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  1. Inaktiver User

    AW: Karlsuhe kippt Verbot organisierte Sterbehilfe

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das hat mit dem Bundestag gar nichts zu tun - du sagst ja selbst, dass es jedesmal eine Einzelfallentscheidung ist - die Regeln, wie du sie dir wünschst, kann es so also gar nicht geben
    Die Schweiz hat solche Regeln. Holland meines Wissens nach auch.

  2. Avatar von mono17
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    AW: Karlsuhe kippt Verbot organisierte Sterbehilfe

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wieso geht das in Richtung Euthanasie, wenn es jemand selbst möchte?
    Nicht jeder,der sagt,dass er möchte,möchte such.
    Schmerzen,Krankheit, psychische Probleme, Medikamente- das alles beeinträchtigt die Urteilsfähigkeit.
    Und die "lieben" Angehörigen können da auch mitwirken.

    Und manche Patienten sind auch gar nicht (mehr) in der Lage, sich zu äußern. Da wird es dann wirklich haklig.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

  3. Inaktiver User

    AW: Karlsuhe kippt Verbot organisierte Sterbehilfe

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    #32
    Das ist für mich nicht schlüssig denn ja, jeder Mensch hat das Recht, selbst zu entscheiden, wenn er sterben möchte. Und niemand hat die Pflicht, ihm dabei zu helfen.


  4. Registriert seit
    02.10.2011
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    AW: Karlsuhe kippt Verbot organisierte Sterbehilfe

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Lisa,TT respektiert deine Meinung.
    Dass du sie als feige diskreditierst,finde ich nicht in Ordnung.
    Sie vertritt ihre Meinung.
    Und es ist sehr mutig,dies gegen so eine breite Front zu tun.
    Ich finde es nicht feige, wie sie hier ihre Meinung vertritt.
    Allerdings verstehe ich sie so, dass sie es gut findet, dass der assistierte Suizid verboten war, weil das ihrer ärtzlichen Ehtik entspricht (die ich durchaus respektiere und als Patientin auch akzeptieren würde) und sie sich deshalb vor den Patienten nicht rechtfertigen muss. Dabei nimmt sie aber in Kauf, dass andere Ärtze, deren Ehtik ihnen etwas anderes vorgibt, strafrechtliche Verfolgung fürchten müssen. Das finde ich feige, weil es nur darum geht, ihre Gewissensentscheidung vor dem Patienten zu vertreten, ohne das Gesetz als Vorwand nehmen zu können.

    Der Verweis darauf, das Patienten ja in die Schweiz oder die Niederlande fahren könnten, bestätigt mich übrigens in dieser Auffassung.

  5. Inaktiver User

    AW: Karlsuhe kippt Verbot organisierte Sterbehilfe

    Zitat Zitat von indiegrandma Beitrag anzeigen
    Okay. Sorry, hatte ich übersehen.

    Das ist also in dieser Richtung begründet, die sicher auch eine Berechtigung hat.

    Nur. Die Fälle, um die es ging - bis heute - die, bis auf wenige Ausnahmen, eine Absage bekamen, die betraf das nun überhaupt nicht so, siehe der Hinweis auf diese Doku (das fand ich wirklich unerträglich, würdelos, zutiefst traurig für Mutter und Sohn).
    Glaub mir, solche Beispiele wie das von mir in #32 erfundene werden sich häufen. Die Schwerkranken bekommen nämlich in den allermeisten Fällen schon genau die Hilfe die sie brauchen. So erlebe ich das hier. Und die sich umbringen wollen, das sind meistens die Alten oder die liebesgekümmerten Jungen oder die Psychiatrie-Patienten. Und genau deswegen braucht es für assistierten Suizid klare Regeln!

  6. Inaktiver User

    AW: Karlsuhe kippt Verbot organisierte Sterbehilfe

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist für mich nicht schlüssig denn ja, jeder Mensch hat das Recht, selbst zu entscheiden, wenn er sterben möchte
    Ich kenne solche Fälle, auch wenn dir das nicht schlüssig erscheint.

  7. Inaktiver User

    AW: Karlsuhe kippt Verbot organisierte Sterbehilfe

    Andere Ärzte sehen das anders als du


  8. Registriert seit
    02.10.2011
    Beiträge
    640

    AW: Karlsuhe kippt Verbot organisierte Sterbehilfe

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Und manche Patienten sind auch gar nicht (mehr) in der Lage, sich zu äußern. Da wird es dann wirklich haklig.
    Wenn man nicht mehr in der Lage ist, sich zu äußern, kommt ein assistierter Suizid ohnehin kaum in Betracht. Der Patient muss es nämlich selber machen (z.B. trinken), sonst ist es Tötung auf Verlangen und die war schon immer strafbar.

  9. Inaktiver User

    AW: Karlsuhe kippt Verbot organisierte Sterbehilfe

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kenne solche Fälle, auch wenn dir das nicht schlüssig erscheint.
    Nicht diese Fälle sind nicht schlüssig, sondern dein Bezug auf Euthanasie

  10. Inaktiver User

    AW: Karlsuhe kippt Verbot organisierte Sterbehilfe

    Zitat Zitat von Lisa9 Beitrag anzeigen

    Dabei nimmt sie aber in Kauf, dass andere Ärtze, deren Ehtik ihnen etwas anderes vorgibt, strafrechtliche Verfolgung fürchten müssen. Das finde ich feige, weil es nur darum geht, ihre Gewissensentscheidung vor dem Patienten zu vertreten, ohne das Gesetz als Vorwand nehmen zu können.

    Der Verweis darauf, das Patienten ja in die Schweiz oder die Niederlande fahren könnten, bestätigt mich übrigens in dieser Auffassung.
    Du darfst gern meine Postings noch einmal lesen. Und dann nochmal deine Argumente hier mit Belegen aus meinen Postings untermauern.

    So - ich fahre jetzt zu meinen Alten, Schwerkranken in die Heime. Munteres Diskutieren wünsch ich noch!

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