Minimum reduziert - da fehlt dann irgendwann die Grundlage, die Dauerempörung aufrecht zu erhalten.
    Ich hoffe jedenfalls, dass es nicht nur Rachegedanken sind, die das Feuer noch am lodern halten könnten.

    Die Proteststrukturen, die Netzwerke sind aber in der Welt - und die Leute auch, die was verändern wollen.
    Neues Motto?

    Dafür bräuchte es keine Pandemie (im Guten), oder eben eine neue Sau, die durchs Dorf getrieben wird (im Schlechten).

    Bei letzterem tippe ich auf: Maßnahmen/Politik für mehr Klimaschutz.
    Dazu gibt es auch genug alternative Fakten und Meinungen......

  2. Inaktiver User

    AW: Demonstrationen und andere Formen des Protests gegen Pandemiebekämpfungsmaßnahmen

    Ich fürchte, die Wut darüber, es beruflich/politisch/gesellschaftlich nicht weiter als zum Quer-"Denker" gebracht zu haben, wird sich anstauen und irgendwann sehr gewaltsam entladen.

  3. Inaktiver User

    AW: Demonstrationen und andere Formen des Protests gegen Pandemiebekämpfungsmaßnahmen

    ich habe hier einen Artikel der NZZ gefunden, der mir einleuchtet

    Bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie waren die Impfgegner eine kleine, laute Gruppe mit überschaubarem Einfluss. Das zeigt sich an der hohen Impfbereitschaft punkto Masern: Die grosse Mehrheit der Eltern lässt ihre Kinder impfen, rund 93 Prozent.

    Doch laut den aktuellsten Umfragen der Forschungsstelle Sotomo lehnt jeder vierte Einwohner der Schweiz die Covid-19-Impfung ab, in der SVP-Wählerschaft ist es gar über die Hälfte. Das ist nicht allein damit zu erklären, dass die Masernimpfung längst etabliert ist. Bei der Covid-19-Impfung zeigt sich vielmehr, dass aus einer nachvollziehbaren Skepsis gegenüber Neuem eine Glaubensfrage geworden ist. Argumente von Medizinern, die die Ängste relativieren könnten, dringen nicht zu den Menschen durch.
    Dagegen haben die Botschaften der Impfgegner eine grosse Anziehungskraft. «Sie sind meist leicht verständlich, einfach und plausibel formuliert», schreibt Sabrina Kessler, Wissenschafterin an der Universität Zürich, die sich mit Falschinformationen in der Schweiz beschäftigt. «Sie bieten zudem vermeintliche Sicherheit und einfache Antworten in Zeiten grosser Unsicherheit.» Ausserdem seien sie oftmals emotional, sensationalistisch, überraschend, klar in ihrer Bewertung und oft auch ansprechend aufbereitet. Wenn sie dann auch noch ins eigene Weltbild passten, würden sie oft weiterverbreitet.
    Quelle

  4. Inaktiver User

    AW: Demonstrationen und andere Formen des Protests gegen Pandemiebekämpfungsmaßnahmen

    Die SVP ist die größte Partei der Schweiz. Sie gehört zu den Rechtspopulisten.

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    AW: Demonstrationen und andere Formen des Protests gegen Pandemiebekämpfungsmaßnahmen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich sags mal so: ich wollte auch dann keine (Volks)Diktatur haben, wenn diese demokratisch gewählt und legitimiert würde.
    So sehe ich das auch.
    Und mit dieser Auffassung stehen wir voll im Einklang mit dem Grundgesetz: Diktatur, bzw. Abschaffung der freiheitlichen Grundordnung, ist nämlich lt. Verfassung verboten, selbst wenn es die überwältigende Mehrheit der Menschen so haben wollten.
    Der Schutz der freiheitlich demokratischen Grundordnung ist eben mehr wert als das Mehrheitsprinzip.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Proteststrukturen, die Netzwerke sind aber in der Welt - und die Leute auch, die was verändern wollen.
    Neues Motto?
    Dafür bräuchte es keine Pandemie (im Guten), oder eben eine neue Sau, die durchs Dorf getrieben wird (im Schlechten).
    Bei letzterem tippe ich auf: Maßnahmen/Politik für mehr Klimaschutz.

    Dazu gibt es auch genug alternative Fakten und Meinungen......
    Zustimmung - insb. zu den von mir fettmarkierten Passagen.
    Geändert von VanDyck (05.08.2021 um 15:04 Uhr)
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

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    AW: Demonstrationen und andere Formen des Protests gegen Pandemiebekämpfungsmaßnahmen

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Bewegungen und ihre Teilnehmer/Mitglieder können sich auch radikalisieren, auch in relativ kurzer Zeit.
    Ich sehe eher, dass diese bewegung mittlerweile ganz andere mitglieder hat als am anfang. Die sind radikaler, immer gewesen. Während die bisherigen sich nicht zusätzlich radikalisieren.
    Deshalb sehe ich das anders als Du:
    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Ich denke ja, die ganze Angelegenheit mit QD wird ziemlich sang- und klanglos versanden. Klar - ein bissl Randale und Radau wirds noch geben, garniert mit noch so einigen Ungeheuerlichkeiten.
    Die ganze Sache hat einfach zu wenig Substanz, basiert auf zu vielen Luftnummern. Das ist alles viel zu crazy: der Staat kann das nicht gebrauchen, die Politik kann das nicht gebrauchen, der Kapitalismus kann das nicht gebrauchen, und die Gesellschaft kann das alles erst recht nicht gebrauchen.
    Es gibt immer mehr leute, die sich unter dem deckmantel QD sammeln, die ernsthaft gegen den demokratischen staat agieren wollen.
    Der grossteil der ursprünglichen anhänger wird an den rand oder raus gedrängt, und übrig bleibt eine militante, gut ausgebildete truppe.
    nichts ist wie es scheint

  7. Moderation

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    AW: Demonstrationen und andere Formen des Protests gegen Pandemiebekämpfungsmaßnahmen

    Ich denke recht aehnlich wie daggygram, wir hatten ja selbst hier im Thread eine Userin, die sich anfangs lokal bei den QD engagierte. Ihre Sorgen habe ich nicht unbedingt geteilt, aber sie waren nicht extrem und schon gar nicht staatszersetzend, antisemitisch oder etwas aehnlich finsteres. Irgendwann schrieb sie hier, sie sei aus der Gruppe ausgetreten, weil sie mit den Leuten und deren Ansichten nicht mehr klar kam.
    Und das ist natuerlich auch eine beklemmende Entwicklung, dass die militanten Lauten die gemaessigten verdraengen. Wobei ich gemaessigten, den tatsaechlich schlicht besorgten Buergern, da keine Verantwortung zuschieben will, im Gegenteil.
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    "Ich hasse es, wenn Fantasy sich einfach nicht an die Realitaet haelt".
    Maxi Gstettenbauer

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    AW: Demonstrationen und andere Formen des Protests gegen Pandemiebekämpfungsmaßnahmen

    Zitat Zitat von daggy5gram Beitrag anzeigen
    Ich sehe eher, dass diese bewegung mittlerweile ganz andere mitglieder hat als am anfang. Die sind radikaler, immer gewesen. Während die bisherigen sich nicht zusätzlich radikalisieren.
    Ich denke, es ist vor allem dreierlei passiert:
    + ein Teil der gemäßigten Anhänger hat sich distanziert
    + ein weiterer Teil ist dabei geblieben und hat sich radikalisiert
    + und noch ein weiterer, schon immer radikaler Teil, ist dazu gestoßen

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Und das ist natuerlich auch eine beklemmende Entwicklung, dass die militanten Lauten die gemaessigten verdraengen.
    Diese Entwicklung lässt sich häufig dann beobachten, wenn eine soziale Bewegung von Anfang an eher oder sogar vornehmlich indifferent war in ihrer inhaltlichen Stoßrichtung. Wenn das nämlich so ist, dann ist es umso leichter für radikale Kräfte, solch eine Bewegung Zug um Zug zu dominieren, bzw. sozusagen zu 'übernehmen'.
    Kann sich noch irgend jemand an - sagen wir mal - drei griffige inhaltliche Forderungen der früheren Querdenker erinnern? Was wollten die denn eigentlich ursprünglich? Ich jedenfalls muss bei dieser Frage passen.
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  9. Inaktiver User

    AW: Demonstrationen und andere Formen des Protests gegen Pandemiebekämpfungsmaßnahmen

    Zitat Zitat von Wildeblume Beitrag anzeigen
    Warum hast du diesen Beitrag geschrieben?

    Warum schreibst du keine Beiträge von den Teilnehmern der verbotenen Demonstrationen, wie die die Stadt terrorisierten, die meisten kamen aus der Provinz, mit Plakaten, wo von Frieden, haha, geschrieben steht, Polizeisperren durchbrechen wollen, Polizisten angreifen und schwer verletzen, was eine Straftat ist, eigene Kinder mitnehmen und vor sich halten?
    Weil ich es anders wahrgenommen habe und weil ich den Eindruck hatte, dass manche Polizisten willkürlich unnötig viel Gewalt einsetzten. Ich zitierte ja auch den UN-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer. Heute hat er Intervention angekündigt. Melzer hat den Eindruck, dass in mehreren Fällen Anlass genug für eine offizielle Intervention bei der Bundesregierung besteht.

    Dazu wendet sich der UN-Beauftragte über die deutsche Vertretung bei den Vereinten Nationen in Genf an den Bundesaußenminister. Über das Auswärtige Amt muss dann die zuständige Behörde, im konkreten Fall der Berliner Innensenator, mit den Vorwürfen befasst werden und die staatsvertraglich verlangten Untersuchungen einleiten. Melzer ist „sehr besorgt über die Entwicklung von Polizeieinsätzen bei Demonstrationen weltweit“. Dies betreffe nicht nur Länder wie Hongkong, Belarus, Kolumbien und die USA mit der Gewalt gegen „Black Lives Matter“-Aktivisten, sondern leider eben auch die Corona-Demonstrationen in Europa. Melzer: „Da läuft etwas ganz Fundamentales schief. In allen Regionen der Welt betrachten die Behörden die eigene Bevölkerung offenbar zunehmend als Feind.“ (.)

    Melzer über die Demo in Berlin: „Von den Bildern und Informationen, die uns bis jetzt vorliegen, haben wir den Eindruck, dass es sich bei den Protesten mehrheitlich nicht um gewaltbereite Randalierer gehandelt hat. Es waren Frauen, Kinder, Radfahrer, ältere Leute.“ (.)

    Die Polizei sei verpflichtet, „bei ihrem Einsatz auf jeden Fall Verhältnismäßigkeit walten zu lassen“. Gewalt sei lediglich gerechtfertigt, wenn ein Polizist oder eine Drittperson unmittelbar angegriffen werde, etwa, „wenn sich die Behörden gegen einen vermummten Werfer von Molotowcocktails wehren müssen“. Melzer: „Es ist absolut inakzeptabel, wenn die Polizei wegen bloßer Ordnungswidrigkeiten oder zivilem Ungehorsam mit teilweise lebensgefährlicher Gewalt gegen wehrlose Demonstranten vorgeht.“ (.)

    Melzer: „Es ist darüber hinaus widersinnig, eine Demonstration mit dem Hinweis auf den Gesundheitsschutz aufzulösen, wenn dabei Demonstranten mit vollkommen willkürlicher Brutalität zusammengetrieben und verletzt werden.“

    (Hervorhebungen von mir)

    Polizeigewalt in Berlin: UN-Sonderbeauftragter kündigt Intervention an

    Ich hoffe, dass diese Intervention ein Weckruf sein wird für den Berliner Innensenator und für diejenigen, die es angeht.

  10. User Info Menu

    AW: Demonstrationen und andere Formen des Protests gegen Pandemiebekämpfungsmaßnahmen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...
    Melzer über die Demo in Berlin: „Von den Bildern und Informationen, die uns bis jetzt vorliegen, haben wir den Eindruck, dass es sich bei den Protesten mehrheitlich nicht um gewaltbereite Randalierer gehandelt hat. Es waren Frauen, Kinder, Radfahrer, ältere Leute.“ (.) ...


    Mein Eindruck auf Basis der Bilder war ein anderer.
    Und das Frauen oder ältere Leute grundsätzlich keine gewaltbereiten Randalierer sein können, sollte Herr Melzer überdenken.
    Das ist nicht nur Blödsinn, sondern könnte ihm als Diskriminierung ausgelegt werden.

    ... Melzer: „Es ist darüber hinaus widersinnig, eine Demonstration mit dem Hinweis auf den Gesundheitsschutz aufzulösen, wenn dabei Demonstranten mit vollkommen willkürlicher Brutalität zusammengetrieben und verletzt werden.“
    (Hervorhebungen von mir)
    Es dürfte Dich und Herrn Melzer überraschen, aber es geht bei Maßnahmen des Infektionsschutzes nicht allein um die Gesundheit der Leute, die diese Maßnahmen sowieso ablehnen und ignorieren, sondern um die Gesundheit der gesamten Bevölkerung.

    Zudem könnte die Frage aufkommen, welche Priorität diese Demonstrant*innen selbst ihrer Gesundheit beimessen, wenn sie ohne Maske und Abstand an einer verbotenen Demonstration teilnehmen und dabei teilweise Polizist*innen angreifen.

    Wie auch immer, es spricht nichts dagegen, sondern viel dafür, das Verhalten der Polizei zu überprüfen.
    Fragt sich. ob das Ergebnis so ausfällt, wie sich die QD und Du das wünschen.
    Aber wenn nicht, ist ja eh schon klar, was kommt - dann hat "die Regierung" die Untersuchung natürlich zu eigenen Gunsten gedreht.

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