Auch wenn es nur eine Geschichte ist, finde ich das Buch bzw. den Film "Ein ganzes halbes Jahr" passend zu dem Thema.
Ich war schon vorher für das Recht des Einzelnen, seinem Leiden ein Ende zu tun, nach dem Film noch mehr.
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27.02.2020, 14:20
AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe
Die Problemzone ist bei den meisten Menschen nicht der Bauch, die Beine oder der Po...
sondern viel mehr der Kopf
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27.02.2020, 14:34Inaktiver User
AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe
Pfalzer MS-Kranker klagt fur das Recht auf Sterbehilfe | Koblenz | SWR Aktuell Rheinland-Pfalz | SWR Aktuell | SWR
ich muss immer an ihn denken, da kam vor nicht allzu langer zeit eine reportage drüber. schlimm, dass menschen kämpfen müssen. und traurig für die vielen menschen, die gekämpft haben und das urteil aber nicht erlebt haben.
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27.02.2020, 14:34
AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe
Sintonia: Den fand ich nach wenigen Seiten schon furchtbar kitschig. Von der Autorin habe ich nix mehr gelesen.
Aber ich denke,dass genau diese Romantisierung tatsächlich ein Problem darstellt, hinter dem die Risiken verblassen.Geändert von mono17 (27.02.2020 um 14:44 Uhr)
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27.02.2020, 14:36Inaktiver User
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27.02.2020, 14:44
AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe
Werbung wäre mir noch egal,die kann ich ja entsorgen.
Aber ich befürchte, dass Psychotherapie und Palliativmedizin abgebaut wird undxdass den Patienten eingeredet wird,es wäre "besser"für sie zu sterben. Medikamente und Schmerzen trüben die Zurechnungsfähigkeit ein und machen Menschen leicht manipulierbar.
Und da Tote für das Gesundheitssystem günstiger sind als Therapien,ist ja absehbar,worauf es rausläuft.
Und es betrifft eben nicht nur todkranke Menschen, sondern jeder "darf".
Mit persönlicher Betroffenheit kann ich auch aufwarten; will ich aber nicht. Das ist ja kein Wettbewerb, wer das Schlimnste gesehen und/oder erlebt hat.
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27.02.2020, 14:46
AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe
Ich kenne tatsächlich nur den Film, und auch wenn er kitschig zu sein scheint, erkennt man doch dahinter das gesamte Problem. Dass der Hauptakteur sein Leben so nicht mehr lebenswert fand, und nur die um ihn herum ihn nicht verlieren wollten. Am Ende hat er sich durchgesetzt. Hinter all dem Kitsch wird doch das Thema sichtbar.
Die Problemzone ist bei den meisten Menschen nicht der Bauch, die Beine oder der Po...
sondern viel mehr der Kopf
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27.02.2020, 14:46Inaktiver User
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27.02.2020, 14:49
AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe
Sehe ich absolut wie Gitta777.
Wenn ich eines Tages des Lebens müde bin, weil ich alles erlebt habe, was es zu erleben gibt, geliebt habe, geliebt wurde, meinem Kind und vielleicht dessen Kind beim Erwachsenwerden zugesehen habe, wenn ich alles ausgekostet habe, was es vom Leben gibt, warum darf ich dann nicht entscheiden, wann es genug ist um für immer einzuschlafen?
Ich glaube nicht an massenhaften Abusus. Mein Vater ist 96 Jahre alt, mit ein paar körperlichen Einschränkungen, aber noch genießt er sein Leben, weil er immer noch autark leben kann, was ihm wichtig ist. Sein größter Wunsch ist es im Schlaf zu sterben und nicht als Pflegefall zu enden. Ich vermute aber, das wird die neue Sterbehilfe nicht abdecken, aber man wird sehen.
Bei meiner Schwiegermutter ging alles sehr schnell bis zum Zeitpunkt, wo es klar war, dass keine Besserung gibt. Wir kamen noch rechtzeitig, so dass noch ein kurzes Wiedererkennen möglich war, bevor sich ihr Geist in andere Ebenen zurückgezogen hat. Geblieben ist eine noch atmende Person, wo unklar war, wie viele Tage der körperliche Sterbeprozess dauert. Und obwohl meine Schwägerin ihrer Mutter versprochen hat, dass sie bei ihr im Haus sterben darf, konnte sie das ihren beiden kleinen verstörten Kindern nicht länger zumuten. Also kam der Sanker und holte die sterbende Mutter ab. Eine erlösende Spritze vom Arzt im Kreis ihrer Kinder und Enkel wäre würdiger gewesen und würde meiner Schwägerin den Schmerz ersparen, nicht ihr Wort gehalten zu haben."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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27.02.2020, 14:52
AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe
@mono17, ist es besser, wenn man sich wie bisher für einen Weg entscheiden MUSS, weil die andere Möglichkeit verboten ist, es also keine Wahlmöglichkeit gibt, und Menschen gezwungen werden, Hauptsache weiterleben, der Rest, wie es dem Betroffenen geht, wie er unter diesem Zwang leidet, interessiert nicht?
Oder ist es besser, wenn ich mich für den einen oder den anderen Weg entschieden DARF?
Ist Wahlmöglichkeit oder Zwang besser?
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27.02.2020, 14:54


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