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Die Diskussion hier ist extra aus dem Corona-Forum hierher verlegt worden, weil es in diesem Strang ausschließlich um die politische Seite der Demos geht.
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30.08.2020, 13:15
AW: Corona-Demo, das Fest für Freiheit und Frieden
Geändert von Analuisa (30.08.2020 um 19:51 Uhr) Grund: Zitat angepasst
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Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
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30.08.2020, 13:27Inaktiver User
AW: Corona-Demo, das Fest für Freiheit und Frieden
Ja, solche Fragen sind wichtig. Vor allem, wenn man sie weiter verfolgt und vertieft.
Weiter würde man nur kommen, wenn man versteht, wie sich Menschen entwickeln.
Ansonsten hat sich für mich zum wiederholten Mal bestätigt: Die Abgrenzug von friedlichen Demonstranten zu anderen Gruppierungen, die vor allem auf Krawalle aus sind, erfolgt nicht und das geht zu 100% auf die Kappe der friedlichen Demonstranten.
Friedlich heißt nicht bar jeder Verantwortung! Friedlich heißt nicht "Ich bin eine kleine Maus und kann nichts dafür". Friedlich bedeutet nicht, dass man passiv bleibt und sich gefallen läßt. Friedlich schließt ein, Position zu beziehen, Grenzen zu ziehen und für deren Einhaltung zu sorgen.
Das ist ein Problem bei vielen Demonstrationen. Egal von welchem politischen "Lager". Immer wieder mischen sich Menschen unter, die voller Hass sind und diesen unter irgendwelchen vordergründigen "politischen" Parolen, "Forderungen" etc. verstecken.
Es sind Lügner, die hassen und zerstören wollen, Krawalle wollen.
Denen muss man nicht nur "Nein!" sagen sondern in Zusammenarbeit mit der Polizei dafür sorgen, dass sie draußen bleiben.
Man muss schon im Vorfeld für klare Abgrenzung sorgen, organisatorisch! Nur klare Worte reichen nicht.
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30.08.2020, 13:28Inaktiver User
AW: Corona-Demo, das Fest für Freiheit und Frieden
Kinder als Bollwerk bei einer sehr umstrittenen Demo mit wenig Rückhalt in der Gesamtbevölkerung mitzunehmen, empfinde ich als ein verabscheuungswürdiges Mittel.
Und die Polizei als Verkörperung allen Bösen hinzustellen, damit machst du es dir sehr einfach.
Meinst du wirklich, die Polizisten hätten sich danach gedrängt, bei allen diesen " Wir sind gegen alles " Sagern für Ruhe und Sicherheit zu sorgen, bei Menschen, die sie mit Flaschen bewerfen, bespucken, die sich verbünden um gemeinsam einen Polizisten so zu verletzen, daß er blind wird? Heimtückisch?
Demonstrationen sind ok. Die Regeln müssen eingehalten werden - von allen. Auch von euch.
Und die sind im Moment MNS und Abstand - für alle. Alt , jung, Kind, Greis, DIcke, Dünne, Dumme und Schlaue.
Demokratie wird gefordert.
Demokratie verlangt von allen Respekt.
Und nein, die sind nicht das Volk.
Aber das Volk gesteht durch seine Wahl der Demokratie allen das Recht zu, seine Meinung zu sagen.
Das ist das Volk.
Und die schwarz Uniformierten sind Polizisten, die dich und deine Familie beschützen unter Einsatz ihres eigenen Lebens, wenn es sein muß.
Die haben Mütter,Väter,Geschwister, Partner und auch Kinder.
Und die Schutzausrüstungen bräuchten sie nicht, wenn statt mit Flaschen und Steinen mit Blumen geworfen würde.
Und jetzt werde ich dich auf meine Ignore Liste setzen, denn jedes weitere Wort wäre Verschwendung.
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30.08.2020, 13:31
AW: Corona-Demo, das Fest für Freiheit und Frieden
Unterschreib ich voll, putulu. Allerdings seh ich auch Schwierigkeiten bei der Durchsetzung, wenn friedliche Gruppen sich gegen Schreier und Gewaltbereite zur Wehr setzen sollen. Ein "ihr dürft bei uns nicht mitgehen" allein wird letztere kaum abhalten. Wie soll's also praktisch gehen?
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30.08.2020, 13:40
AW: Corona-Demo, das Fest für Freiheit und Frieden
Und vor allem: wie kann man diese menschen dazu bringen, sich als teil der gesellschaft zu fühlen?
Das möchte ich trennen. Also, das mit den flaggen und das psychologische.Irgendwelche Flaggen.. Nun gut, es gibt Gesetze. Auf der Ebene wird das dann geregelt.
Aber sonst, was geht in einem Menschen vor, das ist eigentlich wichtig.
Flaggen sind eine aussage. Eine sehr deutliche. Viele der gestern gezeigten sind eine kampfansage an die Demokratie. Darauf muss der staat reagieren; dafür brauchen wir ein politisches konzept.
Mich interessiert auch, was in einem menschen vorgeht, in ganz unterschiedlichen zusammenhängen.
Leider machen die gruppen von gestern es mir sehr schwer. Weil sie den dialog ablehnen.
Wenn ich hier beschreibe, wie ihr verhalten auf mich wirkt, wird es leider nicht als so wertfrei wahrgenommen, wie ich es meine. Da fängt es schon an. Ist vermutlich teil des phänomens, aber ich bin kein profi in sowas.
Ich kann nur sagen, dass mir viele menschen, die in Berlin auf der strasse waren, persönlich zu anstrengend sind. Nicht in ihren argumenten, sondern mit der ganzen psychologie, die mitschwingt. Daran will ich mich nicht abarbeiten müssen. Sooo interessant finde ich sie einfach nicht.nichts ist wie es scheint
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30.08.2020, 13:46Inaktiver User
AW: Corona-Demo, das Fest für Freiheit und Frieden
Mal davon abgesehen, dass sich sehr viele der friedlichen Demonstranten gegen Nazis abgegrenzt haben (was zwar in Live-Streams, aber nicht in der Tagesschau u.a. zu sehen war), hätte ich die ganz praktische Frage, was der Organisator denn im Vorfeld hätte tun können, damit Reichsfahnen u.ä. führendes Ges... sich nicht unter die Demonstranten mischt?
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30.08.2020, 13:48Inaktiver User
AW: Corona-Demo, das Fest für Freiheit und Frieden
Daher finde ich, ist es unerlässlich, im Vorfeld, bei den Vorbereitungen, mit der Polizei zusammen Konzepte zu erarbeiten, wie man es bewerkstelligen kann.
Die Polizei hat Erfahrung und kann Vorschläge machen. Vermute ich jedenfalls. Denkbar wären z. B. Kontrollen seitens der Organisatoren, die auffällige, größere Gruppierungen, absondern.
Man wird nicht verhindern können, dass sie teilnehmen. Schließlich ist jeder berechtigt, teilzunehmen. Aber man kann für eine klare räumliche Trennung sorgen. Schließlich haben die Organisatoren eine gewisse Macht und diese könenn sie, wenn sie wollen, entsprechend dafür nutzen, um für klare räumliche Trennung zu sorgen.
Damit das aber auch so geschieht, ist anscheinend ein Druck von "unten" notwendig, d.h. friedliche Demonstranten, die wirklich ein Anliegen haben, müssen klar machen: Wir wollen die Leute, die nur einen Vorwand für ihren Hass suchen, nicht unter uns haben!
Ohne solch einen Druck sehen die Organisatoren wenig Grund, den nötigen Aufwand zu betreiben, denn es ist ein Aufwand.
Aber es würde sich lohnen. Wie viele Demonstrationen - samt ihrer Ziele - geraten in ein schiefes Licht (weltweit), weil von Hass getriebene Leute letztlich für die dominierenden Schlagzeilen, für Bilder des Schreckens sorgen!
Manchmal frage ich mich, überspitzt gesagt, ob friedlich ein anderes Wort für dumm, für Schaf ist:
"Ich lasse mich und mein Anliegen missbrauchen, denn ich bin friedlich."
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30.08.2020, 14:06Inaktiver User
AW: Corona-Demo, das Fest für Freiheit und Frieden
Dann ist ja die Frage, welche Möglichkeiten hat man, diese anderen Gruppen auszugrenzen? Das ist ja das Problem!
Wie soll man eine solche Demo organisieren, ohne dass diese Gestalten mitlaufen, insbesondere in einer Stadt wie Berlin, wo sich die Leute überall hin verteilen? Regional ginge das vielleicht noch irgendwie.
Das Problem sind m. E. nach eher die Medien, die nicht an einer neutralen und objektiven Berichterstattung interessiert sind und dass möglicherweise auch die ursprünglichen Motive der Veranstalter gar nicht so öffentlich gemacht werden sollen. Allein dass die Zeit solche reißerischen Überschriften verwendet, die den Boulevard-Medien mehr als zur Ehre gereichen würde, sagt für mich alles.
Die Rechten haben eben das Potential der Demos erkannt, um wieder gesehen zu werden. Eigentlich genau wie immer. Nur mehr als sich davon abgrenzen, wenn man als Veranstalter mal gefragt wird, kann man doch da auch nicht tun. Leider werden die Veranstalter ja nicht nach ihrer Meinung gefragt oder sie wird nicht gesendet. Für mich ist die Berichterstattung nach wie vor Manipulation. Und ich kann daher nicht ernst nehmen, was uns von da verkauft werden soll.
Warum wird nicht mal eine Kundgebung im TV gezeigt? Ein Redner-Beitrag der Organisatoren z. B. würde vielleicht auch mal zeigen, worum es auf den Demos eigentlich geht. Das muss man nicht gut finden. Dennoch hat das mit rechter Gesinnung überhaupt nichts zu tun.
Leider hat es jedoch schon funktioniert. Keiner kennt die wahren Ziele und Motive. Die meisten verbinden die Demos mit Nazis, und das finde ich sehr bedauerlich. Denn den Weg geht es auch nicht mehr zurück.Geändert von Inaktiver User (30.08.2020 um 14:13 Uhr)
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30.08.2020, 14:06Inaktiver User
AW: Corona-Demo, das Fest für Freiheit und Frieden
Irgendwie vertsehst du mich hier falsch, habe ich den Eindruck und ich verstehe auch deinen Einwand nicht.
Was die Flaggen betrifft, ich wollte sagen, es gibt halt Gesetze. Entweder sind sie verboten oder sie sind es nicht. Das ist die eine Ebene und da gilt es entsprechend zu handeln (seitens der zuständigen Stellen).
Und dann gibt es die psychologische Ebene, die für mich die eigentlich wichtige ist, denn das, was wir sehen (z. B. die Flaggen), ist nur eine Folge davon.
Mich interessiert nicht das Bild, die Folge, sondern der Grund, der zu desem Verhalten führt.
Ja, es ist nicht einfach. Dennoch mehr als nur interessant. Und vor allem: Es ist sehr wichtig.
Aber man muss es verstehen wollen. Sonst bringt es nichts. Man muss es selber verstehen wollen und es nicht von irgendjemandem auf dem Tablet serviert bekommen, denn es gibt schon recht viele Meinungen dazu.
Die allermeisten führen in die Irre und wenn man sich nicht selbst damit beschäftigen will, dann glaubt man irgendeiner dieser fertigen Antworten, Erklärungsversuchen, weil sie einem so plausibel und interessant erscheinen.
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30.08.2020, 14:07
AW: Corona-Demo, das Fest für Freiheit und Frieden
Moderationshinweis
Ich habe heute Morgen erst auf Folgendes hingewiesen:
Es gibt ein ganzes Unterforum für die Diskussion um Covid19, Masken, Abstandsregeln, Vergleiche zwischen Deutschland und Schweden usw. Das muss reichen. Hier geht es, wie aus dem Titel klar erkennbar ist, um die gestrige Demonstration gegen die Corona-Schutzmaßnahmen der Regierung, darum wie die Veranstalter und die Teilnehmer einzuschätzen sind und was man von ihnen hält. Bitte haltet euch ans Thema.
Off topic-Beiträge werden nicht verschoben, sondern gelöscht. Rückfragen an die Moderation bitte ausschließlich per PN (an Flau oder mich).
Gruß,
AnaluisaModeration in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs



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