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    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    ...
    Ich gebe zu, dass ich mir insgesamt ein weniger komplexes Steuermodell wünsche. Denn trotz (verschiedener) Steuerberater bei Selbständigkeit, scheint es unmöglich im Voraus zu berechnen wie hoch die Steuerlast sein wird.
    Ich denke auch, dass unser Steuersystem eine Menge Material zur Vereinfachung böte.

    Das Problem sehr einfacher Steuermodelle ("Steuererklärung auf dem Bierdeckel") ist jedoch, dass sie im Detail viele tatsächliche Ungleichbehandlungen enthalten.
    Nur in Beispiel: chronisch kranke Menschen haben oft hohe Ausgaben zur Linderung ihrer Krankheit. Blieben diese steuerlich unberücksichtigt, hätten diese Menschen Gesunden gegenüber einen Nachteil.
    Und solche Faktoren gibt es so einige.

    Was die Voraussage Deiner Steuerlast angeht, das sollte ein Steuerberater schon auf ca. 500 Euro p.a. genau leisten können.
    Das hängt im Detail natürlich auch vom jeweiligen Geschaft ab.
    Meins war damals relativ simpel (Dienstleistung, Beratung, wenig variierende Kosten und Abschreibungen, wenige E/A-Rechnungen) und ich konnte meine Steuer(rücklage)n selbst auf 100 Euro genau berechnen.

  2. Moderation

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    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Zitat Zitat von Nicolo Beitrag anzeigen
    Das Problem sehr einfacher Steuermodelle ("Steuererklärung auf dem Bierdeckel") ist jedoch, dass sie im Detail viele tatsächliche Ungleichbehandlungen enthalten.
    Nur in Beispiel: chronisch kranke Menschen haben oft hohe Ausgaben zur Linderung ihrer Krankheit. Blieben diese steuerlich unberücksichtigt, hätten diese Menschen Gesunden gegenüber einen Nachteil.
    Und solche Faktoren gibt es so einige.
    Ja. Ein Haufen im einzelnen sinnvoller Sachen akkumuliert sich zu einem System, das vor allem denen Vorteile bietet, die sich Expertenwissen kaufen können...
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ja. Ein Haufen im einzelnen sinnvoller Sachen akkumuliert sich zu einem System, das vor allem denen Vorteile bietet, die sich Expertenwissen kaufen können...
    Richtiges Expertenwissen werden vor allem Leute brauchen, die eine vielschichtige und komplizierte Vermögens- und Einnahmesituation haben.

    Und was ich so höre, wissen Steuerberater auch nicht alles (wie auch, bei der Unmenge Gesetze und Gesetzesänderungen?) bzw. arbeiten nicht so gründlich, wie man es erwarten würde.

    Die allermeisten Menschen dürften mit einer Steuererklärungssoftware alle Vorteile ausnutzen können.
    Und im Zweifelsfalle muss man das zuständige Finanzamt mit Fragen löchern, die sind nämlich verpflichtet, diese wahrheitsgemäß zu beantworten.

    Ist aber offtopic.

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    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Zitat Zitat von matsuyama Beitrag anzeigen
    Was sagt ihr zu der Reichtumsdefinition der SPD, die laut letztem Parteitag bei 2 Mio € (freiem Vermögen) anfängt?
    Ich persönlich erachte es als Riesensauerei, dass z.b. kleine Selbstständige, die es schaffen, sich mit Immobilien, Wertpapieren etc. eine komfortable Altersvorsorge aufzubauen von Leuten, die sich Altersbezüge in Höhe von <10.000 €/Monat risikolos aus dem Steuertopf entnehmen, als anrüchig reich bezeichnen lassen müssen.

    Freies Vermögen wird von selbstständig Tätigen mit Einkommen erwirtschaftet, dass der normalen Versteuerung (in der Spitze zu 45 %) unterliegt, und dafür müssen diese TAG FÜR TAG Risiken tragen (ein paar Profiteure der Bankenrettung mal ausgenommen).
    Ein Bundestags- oder Landtagsabgeordneter, der sich aus jenem Steuertopf (den erfoglreiche Selbstständige kräftig füttern) bedient, muss das nicht: Er muss es irgendwie schaffen, mind.1 x gewählt zu werden, und was er ab dann leistet ist egal, die Altersbezüge sind ihm sicher.

    Also was sagt ihr zu der Tatsache, dass wenn von "Vermögen", "Reichen", "Multimillionären" die Rede ist, Pensionen und andere leistungsentkoppelte Ansprüche unerwähnt bleiben?
    2 Millionen ist viel. Gute Definition.
    Wer da auf hohem Niveau jammern will, bitte.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

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    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Es ist sicherlich jammern auf hohem Niveau, aber hey hier darf man sich doch über alles mögliche austauschen. In unserer Gesellschaft wird Minderheiten viel Schutz und Aufmerksamkeit zuteil, warum nicht auchmal den Privilegierten :)

  6. Moderation

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    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Wer Freude daran hat, soll gerne jammern, muss aber in diesem Fall hinnehmen, dass nicht jeder das versteht.
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

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    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    na gut :)

  8. gesperrt

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    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Zitat Zitat von matsuyama Beitrag anzeigen
    In unserer Gesellschaft wird Minderheiten viel Schutz und Aufmerksamkeit zuteil, warum nicht auchmal den Privilegierten :)
    Weil Deutschland in weiten Teilen eine Neidgesellschaft ist. Diese Phänomen begegnet einem in anderen Ländern (zum Beispiel in den Staaten) viel seltener.

    Oder wie Robert Lembke zu sagen pflegte: "Mitleid bekommt man geschenkt - Neid muß man sich erarbeiten".

  9. Inaktiver User

    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Weil Deutschland in weiten Teilen eine Neidgesellschaft ist.
    FYI: Argumentum ad hominem, Scheinargumente.

  10. gesperrt

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    AW: SPD-Reichtumsdefinition : Wie geht's den "millionaires-next-door" damit?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eher eigene Erfahrung und live erlebt. Mit einer Corvette in den Staaten unterwegs - Menschen winken Dir teilweise zu, oder strecken den Daumen hoch - oder fragen an der Tankstelle interessiert nach den Daten des Fahrzeuges. Mit dem gleichen Auto hier vor Ort unterwegs - teilweise böse Blicke. So ein Auto stellt man hier auch besser in der Garage ab … Einer Bekannten wurde in Berlin der Wagen abgefackelt. Waren vermutlich aber nur "Aktivisten" und keine Brandstifter ...

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