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    AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    IDie breite Masse seiner Wähler hat ihn gewählt, weil sie schon immer die GOP gewählt haben.
    Allerdings hat es Trump verstanden, den rechten Rand zu mobilisieren, ohne in der Mitte allzu viel zu verlieren. Genau aus diesem rechten Rand kommen seine wirklichen Fans.
    Wenn man es so kurz wie möglich zusammenfassen will, könnte man die Lage allerdings so beschreiben, wie du es tust.
    Mit der kurzen Ergänzung, dass bedenklich viele politische Narrative des ultra-rechten Randes in die Mitte 'eingesickert' sind.
    Eine Politikwissenschaftlerin aus den USA beschrieb dies im TV so, dass ihrer Meinung nach, die Sichtweisen eines erheblichen Anteils der republikanischen Wählerschaft mittlerweile "wahnhafte Züge" trägt - dem würde ich zustimmen.

    Stichwort gut/böse: da ist meine Meinung ganz klar - Trump und seine hochrangigen republikanischen Helfershelfer sind böse.
    Aber selbstverständlich darf man auch jetzt noch der Meinung sein, dass das alles ganz liebe Jungs sind.
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

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    AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen


    ...

    Grobe Gut/böse-Kategorisierungen haben für mich immer etwas quasi-religiöses,

    ...
    Religiös ist das nicht.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

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    AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen

    Stichwort gut/böse: da ist meine Meinung ganz klar - Trump und seine hochrangigen republikanischen Helfershelfer sind böse.
    Aber selbstverständlich darf man auch jetzt noch der Meinung sein, dass das alles ganz liebe Jungs sind.
    Das würde ich so pauschal jetzt nicht sagen, wobei es auf den inneren Zirkel seiner Macht wahrscheinlich zutrifft.

    Aber nicht jeder der Trump unterstützt hat, tat dies, weil er ein großer Anhänger war.

    Ich ziehe die Parallele zum 3. Reich. Da war auch nicht jeder Mitläufer ein begeisterter Nazi.

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    AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf

    Zitat Zitat von schubidu Beitrag anzeigen
    Hat sie nicht indisch-karibische Wurzeln?
    Omg ich habe mich da gewaltig vertan! Sie ist eine Schwarze. Hier genannt black, oder auch person of color. Ich bin so sehr daran gewoehnt dass man janicht niemandem auf die fuesse tritt und benutze deshalb immer nur noch den begriff Afro-American.
    Sorry fuer die confusion!

  5. Inaktiver User

    AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf

    Die sprechen doch aber selbst als schwarz von sich. Was ist sonst black life matters? Die lachen sich teilweise tot über unseren Krampf dieses "black" oder "schwarz" in politisch korrekte Wortgespinnste zu verwandeln.

    Die Frau ist für mich nicht black. Ist vielleicht meine eigene Sichtweise. Black heißt für mich irgendwie von Afrikanern abstammend. Indien und die Karibik gehören für mich ncht dazu, aber ich kenne die Definition für black life auch nicht. Ich finde, die Frau macht einen netten Eindruck. Ich hoffe, das alles ist nicht nur Show.
    Geändert von Inaktiver User (09.11.2020 um 14:52 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...
    Hat nicht unter Obama, dem Demokraten, dem charismatischen, tollen, sportlichen, humorvollen, intelligenten, sympatischen Typen der Syrienkrieg angefangen, woraufhin sich die vielen Menschenmassen gen Europa in Bewegung gesetzt haben?
    Nein, das war unter Assad. Keine Ahnung, wie man die verwechseln kann.

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    AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen

    Stichwort gut/böse: da ist meine Meinung ganz klar - Trump und seine hochrangigen republikanischen Helfershelfer sind böse.
    Aber selbstverständlich darf man auch jetzt noch der Meinung sein, dass das alles ganz liebe Jungs sind.
    Hier wird das Grundübel der jetzigen Politikbetrachtung sehr schön auf den Punkt gebracht: Kategorisierung in moralische Begriffe, als sei man in der Kirche und völllige Negierung dessen, was durch derart breite Raster plumpst.

    Trump hat es geschafft, den einfachen Leuten einzureden, er würde ihre Interessen besser vertreten als die Demokraten. Trump wurde bei der zweiten Wahl von mehr Farbigen gewählt als beim ersten mal. Über 50 % der weißen Frauen mit Collegeabschluss haben Trump gewählt.

    Solange die Demokraten nicht darüber nachdenken, was in ihren Reihen derart verkehrt gelaufen ist, dass ihnen diese Wählerschichten den Rücken zukehren, werden sie m. E. keine größeren Siege einfahren. Wer gegen Trump mit all seinen Fehleren und seiner indiskutablen Art nur mit Hängen und Würgen gewinnt, hat ein ernsthaftes Problem in den eigenen Reihen.

    Meiner Meinung nach ist es die Arroganz auf andere herabzublicken, die sog, 'einfachen Leute'. Einen Teil hat BLM erledigt, mit mangelnder Abgrenzung zu ihrem militanten Teil. Wenn ich in einem schlechten VIertel wohne, muss ich den Slogan 'defund the Police nicht zwingend gut finden, auch als PoC nicht.

    Persönlich freut mich, dass die Identitätspolitik einen heftigen Dämpfer erlitten hat. Zu Sachthemen und deren Lösung zurückzukehren, schauen wo den Leuten der Schuh drückt, wird den Parteien gut tun.

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    AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein, das war unter Assad. Keine Ahnung, wie man die verwechseln kann.


    Zitat Zitat von tuerkisblau Beitrag anzeigen
    Hier wird das Grundübel der jetzigen Politikbetrachtung sehr schön auf den Punkt gebracht: Kategorisierung in moralische Begriffe, als sei man in der Kirche und völllige Negierung dessen, was durch derart breite Raster plumpst.

    Wer gegen Trump mit all seinen Fehleren und seiner indiskutablen Art nur mit Hängen und Würgen gewinnt, hat ein ernsthaftes Problem in den eigenen Reihen.
    von mir gekürzt

    So sehe ich das auch. Dass Trump trotz seiner Unsäglichkeiten derart viele Wählerstimmen hat, ist sehr vielsagend.
    Wir werden weitermachen!

  9. Moderation

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    AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Stichwort gut/böse: da ist meine Meinung ganz klar - Trump und seine hochrangigen republikanischen Helfershelfer sind böse.
    Aber selbstverständlich darf man auch jetzt noch der Meinung sein, dass das alles ganz liebe Jungs sind.
    Geschenkt, vanDyck - aber du verdrehst jetzt was (vermutlich unabsichtlich): es war ursprünglich nicht von Trump und seiner Entourage, sondern (im Beitrag von MrsBingley, auf den ich mich indirekt bezogen habe) von "den" Republikanern die Rede:
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mir ist irgendwann aufgefallen, dass ich mit "Republikaner" eigentlich nur negative Sachen verbinde:


    In jungdeutscher (Uni, aber das war auch schon zu Bushs Zeiten so) Lesart sind das die bösen, extremreligiösen, homosexuellenfeindlichen Rassisten, die auf nichts Rücksicht nehmen und noch dazu Kriegstreiber sind und außerdem nicht nur ungebildet sondern bildungsfeindlich.

    Also die Bad Guys, wie sie im Buche stehen.
    Bisschen sehr pauschal, oder? Da fällt ja dann auch der von dir genannte und offenbar geschätzte oder jedenfalls respektierte McCain rein.

    Wenn man die Gesamtheit der republikanischen Politiker + deren Wähler nimmt, kommt man nicht umhin zu differenzieren. Es darf in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden, dass das Parteiensystem in den USA ja ein völlig anderes ist, als wir es kennen (bedingt durch das Mehrheitswahlrecht, bei dem kleine Parteien keine Chancen haben, jemals in irgendeinem relevanten Gremium vertreten zu sein), was dazu führt, dass, wer politisch etwas bewegen will, nur die Alternative zwischen den beiden Großparteien hat. Dementsprechend wird von ihnen ein politisch viel breiteres Spektrum abgebildet.

    Selbstverständlich habe ich das Recht, Handlungen/ Aussagen/ Ziele von Politikern moralisch zu bewerten. Aber zunächst mal sollte ich sie analysieren, mir genau angucken, wer in der Politik steht für welche Ziele und Ansichten, wer vertritt wessen Interessen. Das kann man sachlich analysieren und benötigt dafür die Kategorien gut und böse erstmal nicht.
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

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    AW: Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 - Vorwahlen und Wahlkampf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Weil es dann eben auch Geschichten gibt wie im Film "Das Streben nach Glück".

    Wäre so hier kaum möglich.

    Und ich gebe zu, dass ich das manchmal auch ganz reizvoll finde.
    Ja, ich auch. Besonders toll fand ich die Szene, wo der Vater mit seinem kleinen Kind in einer oeffentlichen Toilette am Boden schlaeft. Land of the free, home of the fucked.

    Das kannst du nicht meinen, oder?
    (Wobei wir von dir eh einiges gewohnt sind ;-))


    Ontopic:
    Ich hoffe, dass ein Praesident Biden positiv in Richtung Wiedervereinigung Irlands wirken wuerde.

    Und ich haett ueberhaupt nix gegen eine President Harris - die wuerd sich mit unserer Nicola sicher gut verstehen. (Wenn ich schon am Traeumen bin, ist Sturgeon dann bereits FM eines unabhaengigen Schottlands, und dann arbeiten wir einen transatlantischen Deal aus - Investments in die Zukunft - umweltfreundliche Technik, Nano-/Biotechnologie, Medizin usw) :-)

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