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08.11.2020, 21:27Inaktiver User
AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf
Geändert von Inaktiver User (08.11.2020 um 21:32 Uhr) Grund: PS dazu
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08.11.2020, 21:30
AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf
George W. Bush war und ist wohl eher die Ausnahme bei den Republikanern.
Was auch immer George W. Bush war und ist - ein Rassist jedenfalls nicht.
Denn wer von den Republikanern hat jemals von den Schmutzflecken auf unserem Charakter gesprochen?
Ich hab kein Abo und kann den Artikel ganz normal lesen - auch jetzt grad noch, eben nochmal überprüft.Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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08.11.2020, 21:47Inaktiver User
AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf
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Morgen startet es wieder neu!
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08.11.2020, 21:59
AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf
Wobei es bei den Republikanern sicherlich viele Nicht-Rassisten gibt, genauso wie bei den Demokraten Rassisten.
Demokraten sind nicht durchweg bessere Menschen und Republikaner keine Unmenschen - es gibt solche und solche auf beiden Seiten.
Vieles aus der amerikanischen Kultur ist mir als deutschen Europäerin einfach sehr sehr fremd. Angefangen bei der - aus meinem Empfinden - extremen Religiösität, weiter geht es bei dem Recht auf Waffen, der Ablehnung eines solidarischen Systems und vielen kleineren Themen. Das ist mir aus vielen Berichten der letzten Wochen und Tage klar geworden.
Vieles davon kann ich aus der Geschichte, der Weite des Landes und vielen anderen Faktoren erklären - aber trotzdem nicht verstehen.
Sehr spannend dazu fand ich das Buch "Fremd in ihrem Land", dass hauptsächlich den Aspekt Umweltschutz und das Wahlverhalten in Louisiana beleuchtet. Sehr spannend und mir völlig unverständlich, wie man den ökologischen Ruin des eigenen Landes akzeptieren kann und das ohne eigenen ökonomischen Vorteil aber mit dem guten Gefühl "wir opfern uns und unser Land für das Wohl des ganzen Landes und wir werden im Jenseits die Belohnung dafür erhalten" - so meine Kurzfassung.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
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08.11.2020, 22:09
AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf
Ich fand die Reportage von Ingo Zamperoni ganz aufschlussreich fuer die Denke der wohlhabenden weissen Republikanerwaehler. ‘Ich hab mir 45 Jahre den Hintern aufgerissen und sehe nicht ein, dass illegale Einwanderer jetzt ein Recht auf Schule und medizinische Versorgung haben sollen.’
‘Ich teile nicht gern’ ‘ich kann Trump nicht leiden, aber ich waehle die Partei.’
Ueber grossen Teilen der USA schwebt ein Drohgespenst ‘Sozialismus’, was immer sie da auch drunter verstehen. Und sie haben Angst, dass Kamela Harris Biden nach 1 Jahr abloest und das Land nach links rutscht. Das ist fuer viele ein Alptraum und ich fuerchte, das steckt so tief, das geht nicht weg. Dass Mrs Harris hochintelligent ist und aus einer Wissenschaftlerfamilie kommt, zaehlt da nicht. Dass sie Frau ist, glaub ich auch nicht, sonst haette Mrs Palin damals, denke ich, keinen Zuspruch in der eigenen Partei bekommen.
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08.11.2020, 22:10Inaktiver User
AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf
Mir ist irgendwann aufgefallen, dass ich mit "Republikaner" eigentlich nur negative Sachen verbinde:
In jungdeutscher (Uni, aber das war auch schon zu Bushs Zeiten so) Lesart sind das die bösen, extremreligiösen, homosexuellenfeindlichen Rassisten, die auf nichts Rücksicht nehmen und noch dazu Kriegstreiber sind und außerdem nicht nur ungebildet sondern bildungsfeindlich.
Also die Bad Guys, wie sie im Buche stehen.
Gefühlt haben wohl auch einige Demokraten dieses Bild. Ich habe kürzlich gelesen, dass noch in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts nur 5% der Amerikaner auf die Frage, ob es ein Problem wäre, wenn das eigene Kind einen Anhänger der jeweils anderen Partei heiraten würde, mit "Ja" geantwortet haben.
Die Umfrage ist 2018 wiederholt worden: Nun antworteten 35% der Republikaner und 50 oder 55% der Demokraten mit "Ja".
Andersherum sind Youtubekommentar leereich: Natürlich sehr polarisierend, aber das Bild, das zumindest einige Republikaner von Demokraten haben, scheint zu sein:
Verlogene Heuchler, die überhaupt keine Werte mehr haben, außerdem raffgierig und geldgeil sind und sich auf dem Rücken der armen Bevölkerung bereichern.
Beides nicht besonders schmeichelhaft. Wenn man den jeweils anderen so sieht, ist es natürlich schwierig, irgendwo "Middle Ground" zu finden.
Und ja, John McCain war schon beeindruckend.
Allerdings habe ich erst in letzter Zeit mehr über ihn gelesen - als er gegen Obama antrat, war er aus meiner Sicht irgendwie noch der "böse Republikaner".
Was auch daran liegt, dass die Republikaner schon seit mindestens 20 Jahren im deutschen Fernsehen genau so dargestellt werden wie oben beschrieben.
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08.11.2020, 22:15Inaktiver User
AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf
Die "Wissenschaftlerfamilie" ist da wahrscheinlich eher ein Problem, kaum ein amerikanischer Politiker kommt aus einer solchen.
"Wissenschaftsfamilie" verbinden die Amerikaner glaube ich mit dem, was hier "unilinksgrün" wäre, also die extremeren Formen von PC, und in den USA ist die Spaltung viel stärker.
Ich bin in einer Onlinegruppe mal auf unser Krankenversicherungssystem angesprochen worden. Mein amerikanisches Gegenüber konnte gar nicht glauben, dass "irgendeine europäische Variante von KV" hier ein Thema ist, über das überhaupt nicht mehr diskutiert wird, bzw. dass man sich politisch zielsicher ins Abseits schießen könnte, wenn man die amerikanische Variante hier einführen wollte.
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08.11.2020, 22:18Inaktiver User
AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf
Bei Anne will zu diesem Thema ist Laschet. Wieso das denn?
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08.11.2020, 22:21
AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf
Joah, unter Bekannten schon so wie bei Euch: Yay Biden.
Also, Trump ist hier nicht beliebter. Wie Johnson persoenlich das sieht, keine Ahnung. Der ist halt auch der 100%-Opportunist. Fuer eine Weile hat das gepasst, mit Trump parallel zu steuern, weil beide aehnlich separatistische und "Great-Nation"-Slogans hatten. Aber irgendwelche echte Loyalitaet seh ich da nicht. Und in der Bevoelkerung kommt wie gesagt Trump auch nicht besser an als anderswo, also die grosse Verbruederungsshow ging sowieso nie.
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"Ich hasse es, wenn Fantasy sich einfach nicht an die Realitaet haelt".Maxi Gstettenbauer
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08.11.2020, 22:21
AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf
Kürzung von mir.
Ja, das System der Sozialversicherung gibt es halt in Deutschland (Europa?) schon seit den 1880ern, das haben wir inzwischen in unsere politische DNA eingebaut und keiner von uns stellt es ernsthaft und komplett in Frage - auch weil es schon "immer" so war.
Die meisten Amerikaner stammen von Menschen ab, die bereits vorher aus Europa in die USA immigriert sind oder später aus Ländern in denen es so etwas nie als funktionierendes System gegeben hat und dort ist "jeder seines Glückes Schmied", Solidarität wird klein geschrieben und wenn eher durch große Spenden (man will in dankbare Augen schauen und Kontrolle ausüben) als durch höhere Steuern an einen Staat, dem man schon aus Prinziß (und manchmal zu Recht) nicht vertraut.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
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