Das ist paradox, weil es ja wenn man ein ruhiges Leben haben will, dann nur noch Sinn macht zuzusehen, dass man in den ÖD, am besten in den Beamtenstatus kommt. Alle da rein wird nicht gehen. Jemand muss die Arbeit machen, also Werte schaffen um das aufgeblähte Ding zu finanzieren. Das ist doch alles Wahnsinn. Und Spaß macht es auch nicht. Und gerecht ist es schon gar nicht.
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01.03.2020, 15:41Inaktiver User
AW: Die europäische Einheitswährung Euro
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05.03.2020, 22:21Inaktiver User
AW: Die europäische Einheitswährung Euro
Warum bin ich eigentlich nicht überrascht, dass bis dato nicht ein einziger der sonst so überzeugten "Europafreunde" hier auch nur ein einziges positives Argument für den Euro abgegeben hat ?
Also ein rationales, jenseits von "ich finde umtauschen blöd".
Seltsam
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05.03.2020, 22:47
AW: Die europäische Einheitswährung Euro
Ja, sehr seltsam. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt …
Noch seltsamer: Zumal es ja hier offensichtlich so viele Freunde und Fans der europäischen Einheitswährung gibt …
Das Ergebnis meiner damaligen Recherche vor Euroeinführung (s. Nr. 1) inklusive der aufgeführten wichtigsten sieben, acht Punkte hat bis zum heutigen Tag kein einziges Gegenargument erfahren.
Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
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- Grund
- Spekulation, Userthematisierung; auf Wunsch der Userin komplett gelöscht
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07.03.2020, 11:37
AW: Die europäische Einheitswährung Euro
Moderationshinweis
Bitte unterlasst das Spekulieren darüber, warum sich in diesem Strang nur wenige User*innen an der Diskussion beteiligen.
Es gibt keinen Diskutierzwang. Jeder Strang stellt ein Angebot dar, auf das User*innen bei Interesse an dem jeweiligen Thema eingehen können. Bei mangelndem Interesse oder wenn sie über ein Thema zuwenig Wissen haben, um sich angemessen beteiligen zu können, können sie es lassen, ohne sich dafür erklären oder gar rechtfertigen zu müssen.
Gruß,
AnaluisaModeration in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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07.03.2020, 12:19Inaktiver User
AW: Die europäische Einheitswährung Euro
Vielleicht sind ja hier doch mehr Euroskeptiker?

Ich jedenfalls futzle mich erstmal durch die empfohlene Literatur, weil ich wirklich kaum Ahnung habe, aber das Thema interessant finde.
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07.03.2020, 12:29
AW: Die europäische Einheitswährung Euro
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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07.03.2020, 19:36Inaktiver User
AW: Die europäische Einheitswährung Euro
Was mich betrifft, so habe ich mich an den Euro gewöhnt und ich stelle mir vor, dass mit einer anderen (selbst wieder der DM) Währung sich nichts bessern würde. Oder doch? Ich weiß es nicht. Wie könnte das gehen? Die Briten hatten ja immer ihre GBP behalten, so kann man es nicht mal dort jetzt beobachten.
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07.03.2020, 20:14
AW: Die europäische Einheitswährung Euro
Das ist natürlich - bei allem Respekt - de facto falsch. Wenn ein Land aus der EU und/oder dem Euro aussteigen will (s. z. B. Brexit), dann wird/kann es dies natürlich tun. Wie sollten die anderen Länder dies verhindern ? Mit Waffengewalt ?
Wobei ich dies (einseitigen Austritt Deutschlands) auch eher nicht empfehlen würde. Die Konstruktion der Einheitswährung allerdings umfassend nachzubessern bzw. zu modifizieren wäre zwingend angezeigt. Ebenso danach die Einhaltung der (eigenen !) EU-Regeln stringent durchzusetzen. Andernfalls bleibt notfalls eben nur eine geordnete Rückabwicklung. Was eben auch mit einem einseitigen Ausstieg nichts zu tun hätte.
By the way: Würde etwa Deutschland sich aus dem Euro verabschieden, wäre dieses Währungsexperiment vermutlich schnell oder eher sofort am Ende - was viel über den Euro und seine Solidität aussagt … Wer sollte dann für die Rettungsschirme bürgen und haften und seine (noch vorhandene) Solvenz einbringen ?
Zwar irrelevant in dem Kontext aber nichtsdestotrotz: Nach meiner Erinnerung waren nicht die sog. 4 + 2 Verträge ausschlaggebend, sondern es war explizit und ausschließlich der Vertrag von Maastricht, der die Einführung einer gemeinsamen europäischen Währung normierte (daher übrigens auch Maastricht-Kriterien !). Dieser Maastricht Vertrag wurde im Dezember 1991 verhandelt, im Februar 1992 unterschrieben und trat am 1. November 1993 in Kraft.
Diese sog. Maastricht-Kriterien (Defizitquote von max. 3% und Schuldenstandquote von max. 60%) wurden inzwischen unzählige Mal gebrochen - ohne das es je zu irgendeiner Sanktion kam. Italien beispielsweise verfehlte schon beim Eintritt in den Euro diese Quote meilenweit (damals mit einer Schuldenstandquote von 100% (!) statt wie festgelegt max. 60% - heute liegt die Schuldenstandquote Italiens übrigens bei > 130% …).
Sämtliche Voraussetzungen für den Euro gemäß des Maastricht Vertrages sind inzwischen entfallen. Angefangen von den sog. Maastricht Kriterien (Defizitquote, Schuldenstandquote) über die Nichtbeistandsklausel (Art. 125 AEUV No-Bail-Out) im Rahmen der Rettungsschirme bis hin zu einer unabhängigen Notenbank (s. Art 123 AEUV Verbot der monetären Staatfinanzierung).
Diese Regeln waren übrigens die conditio sine qua non für die Aufgabe der Deutschen Mark. Das nur nebenbei bemerkt.
Es wäre übrigens eine mehr als seltsame Anschauung, die insinuiert: Egal, wie schlimm auch die Auswirkungen für Deutschland (und leider auch viele andere Länder) durch die fehlkonstruierte Einheitswährung sein mögen, es muß unter allen Umständen daran festgehalten werden …?
Dabei hat Nichts (neben der Migrationskrise) mehr als Spaltpilz der EU gewirkt als diese Einheitswährung.
Bedauerlicherweise (oder bezeichnenderweise ?) auch von Dir kein einziges Wort zu meiner damaligen Recherche vor Euroeinführung (s. Beitrag Nr. 1) und den dort genannten diversen massiven Konstruktionsmängeln der Einheitswährung ...
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08.03.2020, 09:04
AW: Die europäische Einheitswährung Euro
Das ist formal richtig. Aber die Maastrich-Verträge sind in dem 4 + 2 Verhandlungen verabredet worden. Sie sind das Nebenprodukt des Friedensschluss. Ohne dem hätten weder Frankreich noch Großbritannien auf ihre Besatzungsrechte verzichtet. Ebenso wurde die die Grenzziehung zu Polen definitiv festgelegt und die Verabredung, dass die Bundesrepublik 40.000 Wohnungen für rückkehrende sowjetische Offiziersfamilen baut. Die Sowjetunion hat auch ihre Enteignungen der Junker 1945 sich bestätigen lassen.Nach meiner Erinnerung waren nicht die sog. 4 + 2 Verträge ausschlaggebend, sondern es war explizit und ausschließlich der Vertrag von Maastricht, der die Einführung einer gemeinsamen europäischen Währung normierte (daher übrigens auch Maastricht-Kriterien !). Dieser Maastricht Vertrag wurde im Dezember 1991 verhandelt, im Februar 1992 unterschrieben und trat am 1. November 1993 in Kraft.
Deine Recherche ist korrekt, das ist nicht zu bezweifeln. Und insbesondere haben die beiden Zentralmächte Bundesrepublik und Frankreich die selbst beschlossenen Kriterien jahrelang gebrochen.Bedauerlicherweise (oder bezeichnenderweise ?) auch von Dir kein einziges Wort zu meiner damaligen Recherche vor Euroeinführung (s. Beitrag Nr. 1) und den dort genannten diversen massiven Konstruktionsmängeln der Einheitswährung ...Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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08.03.2020, 10:47
AW: Die europäische Einheitswährung Euro
Ad 1: Vielen Dank für Deine Aussage zur Sache ! Man könnte aber fast sagen, mir wäre es lieber gewesen, Du hättest meinem damaligen Rechercheergebnis von 1998 (s. Beitrag Nr. 1) substantiell widersprochen … So bleibt es - bis auf weiteres - auch bei meiner damaligen Euro-Conclusio: Was nicht funktionieren kann, wird auch nicht funktionieren.
Ad 2: Vielen Dank für diesen Deinen Hinweis. Das ist mir natürlich bekannt. Und auch dies ist natürlich (leider) völlig korrekt. Es hat mich damals besonders getroffen, weil es für mich der endgültige Sargnagel für den Euro war. Wie schon gesagt, die Chancen für ein Gelingen dieses Währungsexperiments habe ich ohnehin nur als minimal angesehen (< 5%). Mit dem Bruch der Euro-Stabilitätskriterien (ausgerechnet von einem Land wie Deutschland) war auch diese Resthoffnung dahin.
Leider fehlt mir jetzt die Zeit einen Blick in mein Archiv zu werfen. Aus der Erinnerung: Damals galt Deutschland unter der rot-grünen Regierung als der kranke Mann Europas. In 2002 und 2003 wurde das 3% Defizitkriterium gebrochen (extrem hohe Arbeitslosigkeit, niedriges Wachstum, steigende Staatsverschuldung). Die damaligen Protagonisten (u. a. Kanzler Gerhard Schröder und Finanzminister Hans Eichel) gerieten in massive Bedrängnis. Man setzte sogar - wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht - per Sperrminorität vorübergehend den Stabilitätspakt aus, um ihn später (glaube das war 2005) zu "modifizieren". Im Politikersprech war dies eine Weiterentwicklung im Sinne einer "Flexibilisierung". De facto und de jure war es eine Aufweichung des Paktes und der Kriterien. Zu einer Sanktionierung - hohe Geldstrafen wie ursprünglich vorgesehen - wegen Verletzung der Kriterien ist es niemals gekommen. Auch in keinem einzigen Fall danach. Inzwischen stehen die Regeln eh nur noch auf dem Papier. Bei Bedarf werden sie nach Belieben ausgelegt und/oder einfach gebrochen.
Jetzt muß ich leider los.


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