Das mag sein, dass der Ursprung ein anderer war. Dann haben sich nur viele eben auch dazu entschieden dort nicht mitzumachen.
Damit fing das ganze an abzudriften und inzwischen ist es ja nunmal so, dass sie eben auch gerne mit Nazis auf die STraße gehen, wenn sie eben sonst keiner lieb hat.
Anky, du bist doch differenziert denkend genug, du hast dich ja selbst abgewendet, um zu sehen, dass das eine Entwicklung ist, die eben nicht mehr ok ist.
Es ist dann eben auch nicht zielführend andere als "Mainstream" zu betiteln, weil sie anderer Meinung sind und sich auch damals schon dazu entschlossen haben das anders zu sehen.
Mein Eindruck ist, dass diese Bewegungen sich rdikalisieren, weil sie gemerkt haben, dass sich nicht genug Leute so anschließen. Jetzt versuchen die agrressiven und machtgierigen unter ihnen es mit Manipulation und Gebrüll.
Ich hatte ja auch schon gesagt, dass man dem ganzen nicht soviel Aufmerksmkeit bieten sollte, aber chaos99 hatte schon recht. Wenn wir anfangen sowas unkommentiert laufen zu lassen, dann ist das nicht in Ordnung.
Und was die Grundrechte angeht: Dem Virus sind diese egal.
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20.11.2020, 08:55Inaktiver User
AW: Corona-Demo, das "Fest für Freiheit und Frieden"
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20.11.2020, 08:57Inaktiver User
AW: Corona-Demo, das "Fest für Freiheit und Frieden"
Ich sehe es nicht einfach.
Natürlich war die Bewegung zum Start mit nachvollziehbaren Punkten angetreten.
Die rasante Entwicklung zur rechten Bewegung wurde aber sehr schnell vollzogen, als man mit Großdemos medienwirksam auftrat und Rechts sich offen mit ins Boot gesetzt hat.
Auch QD sind die Medien wichtig... selbst, wenn man sie als Lügenpresse bezeichnet (ein Begriff, den übrigen die AfD in D manifestiert hat)
Leute, die heute noch bei den QD sind, haben die Augen zu gemacht und schreien nicht mehr mit, sondern auf der rechten Seite.
Und...lasse einfach Deine diffamierenden Sätze weg. Bringt niemandem Punkte.
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20.11.2020, 09:06Inaktiver User
AW: Corona-Demo, das "Fest für Freiheit und Frieden"
Um das klarzustellen: "Mainstream" ist für mich kein negativer Begriff in dem Zusammenhang, sondern soll einfach die Mehrheits-Berichterstattung, -Wahrnehmung, -Meinung ausdrücken. Das, was eben seit Monaten unsere Medienlandschaft und die Gesellschaft dominiert.
Ich habe jetzt den Eindruck, dass wir von unterschiedlichen Prämissen reden.
Ihr bzw. chaos redet von den Zielen, die jetzt proklamiert werden, die aber mit den ursprünglichen Zielen nicht mehr viel zu tun haben. Okay, das führt dann natürlich zu Missverständnissen. Was die aktuelle Lage angeht, kann ich die QD nicht wirklich einordnen. Denn offensichtlich setzen sie ihre Ziele so, dass sie dem Mainstream ihrer Mitglieder folgen, egal, wieviel das noch mit den ursprünglichen Zielen zu tun hat. Da gebe ich zu, fällt es mir noch schwer, die Grenze zu den ursprünglichen Zielen zu ziehen.
Dass die QD sich so "Fähnchen im Wind"-mäßig verhalten, was ja auch bei der AfD zu beobachten ist, hat mich von der Gruppe abgebracht, ja. Ich denke aber, dass es nicht wenige der ursprünglichen Mitglieder sind (z. B. meine Bekannte), die nicht rechts sind, aber trotzdem sich durch sie im Kampf gegen die Maßnahmen vertreten fühlen. Deshalb finde ich diesen Rundumschlag nicht gerechtfertigt.
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20.11.2020, 09:07
AW: Corona-Demo, das "Fest für Freiheit und Frieden"
Deine persönlichen Erfahrungen bei den QD fand ich interessant. Noble Ziele, aber kaum bekannt.
Wie bei vielen "Bewegungen" in der Geschichte war es anfangs löblich, und dann wurden diese Ideen korrumpiert, radikalisiert und verkamen zu einem nicht kritisierbaren Personenkult.
Beispiele:
- Jakobiner und Sansculotten in der französischen Revolution
- Lenin in der Oktoberrevolution
- Bewaffneter Kampf der Baader-Meinhof-Gruppe nach den Studentenprosteten "Der Muff von tausend Jahren unter den Talaren"Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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20.11.2020, 09:08
AW: Corona-Demo, das "Fest für Freiheit und Frieden"
Vielleicht es das, was sie sagten - wer weiß,welche Ziele sie echt hatten??
Und auch dieses Ziel "Grundrechte wiederherstellen!" klingt für mich zu unkonkret. Was wollen sie konkret. Es gibt ja viele Grundrechte. Und so ist das recht auf Unversehrtheit des Lebens abzuwägen gegen andere Rechte. Es gibt auch abseits von Corona Situationen, wo ein Grundrecht zugunsten eines anderen eingeschränkt ist. Alles ist eine Abwägung - deshalb sind so pauschale Aussagen für mich immer schwierig - sie hören sich aber natürlich viel einfacher an als eine komplizierte Abwägung!
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20.11.2020, 09:11Inaktiver User
AW: Corona-Demo, das "Fest für Freiheit und Frieden"
Dieser Satz nervt mich nur. Damit kriegst Du mich nicht. Ich finde ihn auch nicht besonders schlau, sondern einfach nur polemisch. Da kann Oliver Welke noch so schlau daher reden.
Ich könnte auch dazu einiges schreiben. Aber das gehört in einen anderen Strang und ist mir zu mühselig, zumal ich die Diskussionen darüber aufgegeben habe.
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20.11.2020, 09:11
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20.11.2020, 09:12Inaktiver User
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20.11.2020, 09:13Inaktiver User
AW: Corona-Demo, das "Fest für Freiheit und Frieden"
Deshalb hab ich es erklärt. Wie würdest Du es denn nennen?
Aber soweit sind wir schon: Dass ein eigentlich normaler Begriff im deutschen Sprachgebrauch so konnotiert ist. Für mich hatte Mainstream immer die Bedeutung, die dieser Begriff hat. Der Begriff ist nicht den VT und Schwurblern vorbehalten.
Wörtlich übersetzt bedeutet es "Hauptströmung". Und genau diese Bedeutung hat es für mich - vollkommen neutral.
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20.11.2020, 09:14
AW: Corona-Demo, das "Fest für Freiheit und Frieden"
Eine Verfassung habe sie nicht hinbekommen, das stimmt.
Ansonsten finde ich es brandgefährlich, die Anführer der QD zu unterschätzen.
Die sind nicht dumm, und agieren taktisch geschickt, indem sie z.B. das "Fußvolk" vorschicken, und sich selber bei Aktionen wie der Demo in Berlin nicht zeigen.



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