@ macani: ja. 10 Mio für ein Ehepaar.
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13.03.2020, 19:03
AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?
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13.03.2020, 19:10
AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?
In D gibt es über 1 Miollionen Personen, die Vermögensmillionäre sind:
Vermogen: Zahl der deutschen Millionare steigt
Das macht fast 2 % der Bevölkerung aus. Sooo abwegig finde ich es nicht, dass sich hier jemand anonym äußert.
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13.03.2020, 19:16Inaktiver User
AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?
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13.03.2020, 19:33
AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?
Ich hab nicht behauptet, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, ich habe wollte lediglich ausdrücken, dass es schnell passieren kann, zu den vermeintlich Reichen zu gehören.
Kurant und, ich glaube Nocturna, haben das aber anschaulicher geschildert; ich bin noch neu hier-seht es mir bitte nach.
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13.03.2020, 20:13Inaktiver User
AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?
Und was ändert das daran, das es genügend Menschen gibt, die niemals 2 Millionen einfach so auf der Bank oder in anderen Werten stecken haben?
Ist die, auch in der Bri oft angeführte Altersarmut, ein Märchen? Niedriglöhner eine Erfindung der Linken?
Nach wie vor finde ich jemanden, der zwei bis fünf Millionen Euro Reserve hat, nicht den Durchschnitt.
Und drüber diskutieren, was das vor 20 Jahren wert war und was es jetzt wert ist, bringt auch nicht weiter.
Ob der nun höher besteuert werden sollte, mir eigentlich egal, nur sollte der mit dieser Rückhandsumme nicht weinen oder behaupten er sei der ganz normale Nachbar von nebenan, der eben etwas mehr Glück im Leben gehabt hat. Außer er ist wirklich Lottogewinner, dass hat dann tatsächlich was mit Glück zu tun. Und 2% Vermögensmillionäre sind für mich auch nicht viel, gibt also immer noch 98% die drunterliegen.
Auf was willst du eigentlich hinaus?
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13.03.2020, 20:24
AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?
Ich denk mir auch, das betrifft mich höchstens insofern, daß wenn der Staat nach 25 oder 30 Jahren mal wieder, wie in den hundert Jahren zuvor, Vermögen besteuert, es ja vielleicht Hoffnung gibt, daß sie Steuern auf Arbeitseinkommen (ich erwirtschafte mein Geld immer noch zum allergrößten Anteil aus Arbeit, nicht aus Kapitaleinkommen) oder Konsum nicht weiter steigen, oder mal wieder mehr Geld für Sachen da ist, die getan werden müssen, weil man sonst Schulden bei der Zukunft macht.
Außerdem, eine Rückkehr zu Verhältnissen, die man als Kind und Teenie gekannt hat, kommt einem immer wie eine Normalisierung vor. Auch wenn's um Vermögenssteuer geht.
** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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13.03.2020, 22:16Inaktiver User
AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?
Ich bin da ganz bei Dir und kann bei den augenblicklich wirklich wichtigen Problemen sowieso nicht verstehen, dass sich jemand darüber aufregt, mit einem Vermögen von mehr als zwei Millionen € , als reich eingestuft zu werden.
Noch besser ist ja der Hinweis, dass 10 Mio. für ein Paar angemessen sind und man erst darüber besteuert werden dürfte.
Da frage ich mich ehrlich, wo die Latten und der Zaun geblieben sind, mit gesundem Menschenverstand hat das alles nichts mehr zu tun.
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13.03.2020, 23:22
AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?
Ad 1: Erst darüber (ab einer gewissen Vermögensgrenze) wird kein Mensch besteuert. So wird natürlich das Paar in diesem Beispiel auf jeden Fall auch schon ganz regulär besteuert. In aller Regel auch mehrfach. Ob es nun Einkommen aus nichtselbständiger oder selbständiger Arbeit, aus Vermietung, aus Kapitaleinkommen oder was auch immer hat. Das gleiche gilt natürlich für alle sonstigen Abgaben, indirekten Steuern usw. Zur Erinnerung: Es ging nur um die Frage, ob eine zusätzliche Steuer - nicht auf die Erträge aus dem Vermögen sondern auf das Vermögens selbst - erhoben werden soll; welches ja bereits aus versteuertem (teilweise mehrfach besteuertem) Einkommen gebildet wurde. Über die genaue Höhe, ab der das laut SPD greifen soll (und über die man trefflich streiten kann), weiß ich immer noch nix. Ob die SPD selbst das überhaupt weiß ?
Ad 2: Das frage ich mich ehrlich gesagt zunehmend hier auch. Auch wenn ich, um dies auszudrücken, eine andere und nicht derart beleidigende Formulierung gewählt hätte ...
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13.03.2020, 23:44
AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?
Nun ja, ... ein Single mit 2 Mio. Vermögen könnte sich, ohne einen Handschlag zu tun, 40 Jahre lang ein Netto-Jahreeinkommen von 50.000 Euro gönnen.
Oder 60 Jahre lang 33.333,33 Euro - netto!
Ok, krankenversichern müsste diese Person sich selbst, wobei ... müssen müsste sie nicht einmal das.
Warum sollte so jemanden eine Vermögenssteuer von 1% = anfänglich 2.000 Euro p.a. kratzen?
Zumal für diese Person auf die 2 Mio. sonst keinerlei Einkommenssteuer anfiele und auf etwaige Kapitalerträge vergleichweise schlanke 26,75%.
Ich schätze, Deine Maßstäbe sind einfach etwas unrealistisch.
Könnte es sein, dass Du gerade 2 Mio. geerbt oder im Lotto gewonnen hast?
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13.03.2020, 23:58
AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?
Ad 1: Wenn man glaubt, daß es über den Zeitraum von 40 Jahren keinerlei Inflation (Preissteigerungen) gibt - dann wäre das eine mögliche Vorgehensweise für den Ruhestand …
Ad 2: Neben der KV dürfte auch eine Miete anfallen …
Ad 3: Bin schwach im Kopfrechnen, aber 1% von 2,0 Mio. sind bei mir nicht 2.000 sondern 20.000 …?


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