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  1. Inaktiver User

    AW: Corona-Demo, das "Fest für Freiheit und Frieden"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ..und es unterstellt einen Vorsatz , eine Absicht.
    Nein, das kann auch aus Naivität geschehen.

    Und/oder weil man sich parallel einer sehr ähnlichen Ausdrucksweise bedient, beabsichtigt/zufällig oder nicht, spielt da weniger eine Rolle: gesagt ist gesagt.

    Ich kann mir vorstellen dass die Künstler diese Vereinnahmung durch die AfD (per Zustimmung/Beifall) nicht auf dem Schirm hatten und das auch nicht wollten.
    Das wiederum ist AfD & Co. egal - Hauptsache, es passt zu deren eigener Agenda.
    Was besseres könnte ihnen gar nicht passieren, denn dadurch fühlen sie sich von einer neuen Seite (Kunst/Kultur) bestätigt, auch wenn das gar nicht so gemeint war.

    Dann kommt man am Ende zu Dementis und Beteuerungen der Beteiligten, dass man die Maßnahmen doch aber gut fände und mit AfD & Co nichts am Hut habe - zu spät. Weil ja nun verbreitet wird, solche Beteuerungen kämen nur aus Angst vor Sanktionen, du kennst das ja....

  2. Moderation

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    AW: Corona-Demo, das "Fest für Freiheit und Frieden"

    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen
    Diese Künstler wollten [...] Auf Missstände aufmerksam machen, den Finger in die Wunde legen, die Gesellschaft spiegeln, zur Diskussion anregen.
    Du meinst, sie wollten zu der Diskussion anregen, die seit 14 Monaten republikweit geführt wird? In allen Wohnzimmern, allen Medien, allen Talkshows?
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

  3. Inaktiver User

    AW: Corona-Demo, das "Fest für Freiheit und Frieden"

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Und ein Satz zu der Künstler-Aktion: Toll hätte ich es gefunden, wenn diese bekannten und privilegierten Künstler*innen ihre Ideen, ihre Fähigkeiten, ihr Engagement und auch ihr Geld (einen kleinen Teil davon) in den Dienst der wirklichen Opfer der Pandemie gestellt hätten. Ich meine gar nicht die Kranken, da hätten sie wenig bewirken können, sondern z.B. die einsamen alten Menschen in den Heimen, die Obdachlosen, die Opfer häuslicher Gewalt, die Kinder aus armen Familien.
    Das haben sie übrigens. Mal anschauen, das Stück? So einige der Beiträge drehen sich um Kinder, häusliche Gewalt.

    Wie schade, dass wohl die meisten Menschen - wie ich hier im Strang schließen muss - eine Meinung zu dem Stück haben, ohne es sich vollständig angesehen zu haben. Die meisten „verlassen“ sich da wohl auf Pressemitteilungen und vereinzelte Satzstücke aus immerhin 64 Minuten.

    Aber das scheint wohl leider „normal“ zu sein.

  4. Inaktiver User

    AW: Corona-Demo, das "Fest für Freiheit und Frieden"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Am besten fand ich den Regisseur, der trocken sagte: Das passiert, wenn man Schauspielern das Drehbuch wegnimmt

    Wir kennen diese Leute nur, wenn sie intelligente Dialoge nachsprechen, die Drehbuchautoren ihnen in den Mund gelegt haben.
    Das heißt dann wohl übersetzt, dass Schauspieler bloß Sprechpuppen sind, die gar nicht selbst denken können.

  5. Inaktiver User

    AW: Corona-Demo, das "Fest für Freiheit und Frieden"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das heißt dann wohl übersetzt, dass Schauspieler bloß Sprechpuppen sind, die gar nicht selbst denken können.
    viele - ja!

  6. Inaktiver User

    AW: Corona-Demo, das "Fest für Freiheit und Frieden"

    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen
    Was ich in dieser ganzen medialen Hysterie kaum lese: Dass man auf die Inhalte der Spots eingeht. Denn worum ging es denn da? Zum Beispiel:

    - ein Klima der Angst in unserer Gesellschaft (mehrfach thematisiert)
    - häusliche Gewalt
    - vergessene Kinder und Familien
    - Selbstgerechtigkeit in der Pandemie (Bashen anderer Menschen auf Twitter, andere Zurechtweisen im Supermarkt)
    - dass man mit Maßnahmenkritik in die rechte Ecke gestellt wird (! gerade bewiesen)
    - dass eine (Maßnahmen-kritische) eigene Meinung derzeit als "krass unsolidarisch" gilt (gerade bewiesen)
    - dass ein Großteil der Berichterstattung Angst und Hysterie verbreitet (Thema von Liefers)
    - dass sich Maßnahmen widersprechen und täglich ändern
    - dass die Meinung mancher Experten / Virologen überhöht wird und die von anderen gebasht, obwohl alle hoch qualifiziert sind (Thema von Liefers)

    Das sind alles wichtige und berechtigte Anliegen, die diskutiert gehören, und das schon lange!

    Stattdessen werden jetzt die Schauspieler gebasht das entsetzt mich, ich kann es nicht anders sagen.
    Herzlichen Dank für diesen Post, Schlaucher

    Volle Zustimmung von mir

  7. Inaktiver User

    AW: Corona-Demo, das "Fest für Freiheit und Frieden"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde, er hat im Gegensatz zu einigen seiner Kolleginnen und Kollegen nicht den Arsch in der Hose um auch nur ein bisschen einzuräumen, dass diese Aktion daneben war.
    Diese Aktion war nicht daneben. Diese Aktion hat mitten ins Schwarze getroffen. Ich finde es bewundernswert, dass Liefers den Arsch in der Hose hat und weiterhin dazu steht, was er gesagt hat. Chapeau, Herr Liefers.

    "In letzter Zeit hab ich aber das Gefühl, dass einige Zeitungen damit beginnen, alte überwunden geglaubte Vorstellungen von kritischem Journalismus wieder aufleben zu lassen. Dagegen müssen wir uns wehren. Das dürfen wir nicht zulassen."

    Das hätte man doch schöner nicht sagen können.

  8. Inaktiver User

    AW: Corona-Demo, das "Fest für Freiheit und Frieden"

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Frei nach Occam ist die einfachste Erklärung oft die richtige: Weil sie gemerkt haben, daß das zwar in der Kneipe gut klang, aber dann auf der Bühne durchgefallen ist.

    Passiert ständig. Man baut oder malt oder schreibt oder komponiert oder filmt irgendwas, was total toll sein müßte (denkt man), und dann ist es Mist. Dann kann man entweder sagen, "stimmt, war Mist, ich mach's besser" oder "ihr versteht nicht, wie genial ich bin." Mit ein paar Abstufungen.
    Zum ersten Absatz: Nein. Man zieht in aller Regel nicht zurück, sondern lässt es auslaufen. Im Internet gibt es Milliarden von Filmchen, Bildchen, etc., die niemand anklickt.

    Zum zweiten Absatz; Ja.

    Die Kunst wird immer weniger, einfältiger und massentauglicher, da die Angst vorm allgegenwärtigen Shitstorm Künstler aller Richtungen hemmt, etwas Neues auszuprobieren.
    Auch wenn die Aktion misslungen ist: Einen derartigen Umgang hat kein Künstler verdient. Man kann die Aktion gut finden oder nicht. Aber einen Künstler zur öffentlichen Rechtfertigung zu nötigen, das passt auch nicht zu einer freien Gesellschaft.

    Und dass man alles, was gesellschaftlich geschieht, daraufhin abklopft, ob es der AfD in die Hände spielt, ist absolut ätzend und hält nebenbei diese Partei in der täglichen Diskussion. Streisand-Effekt. Also genau das Gegenteil von dem, was man erreichen möchte.

  9. Inaktiver User

    AW: Corona-Demo, das "Fest für Freiheit und Frieden"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das heißt dann wohl übersetzt, dass Schauspieler bloß Sprechpuppen sind, die gar nicht selbst denken können.
    Für mich: nein.

    Aber ein Schauspieler ist nun mal jemand, der i.d.R. einen fremden Text darbietet - in seiner eigenen Interpretation, mit eigener Ausdruckskraft.
    Er interpretiert das Werk eines anderen.

    Das ist mir nach wie vor nicht so recht klar, wie hoch der Anteil an reiner Schauspielkunst und eigenen, persönlichen Gedanken ist.
    Vermutlich vermischt sich das, bzw. mal so mal so.
    Wurde hier ja schon belegt dass Richy Müller einen vorgegebenen Text ausgesucht hatte und Liefers eher selber textete.

    Wenn die Schauspieler dabei selber denken, übernehmen sie m.E. allerdings auch eine Verantwortung - eben WEIL sie nicht nur Sprechpuppen sind.

  10. User Info Menu

    AW: Corona-Demo, das "Fest für Freiheit und Frieden"

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Ich habe mich auch über diesen Satz gewundert, farrah.

    Ich will mich hier nicht groß in die Diskussion einmischen, aber ich würde doch gern wissen, was du damit aussagen möchtest? Es gibt doch zur Corona-Pandemie ein paar nicht zu bezweifelnde Tatsachen? Z.B. die 80.000 Todesopfer, die hohe Infektiosität, das Präventionsparadox. Das alles existiert doch unabhängig davon, ob man persönlich Covid-19-Todesopfer kennt. (Ich habe übrigens beruflich bedingt viele Covid-19-Todesopfer kennengelernt. Dennoch schließe ich aus meinem persönlichen Erleben nicht, dass es in den letzten zwölf Monaten keine anderen Todesursachen als Covid19 gegeben hätte.)

    , .
    Ich habe ja lediglich auf hilarys beitrag reagiert, die von drei Fällen in ihrem Bekanntenkreis sprach. Ich kenn eben keinen, isso. Das heißt ja nicht, dass ich nicht anerkenne, dass die Krankheit in einigen Fällen sehr gefährlich sein kann, weiß nicht warum man das immer dazu sagen muss.
    Die Frage dreht sich doch um die Verhältnismäßigkeit, nicht mehr und nicht weniger.
    Es sterben übrigens jedes Jahr ganz ohne Corona knapp eine Million Menschen in Deutschland, und jetzt hoffe ich man Unterstellt mir nicht ich würde die covid toten verhöhnen oder ähnliches, tu ich nicht, jeder einzelne Fall ist beklagenswert.

    Ich habe übrigens auch den Eindruck, dass die Kritiker hier die Videos überhaupt nicht gesehen haben.

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