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09.03.2020, 14:01Inaktiver User
AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe
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09.03.2020, 14:04Inaktiver User
AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe
Eine für viele unsichere Situation wurde deutlich klarer, und der Gesetzgeber wurde aufgefordert, seine Gesetze unter Berücksichtigung der Menschenrechte zu formulieren. Da wird mir (!) ganz fröhlich zu Mute, zeigt es doch, dass unser Rechtssystem noch funktioniert und der Gesetzgeber sich nicht über derart fundamentale Rechte hinwegsetzen kann.
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09.03.2020, 14:07
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09.03.2020, 14:12
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09.03.2020, 14:17
AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe
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09.03.2020, 14:19
AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe
Es gibt nicht den geringsten Grund, mich so anzugehen.
Ich habe solche Szenarien GESEHEN und verbitte mir solchen Ton.
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09.03.2020, 14:25
AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe

Was für ein Ton?
Wo bitte geh ich dich an? Sorry, ich habe das weder persönlich gemeint, noch sonstwie
Ich finde, dass du mich gerade gewaltig angehst
- so gesehen haben wir beide unser Fett ab und könnten wieder Frieden schließen.
Glaub mir, ich habe die Welt auch schon gesehen. Daher wundert mich so, dass "zivilisierte" Formen für sehr umstrittene und problematische Entscheidungen (wie z. B. Abtreibungen) gleichgesetzt werden mit deren illegalen Formen. Wobei Suizid natürlich nicht illegal ist. Abtreibung außerhalb der dt. Gesetzgebung aber schon.
Darauf wollte ich hinaus. Dass es immer beide (oder mehrere) Taten gibt. Und diese daher unterschiedlich zu bewerten und zu behandeln sind.
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09.03.2020, 14:27Inaktiver User
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09.03.2020, 14:29Inaktiver User
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09.03.2020, 15:00Inaktiver User
AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe

Wieso eigentlich? Ist nicht die Art und Weise des Suizids auch vom viel besungenen Selbstbestimmungsrecht gedeckelt? Wegräumen muss man den Suizidierten immer, der Unterschied ist nur die Anzahl der Teile. (Ich weiß dass diese Aussage für empfindliche Gemüter heftig ist, aber ganz pragmatisch gesehen...)Ich sehe halt einen massiven Unterschied zwischen dem Selbstbestimmungsrecht bezogen darauf, sich beim Sterben helfen zu lassen und einen Sprung von der Brücke oder vor den Zug.
Ja. Ausbau der Palliativmedizin. Die ist nämlich so gut wie alleine den Krebspatienten vorbehalten. In die Schweiz reisen die anderen mit unheilbaren Erkrankungen. (Und hier wird es unschön: Weil die Krebspatienten meist rascher sterben als die Parkinson-Patienten... letztere liegen dem Gesundheitswesen jahrzehntelang auf der Tasche, wie gut, dass sie das jetzt nicht mehr müssen (ich hasse Sarkasmus, aber der erscheint mir hier durchaus angebracht.))Ich gebe auch nochmal zu erinnern, dass "runter von der Brücke" oft Ende der Hilfe für Menschen mit Suizidgedanken ist. Weil es viel zuwenig Budgets und Ressourcen gibt, um so gravierende Probleme zu versorgen.
Wenn man will, dass weniger Menschen sterben wollen (wir wissen übrigens gar nicht, von wievielen wir hier so locker sprechen!), dann muss die Gesellschaft und ihre Politiker auch für bessere Lebensbedingungen sorgen. Konkret.
Ist das so? Wo kann ich das nachlesen?Ich weiß natürlich, was du meinst, dass sich ein Klima des noch mehr Wegschauens und Hilfe unterlassens einstellt. Mit der Begründung "Karlsruhe".
Kann sein. Gebe ich zu. Die langen! Erfahrungen aus z. B. Holland zeigen das aber nicht.
Ich sehe es momentan so, dass Karlsruhe viel mehr Rechtsunsicherheit geschaffen hat als es vorher gab. Und da nächstes Jahr BTW sind, wird da wohl kaum zeitnah was vom Gesetzgeber aus passieren.Geändert von Inaktiver User (09.03.2020 um 15:11 Uhr)



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