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  1. Inaktiver User

    AW: Demonstrationen und andere Formen des Protests gegen Pandemiebekämpfungsmaßnahmen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich vermute, die haben sich einfach verhauen. Da wird man von einem Kollegen gefragt, ob man bei einer Aktion mitmachen möchte, auf den ersten Blick findet man das Konzept amüsant und sagt zu. Diese Schauspieler stehen dauernd in der Öffentlichkeit und bekommen fast immer positive Resonanz. Die haben sicher nicht mit diesen Shitstorms gerechnet.
    Kann ich mir gut vorstellen.


    Ich finde, dass im Nachhinein viel zu viel in diese Aktion hinein interpretiert wird. ME könnte man das jetzt auf sich beruhen lassen.
    Inzwischen behandelt die Diskussion hier ja mehr die unterschiedliche Rezeption.
    Was ich durchaus interessant finde, diese Bandbreite.
    Geschuldet auch der ironischen Aufbereitung in den Videos, die eben Eindeutigkeit vermeidet und das ganze schillernd macht - jeder kann wahlweise genau verstehen, was gemeint ist und was damit bezweckt werden sollte - oder auch nicht.

  2. User Info Menu

    AW: Demonstrationen und andere Formen des Protests gegen Pandemiebekämpfungsmaßnahmen

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    ....


    Ich glaube allerdings, dass die Stimmung gerade gekippt sein könnte, denn das was diesen Schauspielern nach Veröffentlichung der Videos passiert ist, das ist einfach zu viel und jetzt weiß jeder, was ihm/ihr beim Vertreten einer falschen Meinung passieren kann.
    Bisher konnte das nur Menschen mit Meinungen klar rechts der Mitte passieren, jetzt sieht das anders aus und das dürfte für einige eine ziemlich neue und krasse Erfahrung sein.
    ...
    interessanter aspekt - ja, halte ich für möglich
    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

  3. Inaktiver User

    AW: Demonstrationen und andere Formen des Protests gegen Pandemiebekämpfungsmaßnahmen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn du schreibst, man könne das jetzt auf sich beruhen lassen, meinst du damit, man solle für die Aktion Verständnis aufbringen, oder sie entschuldigen, oder sie gut finden, oder sich von ihr überzeugen lassen?
    Oder denen zustimmen, die sie verteidigen?
    Das ist der Eindruck, der bei mir entsteht.
    "Man" muss gar nichts. Jeder kann sich ein Urteil darüber bilden, das entspricht dann seiner persönlichen Meinung. Ich ziehe mir keine solchen TV-Sendungen rein und ich springe auch nicht über jedes Stöckchen.

    Das kann jeder halten, wie er möchte. Ich denke nicht, dass unsere Meinung für Herrn Liefers relevant ist, egal, wie wir uns hier im Internet echauffieren. Auch die Frage, was "man" tun sollte, ist mE. eher theoretisch. Das einzige, was damit erreicht wird, ist eine fortlaufende Zankerei in diesem Forum, verbunden mit allen möglichen Spekulationen. Wer´s mag....

  4. Inaktiver User

    AW: Demonstrationen und andere Formen des Protests gegen Pandemiebekämpfungsmaßnahmen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Oh doch, es stimmt sehr wohl.
    Hier auch noch einmal für dich: Deutschlandfunk
    Und hier auch: Statista
    Zum Nachlesen.
    Wobei bei der rechten Hetze und bei Antisemitismus bestimmte Gruppen immer schön ausgeklammert werden. Ich meine zB. die "Grauen Wölfe", die in D und Ö vielfach Fuß gefasst haben und sehr militant sind. Auch der muslimische Antisemitismus wird so gut wie nie thematisiert, obwohl er in Frankreich längst das Geschehen dominiert und auch in D existiert. Faschos sind nicht nur Glatzköpfe mit Springerstiefeln, das Phänomen findet sich auch in anderer Verpackung.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Im Vergleich zur rechten Blase sind das Einzelfälle.
    Black Lives Matter und die Identitäspolitik sind für dich "Einzelfälle"? Diese politische Richtung dominiert längst die US-Universitäten und ist auch nach Europa übergeschwappt. Auch das halte ich für eine extreme politische Richtung, allerdings von links.

  5. User Info Menu

    AW: Demonstrationen und andere Formen des Protests gegen Pandemiebekämpfungsmaßnahmen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Jedenfalls ist es dann keine politische Verfolgung wie in der DDR, sondern irgendwas was aus der Gesellschaft heraus geschieht.
    Die Twitterblase ist aber nicht "die Gesellschaft" sondern nur eine extrem meinungsstarke Facette die sehr weit in die Medien hinein strahlt, trotzdem aber nicht die Mehrheit widerspiegelt, Beispiel Identitätspolitik.

    Vielleicht gibt es da einfach keine Steuerung im Hintergrund.
    Nein, das glaube ich garantiert nicht dass das gesteuert wäre, das sind Grabenkämpfe in den sozialen Medien um die Meinungshoheit und damit auch um mediale Macht, denn diese Kämpfe finden ihren Widerhall ja in den etablierten Medien.

    Es gibt noch mehr solcher Beispiele, vielleicht hat man sich daran schon gewöhnt und die Reaktion auf die Schauspieleraktion ist ungewohnt, und ungewohnt heftig - und tritt darum hervor.
    Ist ja auch ein Novum dass sich Schauspieler als Gruppe so artikulieren.
    Das Angriffe von Rechts kommen ist das eine, dass aber Leute aus dem "eigenen Lager" bei einer abweichenden Meinung so nieder gemacht werden das ist halt neu. Bist du nicht 100 % auf meiner Linie dann bist du gegen mich und wer gegen mich ist ist ein Nazi.
    Mir ist bewusst, dass diese Argumentation halt nach AfD klingt und das ist sicher der Punkt warum vielen das schwer fällt so zu sagen, aber das wird derzeit auf breiterer Front so ausgetragen.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

  6. Inaktiver User

    AW: Demonstrationen und andere Formen des Protests gegen Pandemiebekämpfungsmaßnahmen

    ... kunnst.

    Ich fasse zusammen: Du akzeptierst weder Statista noch Deutschlandfunk als Quelle, ignorierst deren Ergebnisse/Veröffentlichungen und orientierst dich lieber an deiner persönlichen, gefühlten Wahrheit.

    Die Quellen und Belege ignorierst du.
    Belege für deine eigenen Behauptungen bleibst du schuldig.

    Da fehlt einer Diskussion jede Basis.

  7. Inaktiver User

    AW: Demonstrationen und andere Formen des Protests gegen Pandemiebekämpfungsmaßnahmen

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Die Twitterblase ist aber nicht "die Gesellschaft" sondern nur eine extrem meinungsstarke Facette die sehr weit in die Medien hinein strahlt, trotzdem aber nicht die Mehrheit widerspiegelt, Beispiel Identitätspolitik.
    Das behaupte ich auch nicht, und ich glaube, das behauptet auch keiner sonst, dass es sich dabei um "die Gesellschaft" handelt.

    Nur dass es eben aus der Gesellschaft heraus geschieht.



    Das Angriffe von Rechts kommen ist das eine, dass aber Leute aus dem "eigenen Lager" bei einer abweichenden Meinung so nieder gemacht werden das ist halt neu. Bist du nicht 100 % auf meiner Linie dann bist du gegen mich und wer gegen mich ist ist ein Nazi.
    .......
    Hm. Aus dem "eigenen Lager" heraus?

    Ich gehe nicht davon aus dass Künstler per se linksliberal sind, auch wenn es viele wohl sind.

    Mich hat ja die politische Positionierung der Schauspieler an sich schon überrascht und ich bin mir sicher, hätten sie sich zu einem Lobgesang auf die Maßnahmen der Bundesregierung zusammen gefunden, der Shitstorm wäre bestimmt nicht kleiner gewesen.
    Nur, und stimme ich dir zu, das mediale Echo wäre wohl weniger empört gewesen.
    Ist aber auch nur meine persönliche Vermutung.

  8. Inaktiver User

    AW: Demonstrationen und andere Formen des Protests gegen Pandemiebekämpfungsmaßnahmen

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    .....
    Mir ist bewusst, dass diese Argumentation halt nach AfD klingt und das ist sicher der Punkt warum vielen das schwer fällt so zu sagen, aber das wird derzeit auf breiterer Front so ausgetragen.
    Ja, das ist dann eben auch unglücklich gemacht.

    Es klingt halt leider nicht nur so (Formulierungen, Begriffe) - es ist halt dann zusätzlich inhaltlich zu vage um da eindeutig eine Grenze zu ziehen zu dem, was die AfD meint und will.
    Und was die AfD meint und will, das ist eben klar: das Ende aller Maßnahmen, sofort.

    Ab davon gab es noch andere Kritikpunkte (Ironie + politische Aussage; Empathielosigkeit...), die aber alle nicht darauf hinaus laufen, dass das hätte gar nicht sein dürfen.

    Ich wünsche mir einfach dass zwischen Kritik und Shitstorm differenziert wird und diskutieren mag ich über Kritikpunkte, aber nicht über Shitstorms weil: die sind, was der Name schon sagt.
    Aber wohl leider in heutiger Zeit schon Usus.

  9. Inaktiver User

    AW: Demonstrationen und andere Formen des Protests gegen Pandemiebekämpfungsmaßnahmen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... kunnst.

    Ich fasse zusammen: Du akzeptierst weder Statista noch Deutschlandfunk als Quelle, ignorierst deren Ergebnisse/Veröffentlichungen und orientierst dich lieber an deiner persönlichen, gefühlten Wahrheit.

    Die Quellen und Belege ignorierst du.
    Belege für deine eigenen Behauptungen bleibst du schuldig.

    Da fehlt einer Diskussion jede Basis.
    Prilblume,
    ich fasse zusammen. Du willst anderen vorschreiben, was sie zu glauben haben und akzeptierst keine anderen Meinungen als deine eigene.
    Da fehlt auch mir jede Basis für eine Diskussion. Aber dir geht es vermutlich eher ums Zanken. Geschenkt. Du findest sicher jemanden, der über deine Stöckchen springt.

  10. Inaktiver User

    AW: Demonstrationen und andere Formen des Protests gegen Pandemiebekämpfungsmaßnahmen

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Nein, das glaube ich garantiert nicht dass das gesteuert wäre, das sind Grabenkämpfe in den sozialen Medien um die Meinungshoheit und damit auch um mediale Macht, denn diese Kämpfe finden ihren Widerhall ja in den etablierten Medien.
    Das ist das Schlimme daran, denn so eskaliert es immer weiter. Ich gehe davon aus, dass die Medien das aus rein geschäftlichen Gründen machen. Wer am lautesten schreit, bekommt am meisten Aufmerksamkeit. Leider. Die Konsumenten könnten das durchaus ändern, wenn sie nicht darauf einsteigen würden.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich gehe nicht davon aus dass Künstler per se linksliberal sind, auch wenn es viele wohl sind.
    Ich gehe davon aus, dass der weitaus überwiegende Teil der Künstler dieser politischen Richtung zuzordnen ist. Das gilt auch für Medienleute.

    Das Herz des deutschen Journalisten schlägt links

    Neutralen Journalismus gibt es kaum. Das fängt bei der Themenwahl an und endet beim Kommentar. In der Politikberichterstattung scheint das Phänomen jedoch besonders virulent zu sein, denn bei der Parteinähe haben deutsche Journalisten stark andere Präferenzen als der Durchschnitt der Bevölkerung.

    Beide Sparten, sowohl der Journalismus wie der Kulturbetrieb, wurden stark von den Alt-Achtundsechzigern geprägt. Sie konnten so ihre Ideen etablieren.
    Geändert von Inaktiver User (03.05.2021 um 14:19 Uhr)

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