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  1. Inaktiver User

    AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe

    Solchen, die die Entscheidung des Bundesverfassungsgericht begrüßen „pauschalen Jubel“ zu unterstellen, finde ich völlig unangebracht.
    Das Gericht hat erst einmal festgestellt, dass jeder Mensch die Freiheit hat, sein Leben zu beenden und dazu im Prinzip auch Unterstützung bekommen sollte. Punkt.

    Aufgabe des Parlamentes ist nun, diese Ausgangsbasis in ein klares und differenziertes Gesetzeswerk umzusetzen. Gekippt wurde der äußerst pauschale §217, der „geschäftsmäßige Sterbehilfe“ verbot und dazu führte, dass gerade auch (Palliativ)ärzte verunsichert waren, was sie wie oft tun und wie weit sie gehen dürfen.
    Das muss jetzt geändert werden, und das ist auch gut so.

  2. Inaktiver User

    AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe

    Zitat Zitat von Para_plumeau Beitrag anzeigen
    Die Karlsruher Entscheidung ruft nach einer - neuen - gesetzlichen Regelung, die die assistierte Selbsttötung in rechtlichen Bahnen hält, denn ohne eine solche Regelung wird es sicher nicht funktionieren.

    Natürlich nicht.

  3. Inaktiver User

    AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe

    Ich hoffe doch mal, dass die „geschäftsmäßige Sterbehilfe“ weiterhin verboten bleibt.
    Nun ist Gesetzgeber aufgefordert zu bestimmen, wie das genauer zu definieren ist. Hoffen wir mal, dass er das rasch erledigt.

  4. Inaktiver User

    AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe

    Ich gehe davon aus, dass Ärzte keine Strafe mehr erwarten müssen, wenn sie nach Beratung des Patienten und sorgfältiger Prüfung des Todeswunsches diesem gegebenenfalls ein entsprechendes Medikament verschreiben.
    Und ich hoffe, dass Sterbehilfevereine, die nach strengen und regelmäßig kontrollierten Kriterien arbeiten, diese Arbeit weiterhin tun können.

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    AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Niemand darf dich z.B. zwingen, deine Medikamente zu nehmen, OPs durchführen zu lassen oder sogar zu essen und zu trinken, wenn du Herr über deine sieben Sinne bist, juristisch: zur freien Willensbildung fähig.
    Ach, verhungern und verdursten oder monatelang unter Schmerzmedikamente zu siechen, bis einen der Krebs auffrisst, weil man die OP verweigert, ist also menschenwürdiges Abschiednehmen?

    Genau deswegen wurde es Zeit für diese Regelung.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  6. Inaktiver User

    AW: Karlsuhe kippt Verbot organisierte Sterbehilfe

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Solche Fälle gibt es. Und die Ärzte, die dann nicht adäquat handeln, haben sich nicht richtig juristisch fortgebildet. Im Falle stärkster Schmerzen kann man nämlich bei Menschen, die im Sterbeprozess sind, Opiate geben (bzw. sich selbst mit Hilfe einer Pumpe geben lassen) „unter Inkaufnahme“ eines früheren Todeszeitpunktes.
    Was übrigens auch dann passiert, wenn der Patient sich das nicht ausdrücklich wünscht.

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    AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich hoffe doch mal, dass die „geschäftsmäßige Sterbehilfe“ weiterhin verboten bleibt.
    Nun ist Gesetzgeber aufgefordert zu bestimmen, wie das genauer zu definieren ist. Hoffen wir mal, dass er das rasch erledigt.
    Äh,nein, genau die ist gekippt worden.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

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    AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Ach, verhungern und verdursten oder monatelang unter Schmerzmedikamente zu siechen, bis einen der Krebs auffrisst, weil man die OP verweigert, ist also menschenwürdiges Abschiednehmen?

    Genau deswegen wurde es Zeit für diese Regelung.
    Patienten werden durch PEGs und/oder Infusionen versorgt. Und gegen die Schmerzen gibt es Palliativmedizin.

    Die kann sich jetzt komplett verabschieden, da wird kein Cent mehr reinfliessen.
    Genau wie in Psychotherapie.
    Betroffene Patienten können sich ja umbringen, ist auch billiger. (Und ja,das ist absichtlich und mit persönlichem Hintergrund spitz formuliert ).
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

  9. Inaktiver User

    AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Patienten werden durch PEGs und/oder Infusionen versorgt. Und gegen die Schmerzen gibt es Palliativmedizin.
    Aber auch die helfen nicht immer.

  10. Inaktiver User

    AW: Karlsruhe kippt Verbot organisierter Sterbehilfe

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Äh,nein, genau die ist gekippt worden.
    Nur sehe ich Sterbehilfevereine nach wie vor kritisch und ethisch fragwürdig, auch wenn es durchaus zu begrüßen ist, wenn Hausärzte und Palliativmediziner bald ihren Patienten besser helfen können.

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