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    AW: Die AfD - 3. Strang

    Zitat Zitat von kaffeesahne Beitrag anzeigen
    Ich habe gelernt, das es Menschen gibt, die Verbrechen verüben.
    Denen man das nicht an der Nasenspitze ansieht.

    Ich finde andersherum, das Verbrechen ideologisch gegen Migranten genutzt werden.

    Nein, Ich schäme mich nicht anderen Frauen gegenüber.
    Sicher werden Verbrechen ideologisch gegen Migranten genutzt, gerade auch von der AfD und ihr nahestehenden Personen.

    So wie ich dich verstehe, ziehst du daraus den Schluss, aufgrund dieses Umstandes lieber systemische Ursachen (Männer aus patriarchalen Gesellschaften, Einstellung islamischer Gesellschaften gegenüber Frauen) auszublenden, als in den Verdacht zu kommen, der AfD das Wort zu reden.

    Das halte ich für grundfalsch. Es führt nur dazu, dass real existierende Probleme mit migrantischen Männern nicht thematisiert und schon gar nicht gelöst werden, mit dem Ergebnis, dass die AfD als einzige Partei dasteht, die sich dieser Probleme annehmen will. Das ist ein Wahlsicherungsprogramm für die AfD und der sicherste Weg, dass diese Partei nicht entzaubert wird.

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    AW: Ausschreitungen in Stuttgart, Frankfurt und anderen Städten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Fürs den ersten Satz


    Den Rest des von mir zitierten Textes betreffend:
    Auch wenn ich mich wiederhole: Genau diejenigen die sich über frauenfeindliche Parteiprogramme ereifern sind komischerweise blind gegenüber dieser Realitäten und scheinen das komplett auszublenden...
    So das mußte ich einfach noch zum Abschluß dazu sagen.
    Sorry Analuisa
    Tja, wen interessieren schon wenig gebildete Frauen, die tagtäglich mit den Misständen unserer Asylpolitik konfrontiert werden, weil sie sich keine guten Wohnviertel leisten können?

    Diese schichtbezogene Ignoranz ist kein Ruhmesblatt, begleitet aber feministisch bewegte Politik schon lange.

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    AW: Sexualisierte Gewalt gegen Frauen - Outtake

    türkisblau, ich bin nicht der Ansicht, das Verbrechen von Migranten harmloser sind.

    Sie sind das selbe.
    Das ich für eine härtere Strafe generell bei sexueller Gewalt bin, habe ich bei Straftaten schon oft geschrieben.

    Die Verallgemeinerung, alle Migranten seine potenzielle Verbrecher, ist nicht nur nicht wahr, sondern auch Hetze.

    Sie tut allen friedlichen Menschen unrecht.

    Was wir bräuchten, wäre eine wirkliche, generelle gesellschaftliche Ächtung sexueller Gewalt.
    Egal von wem.


    [ed.]
    Geändert von Analuisa (27.08.2020 um 23:10 Uhr) Grund: Beitragsüberschrift nach Verschiebung angepasst, Beitrag um den Teil, der thematisch in anderen Strang gehört, gekürzt
    Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu!


    Andra tutto bene!

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    AW: Sexualisierte Gewalt gegen Frauen - Outtake

    Zitat Zitat von kaffeesahne Beitrag anzeigen
    türkisblau, ich bin nicht der Ansicht, das Verbrechen von Migranten harmloser sind.

    Sie sind das selbe.
    Das ich für eine härtere Strafe generell bei sexueller Gewalt bin, habe ich bei Straftaten schon oft geschrieben.

    Die Verallgemeinerung, alle Migranten seine potenzielle Verbrecher, ist nicht nur nicht wahr, sondern auch Hetze.

    Sie tut allen friedlichen Menschen unrecht.

    Was wir bräuchten, wäre eine wirkliche, generelle gesellschaftliche Ächtung sexueller Gewalt.
    Egal von wem.


    [ed.]
    Liebe Kaffeesahne

    [ed.]

    Ich habe hier nirgends gelesen, dass alle Migranten potentielle Verbrecher sind, insofern wundere ich mich über diesen Punkt sehr. Hart formuliert, ist das eine Form von Bösartigkeit gegenüber denen, die andere Ansichten pflegen als du, weil sie Argumente unterstellt, die so nicht gefallen sind.

    Was es allerdings zu lesen gab - nicht nur hier - ist folgendes: ein kleiner Teil der Migranten ist im Bereich von Gewaltverbrechen und sexuellen Verbrechen deutlich überpräsentiert. Diese Minderheit schädigt den Ruf der friedlichen Mehrheit.

    Du und andere, die ähnlich argumentieren, erreichen mit ihren relativierenden Argumenten nur eines: die Verbrechen der kriminellen Minderheit werden weiter verallgemeinert, der Ruf der betreffenden Migranten wird sich weiter im schlechen verfestigen und gewonnen ist für niemanden etwas, ausgenommen der AfD und der kriminellen Minderheiten.

    Abschließend noch: ich bin der Ansicht, dass Verbrechen von Asylbewerbern und Geduldeten eine sofortige Ausweisung zur Folge haben sollten. Wer nach Deutschland flieht, und die Großzügigkeit seiner Bürger so mit Füßen tritt, hat diese Großzügigkeit nicht verdient. Ich bin auch davon überzeugt, dass diese Maßnahme die Akzeptanz friedlichen Migranten deutlich erhöhen würde.
    Geändert von Analuisa (27.08.2020 um 23:12 Uhr) Grund: Beitragsüberschrift nach Verschiebung angepasst, Beitrag um den Teil, der thematisch in anderen Strang gehört, gekürzt, Zitat angepasst

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    AW: Sexualisierte Gewalt gegen Frauen - Outtake

    Zitat Zitat von tuerkisblau Beitrag anzeigen
    Tja, wen interessieren schon wenig gebildete Frauen, die tagtäglich mit den Misständen unserer Asylpolitik konfrontiert werden, weil sie sich keine guten Wohnviertel leisten können?

    Diese schichtbezogene Ignoranz ist kein Ruhmesblatt, begleitet aber feministisch bewegte Politik schon lange.
    Ich habe schon lange überlegt, was mich am momentanen (Pseudo-)Feminismus so stört. Du bringst das wunderbar auf den Punkt!

    luci
    Geändert von Analuisa (27.08.2020 um 23:13 Uhr) Grund: Beitragsüberschrift nach Verschiebung angepasst
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Sexualisierte Gewalt gegen Frauen - Outtake

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    [ed.]

    Aber wenn in einem anderen Strang beschrieben wurde dass es tatsächlich Meinungen gab dass die Taten in der Sylvesternacht zum Großteil noch nicht mal strafbar waren
    weil es in Deutschland nicht verboten war, Frauen an Brust, Hintern oder in den Schritt zu fassen, dann frage ich mich schon welche Rechtsauffassung bestimmte Menschen haben....
    Frauenfeindlicher(und abstruser) gehts nicht mehr!Frauen sind also "Freiwild.."?Vom Tatbestand der sexuellen Nötigung wurde noch nix gehört.(Aber diese Aussage wurde in dem besagten Strang ja eher der konservativen Bevölkerung untergejubelt)??

    Aber meinetwegen darf jeder seine Meinung haben.Das Rechtsempfinden ist ja auch durchaus eine persönliche Einstellung.
    Danica, ich habe nirgends geschrieben, das es meine Meinung ist, das das ok sei.

    Unterlasse diese Unterstellungen.
    Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu!


    Andra tutto bene!

  7. Inaktiver User

    AW: Sexualisierte Gewalt gegen Frauen - Outtake

    Ich habe auch in Erinnerung, dass Silvester 2015 unter anderem mit "Frauen waren schon immer häuslicher Gewalt ausgesetzt" versucht wurde wegzurelativieren. Dabei ging es gar nicht darum, sondern um Gewalt gegen Frauen im öffentlichen Raum.
    In einem öffentlichen Raum wie der Kölner Domplatte konnten sich Frauen bis dato sicher fühlen, sonst wären sie nicht jedes Jahr so zahlreich dort zum Feiern erschienen.
    Denn weder die Frauen in Köln noch in Hamburg, Stuttgart und anderen Großstädten mussten an Silvester mit so einer Serie von derart gewaltsamen Übergriffen, die man in dieser Form in Deutschland bislang nicht kannte, rechnen - Szenen, wie vom ägyptischen Tahrir-Platz.
    Silvester 2015 war eine Demonstration der Macht: Seht her, was wir ungestraft machen können, wie wir euch einschüchtern - und ihr könnt uns nichts anhaben. Wir genießen hier Schutz, egal, was wir tun. Wir zeigen euch, welche Macht wir in eurem Land haben, wie sehr wir euch aufmischen können, wenn wir nur wollen. Wir demütigen euer Volk, indem wir eure Frauen demütigen.
    Mir ist auch nichts darüber bekannt, dass jemals solche sexuelle Gewalt passierte, wenn viele Menschen anwesend waren. Silvester 2015 war niemals Bestandteil deutscher Alltagskultur.

  8. Inaktiver User

    AW: Sexualisierte Gewalt gegen Frauen - Outtake

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja ,sowas nicht sehen wollen aber sich immer darüber mokieren wie "frauenfeindlich "doch eine bestimmte Partei angeblich ist...das alles ist so scheinheilig das mir beinahe schlecht wird.
    Aua.

    2002 trat der Paragraph gegen häusliche Gewalt in Kraft.
    2000 zum Schutz der Kinder gegen erzieherische Gewalt.

    Das war Alles notwendig und wurde nach xfacher Forderung eingeführt, da Sexuelle Gewalt ja auch ohne Migranten Tagesprogramm in Deutschland war.

    Dann kam die Silvesternacht, die Konsequenzen hatte,

    Ein Jahr später die Metoo-Bewegung weltweit, die mehr Selbstbewußtsein hervorrief.

    Die Silvesternacht instrumentalisiert Rechts sehr gerne, da es schließlich ein Paradestück zur Schürung der Migrantenfeindlichkeit ist, in dem Rechts baden kann.

    Dann in Kausalität die im Grundsatzprogramm der AFD klare Frauenfeindlichkeit abzureden, ist geradezu absurd.
    Ebenso eine Argumentation, Rechtsgegner seien frauenfeindlich.
    Die Ableitung solcher Sichtweisen sind aber echte Rechte "Argumente", die ins Leere gehen.

    Übrigens finde ich selber die Entwicklung der Frauenrechte schon sehr gut, aber es gibt noch zu viele Länder, wo noch mehr gemacht werden muss, während man hier handelt, Gesetze erlässt, reden andere Staaten nur.

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    AW: Sexualisierte Gewalt gegen Frauen - Outtake

    Zitat Zitat von Monaline Beitrag anzeigen
    ......

    In solchen Gedankenwelten sind viele junge männliche Migranten aufgewachsen und sozialisiert worden, und sie bringen ihr Frauenbild mit seinen gewaltlegitimierenden Normen natürlich zu uns mit.
    Ja das ist leider so und man sollte nicht vergessen, dass es diese Welt ist, aus der diese Menschen dann geflüchtet sind.
    Trotzdem wirken diese kulturellen Muster weiter und können nur dann wirksam überwunden werden, wenn sie ersetzt werden.

    Die Frage muss dann sein: wie kann das geschehen, wie verändert werden?

    Ich empfand die Reaktionen danach, durch Polizei, Medien und Politik unmittelbar danach als hilflos und das war das schlimmste daran.
    Aber woher kam diese Hilflosigkeit?

    Zum einen, hatte das niemand in diesem Ausmaß vorher gesehen.
    Es gibt weitere Gründe, aber den darf man auch nicht unter den Tisch fallen lassen:
    Man wollte nicht gefangen sein in einem anderen Muster, welches von Rechts bereits fleissig aufgebaut wurde. Die islamophobe Pegidabewegung hatte damals den größten Zulauf, die Stimmung war schon aufgeheizt.

    Wenn es anhand von Vorfällen wie in der Silvesternacht 2015 zu einer Stigmatisierung aller Migranten/Flüchtlinge kommt, dann ergänzen sich lediglich ungute Muster - einerseits die durchaus vorhandene Prägung solcher Täter, andererseits die Annahme, jeder junge Geflüchtete aus Nordafrika oder dem Nahen Osten sei eine tickende Bombe in puncto sexualisierten Gewaltpotentials sei.

    Was ich meine: jegliche Diskriminierung im sinne einer pauschalen (Vor)Verurteilung macht es ebenso unmöglich, sich der Realität zuzuwenden.

    Dabei hilft auch das nicht, im Gegenteil:

    Ich kann nicht verstehen, wieso solch eine Einstellung gegenüber Frauen hier nicht thematisiert werden darf.
    Doch, das darf man. Warum nicht?

    Solch ein Verhalten darf nicht toleriert werden und es ist immer wichtig hinzuschauen, wie es dazu kommen konnte.

    Hintergründe zu benennen ist eine Sache, sie zum Vorwand zu nehmen jegliche Zuwanderung und vielleicht sogar noch das Asylrecht verändern zu wollen, eine andere. Und letzteres hat zumindest eine Partei auf der Agenda, es trägt massgeblich zu deren Erfolg bei.

    Wenn ich also bemerke, dass solche Vorfälle dafür benutzt werden, um generelle Vorurteile und Maßnahmen abzuleiten, dann geht das für mich in die falsche Richtung.

    Ich würde mich dann auch gerne mal über andere Aspekte unterhalten, in diesem Zusammenhang, denn dies ist hier ein "neutraler" Strang:

    - warum haben sich diese jungen Frauen in dieser Nacht so hilf- und schutzlos gefühlt?

    Sie haben erlebt, dass sie im öffentlichen Raum keine wirksame Gegenwehr ausüben oder Unterstützung durch Polizei oder andere Anwesende erfahren haben.

    Da würde ich dann auch mal ansetzen.

    Eine selbstbewußte Gesellschaft sollte sich in Konflikten behaupten können anstatt sich hier Diskriminierung und Hetze zu verschanzen.
    Ich halte unsere Werte für gut genug dafür.

    Was macht also unsere Gesellschaft in diesem Sinne selbstbewusster und in der Auseinandersetzung mit dem, was wir nicht wollen, wirksamer?


    Kritikerinnen werden verbal angegriffen und als rassistisch abgestempelt. Will man denn, dass sich ein solches Frauenbild mit dem dazugehörenden Rollenbild auch in Deutschland ausbreitet. Müssten nicht gerade wir Frauen dafür kämpfen, dass unsere Errungenschaften zumindest auf ihrem jetzigen Status Quo erhalten bleiben? Was bringt es uns denn, bei Gewalttaten wegzusehen, wenn sie aus bestimmten Tätergruppen heraus begangen werden?
    Warum sollte man sich an solchen Strohmann-Argumentationen abarbeiten?
    Das führt doch zu nichts.

    Niemand will, dass sich Frauen aus dem öffentlichen Raum zurück ziehen müssen oder ein veraltetes, Gewalt legitimierendes Frauenbild hier importiert wird.
    Geändert von Analuisa (28.08.2020 um 09:00 Uhr) Grund: Beitragsüberschrift angepasst
    Think before you print.

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    AW: Sexualisierte Gewalt gegen Frauen - Outtake

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann kam die Silvesternacht, die Konsequenzen hatte,
    Welche denn? Meinst du die Konsequenz dass von 1500 Anzeigen vier zu Verhandlung kamen und meines Wissens mit Freispruch endeten?

    Oder meinst du die Konsequenz dass junge Frauen sich sicherheitshalber aus Der Öffentlichkeit zurück ziehen?

    Aua.

    Da muss ich nicht rechts sein, da reicht es dass ich eine Frau bin um mich wirklich zornig und ohnmächtig zu fühlen.

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