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25.04.2021, 18:11
AW: Corona-Demo, das "Fest für Freiheit und Frieden"
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25.04.2021, 18:12Inaktiver User
AW: Demonstrationen und andere Formen des Protests gegen Pandemiebekämpfungsmaßnahm
Ja, ein sehr gutes Interview mit sehr guten Erklärungen über das Warum und Wieso. Von mir auch ein dickes Danke für den Link

Diese Aussagen find ich besonders gut:
Das, was wir mit Corona machen, können wir mit allem machen. Wir können den Autoverkehr komplett einstellen, dann haben wir keine Verkehrstoten mehr. Wir könnten alle möglichen drakonischen Maßnahmen treffen, damit niemand mehr Krebs kriegt. Die Art, wie wir mit Corona umgehen, ist eine andere als die, mit der wir mit dem Tod in unserer Gesellschaft generell umgehen. Natürlich müssten wir eigentlich sagen: Jeder Tote ist einer zu viel. Punkt. Niemand soll sterben. Aber wir sterben alle irgendwann, also haben wir als Gesellschaft einen Modus gefunden, uns durch diesen Widerspruch so durchzulavieren. Wir gehen gewisse Risiken ein. Wir fahren Auto, aber wir haben ein Tempolimit. Wir trinken Schnaps, aber nicht jeden Tag. Und jetzt kommt Covid und da spielen wir auf einmal nach anderen Regeln. Da heißt es auf einmal: Jeder Corona-Tote ist einer zu viel. Wir haben ein neues System. Wir müssen um jeden Preis Corona-Tote verhindern. Das ist das neue Paradigma unserer Gesellschaft. Gleichzeitig läuft das alte Paradigma aber weiter. An anderen Sachen darf man weiter sterben. Wir haben ein schizophrenes System aus zwei Regelwerken, und das führt dazu, dass wir uns absurden Regeln unterwerfen und uns etwas vorlügen und uns als Gesellschaft in eine Zwangsjacke stecken, was zu psychischen Verrenkungen führt. Wenn wir sagen, jeder Corona-Tote ist einer zu viel, dann können die Maßnahmen nie genug sein, und das kritisieren wir mit dieser Aktion. Das führt dann irgendwann zum Exzess, den übersteigern wir, indem wir es nochmal viel weiter drehen. Die Message, die dabei rauskommen könnte, und das ist die bittere Wahrheit, ist: Dass es uns als Gesellschaft irgendwann gelingen muss, dass wir auch Corona in unser etabliertes, erprobtes Verhältnis zum Tod einbauen.
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25.04.2021, 18:13Inaktiver User
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25.04.2021, 18:13Inaktiver User
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- Grund
- off topic, bitte Strangthema beachten
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- Grund
- off topic, bitte Strangthema beachten
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25.04.2021, 18:21Inaktiver User
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25.04.2021, 18:23
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25.04.2021, 18:24Inaktiver User
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25.04.2021, 18:24Inaktiver User
AW: Corona-Demo, das "Fest für Freiheit und Frieden"
Früher hat Lutz van der Horst in der Heute-Show öfter mal Bundestagsabgeordnete zu ihrer Meinung zu bestimmten Gesetzen gefragt und sie antworteten oft das genaue Gegenteil dessen, was sie zugestimmt hatten oder haben überhaupt nicht begriffen, was das Thema war. Spätestens da schwand mein Vertrauen in die Arbeit von manchen Abgeordneten.
Aber dieses "Viertes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite" ist echt wirklich sehr sehr unübersichtlich mit Dutzenden Querverweisen, da kann es gut sein, dass manch einer den Überblick verloren hat.
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25.04.2021, 18:24Inaktiver User
AW: Corona-Demo, das "Fest für Freiheit und Frieden"
Und schon gehts wieder los, merkt ihr was?
Wenn es Morddrohungen gab, gehört das strafrechtlich verfolgt, das ist unterste Schublade!
Scheint mittlerweile Alltag in Deutschland zu sein, Politiker, Anwältinnen, nun auch Schauspieler. Ging ja ziemlich schnell, das auf das Projekt reagiert wurde. Ich hätte es ohne die Bri nicht mal mitbekommen.
Und wem geben wir jetzt die Schuld daran?
Spahn, Merkel, den Medien oder Corona?
Aber 98 % Zustimmung erhalten
ich sags auch hier nochmal, ich wäre für den schwedischen Weg, einschließlich der Konsequenzen, aber dann darf auch bitte keiner jammern, weil bei uns die Bevölkerungsdichte eine andere ist und die Zahlen vielleicht doch steigen.
Achtung Zynismus, es trifft ja die Alten/Älteren, wir haben davon eh zu viel, Renten- und Krankenkassen dürfte es ja eher entlasten, merkt das die Regierung nicht? Stattdessen trifft es den Steuerzahler.
Das wäre doch mal Solidarität.
Ich empfehle die Lektüre von nachgefragts Links im Beitrag zu Schulen und Kindern.[I][ed.]
[ed.]Geändert von Analuisa (25.04.2021 um 20:20 Uhr) Grund: Zita angepasst, Bezug gelöscht
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25.04.2021, 18:27Inaktiver User
AW: Demonstrationen und andere Formen des Protests gegen Pandemiebekämpfungsmaßnahm
Der Wahlberliner Brüggemann räumt grundsätzlich ein, Schauspieler:innen ermuntert zu haben, bei „#allesdichtmachen“ mitzumachen, auch gibt er zu, mehr als nur sein eigenes Video gedreht zu haben – auch wenn nicht sämtliche in Berlin entstandene Videos von ihm gedreht worden seien, etwa weil manche sich selbst mit dem Handy aufgenommen hätten.
Auch die Texte, welche die Schauspieler:innen vortragen, stammen teilweise aus seiner Feder. „Irgendwelche Leute haben Textfetzen in die Runde geworfen, dann haben andere Leute was dazu geschrieben“, sagt Brüggemann. Er habe nicht Buch geführt, welchen Text er geschrieben habe und welchen nicht, betont aber: „Ich als Autor und Regisseur bin natürlich in der Lage, etwas dazu beizutragen.“
Auch inhaltlich, könnte man sagen, ist Brüggemann durchaus erfahren darin, die Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus zu kritisieren. „#allesdichtmachen“ ist nur eine Form, die seine Pauschalkritik in den vergangenen Monaten angenommen hat. Er hat noch weitaus mehr geschrieben als Texte für Videos, die nun einen Shitstorm ausgelöst haben.
Auf dem Soundcloud-Profil mit dem Namen „Noisy Nancy“ fand sich ein Song, der mit den folgenden Zeilen beginnt: „Steckt euch euren Polizeistaat in den Arsch, steckt euch eure Maskenpflicht in den Arsch, steckt eure Abstandsregeln in den Arsch, steckt euch eure Hygienemaßnahmen in den Arsch.“
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Aber er sagt auch Dinge wie: „Ich möchte mal eine klare Untersuchung sehen, ob die Maskenpflicht überhaupt etwas bringt oder nicht.“ Dabei gibt es solche Untersuchungen längst, Forscher:innen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz etwa kamen in einer Studie zu dem Schluss, dass ein Mund-Nasen-Schutz das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus um fast die Hälfte senkt.
Der Regisseur gibt an, er lese eigentlich lieber die Süddeutsche Zeitung, müsse sich Nachrichten zu „alternativen Ansätzen ohne Lockdown“ nun aber „irgendwie in alternativen Medien zusammensuchen“. Quelle
Wie bereits erwähnt und verlinkt, ist Brüggemannn auch in der Initiative "1bis19" aktiv. Da stellt sich schon die Frage, mit welcher Motivation er #allesdichtmachen ins Leben gerufen hat, und wen er damit unterstützen will.



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