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  1. Moderation

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    Sexualisierte Gewalt gegen Frauen - Outtake

    Da es zuletzt in mehreren Strängen parallel zu Diskussionen über das Thema sexualisierte Gewalt gegen Frauen kam, eröffne ich hiermit einen neuen Strang, in dem ich die einzelnen Diskussionsfäden zusammenführe. Bitte diskutiert dieses Thema ab sofort nur noch hier.

    Es wurden 34 Beiträge verschoben, ich habe deshalb nicht überall die Beitragstitel geändert. Wenn ihr einen neuen Beitrag in diesem Strang schreibt, könnt ihr im Erweiterten Modus den Beitragstitel selbst anpassen.


    Analuisa, Moderation
    Geändert von Analuisa (27.08.2020 um 23:27 Uhr)
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

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    Sexualisierte Gewalt gegen Frauen - Outtake

    @Arabesque,

    Die Sylvesternacht 15/16 empfinde ich auch als einschneidendes Datum.

    Die Übergriffe waren unerträglich, die Berichterstattung danach war richtig scheiße.

    Ich könnte zu dem gleichen Schluss kommen wie du: Das Schutz vor sexuell gewattätigen Migranten gebraucht wird!

    Wenn nicht....
    meine beste Freundin von einem deutschen Mann vergewaltigt und bestialisch umgebracht worden wäre.

    Seit Jahrzehnten kämpfen Frauenrechtlerinnen in Deutschland für schärfere Gesetze...
    War nix zu machen, es war ja schon ein Erfolg, das 1997 Vergewaltigung in der Ehe unter Strafe gestellt wurde.
    Die, die gefordert haben, wurden beschimpft.
    In vielen Kreisen der konservativen Gesellschaft ist Frauenrecht, Emanzipation ein Schimpfwort.

    Die Taten in der Sylvesternacht waren zum großteil noch nicht mal strafbar.
    Weil es in Deutschland nicht verboten war, Frauen an Brust, Hintern oder in den Schritt zu fassen.

    Ja, wir haben ein Problem mit sexueller Gewalt.

    Die geht aber nicht von Migranten aus.
    Ja, da sind auch Verbrecher dabei.
    Aber 1. sind die meisten absolut unschuldig
    und 2. würde es Frauen in Deutschland NICHT sicherer machen, wenn weniger Migranten, Flüchtlinge usw da wäre
    Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu!


    Andra tutto bene!

  3. Inaktiver User

    AW: Sexualisierte Gewalt gegen Frauen - Outtake

    [ed.]

    Aber wenn in einem anderen Strang beschrieben wurde dass es tatsächlich Meinungen gab dass die Taten in der Sylvesternacht zum Großteil noch nicht mal strafbar waren
    weil es in Deutschland nicht verboten war, Frauen an Brust, Hintern oder in den Schritt zu fassen, dann frage ich mich schon welche Rechtsauffassung bestimmte Menschen haben....
    Frauenfeindlicher(und abstruser) gehts nicht mehr!Frauen sind also "Freiwild.."?Vom Tatbestand der sexuellen Nötigung wurde noch nix gehört.(Aber diese Aussage wurde in dem besagten Strang ja eher der konservativen Bevölkerung untergejubelt)??

    Aber meinetwegen darf jeder seine Meinung haben.Das Rechtsempfinden ist ja auch durchaus eine persönliche Einstellung.
    Geändert von Analuisa (27.08.2020 um 22:49 Uhr) Grund: Beitragsüberschrift nach Verschiebung angepasst, Beitrag um den Teil, der thematisch in anderen Strang gehört, gekürzt

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    AW: Ausschreitungen in Stuttgart, Frankfurt und anderen Städten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...

    Aber wenn in einem anderen Strang beschrieben wurde dass es tatsächlich Meinungen gab dass die Taten in der Sylvesternacht zum Großteil noch nicht mal strafbar waren
    weil es in Deutschland nicht verboten war, Frauen an Brust, Hintern oder in den Schritt zu fassen, dann frage ich mich schon welche Rechtsauffassung bestimmte Menschen haben....
    Frauenfeindlicher(und abstruser) gehts nicht mehr!Frauen sind also "Freiwild.."?Vom Tatbestand der sexuellen Nötigung wurde noch nix gehört.(Aber diese Aussage wurde in dem besagten Strang ja eher der konservativen Bevölkerung untergejubelt)??

    Aber meinetwegen darf jeder seine Meinung haben.Das Rechtsempfinden ist ja auch durchaus eine persönliche Einstellung.
    Falsch, es ist keine Meinung, dass die Grabschereien nicht strafbar waren, sondern am 31. Dezember 2015 war das Fakt. Die Änderungen des Strafrechts erfolgte nämlich erst im Juli 2016. Dass Männer jahrzehntelang ungestraft Frauen betatschen konnten, ist einer von meist alten deutschen Männern dominierten Politik zu verdanken, die trotz verschiedener, vorangegangener Initiativen von Frauen den Paragraphen 177 erst änderten, als es vornehmlich um ausländische Straftäter ging und der öffentliche Druck entsprechend groß war.

    Auch die im August 2014 in Kraft getretene "Istanbul-Konvention" des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt wurde von Deutschland erst im Herbst 2017 ratifiziert. (Quelle)
    Meine Rechte sehe ich nicht beschränkt oder bedroht. Ich sehe mich bedroht durch Rechte und Beschränkte. Und lieber glaube ich Wissenschaftler/innen, die sich auch mal irren, als Irren, die glauben sie seien Wissenschaftler.
    Netzfund

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    AW: Ausschreitungen in Stuttgart, Frankfurt und anderen Städten

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    ...erst änderten, als es vornehmlich um ausländische Straftäter ging und der öffentliche Druck entsprechend groß war.
    da bin ich anderer Meinung.

    Ich denke das die Gesetze auf Grund der Silvesternacht 2015/16 geändert wurden... und das wäre meiner Meinung nach auch so gekommen, wenn die Täter/Tatverdächtigen ausschließlich deutsche Männer gewesen wären. Die Vorfälle an sich... die massenhafte Belästigung von Frauen im öffentlichen Raum hat dazu geführt... nicht die Nationalitäten.

    Es gab massenhaft Anzeigen... und das aus nur einer einzigen Nacht! Darauf musste man reagieren, ob man nun wollte oder nicht.
    Das dumme an Halbwahrheiten ist, dass man meist die falsche Hälfte glaubt

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    AW: Ausschreitungen in Stuttgart, Frankfurt und anderen Städten

    Zitat Zitat von Max Beitrag anzeigen
    da bin ich anderer Meinung.

    Ich denke das die Gesetze auf Grund der Silvesternacht 2015/16 geändert wurden... und das wäre meiner Meinung nach auch so gekommen, wenn die Täter/Tatverdächtigen ausschließlich deutsche Männer gewesen wären. Die Vorfälle an sich... die massenhafte Belästigung von Frauen im öffentlichen Raum hat dazu geführt... nicht die Nationalitäten.

    Es gab massenhaft Anzeigen... und das aus nur einer einzigen Nacht! Darauf musste man reagieren, ob man nun wollte oder nicht.
    Feministinnen haben sich schon jahrelang für eine Änderung des Sexualstrafrechts eingesetzt. Darauf "musste" man ganz offenbar nicht reagieren.
    Es hat schon ein Geschmäckle, dass es plötzlich möglich ist nach so einem Vorfall.
    Und vor allem, dass diejenigen am lautesten schreien, dass "unsere Frauen" belästigt werden, zu der Gruppe gehören, die sonst eher argumentieren "was läuft sie denn auch nachts allein im kurzen Röckchen rum, muss sie sich nciht wundern" und Bücher lesen wie "Mach doch einfach die Bluse zu".
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Ausschreitungen in Stuttgart, Frankfurt und anderen Städten

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Feministinnen haben sich schon jahrelang für eine Änderung des Sexualstrafrechts eingesetzt. Darauf "musste" man ganz offenbar nicht reagieren....
    ganz ehrlich?

    Sogar nach der Silvesternacht mit allen Folgen oder auch nicht Folgen habe ich zu meinem Kerl gesagt, dass die ganze Sache sicherlich nicht so "abgetan würde", wenn die Opfer nicht Frauen gewesen wären... wären dort unzählige Männer betatscht worden, hätten in der Nacht etliche Männer fremde Finger in Körperöffnungen spüren müssen, dann wäre vermutlich mehr passiert... jedenfalls mehr als nur eine Hand voll Verurteilungen, von denen der größere Teil nicht mal Belästigung sondern Diebstahl heißt.

    Aber nun ja... es waren nun mal Frauen die dort belästigt und gedemütigt wurden... und es waren nun mal Männer, die dort "ihren Spass hatten"... und es waren nun mal in der Hauptsache nicht-deutsche Männer, die dort beteiligt waren... das sind wohl Tatsachen, die niemand leugnen würde... da hilft jetzt auch kein "was-wäre-denn-wenn" mehr. Seghen wir es doch einfach positiv dass das entsprechende Gesetz jetzt geändert wurde.
    Das dumme an Halbwahrheiten ist, dass man meist die falsche Hälfte glaubt

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    AW: Ausschreitungen in Stuttgart, Frankfurt und anderen Städten

    Zitat Zitat von Max Beitrag anzeigen
    da bin ich anderer Meinung.

    Ich denke das die Gesetze auf Grund der Silvesternacht 2015/16 geändert wurden... und das wäre meiner Meinung nach auch so gekommen, wenn die Täter/Tatverdächtigen ausschließlich deutsche Männer gewesen wären. Die Vorfälle an sich... die massenhafte Belästigung von Frauen im öffentlichen Raum hat dazu geführt... nicht die Nationalitäten.

    Es gab massenhaft Anzeigen... und das aus nur einer einzigen Nacht! Darauf musste man reagieren, ob man nun wollte oder nicht.
    Warum waren dann die jährlich wiederkehrenden, zahlreichen Übergriffe beim Karneval, auf Schützen- und Oktoberfesten nicht längst Anlass zur Änderung des Sexualstrafrechts?
    Meine Rechte sehe ich nicht beschränkt oder bedroht. Ich sehe mich bedroht durch Rechte und Beschränkte. Und lieber glaube ich Wissenschaftler/innen, die sich auch mal irren, als Irren, die glauben sie seien Wissenschaftler.
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    AW: Ausschreitungen in Stuttgart, Frankfurt und anderen Städten

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    Warum waren dann die jährlich wiederkehrenden, zahlreichen Übergriffe beim Karneval, auf Schützen- und Oktoberfesten nicht längst Anlass zur Änderung des Sexualstrafrechts?
    vermutlich weil man die Anzahl noch ganz gut "unter der Decke" halten konnte... ich gehe davon aus, dass es sich nicht um mehrere hundert bis tausend Anzeigen in nur einer Nacht handelt. Meiner Meinung nach ist es die Art der Tat... bzw. in diesem Fall die Masse der Anzeigen, die darüber entscheidet ob es skandalträchtige Schlagzeilen und darauf folgende Diskussionen (bis in höchste Kreise) gibt oder nicht.
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    AW: Ausschreitungen in Stuttgart, Frankfurt und anderen Städten

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Feministinnen haben sich schon jahrelang für eine Änderung des Sexualstrafrechts eingesetzt. Darauf "musste" man ganz offenbar nicht reagieren.
    Es hat schon ein Geschmäckle, dass es plötzlich möglich ist nach so einem Vorfall.
    Also Silvester in Köln 2015 das war eine bisher in Deutschland nicht gekannte Dimension. Frauen wurden bewusst eingekesselt und begrapscht. Manchen wurden die Strumpfhosen zerrissen und es gab Frauen, die sagten, sie hätten Todesängste gehabt. So etwas habe ich in diesen Ausmaßen nicht gesehen in Deutschland. Für mich stellte das eine Zäsur da und da ist es nur zu verständlich, dass der Gesetzgeber darauf reagierte.

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