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26.02.2020, 17:40
AW: Karlsuhe kippt Verbot organisierte Sterbehilfe
Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.
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26.02.2020, 17:47Inaktiver User
AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe
unterschreibt
gerade wenn man/frau hautnah täglich im beruf mitbekommt wie erbärmlich so manche menschen sterben mussten und keine/r wollte/konnte helfen- bei so mancher krankheit und medizinischem ereignis- da bleibt die vermeintlich unantastbare würde ganz schnell auf der strecke.
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26.02.2020, 18:19
AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe
Ärzte werden nun erkennen müssen, dass auch bei ihnen die Auseinandersetzung mit dem Tod Einzug gehalten hat und "helfen" eine gänzlich neue Bedeutung bekommt.
So es heute noch VertreterInnen des Standes gibt, die es als persönliche Schlappe empfinden, wenn ihnen der Patient verstirbt.
Letztlich denke ich, dass es Ärzte geben wird, die z.B. langjährigen Patienten helfen. Es kommt m.E. auch auf das Vertrauensverhältnis an.
Patienten werden jedoch akzeptieren müssen, wenn die Hilfe abgelehnt wird und hier liegt sicherlich eine sich widersprechende Logik, aber das müssen die Ärzte aushalten und letztlich der Patient auch.
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26.02.2020, 18:40
AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe
Ich habe eine gesundheitlich, mit multiplen Krankheiten (schwer) angeschlagene Mutter. Je nach Tagesform ist das Leben akzeptabel oder aber eine Quälerei, die auch mit starken Schmerztabletten nur bedingt erträglich ist.
Ich habe von meiner Mutter bisher nur einmal, als es besonders schlimm war, gehört, dass sie am liebsten sterben würde. Damals war sie recht verzweifelt, dass es keinen "richtigen" Weg geht, außer im Ausland und für Leute mit Geld. Ich bin erleichtert, dass sich nun eine Möglichkeit für sie eröffnet, wenn sie eines Tages das Leben nicht mehr ertragen kann/möchte. Ich rechne absolut nicht damit, dass sie aktuell an Sterbehilfe Interesse hat. Aber es beruhigt mich, dass es kein Dahinvegetieren geben muss, wenn sie es nicht möchte.
Für mich selbst begrüße ich das Urteil auch, auch wenn das hoffentlich noch in weiter Ferne liegt."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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26.02.2020, 18:44Inaktiver User
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26.02.2020, 18:47Inaktiver User
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26.02.2020, 18:48
AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe
Wie ich mich entscheiden würde, wenn ich mal in einer ausweglosen gesundheitlichen Lage sein sollte, sie es eine unheilbare Krankheit oder dauerhafte Abhängigkeit von anderen Menschen, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht mit Sicherheit sagen.
Aber was ich absolut wichtig finde und mir so viel mehr Gelassenheit gibt, ist das Wissen, dass es einen Notausgang gibt, den ich gehen kann, der für mich akzeptabel ist, und dass ich mich dafür entscheiden darf. Diese Möglichkeit eines selbst-bestimmten Lebensendes kann, denke ich, auch Kraft geben, mit seiner Situation umzugehen.
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26.02.2020, 18:52Inaktiver User
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26.02.2020, 18:59
AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe
Alles andere ist Bevormundung. Wer hat das Recht, für wen zu entscheiden, ob und wann er sterben darf? Herr Spahn, die katholische Kirche, die Pharmaindustrie oder mein Nachbar? - Das ist eine höchstpersönliche Entscheidung, die nur mir zusteht.
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26.02.2020, 19:05
AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe
Dem ist wohl so.
Aber wie ich z.B. unlängst in einer Doku sah, hat die Schauspielerin Adele Neuhauser 6 Suizidversuche hinter sich gebracht und ist heute froh, stets gerettet worden zu sein.
Wobei ich denke, dass Suizid nochmal ne ganz andere Liga ist. Wer das wirklich vor hat, der macht es, ohne Ankündigung und diese Menschen gehen zu keinen Ärzten und fragen nach Sterbehilfe. Diese Menschen sind leider unberechenbar.



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