Ja, es ist nicht polizeispezifisch und man wird nicht verhindern können, dass Leute mit solchen Tendenzen Polizisten werden.
Sie werden dann nur wissen, wie sie "es" verstecken können und vielleicht auch müssen.
Dann kann z. B. jemand Daten abgreifen und sie anderweitig anderen zukommen lassen usw.
Daher finde ich Teile der Diskussion naiv.
Solche Leute gibt es fast überall und sie wird es auch weiterhin fast überall geben.
Nur werden sie sich vielleicht vorsichtiger verhalten, um nicht entdeckt zu werden.
Außerdem sind die Grenzen fließend.
Wir werden mit dem Problem leben müssen und das ist alles andere als neu.
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20.09.2020, 13:06Inaktiver User
AW: Sicherheitskräfte in der Kritik – übertrieben oder überfällig?
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20.09.2020, 13:10
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20.09.2020, 13:16
AW: Sicherheitskräfte in der Kritik – übertrieben oder überfällig?
Wenn mich die weltpolitische Lage deprimiert, denke ich an die Ankunftshalle in Heathrow. Es wird immer behauptet, wir leben in einer Welt von Hass und Habgier, aber das stimmt nicht. Mir scheint wir sind überall von Liebe umgeben. Oft ist sie weder besonders glanzvoll noch spektakulär, aber sie ist da. Väter&Söhne, Mütter&Töchter, Ehepaare, Verliebte, alte Freunde.
Ich glaube, wer darauf achtet, wird feststellen können, dass Liebe tatsächlich überall zu finden ist
Intro "Tatsächlich Liebe"
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20.09.2020, 13:20Inaktiver User
AW: Sicherheitskräfte in der Kritik – übertrieben oder überfällig?
Na ja. Stimmt schon. Aber mir wäre es lieber, nicht nur auf der Symptomebene zu bleiben.
Das wäre vielleicht als "Notlösung" und nur vorübergehend, in Ordnung.
Aber viel wichtiger finde ich die Frage, warum Menschen so werden.
Das geht uns alle an.
Es gibt viel zu wenig Bereitschaft, sich an die Gründe heranzutasten.
Das ist eh eine sehr langwierige Aufgabe und wir haben nicht einmal angefangen, danach zu fragen (außer in manchen Wissenschaftskreisen).
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20.09.2020, 13:21Inaktiver User
AW: Sicherheitskräfte in der Kritik – übertrieben oder überfällig?
Das kann man beliebig weiterführen.
„ Der Klaus ist doch sonst echt ein Netter, daran ändern ein paar Griffe in die beschlagnahmten Rauchmgifte doch nichts"
„ Der Klaus ist doch sonst echt ein Netter, daran ändern ein paar Ohrfeigen bei einer Vernehmung doch nichts"
„ Der Klaus ist doch sonst echt ein Netter, daran ändern ein paar Tausender doch nichts, die er mal bekommen hat, um die Straftat seines Vermieters unter den Tisch fallen zu lassen"
Wo fängt das an, wo hört das auf?
Ich glaube übrigens nicht, dass der Korpsgeist die Hauptmotivation darstellt, sondern die Angst vor Repressalien durch die anderen Kollegen. Ich finde es eine Schande, dass es keine unabhängige Institution gibt, der man als Polizist solche Dinge melden kann, ohne gravierende Nachteile für sich befürchten zu müssen.
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20.09.2020, 13:27
AW: Sicherheitskräfte in der Kritik – übertrieben oder überfällig?
Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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20.09.2020, 13:28
AW: Sicherheitskräfte in der Kritik – übertrieben oder überfällig?
Ich bin jetzt hier über den begriff Nestbeschmutzer gestolpert.
Gerade im aktuellen beispiel in NRW kann man sie sehr gut sehen: die dünne grenze zwischen solidarität und korpsgeist.
Der Nestbeschmutzer steht auf der unerwünschten seite.
Da sollte einigkeit herrschen, auf welcher seite man steht. In der Polizei, in der politik, in der gesellschaft.
Ich glaube, dass diese grenze viel zu oft in die falsche richtung überschritten wird. Da kann man korrigierend eingreifen.nichts ist wie es scheint
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20.09.2020, 13:32
AW: Sicherheitskräfte in der Kritik – übertrieben oder überfällig?
Für mich ist der Nestbeschmutzer der, der solche Fotos etc..., ver/weiter schickt und nicht der, der das weiter gibt.
Nur, um Missverständnissen vorzubeugenWissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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20.09.2020, 15:04
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20.09.2020, 16:11Inaktiver User
AW: Sicherheitskräfte in der Kritik – übertrieben oder überfällig?
Ja, das kann passieren...und dann ist es ja auch glaubhaft, wenn man sich nie bzw. nicht zu der Zeit, als Symbole/Fotos/etc. gepostet wurden, an der Chatgruppe beteiligt hat. Das lässt sich ja durchaus kontrollieren.
Nein, es ist kein Schaden entstanden, aber es wurde eine Straftat begangen.2. Ich merke das durchaus und natürlich stört mich das. Ich pampe also via chat den Kollegen, der das postet, an, dass das gar nicht geht etc. etc.
Der Kollege unterlässt das daraufhin tatsächlich.
Nun fände ich es nachvollziehbar, wenn sich der, der den Kollegen erfolgreich zurechtweist, damit zufriedengibt und sich denkt: "Es ist kein Schaden entstanden, er hat es eingesehen/tut das nun nicht mehr, warum soll ich nun noch dafür sorgen, dass er seinen Job verliert?"
Rechtlich müsste er das.
Strafrechtlich relevant ist es nicht, wenn man das nicht meldet.
Es könnte in diesem Fall allerdings dienstrechtliche Kosequenzen haben.



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