Man weiß es nicht genau, aber dafür waren die Festgenommenen ja ein bisschen jung.
Wenn da 14- oder 16jährige dabei sind, dann sind das für mich eher die, die nicht so recht wissen was mit sich anfangen. Und da fehlt mir halt oft die klare Ansage, dass nur abhängen nicht geht.
Aber wie so oft ist es doch so, wieso machen sie's? Weil sie's können.
Und da wär für mich auch der Ansatz.
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01.07.2020, 12:02Inaktiver User
AW: Massive Gewalt, Plünderung, Körperverletzung; Krawalle in Stuttgart
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01.07.2020, 12:05Inaktiver User
AW: Massive Gewalt, Plünderung, Körperverletzung; Krawalle in Stuttgart
Ist es nicht so, dass die rechte Szene eher optisch erkennbar ist und geradezu stolz ihre Insignien präsentiert? Davon war ja wenig zu sehen auf den Videos.
Grundsätzlich gibt es das in Stuttgart sowieso wenig, also mir wär noch nie so eine Szene aufgefallen, so wie anderswo. Man trägt da eher keine Springerstiefel.
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01.07.2020, 12:09Inaktiver User
AW: Massive Gewalt, Plünderung, Körperverletzung; Krawalle in Stuttgart
Man darf auch nicht vergessen, das derzeit keine Fußballspiele stattfinden. Die Hooligans, denen es weniger um Fußball geht als ums Prügeln, wissen nicht wohin mit ihrer Aggression. Ich vermute, dass in Stuttgart von denen auch einige dabei waren. Wundert mich, dass die Polizei die nicht auf dem Schirm hat.
Da sind auch sicher welche dabei, die Schnittmengen mit Links- oder Rechtsradikalen haben.
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01.07.2020, 12:12Inaktiver User
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01.07.2020, 12:18Inaktiver User
AW: Massive Gewalt, Plünderung, Körperverletzung; Krawalle in Stuttgart
Also ich halte die Polizei bei der Einschätzung einer Gemengelage und bei den Einschätzung von Ausschreitungen für sehr kompetent und habe soviel Vertrauen in die Polizei, dass ich ihren Aussagen Glauben schenke.
Es gab ja auch schon vor dieser Krawallnacht massive Auseinandersetzungen. Und auch da wurden die Randalierer der "linken Szene" zugeordnet.
Auch an vergangenen Wochenenden war es zu Auseinandersetzungen von überwiegend jungen Menschen mit der Polizei gekommen - allerdings nicht in dem Ausmaß wie jetzt. Die Polizei äußerte sich zunächst nicht dazu, ob die Drahtzieher der jüngsten Zerstörungen polizeibekannten Szenen zuzurechnen sind. Vor einigen Tagen hatte die Stuttgarter Polizei nach Vorfällen am Rande einer Demonstration von Grenzüberschreitungen gesprochen. „Teile der linken Szene überschreiten hier gerade Linien, was wir für Stuttgart bisher so nicht gekannt haben“, sagte damals ein Polizeisprecher.
Wenn Hooligans dabei gewesen wären, hätte die Polizei dies bestimmt benannt.
Polizisten bei Straßenschlachten attackiert
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01.07.2020, 12:23Inaktiver User
AW: Massive Gewalt, Plünderung, Körperverletzung; Krawalle in Stuttgart
Wobei ich mich frage, was das Etikett "links" hier konkret bedeuten soll.
Läden plündern und Krawall machen ist ja nun kein politisches Statement, für mich ist das zu viel der Ehre.
Linke Positionen vertreten geht ja anders als irgendwie ohne jedes Argument "gegen den Staat" sein wollen.
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01.07.2020, 12:29Inaktiver User
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01.07.2020, 12:33Inaktiver User
AW: Massive Gewalt, Plünderung, Körperverletzung; Krawalle in Stuttgart
Nein, anscheinend gehört genau das zur Strategie.
Im Verfassungsschutzbericht aus dem Jahr 2018 heißt es im Kapitel Linksextremismus (ab Seite 106):
Linksextremisten verfolgen das Ziel, die bestehende Staats- und Gesellschaftsordnung und damit die freiheitliche Demokratie zu beseitigen und durch ein kommunistisches beziehungswei-se anarchistisches, „herrschaftsfreies“ System zu ersetzen. Die marktwirtschaftliche Eigentumsordnung und der demokratische Rechtsstaat werden dabei als untrennbare Einheit („Kapitalismus“) verstanden, die der Manifestierung von Ausbeutungs- und Unter-drückungsverhältnissen dient, in denen sich wenige Privilegierte auf Kosten einer „Arbeiterklasse“ bereichern. Diese Ordnung sei mit der Vorstellung einer Gesellschaft, die auf den Prinzipien von Freiheit und Gleichheit aller Menschen beruhe, unvereinbar. Bei der Begründung ihrer ideologischen Überlegungen berufen sich Linksextremisten – in unterschiedlichem Ausmaß und abweichen-der Interpretation – insbesondere auf die theoretischen Leitfigu-ren Karl Marx, Friedrich Engels und Wladimir Iljitsch Lenin. Auch sogenannte revolutionäre Gewalt zur Durchsetzung von linksex-tremistischen Vorstellungen gilt grundsätzlich als legitim.Im Rahmen ihrer Agitations- und Aktionsfelder bringen sich Links-extremisten in Debatten und Proteste um politische Entwicklun-gen und gesellschaftliche Missstände ein und versuchen, diese für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.
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01.07.2020, 12:36Inaktiver User
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01.07.2020, 12:50Inaktiver User
AW: Massive Gewalt, Plünderung, Körperverletzung; Krawalle in Stuttgart
Wenn es schon um Behördenberichte für 2018 geht, dann möchte ich anmerken, dass laut BKA in dem Jahr die Zahl der rechtsextremistischen Straftaten bei 19 409 angezeigten Fällen lag und die der linksextremistischen Straftaten bei 4 622. Gibt es Grund zu der Annahme, dass dieses Verhältnis bei den Stuttgarter Krawallen völlig anders war, und wenn ja aufgrund welcher Fakten?




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