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21.07.2020, 18:43Inaktiver User
AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?
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21.07.2020, 19:44
AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?
Geringverdiener werden nie zu Eigentum kommen, aber das war vor 50 Jahren auch schon nicht anders. Mein Vater hat als Maurer etliche Jahre Akkord gearbeitet und später hat es es zum Capo der Baustelle gebracht. Das war nach heutigen Maßstäben mindestens ein gutes Facharbeitergehalt.
"Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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21.07.2020, 20:01Inaktiver User
AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?
Ja, das wird immer schlimmer. Immer schlechter recherchiert, wenn überhaupt. Der Focus ist überhaupt die neue Bildzeitung, finde ich, ähnlich populistisch.
Sie ist ja keine Angestellte, also muss sie alles selbst versteuern und sich krankenversichern etc.Es wird aber nicht aufgeführt, was Frau Esken persönlich als Bruttolohn erhält, oder habe ich etwas überlesen?
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22.07.2020, 09:07
AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?
Moderationshinweis
Bitte unterlasst hier den weiteren Austausch über die Einkünfte von Frau Esken. Es ist in keiner Weise nachvollziehbar, warum diese zum Thema gehören sollten. 1. diskutieren wir hier über Vermögensunterschiede und die Vor/Nachteile einer Vermögenssteuer, nicht über Einkommen, 2. sehe ich nicht, durch welche Umstände ausgerechnet Frau Esken die Ehre zuteil werden sollte, in diesem Strang besprochen zu werden.
Ihr könnt ja einen eigenen Stang zum Thema Politikergehälter aufmachen, wenn euch daran gelegen ist, das Thema weiter zu vertiefen.
Gruß,
AnaluisaModeration in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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22.07.2020, 12:30
AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?
Tja. Warum sollte man als Facharzt, Fondsmanager, Softwarearchitekt, Wirtschaftsprüfer..., 100T im Jahr (ich bin mal großzügig, das ist leichter zu rechnen) verdienen und davon nur 70T behalten dürfen[*], wenn man als Friseur, Pizzabote, Koch, Erzieher, Opernsänger... schon in Teilzeit sein Einkommen auf 14T oder weniger und damit seine Steuerlast auf maximal 6,6% drücken kann (und dann noch Ehre und Status der Systemrelevanz genießt)?
Muß ich mal kurz drüber nachdenken.
Wer will oder braucht schon Vermögen, geschweige den 2 Millionen, so sehr, daß er bereit wäre, 30 Arbeitsjahre lang 30% seines Einkommens als Serviceflatrate an Staat, Land und Gemeinde zu zahlen damit er an deren Ende (vielleicht) diese zwei Millionen hat? Besser man hat, wie Hans im Glück, keinen roten Heller, zahlt keine Steuern, und muß sich nicht über Karriere oder Anlagestrategien den Kopf zerbrechen.
(Zur weitern Meditation verweise ich auf Peter Weiss: "Marat! Wir wollen im Wohlstand leben!" (Chor der Irren in "Die Verfolgung und Ermordung Jean-Paul-Marats..."))** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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22.07.2020, 13:32
AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?
Für mich ist das allerdings bestens nachvollziehbar. Ist der Zusammenhang doch evident.
Viele (in praxi die meisten) PolitikerInnen, Abgeordnete, hohe Beamte usw. erwerben mit ihrem Gehalt (präziser: Ihrer Alimentierung) nämlich Versorgungsansprüche. Solche Versorgungs-und Pensionsansprüche sind de jure eigentumsgleiche Rechte und sind denknotwendig und selbstverständlich damit ein Bestandteil des bzw. ihres Vermögens.
Der sog. "Present Value" (Barwert bzw. Gegenwartswert) läßt sich übrigens präzise errechnen. Bei betrieblichen Pensionszusagen und Pensionsrückstellungen erfolgt die Berechnung nach Handels- und Steuerrecht.
Während Unternehmen für Pensionszusagen zwingend und nachweisbar entsprechende Rückstellungen bilden müssen, verzichten manche Staaten gerne darauf und nehmen lieber den Steuerzahler in Haftung und/oder lösen das Problem via Verschuldung ...
Was aber Nichts daran ändert, daß es sich bei solchen Pensionen natürlich um Vermögenswerte handelt. Und zwar um ganz erhebliche.
Dabei muß nämlich schnell von siebenstelligen Beträgen als Barwert gesprochen werden. Wer als normaler Bürger einmal den Versuch gemacht hat, sich eine lebenslange Rente in Höhe von z. B. nur 5.000 Euro einzukaufen (etwa via dem Modell "lebenslange Sofortrente gegen Einmalbeitrag"), weiß von welchen Summen hier die Rede ist.
Bei den z. B. bei höheren PolitikerInnen, ehemaligen MinisterInnen usw. üblichen Ruhestandsgehältern (nicht selten fünfstellig) reden wir in aller Regel also von üppigen Millionenwerten.
Umso erstaunlicher, daß bei allen Vorschlägen "rund um eine Vermögenssteuer" dieser Aspekt - Barwert von Pensionen und Altersbezügen der PolitikerInnen - mit schöner Regelmäßigkeit keine Erwähnung findet. Das war in der Vergangenheit immer so und ist auch heutzutage wieder so.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ...
Geändert von kurant (22.07.2020 um 13:48 Uhr)
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22.07.2020, 14:18
AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?
@Wildwusel
Edit: Okay, okay, beim 3. Mal Lesen habe ich den Sarkasmus erkannt
Geändert von Analuisa (22.07.2020 um 14:35 Uhr)
Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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22.07.2020, 14:30
AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?
@kurant: Missverständnis. Selbstverständlich darf auch über Vermögensbildung bei Politikern geredet werden. Da sich diese Thematik aber gern verselbständigt, würde ich dafür wirklich einen eigenen Strang bevorzugen. Eine einzige Politikerin hier herauszugreifen und anzugreifen, als wenn alle anderen von Hartz IV leben müssten, ist dagegen 1. nicht fair, 2. unsachlich.
Weitere Nachfrage bitte, falls nötig, per PN.
Analuisa, ModerationModeration in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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22.07.2020, 15:31
AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?
Um eine "einzige Politikerin" (wie etwa Frau Esken) ging es mir in meinem Beitrag überhaupt nicht. So findet sich in meinem Beitrag Nr. 226 auch kein einziges Wort zu Frau Esken. Mir ging es lediglich allgemein um die grundsätzliche Frage, warum bei der politischen Diskussion um eine Vermögenssteuer ausgerechnet so erhebliche - nicht selten millionenschwere - Vermögenswerte (s. Present Value sprich Barwert) wie Pensionen von Beamten und Altersversorgung der PolitikerInnen bei der Berechnung einer Vermögenssteuer völlig außen vor bleiben sollen ?! Mir ist jedenfalls kein Modell der Vermögenssteuer bekannt, bei dem diese Vermögensbestandteile berücksichtigt werden sollen.
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22.07.2020, 17:00
AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?
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