Antworten
Seite 3 von 13 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 122
  1. VIP

    User Info Menu

    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    • maßvoller, einheitlicher Steuersatz von 1 vH (möglicher höherer Steuersatz für Superreiche);

    • hohe persönliche Freibeträge für Ledige/für Verheiratete bzw. eingetragene Lebenspartner;

    https://www.spd.de/aktuelles/vermoegensteuer

    Ich finde es gut und befürworte das.


    „Wo zwei Schwestern zusammen gehen, kann sie kein Tiger reißen“ koreanisches Sprichwort, gelesen in „Mama Superstar“

  2. User Info Menu

    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Zitat Zitat von Pola Beitrag anzeigen

    Wieso konzentriert sich eigentlich die ganze Diskussion auf Altersvorsorge? Weil es so „böse“ klingt, alten Menschen was wegzunehmen? Das ist doch leicht zu durchschauen.

    Jep.

    Mit einem Wort:
    Stimmungsmache.

    Das Übliche...
    Wer sich aufregenden will, sucht sich etwas.

    Warum schon wieder über reich oder arm debattieren?

    Solange die Leute sich dicke Autos kaufen, die sie sich eigentlich nicht leisten können, um "reich" angesehen zu werden...etc... ist der Begriff "reich" nach wie vor relativ, da er emotional belegt ist.

    Und ich verstehe nicht, warum TE den zweiten Thread zum Thema innerhalb von 10 Tagen startet hier.

  3. User Info Menu

    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Als ich Berufseinsteiger war, erinnere ich mich gut an einen Kollegen, der damals gerade in den Ruhestand trat. In ca. 40 Jahren als Freiberufler hatte er sich als "Vermögen" eine kleine Eigentumswohnung angeschafft und über 25 Jahre lang abbezahlt und etwa 450.000 DM als Anlagevermögen für seinen Ruhestand zusammengespart - dieses war in Pfandbriefen und Bundeswertpapieren angelegt. "Damit komme ich über die Runden" - an diese seine Aussage erinnere ich mich noch.

    Ob das wohl heute mit dem gleichen Betrag, also mit 230.000 Euro, auch noch ginge ?
    Der Vergleich hinkt auf mehreren Ebenen. Zum einen lag die statistische Lebenserwartung im Jahr 1980 bei 72,68 Jahren, das heißt, das Geld 450K DM/230 K Euro musste bei einem Ruheständler nur für statistische 8 Jahre reichen. Heute wird der durchschnittliche deutsche Mann fast 80, also 17 Jahre älter, das Geld muss also dreimal so lange reichen. Außerdem sind ja wohl 450.000 DM im Jahr 1980 wesentlich mehr wert gewesen als es heute 230 K Euro sind, das müsste man wohl eher mal 2,5 rechnen. Also das alleine wäre eine Dreiviertelmillion Euro, die höhere Lebenserwartung käme hinzu. Solche Beispiele machen doch gar keinen Sinn, wenn man sie 1:1 rechnet.

    Die Wohnung meiner Katzen ist total schön.
    Ich darf alles mitbenutzen und wir verstehen uns super.
    .

  4. User Info Menu

    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    • maßvoller, einheitlicher Steuersatz von 1 vH (möglicher höherer Steuersatz für Superreiche);

    • hohe persönliche Freibeträge für Ledige/für Verheiratete bzw. eingetragene Lebenspartner;

    https://www.spd.de/aktuelles/vermoegensteuer

    Ich finde es gut und befürworte das.


    Da laut Link die SPD sich ausdrücklich am Schweizer Vorbild orientiert (wörtlich: "Die Besteuerung orientiert sich am Modell der Schweiz"), gilt dies ja sicherlich zwingend auch für die Einkommenssteuer, die Einkommensteuersätze, die Erbschaftssteuer usw. …

    Vorab: Nach meiner Erinnerung gab es im Club der 36 reichsten Länder (OECD) im Jahr 1990 überhaupt nur noch 12 Staaten, die eine allgemeine Vermögenssteuer erhoben - aktuell sind es m. W. noch ganze vier Staaten. Warum wohl ? Aufwand und Ertrag stehen nach Auffassung der meisten Staaten in keinem sinnvollen Verhältnis. Von den diversen negativen Folgewirkungen ganz abgesehen (Kapitalflucht, Standortverlagerung, Fehlanreize, negative Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum usw.).

    Auch die besagten 1 vH wundern mich etwas - in dem "Vorbild Schweiz" beträgt der Satz m. W. nur 0,2% bis knapp unter 1,0% je nach Kanton ?

    By the way: "Möglich höherer Steuersatz für Superreiche" - ab wann genau ist man denn "superreich" gem. SPD bzw. TSG ?

    In der Schweiz werden steuersystematisch korrekt und schlüssig bei der Berechnung der Bemessungsgrundlage Saldierungen durchgeführt, sprich Kredite abgezogen. Was dort jedenfalls die Bereitschaft zur Kreditaufnahme und Verschuldung deutlich erhöht hat. Die Banken freut es natürlich - ob es der Finanzstabilität insgesamt dient, wage ich zu bezweifeln.

    Die Auswirkungen solcher Maßnahmen - insbesondere für den Normalbürger - sollte man immer mitbedenken (sicherlich nicht ganz unproblematisch für TSG, der mir aus meinem Bundesland (leider) gut bekannt ist). Da ich einige Zeit im bayerischen Lindau gelebt habe, konnte ich beispielsweise die Folgewirkungen der deutschen Erbschaftssteuer mal live erleben - sprich die Abwanderung von Unternehmen und Privaten nach Österreich, in die Schweiz, nach Liechtenstein usw. Manche Kommunen hatten danach statt mehr deutlich weniger Geld. Was auch für die Arbeitsplätze galt - womit wir dann wieder beim "Otto Normalverbraucher" wären …

    Ich finde das unsinnig und lehne es daher ab.

  5. User Info Menu

    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    ... Und ich verstehe nicht, warum TE den zweiten Thread zum Thema innerhalb von 10 Tagen startet hier.
    Tjo, im ersten Thread rückte TE noch nicht so recht raus mit der Sprache, was TE uns eigentlich sagen/fragen will.

    TE, hast Du keine gescheite Altersvorsorge betrieben und sollst jetzt als "Reicher" selbige aus Deinem Vermögen bestreiten? Thats life. Ich kann mir Schlimmeres vorstellen und besser als Grundsicherung ist es allemal.

  6. User Info Menu

    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Der Faden lautet ja: Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Bin mal gespannt welcher millionaire-next-door sich hier outet und sein Befinden darüber äußert.

  7. Inaktiver User

    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Solange unser Steuerrecht ermöglicht, dass Einzelpersonen mehrere Milliarden anhäufen find ich die Debatte um 2 Millionen merkwürdig.

  8. User Info Menu

    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Der Vergleich hinkt auf mehreren Ebenen. Zum einen lag die statistische Lebenserwartung im Jahr 1980 bei 72,68 Jahren, das heißt, das Geld 450K DM/230 K Euro musste bei einem Ruheständler nur für statistische 8 Jahre reichen. Heute wird der durchschnittliche deutsche Mann fast 80, also 17 Jahre älter, das Geld muss also dreimal so lange reichen.
    Nur mal so: Zwischen 72,68 Jahren und fast 80 Jahren (mal unterstellt die von Dir genannten Zahlen stimmen), liegen bei mir 7 Jahre - und nicht 17 Jahre, wie Du schreibst ? Und: Wieso muß bei einer nur um 7 Jahre höheren Lebenserwartung das Geld (im Vergleich zu 1980) dreimal so lange reichen ?

  9. User Info Menu

    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Solange unser Steuerrecht ermöglicht, dass Einzelpersonen mehrere Milliarden anhäufen find ich die Debatte um 2 Millionen merkwürdig.
    Solange, abgesehen von den Multierben, andere Leute zu richtigen Zeitpunkten schlauer waren, als es andere sind und die richtigen Entscheidungen getroffen haben, die tw auch Risiko beinhalten, kann man solche Menschen doch beglückwünschen.

    Entscheidungen, Risiken, auch mal zur Start sich den Allerwertesten aus purem Optimismus aufreissen, ist ja Alles längst nicht jedermanns Sache.

    Und auf der anderen Seite wollen Leute weniger arbeiten, um mehr Freizeit zu haben...auch mit weniger Geld.

    Jedem das Seine.
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)

  10. User Info Menu

    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Solange unser Steuerrecht ermöglicht, dass Einzelpersonen mehrere Milliarden anhäufen find ich die Debatte um 2 Millionen merkwürdig.
    Das sehen beispielsweise die > 150.000 Mitarbeiter von Microsoft im Kontext mit Bill Gates bestimmt wie Du. Hätte das amerikanische Steuerrecht einen Bill Gates verhindert - hätten diese jetzt vielleicht viel mehr Freizeit ...

Antworten
Seite 3 von 13 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •