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    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Zitat Zitat von matsuyama Beitrag anzeigen
    danke kurant, du hats es gut erfasst.
    Leider. Wenn man heute Dinge "gut erfasst" - dann bleibt man meist sehr nachdenklich zurück.

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    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es geht um freies Vermögen, nicht um Immobilienbesitz.
    Das lese ich aber nicht heraus. Freies Vermögen ist ja nun nicht nur das Girokonto, sondern einfach unbelastetes Vermögen, das nicht in einem Unternehmen steckt oder eine Sicherheit leistet etc.

    Vielleicht sind selbstgenutzte Immobilien ausgenommen, aber sonst würde es für mich keinen Sinn machen.

    Im übrigen lese ich auch nichts von zwei Millionen, sondern die Vermögensteuer soll ab einer Million eingeführt werden. Sie soll aber dafür auch niemandem das gesamte Vermögen wegnehmen, es wird noch ziemlich viel übrigbleiben;-).

    Wieso konzentriert sich eigentlich die ganze Diskussion auf Altersvorsorge? Weil es so „böse“ klingt, alten Menschen was wegzunehmen? Das ist doch leicht zu durchschauen.

  3. Moderation

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    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Zitat Zitat von matsuyama Beitrag anzeigen
    Also was sagt ihr zu der Tatsache, dass wenn von "Vermögen", "Reichen", "Multimillionären" die Rede ist, Pensionen und andere leistungsentkoppelte Ansprüche unerwähnt bleiben?
    Was verstehst du unter "leistungsentkoppelten Ansprüchen"?
    Kapitalrendite? Wird besteuert. Nicht so hoch wie Arbeitseinkommen, aber immerhin.
    Versicherungsleistungen? Werden z.T. besteuert.
    Lottogewinne? Werden nicht besteuert, die "Steuer" wird beim Kauf des Loses fällig.
    Prämien, egal wie schlecht der Job gemacht wird? Fällt unter Einkommensteuer.
    Erbschaften? Werden besteuert.

    Du kannst nebenberuflich in die Kommunalpolitik gehen, wenn das Gras dir da grüner erscheint. Landtag dagegen ist schon kein Nebenjob mehr...
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Eine Beamtenpension ist nicht "leistungsentkoppelt".
    Der jeweilige Dienstherr müsste den aktiven Beamten erheblich höhere Bruttogehälter zahlen, wenn sie sozialversicherungspflichtig wären.

    Wie kommt es wohl, dass die meisten Naturwissenschaftler lieber einen Job in der freien Wirtschaft annehmen als Lehrer zu werden? Wenn es den Beamten insgesamt gesehen so viel besser ginge als anderen Arbeitnehmern, wäre das ja geradezu dumm.

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    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Zitat Zitat von Pola Beitrag anzeigen
    Wieso konzentriert sich eigentlich die ganze Diskussion auf Altersvorsorge? Weil es so „böse“ klingt, alten Menschen was wegzunehmen? Das ist doch leicht zu durchschauen.
    Als ich Berufseinsteiger war, erinnere ich mich gut an einen Kollegen, der damals gerade in den Ruhestand trat. In ca. 40 Jahren als Freiberufler hatte er sich als "Vermögen" eine kleine Eigentumswohnung angeschafft und über 25 Jahre lang abbezahlt und etwa 450.000 DM als Anlagevermögen für seinen Ruhestand zusammengespart - dieses war in Pfandbriefen und Bundeswertpapieren angelegt. "Damit komme ich über die Runden" - an diese seine Aussage erinnere ich mich noch.

    Ob das wohl heute mit dem gleichen Betrag, also mit 230.000 Euro, auch noch ginge ?

  6. gesperrt

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    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Ob das wohl heute mit dem gleichen Betrag, also mit 230.000 Euro, auch noch ginge ?
    Warum sollte das bei einer abbezahlten Eigentumswohnung nicht gehen?

    Gemessen an der statistischen Lebenserwartung dürfte die Rechnung doch aufgehen.

  7. Moderation

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    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Ob das wohl heute mit dem gleichen Betrag, also mit 230.000 Euro, auch noch ginge ?
    Ja, wär aber knapp, wenn man nicht ein halbwegs glückliches Anlagehändchen hat, oder keine 90 wird.

    Wobei, ein Freiberufler, der von 1980 bis heute nur 230T Euro (plus, hm, was hat 1980 eine kleine ETW gekostet, 25T Eu?) zurückgelegt hat, hätte ein miserables Einkommen gehabt, eine miserable Sparquote, oder Anlageverluste. Da hab ich ja in 25 Arbeitsjahren mehr als das in die Rentenversicherung gezahlt.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Zitat Zitat von Para_plumeau Beitrag anzeigen
    Warum sollte das bei einer abbezahlten Eigentumswohnung nicht gehen?

    Gemessen an der statistischen Lebenserwartung dürfte die Rechnung doch aufgehen.
    Na ja …

    Vorab: Selbst bei der abbezahlten (sprich lastenfreien) Eigentumswohnung fallen ja monatlich Hausgeld und mögliche Reparaturen, Instandhaltungen, Sonderumlagen usw. an.

    Wie soll aus den 230.000 heutzutage eine halbwegs auskömmliche und dauerhafte Rente generiert werden ?
    Mit Minuszinsen bei Bundesanleihen oder Nullzinsen auf dem Tagesgeldkonto wohl kaum. Selbst bei vollem Risiko (100% in Aktien) mit z. B. ausgewählten Dividendentiteln und angenommenen 3% Dividende p. a. komme ich da (habe ich jetzt nur im Kopf gerechnet - man möge mich gerne korrigieren) auf 6.900 im Jahr (vor Steuer und Inflation !), also 575 monatlich …
    Das wird wohl nicht reichen, oder ?

    Bleibt der Verbrauch des Kapitals. Selbst bei einem kompletten Kapitalverzehr des "Vermögens" und einer angenommen nicht üppigen Rente von 2.000 im Monat, reicht das Ganze für 115 Monate, also keine 10 Jahre (auch hier ist die Inflation noch gar nicht berücksichtigt). Dann ist das "Vermögen" komplett aufgebraucht - sprich zeitnahes Ableben angesagt ?

    Wie das mit der statistischen Lebenserwartung hinhauen soll, erschließt sich mir nicht so ganz ?

    Oder ich habe da einen Rechenfehler drin (Kopfrechnen gehört nicht zu meinen Stärken) ...

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    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ja, wär aber knapp, wenn man nicht ein halbwegs glückliches Anlagehändchen hat, oder keine 90 wird.

    Wobei, ein Freiberufler, der von 1980 bis heute nur 230T Euro (plus, hm, was hat 1980 eine kleine ETW gekostet, 25T Eu?) zurückgelegt hat, hätte ein miserables Einkommen gehabt, eine miserable Sparquote, oder Anlageverluste. Da hab ich ja in 25 Arbeitsjahren mehr als das in die Rentenversicherung gezahlt.
    Ad 1: Mehr als knapp, würde ich sagen. Wenn ich mich in meinem Beitrag Nr. 18 nicht völlig verrechnet habe …

    Ad 2: Übrigens … Eine Wohnung hier vor Ort war auch im Jahre 1980 niemals für 25 tsd. € (also 49 tsd. DM) zu erwerben. Kompakte 2-3 ZKBB kosteten damals hier in guter Lage schon ab 250 tsd. Deutsche Mark aufwärts (wobei die Betonung auf "aufwärts" liegt). Für so eine Wohnung mußte unser fiktiver Freiberufler damals a) erstmal den Eigenkapitalanteil von vielleicht 20 oder 30% des Kaufpreises ansparen - und b) dann später Jahrzehnte lang die Annuität bedienen, sprich Zins (zur Erinnerung: Hypo-Zinssätze waren damals oftmals noch zweistellig) und Tilgung leisten. Bis die Wohnung eben lastenfrei ist. Und parallel dazu (Wohnungsfinanzierung) wären dann ja auch noch die besagten 230.000 € anzusparen.

    So "miserabel" durfte der fiktive Freiberufler also gar nicht verdient haben - sonst wäre das wohl kaum zu schaffen gewesen, oder ?

    Von irgendwas mußte er ja auch noch leben, neben der Wohnungsfinanzierung und dem regelmäßigen Sparen.

  10. Moderation

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    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Zitat Zitat von matsuyama Beitrag anzeigen
    Hier der Link von der Parteihomepage: https://www.spd.de/aktuelles/vermoegensteuer/
    Danke.

    @ Analusia: Das unterstellte "anrüchig reich" stammt natürlich von mir, das würde die SPD natürlich nicht ofen zugeben.
    Danke für die Klarstellung.

    Wenn man ein Thema eröffnet, ist es schon sinnvoll, Fakten (in diesem Fall: Vorschlag zur Wiedereinführung der Vermögenssteuer) von eigener Bewertung (reich = "anrüchig") sauber zu trennen.

    Ich finde allerdings die von dir genannten Definition
    Reichtumsdefinition der SPD, die laut letztem Parteitag bei 2 Mio € (freiem Vermögen) anfängt
    nicht auf der von dir verlinkten Seite. Versteckt sich die Zahl in einem der zum Download angebotenen PDF-Dateien? Ich bitte um eine exakte Angabe. Danke.

    Analuisa, Moderation
    Ich weiß noch, wie wir in Auschwitz in der Baracke saßen und uns überlegt haben,was wir den Deutschen antun würden. [...] es waren die schlimmsten Dinge, über die wir nachdachten. Aber dann sagten wir uns: Wenn wir das täten, dann wären wir genauso schlimm wie sie.
    Ruth Webber, geb. Rut Muszkies, zum Zeitpunkt ihrer Befreiung 9 Jahre alt


    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

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