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29.06.2020, 13:40
AW: Massive Gewalt, Plünderung, Körperverletzung; Krawalle in Stuttgart
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29.06.2020, 13:51
AW: Massive Gewalt, Plünderung, Körperverletzung; Krawalle in Stuttgart
Ja, man kann es sich auch einfach machen und nicht weiter denken.
Dann hat man Seelenruhe, aber es wird kein bisschen weniger Frust auf "der anderen Seite" geben.
Um es mal mit Erich Fromm zu sagen " Zerstörung ist die Kreativität der Hoffnungslosen "
Da sollte man ansetzen und nicht eine Gruppe suchen, die einem genehm ist.Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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29.06.2020, 14:20
AW: Massive Gewalt, Plünderung, Körperverletzung; Krawalle in Stuttgart
Heute die Berichterstattung in der Stuttgarter Zeitung (leider hinter einer Bezahlschranke - Randale in Stuttgart: Der Sturm bleibt aus - Stuttgart - Stuttgarter Zeitung)
"Nach der Randale feiert die Szene am Eckensee friedlich - unter den Augen von 500 Polizisten".
Ein Absatz aus dieser Beschreibung sagt unfreiwillig alles, was man wissen muss:
[editiert]
Kann man den Eindruck vieler Bürger, dass Politiker und Amtsträger abgehoben sind, besser illustrieren? Man schaut im sicheren Abstand aus einem Schloss (in dem betreffenenden Flügel sitzt das Finanzministerium, da kann man nicht einfach hinein) auf das Geschehen herunter, und schwätzt was von "friedlichen Sommernächten".
Diese Leute sind nicht einmal willens, sich unter ihre Bürger zu mischen (oder auch nur am Rand von ihnen zu stehen), sondern hocken sich anschließend in ihre Dienstlimousinen, die auf dem Schlosshof auf sie warten, um wieder abzurauschen. Das Geschehen betrifft sie und ihresgleichen nicht, deswegen wird außer etwas Wortakrobatik auch nichts passieren. Sie eiern ja schon ganz prächtig herum, um das Alkoholverbot für das betreffende Gebiet bloß zu vermeiden.Geändert von Analuisa (29.06.2020 um 21:18 Uhr) Grund: Zitat aus kostenpflichtigem Link gelöscht
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29.06.2020, 14:21Inaktiver User
AW: Massive Gewalt, Plünderung, Körperverletzung; Krawalle in Stuttgart
hm...
also, ich suche keine Gruppe oder Seite... ich suche eigentlich auch keinen Schuldigen, für mich steht fest, dass die Krawallmacher alt genug sind um zu wissen, dass sie anderer Leute Eihentum weder zerstören noch plündern dürfen.
Mich interessieren eher die Günde, bzw. die Stimmung, die zu solcher Zerstörungswut führt... und... nun ja... irgendwie mag ich mich nicht mit "ach die sind eben alle so abgehängt, chancenlos, oder auch hoffnungslos" zufriedengeben. Hier wurde öfter schon erwähnt, dass es arbeitsmäßig im Stuttgarter Raum ganz gut aussieht und eigentlich kaum jemand arbeitslos sein müsste...
Man liest aber im Moment oft, dass bundesweit viele der neu angekommenen Menschen(***) durch die Corona-Auswirkungen ihre Arbeit verlieren... sollen wir uns etwa damit abfinden, dass in der nächsten Zeit Gewalt, Zerstörung und Plünderung zu unserem Straßenbild gehören?... Genau so wie Hundertschaften von Polizisten in Stadtzentren?
Keine schöne Vorstellung...
(***)nicht das jetzt gleich wieder unterstellt wird ich würde Flüchtlinge für die Randale verantwortlich machen... NEIN, das will ich nicht, ich habe das erwähnt, weil ja wohl hauptsächlich junge Männer in die Randale verwickelt sind... ich habe gerade heute irgendwo gelesen, dass die Zahl der arbeitslosen Neubürger um 24% gestiegen wäre... und da nun mal hauptsächlich junge Männer angekommen sind, besteht ja durchaus die Gefahr, dass sich mehr junge Männer abgehängt fühlen... )
(ich glaube ich habe etwas wirr geschrieben, aber ich habe im Moment wenig Zeit... ich hoffe ihr versteht mich trotzdem)
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29.06.2020, 14:43
AW: Massive Gewalt, Plünderung, Körperverletzung; Krawalle in Stuttgart
Ich schrieb Hoffnungslos, nicht Arbeitslos.
Und da haben wir es wieder.
Die " neu hinzugezogenen " sind das Problem.
"Unsere" Jugendlichen haben ja keine Probleme zu haben.
Um die muss man sich ja nicht kümmern.
Die tun ja nichts. Und wenn doch, sind es ja wieder " nur " die anderen, die "Assis".
Oder die Antifa.
Oder die Nazis.
Aber gut, das keine Gruppen aufgemachr werden.Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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29.06.2020, 14:47Inaktiver User
AW: Massive Gewalt, Plünderung, Körperverletzung; Krawalle in Stuttgart
arbeitslos und hoffnungslos können durchaus einen engen Zusammenhang haben.
ich hatte es befürchtet, deshalb die Bemerkung in Klammern... man liest eben nur das aus einem Beitrag heraus, was man lesen will...Und da haben wir es wieder.
Wie soll man eigentlich eine Lösung für das Problem finden, wenn man das Problem gar nicht von alles seiten beleuchten kann ohne das einem gleich irgendwelche Absichten unterstellt werden?
Nachtrag: so langsam verstehe ich warum sich von den Verantwortlichen der Stadt noch keiner so richtig an das Thema getraut hat... man kann dabei nur in irgendeiner Fettwanne landen...
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29.06.2020, 14:49Inaktiver User
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29.06.2020, 14:54
AW: Massive Gewalt, Plünderung, Körperverletzung; Krawalle in Stuttgart
Wer will denn nicht beleuchten ?
Habe ich Gruppen benannt? Oder Gruppen hervorgehoben?
Nein, denn ich sehe die Vielfältigkeit der Menschen und ihrer Probleme.
Ohne dem wird es keine Lösungen geben.
Das war es aber auch von mir.
Ich habe gerade alles dazu gesagt, was ich sagen wollte.
Da kann man drüber nachdenken, oder es natürlich auch lassen.Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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- Grund
- Bezug auf gelöschte Inhalte, unsachliche Bemerkung
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gesperrt
- Grund
- pauschale, unbelegte Behauptungen und Unterstellungen
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29.06.2020, 15:03Inaktiver User
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- Grund
- Bezug auf gelöschte Inhalte, persönliche Ebene
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29.06.2020, 15:15
AW: Massive Gewalt, Plünderung, Körperverletzung; Krawalle in Stuttgart
Wenn man der Statistik von Angriffen auf Polizeivollzugsbeamte folgt, dann ist die Hauptgruppe „Einzeltäter“, „männlich“ und „Polizei bekannt“:
Demgegenüber lässt sich zu den Tatverdächtigen bei „Gewalttaten gegen PVB“ feststellen, dass diese statistisch gesehen mehrheitlich
• in Tatortgemeinden ab 500.000 Einwohner auffällig sind,
• männlich (85,6 %), deutsch (69,0 %) und über 25 Jahre alt (66,2 %) sind,
• alleine handeln (92,9 %),
• polizeilich bereits in Erscheinung getreten waren (74,4 %),
• sowie unter Alkoholeinfluss stehen (55,1 %).
https://www.bka.de/SharedDocs/Downlo...cationFile&v=9 S. 76
Der Alkohol- oder anderer Drogeneinfluss hat sicherlich auch seinen Anteil.
Interessant wäre zu wissen, ob diese Täter z. B. Arbeitslos sind. Solche „weichen“ Daten werden wohl nicht erfasst. Da würden mir noch andere Punkte einfallen, die interessant wären.
Natürlich sind diese Daten nicht auf die Tätergruppe bei den Krawallen zu übertragen. Doch die Frage ist, was passiert mit diesen Daten, werden sie genutzt, um präventiv zu handeln, um der Polizei eine erweiterte Handlungsoption zu ermöglichen.
Wenn es denn wirklich interessiert die Ursachen für die Krawalle zu finden.
Wobei ich weiterhin glaube, dass die Vorgeschichte wichtig ist. Es ist mir weiterhin ein Rätsel, wie die Polizei trotz Corona-Vorschriften solche Menschenansammlungen dulden konnte.
Der Artikel, den Unzaya verlinkt hat spricht auch für sich.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte



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