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    AW: Corona-Demo, das Fest für Freiheit und Frieden

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Tatsächlich überlege ich aktuell, selbst eine Demo zu organisieren, auch wenn ich das wahrscheinlich nicht realisieren kann. Und ich frage mich immer noch, wie man sich als Veranstalter von den unliebsamen Bewegungen distanzieren soll, selbst wenn man es wollte. Da gab es hier tatsächlich auch keine Vorschläge zu.
    Wenn es Dir ein Anliegen ist, dann mach' das doch! Und distanzieren kannst Du Dich, indem Du Dich als (Mit-)Veranstalterin im Vorhinein klipp und klar von Extremisten jeglicher Art distanzierst!

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    AW: Corona-Demo, das Fest für Freiheit und Frieden

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In Belarus schon?
    Belarus ist also demokratisch. Wieder 'was gelernt.

  3. Inaktiver User

    AW: Corona-Demo, das Fest für Freiheit und Frieden

    Zitat Zitat von Lola-rennt Beitrag anzeigen
    Belarus ist also demokratisch. Wieder 'was gelernt.
    Du willst mich offenbar missverstehen.

  4. Inaktiver User

    AW: Corona-Demo, das Fest für Freiheit und Frieden

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Anky:

    Wir sind wohl überwiegend nicht einer Meinung.

    [...]

    Ich bin im übrigen gegen eine Maskenpflicht. Das ist das eine. Nun gibt es einige Mittel, wie ich, wäre mir das Thema wichtig, gegen eine Maskenpflicht vorgehen könnte: Petitionen, Beitritt zu einer mir genehmen Partei, Unterschriftensammlungen, Klagen........es gibt eine Menge Dinge, die ich tun könnte, ohne "die böse böse Regierung" zu rufen.
    Es geht mir halt nicht nur um die Maskenpflicht oder die Maßnahmen. Mir geht es gut, komme meistens gut klar mit allem. Aber mir hat im März/April das Demoverbot tatsächlich Angst eingejagt. Man hat uns ein wichtiges Instrument genommen, für unser Recht einzustehen. Das konnte und kann ich nicht so hinnehmen, auch wenn der Grund nachvollziehbar wäre. Und ich finde es auch beängstigend, dass offenbar ein Großteil ohne Nachfrage das einfach so hinnimmt und diejenigen, die sich dagegen wehren und auch für ihre Grundrechte kämpfen (warum das kein ausreichender Grund für die Demos ist, verstehe ich nach wie vor nicht), noch abgewertet und verunglimpft werden.

    Und die Kollateralschäden sind meines Empfindens nach zu hoch für die Zahlen, die wir die ganze Zeit (!) hatten. Als Ende April die Maßnahmen verlängert werden sollten, obwohl das ausgegebene Ziel für die Lockerungen schon längst erreicht war, ist mein Glauben in die Regierung noch mehr erschüttert worden. Das hat sehr weit gereicht, tatsächlich sogar bis heute. Und was da regierungsseitig bezüglich der Demos passiert, finde ich, gelinde gesagt, suboptimal. Auch dort keine Differenzierungen, sondern Meinungsmache. Ich finde da das Gegenbeispiel "Leipzig" gar nicht so schlecht gewählt.

    Und darum habe ich auf den Moment gewartet, wo das laute (!) Protestieren wieder möglich war. Mein Ziel ist, dass die Regierung hört, ich passe auf und erwarte gute Begründungen, wenn man mir meine Grundrechte weg nimmt. Und diese müssen mehr beinhalten als eine Sterblichkeit, die - wäre eine Influenza der Grund - niemanden hinter dem Ofen hervor locken würde. Ja, ich weiß: Das darf man vergleichen (wobei ich bis heute nicht weiß, warum ein an Influenza Verstorbener weniger wert ist als ein an Corona Verstorbener) und die Sterblichkeit wäre wohl etwas höher gewesen. Trotzdem reicht mir das auch in Anbetracht der intransparenten Art und Weise, wie diese Zahlen ermittelt wurden, nicht für die Maßnahmen und die Folgen, die dadurch entstanden sind.

    Dabei geht es mir nicht um meine persönlichen Befindlichkeiten. Die sind nämlich ganz gut, wofür ich sehr dankbar bin. Aber ich habe in meinem Umfeld einige unmenschliche Dinge erlebt, die es mir nicht wert waren und sind.

    Mich ärgern diese Verallgemeinerungen und das in einen Topf geschmissen werden mit allen möglichen Gesinnungen. Es ist im Grunde so wie es Blue sagt: Ist man gegen die Maßnahmen, wird man abgestempelt: Mindestens als dumm oder Depp, schlimmstenfalls als VT oder Reichsbürger oder Neonazi. So einfach funktioniert die Welt aber nicht. Wer so einfach denkt, ist für mich mindestens eindimensional. Als dumm bezeichne ich Menschen, die ich nicht kenne, nämlich nicht.
    Geändert von Inaktiver User (06.09.2020 um 13:45 Uhr)

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    AW: Corona-Demo, das Fest für Freiheit und Frieden

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    *) Ich bin für Maskenempfehlung, keine Pflicht, gerne die Möglichkeit einer FFP-x-Maske auf Rezept. Da ja der Großteil der Bevölkerung für die Maßnahmen ist (angeblich), sollte das ja kein Problem darstellen. Da fängt ja auch so ungefähr mein Unverständnis an, wie das mit der Maskenpflicht demokratisch sein soll. Wären die Leute dafür, müsste man sie nicht verpflichten.

    Die Maskenpflicht spaltet die Gesellschaft auf eine Art und Weise, die mir Angst macht und mich auch sehr traurig stimmt.
    Danke....
    Wenn es vor allem darum geht, eine Maskenpflicht durch eine Maskenempfehlung zu ersetzen, empfinde ich das Ganze als ganz schön übertrieben .. aber das ist meine Meinung.

    Lass mich kurz sagen, warum ich für eine maskenpflicht bin:
    Wenn es stimmt, dass Masken die Ausbreitung des Virus reduzieren (und dass die Zahlen so niedrig sind/bleiben, spricht zumindest ein bißchen dafür), dann möchte ich nicht in der U-Bahn von jemanden der ohne Symptome infiziert ist und nicht an Masken glaubt, infiziert und schwer krank werden.
    Und wenn sich auf so einer Demo die gleichgesinnten gegenseitig anstecken und auf Intensivstationen kommen, kostet das der allgemeinheit Geld und gefährdet Ärzte und Schwestern.
    Gleich zeitig empfinde ich die Maske als nicht so eine Zumutung. sie wird ja nicht festgetackert und ist nur in wenigen Situationen nötig (im Restaurant auf dem Weg zum Klo halte ich das aus)

    Warum ich das nicht für undemokratisch halte: Es gilt für alle und wurde von einem demokratisch gewähltem Parlament beschlossen (sollte es gegen das GG sein, werden das unsere Gerichte feststellen - da habe ich Vertrauen).
    Und sonst ist es so Undemokratisch, wie die Pflicht, auch nachts um 3 an roten ampeln zu halten, sicherheitsgurt zu tragen, im Ort nicht zu rasen und Parkverbote zu achten.


    Lösungen für Kleinkünstler zu finden, halte ich auch für wichtig (aber das wären ja "mehr Corona-Maßnahmen" statt das sofortige einstellen aller maßnahmen) - nur habe ich in keiner Weise das Gefühl, dass das ein anliegen der querdenker (oder deren Mitläufer) sind. Durch die (in meinen Augen inhaltsarmen) Demos, wo es (m.E.) nur um Krawall geht, verhindert man sachliche Diskussionen um wichtige Themen

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    AW: Corona-Demo, das Fest für Freiheit und Frieden

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du willst mich offenbar missverstehen.
    Nein, das will ich nicht.
    Wenn ich es falsch verstanden habe, dann erkläre es mir bitte.
    Und schreib' jetzt bitte nicht: das führt zu weit. Analusia hat gestern geschrieben, dass Beispiele in Ordnung sind.
    Du nimmst Belarus als Beispiel.

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    AW: Corona-Demo, das Fest für Freiheit und Frieden

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    aber es gab auch einige der sog. „alternativen“ Medien (Samuel Nameweissichnicht, BittelTV, ein Kai Stuht, irgendeine junge Frau, die die gesamte Kundgebung mitgefilmt hat...) ich bin da virtuell hin und her gehüpft.
    Und Du glaubst fest daran, dass die neutral sind und nicht einseitig versuchen zu manipulieren?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Man? Die grundlegende Forderung ist in meinen Augen sehr eindeutig gewesen: Die Corona-Einschränkungen sollen sofort beendet werden.
    Auch hier würde ich mich wohler fühlen, wenn man konkreter würde. Die maskenpflicht - okay!
    Was noch? Zähl doch mal 10 auf!

    Oben sagte Anky, das Kurzarbeitergeld solle bleiben und sie wünscht sich maßnahmen für Künstler etc...

  8. Inaktiver User

    AW: Corona-Demo, das Fest für Freiheit und Frieden

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du willst mich offenbar missverstehen.
    Dann erkläre doch mal, wie du das gemeint hast, ich habe den Vergleich nämlich auch nicht verstanden.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mich ärgern diese Verallgemeinerungen und das in einen Topf geschmissen werden mit allen möglichen Gesinnungen. Es ist im Grunde so wie es Blue sagt: Ist man gegen die Maßnahmen, wird man abgestempelt: Mindestens als dumm oder Depp, schlimmstenfalls als VT oder Reichsbürger oder Neonazi. So einfach funktioniert die Welt aber nicht. Wer so einfach denkt, ist für mich mindestens eindimensional. Als dumm bezeichne ich Menschen, die ich nicht kenne, nämlich nicht.
    Das war das, was ich vorhin mal meinte: Es ist absolut legitim, die Maßnahmen für unverhältnismäßig zu halten (auch wenn ich deine Meinung und die Herleitung nicht teile). Wenn dann allerdings die Leute, die ernsthaft gegen die noch bestehenden Maßnahmen protestieren wollen, in größerer Anzahl auf eine Demo von Querdenken gehen, tut das ihrer Sache nicht gut, denn natürlich werden sie in einen Topf mit dem geworfen, wofür Querdenken steht. Sie gehen da freiwillig hin, also ist es wohl legitim anzunehmen, dass sie die von Querdenken vertretenen Meinungen teilen. Das ist doch nicht verwunderlich. Ja, ist blöd für diejenigen, die gegen die Maßnahmen sind und sich Querdenken nicht anschließen wollen. Schlecht für den Diskurs.

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    AW: Corona-Demo, das Fest für Freiheit und Frieden

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In D scheinbar nicht? In Belarus schon? Egal. Wieso soll man nicht fordern dürfen, dass eine Regierung zurück tritt, wenn man deren Politik für verfehlt hält? Was ist daran undemokratisch?
    In Belarus wird nicht das nicht verlangt, weil die regierung versagt hat, sondern weil sie korrupt ist und die Wahlen manipuliert hat.
    Und mit der Forderung Rücktritt der Regierung muß ein "wie soll es weiter gehen" kommen.
    In Belarus sind das klar frei Wahlen!

    Glaubst Du, unsere Wahlen sind unfrei und gefälscht?
    Dann wird nach dem Rücktritt dieser Regierung eine Neuwahl kommen (kommt eh in einem Jahr) und adnn wird so eine Regierung wieder gewählt! Und dann? Fordert man wieder den Rücktritt???

  10. Inaktiver User

    AW: Corona-Demo, das Fest für Freiheit und Frieden

    Zitat Zitat von RollingStone Beitrag anzeigen
    Danke....
    Wenn es vor allem darum geht, eine Maskenpflicht durch eine Maskenempfehlung zu ersetzen, empfinde ich das Ganze als ganz schön übertrieben .. aber das ist meine Meinung.
    Naja, es ist ein schon ein bissel mehr. Ich habe es jetzt sehr verkürzt als Antwort auf Deinen Post beschrieben.
    In #1116 habe ich es etwas detaillierter beschrieben. Letztendlich ist die Nachwirkung des Demoverbots im März, das mein Vertrauen in die Regierung nachhaltig erschüttert hat. Mir ist da klar geworden, wie schnell uns unsere Grundrechte abhanden kommen können (Voraussetzungen dafür gibt es und die sind anscheinend gar nicht mal so hoch) und dann wehrt sich noch nicht einmal jemand.

    Zitat Zitat von RollingStone Beitrag anzeigen
    Lösungen für Kleinkünstler zu finden, halte ich auch für wichtig (aber das wären ja "mehr Corona-Maßnahmen" statt das sofortige einstellen aller maßnahmen) - nur habe ich in keiner Weise das Gefühl, dass das ein anliegen der querdenker (oder deren Mitläufer) sind. Durch die (in meinen Augen inhaltsarmen) Demos, wo es (m.E.) nur um Krawall geht, verhindert man sachliche Diskussionen um wichtige Themen
    Ja, es heißt halt oft, wogegen sind die? Es gibt doch nur noch die Maskenpflicht. Aber so ist es ja nicht.

    Die Demo in Berlin ist natürlich ein riesiger bunt gemischter Haufen aus allen möglichen Gruppen. Die regionalen Demos bei uns ist aus dieser Künstlerszene hervor gegangen. Und ich bin dadurch z. B. auch darauf aufmerksam geworden, dass es einzelne Branchen gibt, die nach wie vor außen vor sind. Da ich nur reale Erfahrungen von diesen Demos habe, beziehe ich mich natürlich darauf. Was in Berlin los war, ist tatsächlich für mich auch nicht mehr akzeptabel. Insbesondere auch die mittlerweile doch auch für mich recht abstrusen Verkündigung einer eigenen Verfassung. Soweit geht es dann bei mir doch nicht.

    Ich bin sehr regierungskritisch. Ich glaube allerdings auch nicht, dass sie uns in diesem Fall schaden will, finde aber einiges verbesserungswürdig. Ich finde die Art und Weise, wie sie mit Andersdenkenden umgeht, dennoch schon lange bedenklich. Auch weil dieses Verhalten die Radikalisierung diverser Gruppen begünstigt.

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