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  1. User Info Menu

    AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann müsste es sich wirklich um Betrug handeln, denn ein paar falsche Stimmen reichen nicht. Außerdem könnten die dann vielleicht für Trump zum Vorteil gewesen sein.
    Eben und noch haben die noch auszuzählende Staaten die Möglichkeit, ohne Gerichtsbeschluss nachzuzählen und genau das tun sie auch. Jeder Gouverneur, egal welcher Partei er angehört, möchte seine Zahlen korrekt haben.
    Geändert von Opelius (09.11.2020 um 08:20 Uhr)
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  2. Moderation

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    AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Ich denke, die Republikaner müssen D.T. dazu bewegen, sich so zu verhalten, wie es sich gehört. Sogar Bush sen. soll bei Amtsübergabe Herrn Clinton einen persönlich geschriebenen Brief im Weißen Haus hinterlassen haben.

    Der US-Sender CNN nannte den Brief eine "Lektion darin, wie man würdevoll verlieren kann".
    In diesem Artikel fand ich gut erklaert, inwiefern die "concession speech" und eine anstaendige Gratulation durchaus zum Prozedere dazugehoeren - und auch ihren Sinn haben. Wir Deutschen sind so schnell darin, alles was "nur" Stil und Form ist abzuwerten, und klar ist "style over substance" nichts. Aber gerade gut gewaehlte Worte sind gerade in der Politik durchaus von realem Einfluss und realem Wert, ich wuerde das nicht so abtun. (Dies nicht auf Chambords Zitat bezogen.)
    Mir war das auch nicht so bewusst. Und was in dem Artikel von McCains concession speech an Obama steht, finde ich richtig poetisch. (Und mir war McCain damals echt unheimlich, der war mir viel zu martialisch.)

    Ob Trump sich an diese ungeschriebene Regel haelt - schwer zu sagen. Ich denke, er wird da voellig oportunistisch sein, je nachdem, ob er sich von Rebellengehabe mehr erhofft oder ploetzlich entscheidet, er koenne als "guter Verlierer" (egal wie verspaetet) doch besser dastehen. Und natuerlich kommt es darauf an, das kann ich nicht einschaetzen, wer welchen Druck auf ihn ausueben kann.

    Zitat Zitat von Fyona Beitrag anzeigen
    Wie auch immer - Biden tritt ein schweres Erbe an.
    Er wird mit Erwartungen überfrachtet und ist, wie jemand so schön formulierte, kein Messias.
    Ach, diese "Messias-Erwartung" halte ich fuer einen Anti-Mythos. Bei Obama sah ich das schon eher, der war halt in noch viel mehr Hinsicht exotisch. Den Waehlern geht es im Prinzip um "fuer die Partei, der man sich naeher fuehlt" oder "Hauptsache nicht der Andere". Zwei-Parteien-System halt. Messianische Heilserwartungen halte ich fuer eine seltene Motivation.
    Biden ist - und vielleicht ist das in dem Fall gar nicht so schlecht - irgendwo auch der vielbeschworene "alte weisse Mann". Also nicht zu extrem auch fuer konservative Waehler. Hat aber durch seine Vizekandidatin eben auch das Exotische, Neue mitgebracht, naemlich eine gemischt-ethnische Frau. Vor allem macht er das alles schon ewig und hat ein unglaubliches Netzwerk. Mit dem kann er vielleicht auch mit "Minderheitenregierung" das ein oder andere durchboxen, wir werden sehen.


    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    So wie ich vernahm, wählt der amerikanische Staatsbürger durchaus für ein Statement eines Präsidentenbewerbers und sieht nicht das ganze Paket.
    So habe ich das auch mehrfach gehoert.
    Bei Trump ist das oft von ansonsten ganz normalen Leuten der hartnaeckige Glaube, als "Businessman" sei er der kompetente Kandidat fuer Wirtschaftsfragen. (Auch wenn er zwar ein Businessman sein mag, aber eben ein schlechter.)
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    "Ich hasse es, wenn Fantasy sich einfach nicht an die Realitaet haelt".
    Maxi Gstettenbauer

  3. Inaktiver User

    AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf

    @ Flau,

    wie wird die Wahl in den USA in GB gesehen?

  4. Inaktiver User

    AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann müsste es sich wirklich um Betrug handeln, denn ein paar falsche Stimmen reichen nicht. Außerdem könnten die dann vielleicht für Trump zum Vorteil gewesen sein.
    Es reicht völlig, dass die ganzen Prozesse nicht rechtzeitig (8. Dezember?) durch sind.
    Dann muss das dortige Parlament (also z.B. das von Georgia) entscheiden, für wen die Wahlmänner stimmen.

    Und das Landesparlament kann durchaus eine republikanische Mehrheit haben.


    Im übrigen ist mir nicht ganz klar, warum Frau Harris so gefeiert wird, als hätten die Demokraten mächtige schwarze Frauen quasi erfunden.


    Condolezza Rice war immerhin (unter Bush!) Außenministerin.

    Colin Powell (ok, der war ein Mann) gab es auch noch.


    Wenn Frau Harris die einzige Schwarze in der Regierung Biden ist, würde ich das nun eher nicht als großen Durchbruch werten, sondern als Status quo.

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    AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf

    @ Flau #952:
    Von deinem Beitrag unterschreib ich praktisch jeden Satz.
    Und danke für den verlinkten Artikel - viele gute und richtige Sätze.

    BTW John McCain: ein beindruckender Mann, von dem ich so einiges gelesen habe.
    DAS war ein Kandidat der Republikaner, dem man Respekt zollen konnte - selbstverständlich auch, wenn er gegen Obama gewonnen hätte.
    Für John McCain ...
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

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    AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Im übrigen ist mir nicht ganz klar, warum Frau Harris so gefeiert wird, als hätten die Demokraten mächtige schwarze Frauen quasi erfunden.


    Condolezza Rice war immerhin (unter Bush!) Außenministerin.

    Colin Powell (ok, der war ein Mann) gab es auch noch.


    Wenn Frau Harris die einzige Schwarze in der Regierung Biden ist, würde ich das nun eher nicht als großen Durchbruch werten, sondern als Status quo.
    Sie ist die erste weibliche vizepresidentin und sie ist afroamerikanerin (mit noch was anderes drin).

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    AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf

    Zitat Zitat von norddeutschland Beitrag anzeigen
    Sie ist die erste weibliche vizepresidentin und sie ist afroamerikanerin (mit noch was anderes drin).
    Hat sie nicht indisch-karibische Wurzeln?

  8. Inaktiver User

    AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf

    Zitat Zitat von norddeutschland Beitrag anzeigen
    Sie ist die erste weibliche vizepresidentin und sie ist afroamerikanerin (mit noch was anderes drin).
    Sie ist zwar eine dunkelhäutige Frau, aber ganz sicher keine Afroamerikanerin – ihre Mutter ist Inderin und ihr Vater Jamaikaner.

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    AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf

    Zitat Zitat von schubidu Beitrag anzeigen
    Hat sie nicht indisch-karibische Wurzeln?
    Na ja klar:
    Mutter kommt aus Indien, Vater aus Jamaika.
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

  10. Inaktiver User

    AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sie ist zwar eine dunkelhäutige Frau, aber ganz sicher keine Afroamerikanerin – ihre Mutter ist Inderin und ihr Vater Jamaikaner.
    Sie war als Kind von der Rassentrennung und Sachen wie „Forced Busing“ betroffen. Rassisten nehmen es da auch nicht so genau.

    Desegregation busing - Wikipedia
    Geändert von Inaktiver User (08.11.2020 um 21:43 Uhr)

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