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26.06.2020, 20:09Inaktiver User
AW: Massive Gewalt, Plünderung, Körperverletzung; Krawalle in Stuttgart
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26.06.2020, 22:16
AW: Massive Gewalt, Plünderung, Körperverletzung; Krawalle in Stuttgart
Moderationshinweis
Ich kündige schon mal an, dass dieser Strang heute, wie schon in den letzten Tagen, gegen 23 Uhr für die Nacht geschlossen wird. Bitte stellt euch mit dem Schreiben eurer Beiträge darauf ein.
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AnaluisaModeration in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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27.06.2020, 10:32
AW: Massive Gewalt, Plünderung, Körperverletzung; Krawalle in Stuttgart
Nichts als Spekulation.
Hervorhebung von mir.
Du illustrierst sehr schön, welche Denkweise auch in der Polizei noch sehr oft vertreten ist und weshalb Beschwerden gegen Polizeigewalt sehr oft ins Leere laufen.
Ich sehe die Gesetzesändernung in Berlin kritisch, kann aber sehr gut nachvollziehen angesichts solcher Äußerungen, wie es dazu kommt.
Spekulation und Polemik.Ein klitzekleines Fehlverhalten eines Polizisten wird auf die Goldwaage gelegt und die Verbrecher machen was sie wollen und werden mit Samthandschuhen angefasst.
"Solche Zustände"? Die Kriminalitätsrate sinkt kontinuierlich.Warum sind wir denn soweit gekommen, wo wir jetzt sind? Darüber kann man hier nachdenken. Noch nie hatten wir solche Zustände im Land wie die letzten Jahre und die Presse teilt ja meist nur mit, was von der Politik gewünscht wird, die anderen Geschehnisse werden gedeckelt / zensiert, das vermute ich zumindest.
In meiner Jugend gab es sowas wie Startbahn West, nur als Beispiel.Wir hatten in der Jugend noch Respekt vor der Polizei, ein bisschen Demut, Respekt und Dankbarkeit würde der ganzen Jugend nicht schaden, egal ob deutsch oder nicht deutsch.
Polemik.Mittlerweile ist es doch so, dass die Täter geschützt werden und Aufmerksamkeit und Verständnis erhalten und die Opfer gedemütigt allein gelassen werden.
Genau. Und was er mit irgendwelchen Leute, die da schon irgendwas angestellt haben müssen, genau gemacht hat, das interessiert ja nicht.
Siehe oben - angesichts solcher Positionen auch in der Polizei muss man sich über ein gewisses Misstrauen nicht wundern.
Sie sollten besser Narrenfreiheit haben, oder wie stellst du dir das vor?Die Polizei verliert immer mehr Möglichkeiten;
es ist ein Desaster, wenn sie von der Schusswaffe Gebrauch machen, da muss das hinterher genau eruiert werden.
Hervorhebung von mir.In Berlin müssen sie sogar beweisen, dass sie unschuldig sind bei einer Anklage.
Ich finde es sollte der Polizei mehr Vertrauen und Eigenverantwortung entgegen gebracht werden um zu agieren ohne hinterher zu kontrollieren.
Also egal, was die Polizei macht, es wird schon richtig gewesen sein?
Und noch ein Zitat dazu:
Die Gewaltenteilung gehört zu den Prinzipien unserer Demokratie und ist im Grundgesetz verankert. Die staatliche Gewalt ist in mehrere Gewalten aufgeteilt: Die legislative (gesetzgebende), die exekutive (vollziehende) und die judikative (Recht sprechende) Gewalt sollen sich gegenseitig kontrollieren und staatliche Macht begrenzen.
Deutscher Bundestag - Prinzip der Gewaltenteilung
Mit deinem Wunsch, dass die Exekutive nicht mehr kontrolliert werden soll, stellst du dich gegen grundsätzliche rechtsstaatliche Prinzipien.
Im wesentlichen sagt er ja nichts anderes, als dass die Taten scheiße waren und man sein Video teilen möge. Oder hab ich was verpasst?
Ich wüsste nicht, wer zumindest den ersten Teil anders sehen würde.
Das ist super. Das ändert allerdings nichts daran, dass es einen allgemeinen Trend gibt, Leute mit Migrationshintergrund unbewusst zu benachteiligen.Was Azubis und Chancengleichheit angeht: Unsere Azubis im ersten Lehrjahr derzeit haben alle einen Migrationshintergrund. Ich kann nicht bestätigen, dass Azubis mit Migrationshintergrund und "ausländisch" klingenden Namen keine oder schlechtere Chancen haben.
Das sehe ich allerdings genauso.
Eben das.
Da wäre ich mir nicht so sicher.Geändert von agathe13 (27.06.2020 um 10:40 Uhr)
"Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“
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27.06.2020, 13:30Inaktiver User
AW: Massive Gewalt, Plünderung, Körperverletzung; Krawalle in Stuttgart
Das Orinzip der Gewaltenteilung ist ja sehr richtig. Trotzdem fehlt eine unabhängige Beschwerdeinstitution oder Untersuchungskommissionen wie in Großbritannien, den USA, Norwegen etc. Hier untersucht ja die Polizei die Vorkomnisse bei der Polizei. Das ist ungefähr so wirksam wie die bisherige freiwillige Selbstverpflichtung der Schlachthöfe.
Ich finde, die Polizei tut sich auch keinen Gefallen damit, sowas immer abzublocken. Schwarze Schafe gibt’s überall, eine unabhängige Kommission sollte im Sinne der weit überwiegenden Anzahl der „Guten“ sein. Dass überhaupt nur 2% aller Beschwerden gegen die Polizei zur Anklage kommen, ist nicht dazu geeignet, das Vertrauen der Bevölkerung weiter zu stärken. Ich bin wirklich davon überzeugt, dass unsere Polizei zu den besten weltweit gehört. Die beliebte Praxis des Abblockens und „Unter den Teppich Kehrens“ wie es auch hier wieder gefordert wird, hätten sie wahrscheinlich gar nicht nötig.
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27.06.2020, 13:41
AW: Massive Gewalt, Plünderung, Körperverletzung; Krawalle in Stuttgart
"Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“
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27.06.2020, 13:42Inaktiver User
AW: Massive Gewalt, Plünderung, Körperverletzung; Krawalle in Stuttgart
Was weißt Du denn über die Denkweise bei der Polizei? Und was weißt Du über Beschwerden gegen Polizeigewalt, die ins Leere laufen? Lass uns doch bitte teilhaben an Deinem Wissen.
Bei Wikipedia stehen folgende Angaben zur Anzahl der Ermittlungsverfahren wegen Gewaltdelikten von Polizisten:
2011: 2.417
2015: rund 2.200
2017: 2.177
Die Zahl der Angriffe auf Polizisten steigt jedenfalls kontinuierlich an, wie das Handelsblatt Ende Mai nach Veröffentlichung des Bundeslagebild zur Gewalt gegen Polizeibeamte berichtete.
Gewalt gegen Polizisten in Deutschland hat zugenommen. Im vergangenen Jahr wurden 36.126 Fälle polizeilich registriert. Das waren rund 3000 Fälle – oder auch 8,6 Prozent – mehr als im Jahr 2018.
[.]
BKA-Präsident Holger Münch sagte einer Mitteilung zufolge: Jeden Tag würden in Deutschland durchschnittlich 200 Polizisten Opfer von Gewalt. Einsatzkräfte würden zum Beispiel mit Böllern beworfen oder mit Eisenstangen attackiert. „Dies sind aktuelle Beispiele, Taten, die bestürzen, die konsequent geahndet werden müssen.“ Schließlich sorgten die Beamten für die Sicherheit in Deutschland.
Auch die Zahl der Polizisten, die Opfer bei den Attacken wurden, stieg. Im Jahr 2019 waren es 69.466 Beamte. Im Vergleich zum Jahr 2018 (65.896 Opfer) wurde eine Zunahme von 5,4 Prozent registriert.
Polizisten in Deutschland zunehmend Opfer von Gewalt
Wir sehen also eine beängstigend hohe Zahl an Angriffen auf Polizisten und mir macht das Sorge. Polizisten haben die Aufgabe, uns Bürger und die staatlichen Institutionen zu schützen und begeben sich dabei in immer größer werdende Gefahren. Wir haben doch alle diverse Bilder im Kopf, die zeigen, mit welch erschreckender Brutalität mitunter gegen Polizeibeamte vorgegangen wird. Unsere Polizisten verdienen unseren Respekt und unsere Achtung. Meinen Respekt und meine Achtung haben sie jedenfalls.
Und selbstverständlich muss auch einem begründeten Verdacht auf Amtsmissbrauch nachgegangen werden. Aber ich gehe davon aus, dass dies nur eine kleine Anzahl sein dürfte.
Ich kann diese unhaltbaren Vorwürfe gegenüber unserer Polizei nicht nachvollziehen. Man spielt damit nur denjenigen anarchistischen Kräfte in die Hände, die die Polizei lieber heute als morgen komplett abschaffen wollen würden. Ich wage nicht mir vorzustellen, wie die staatliche Ordnung aufrecht erhalten werden soll ohne eine funktionierende Polizei im Land.
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27.06.2020, 13:53Inaktiver User
AW: Massive Gewalt, Plünderung, Körperverletzung; Krawalle in Stuttgart
Schade, dass du dabei nicht mitkopiert hast, wieviele dieser Verfahren zur Anklage kamen: 2-3%.
Pro Jahr wird die Zahl der Anzeigen gegen Polizisten mit 1.600 bis 2.000 beziffert. Von den Anzeigen führen 2–3 % zu einer Anklage. 2010 lag die Zahl abgeschlossener Ermittlungen gegen Polizisten bei 2.133, von denen 63 zu einer Anklage oder zu einem Strafbefehl führten. Dass über 93 % der Verfahren eingestellt wurden, erklärt Prof. Tobias Singelnstein dadurch, dass die Ermittlungen im Ermittlungsverfahren (das der Staatsanwaltschaft untersteht), in den meisten Fällen von der Polizei selbst durchgeführt werden.[16]
Warum wehrt sich die Polizei gegen eine unabhängige Untersuchungskommission? Hätte sie doch gar nicht nötig.
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27.06.2020, 14:14
AW: Massive Gewalt, Plünderung, Körperverletzung; Krawalle in Stuttgart
Dein Sarkasmus ist unnötig.
Beispiel: Korpsgeist, Schikane, Mobbing: Wie kritische Polizisten ausgebremst werden, MONITOR vom 27.06.2019 - Sendungen - Monitor - Das Erste
Die meisten sicherlich. Diejenigen aber, die sich gesetzeswidrig verhalten, sollten entsprechend bestraft werden und nicht aus falsch verstandener Kameradschaft gedeckt werden.Unsere Polizisten verdienen unseren Respekt und unsere Achtung.
Wer hat denn welche geäußert?Ich kann diese unhaltbaren Vorwürfe gegenüber unserer Polizei nicht nachvollziehen.
Huch? Wer will denn sowas?Man spielt damit nur denjenigen anarchistischen Kräfte in die Hände, die die Polizei lieber heute als morgen komplett abschaffen wollen würden."Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“
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27.06.2020, 14:20Inaktiver User
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27.06.2020, 15:05
AW: Massive Gewalt, Plünderung, Körperverletzung; Krawalle in Stuttgart
Tut sie doch nicht, will sie ,möchte sie und fordert bzw.arbeitet sie dran.
Aber warum das alles nicht so einfach ist wie es scheint hatte am Donnerstag bei Maybritt Illner doch Sebastian Fiedler, Chef des „Bundes Deutscher Kriminalbeamter“ erklärt.
Es liegt u.a am föderalen Systemund unterschiedlichen Gliederungssysteme der unterschiedlichen Ministerien.
In den ganzen Bundesländer ist es überall anders angegliedert und ist anders dort im System entsprechend von oben und 7nten eingebunden und verankert.
Er erklärte auch das man dies überhaupt nicht mit der Bundeswehr und einem Bundeswehrbeauftragten vergleichen oder gar gleichsetzen darf.



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