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  1. User Info Menu

    AW: AKK schmeißt hin - was nun CDU?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen


    Die Islamisten und die Nazi eint der Hass auf Juden.
    Dass es in beiden Milieus Antisemitismus gibt, ist klar.
    Aber nicht nur da!

    Ohne den persönlichen Angriff wäre es übrigens auch gegangen.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

  2. Inaktiver User

    AW: AKK schmeißt hin - was nun CDU?

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Aber die CDU soll am 25. April machen,was sie will.
    So sehe ich es auch. Ich habe irgendwie keine Aktien drin.
    Dass es Laschet jetzt nur noch im Team mit Spahn gibt finde ich nicht so dolle.
    Daher - mir ist's eher egal -ich finde niemanden katastrophal und einschätzen was dem "Land" jetzt am besten täte kann ich nicht.
    Wichtig fände ich nur, dass die Person(en) die gewinnt, nicht beim nächsten Umfragetief wieder Platz machen muss bzw. nicht durchhält, das wäre die wichtigste Aufgabe der Union - und wahrscheinlich die schwierigste, s. SPD, die haben es vorgemacht.
    Und ich bin ziemlich sicher, dass auch auf die CDU schwierige Zeiten zukommen.

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    AW: AKK schmeißt hin - was nun CDU?

    Laut STERN wird es wohl auf jeden Fall einer mit Migrationshintergrund.

    Bei "Markus Lanz" äußerte sich eine entspannte Annegret Kramp-Karrenbauer zu den Berbern um ihre Nachfolge

    (Quelle: AKK bei Markus Lanz: "Konnte der Thuringer CDU keine Befehle erteilen" | STERN.de)
    "...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
    (Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')

  4. Inaktiver User

    AW: AKK schmeißt hin - was nun CDU?



    Ich habe (etwas zu) lange gegrübelt, um den Joke zu verstehen.
    Nachdem ich irgendwas aufschnappte von "Merz will noch einige Ost-Frauen mit-nominieren" halte ich derzeit wenig für unmöglich.

  5. Moderation

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    AW: AKK schmeißt hin - was nun CDU?

    Das ist ja irgendwie so ein bisschen wie früher als es nur drei Fernsehprogramme gab.
    Jetzt ist es also in der Parteienlandschaft angekommen, dass die Vielfalt größer wird. Das stimmt natürlich so nicht, aber so manche Partei, die man am Rande nur wahrnahm, kriegt auf einmal nie geahnten Zulauf.
    Ich erinnere mich noch gut, als Die Piraten auf einmal in den Landesparlamenten auftauchten.

    Ja, vielleicht ist die Zeit der großen "Massenparteien" vorbei? Ich weiß noch gar nicht, ob ich das so schlecht finden soll?

    Dem Selbstverständnis der CDU mag es gut anstehen offener zu werden. Wenn ich von Kampfabstimmung lese, denke ich mich verhört zu haben. Oder von schwerster Krise, die die CDU je gehabt hat.
    Ich empfand die Krise damals am Ende der Kohl-Ära viel schlimmer. Aber vielleicht kann ich die heutigen und damaligen Ereignisse auch erst in der Rückschau in ein paar Jahren richtig bewerten.

    Ja, da treten jetzt drei gegeneinander an (oder 1 und 1 gegen 1,5), das ist ein normales demokratisches Verfahren.
    Die CDU tut am liebsten so als säßen sie da im Stuhlkreis, halten sich an den Händen und haben sich alle lieb. Der Eindruck soll so ungefähr nach draußen transportiert werden.
    Moderatorin in
    *Gesundheit* und *Frauengesundheit*
    *Fasten* und *Welchen Nutzen haben Diäten?*
    *Haushalt - Tipps und Tricks*


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    AW: AKK schmeißt hin - was nun CDU?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So sehe ich es auch. Ich habe irgendwie keine Aktien drin.
    Dass es Laschet jetzt nur noch im Team mit Spahn gibt finde ich nicht so dolle.
    Und gerade das finde ich persönlich sehr gut.
    Es ist klar, wir haben die verschiedensten Flügel und Vereinigungen. Je nach Landesverband überweigen mal die eher linken, mal die eher rechten. Wobei ich damit ausdrücklich nicht Rechts im Sinne von ganz weit rechts meine.

    In meinem LV überwiegen die linken Kräfte, also die CDA. Laschet kommt daher, schafft es aber hier im LV auch die anderen mit einzubinden, so dass es hier nicht die Verwerfungen gibt, welche uns im Moment auf Bundesebene Sand ins Getriebe werfen.
    Als NRWler kann ich also auch nicht sagen, dass wir unseren Markenkern verloren haben, sozialdemokratisiert seien etc. Für uns vollkommen normal, da waren wir immer.
    In anderen Landesverbänden sieht das z.T. ganz anders aus, ich denke da nur an Hessen oder Ba-Wü, dort überwog immer der mehr wirtschaftsorientierte, eher konservative, sprich rechtere Flügel.
    Diese Leute werden leichter durch einen Jens Spahn angesprochen und "eingefangen".
    Es findet also m.E. mit diesem Duo weniger Polarisation statt als z.B. mit einem Friedrich Merz.
    Dieser erreicht die CDA einfach nicht. Zumal man ihm gerade aus dieser Ecke sehr übel nimmt, dass er nach der letzten Vorsitzendenwahl verprochen hatte sich einzubringen und AKK zu unterstützen.
    AKK war der Wunschkandidat der CDA, sie ist dort auch selber Mitglied.
    Wie gesagt, Merz hat nicht Wort gehalten und im Gegenteil zu oft gestört. Er kommt immer nur dann aus seinem Loch wenn er meint etwas für sich gewinnen zu können. Die Partei ist ihm dabei ziemlich egal. So zumindest der Eindruck den er größtenteils erzeugt.
    Klar, er steht für einen konservativeren Kurs und könnte wahrscheinlich am rechten Rand einige Wähler zurückholen.
    Aber das könnte auch Laschet wenn wir es wieder schaffen unsere Politik besser zu erklären, dazu stehen was wir tun und nicht meinen die lautesten Brüller rechts überholen zu müssen. Damit ist schon Seehofer in Bayern gescheitert.
    Ich glaube auch nicht, dass ein radikaler Kurswechsel der CDU gut täte. Wir müssen nicht zu irgendetwas zurück. Wir sind genau da wo wir hingehören. Ich bin überzeugt Merz würde in der Mitte mehr Wähler verlieren, als er rechts abfischen könnte.
    Ich bin eher der Meinung, dass wir soziale Probleme eher dadurch lösen, wenn wir z.B. die handwerklichen Fehler der Rot-Grünen Hartz Gesetze korrigieren und das ganze gerechter machen. Wir haben das geerbt, aber die ganze Zeit verpasst das anzugehen.
    Wir haben eine lange Tradition in sozialer Gesetzgebung, da müssen wir mutiger werden und somit den Leuten vermitteln, dass wir ihre Probleme sehen, ernst nehmen und alles versuchen das zu ändern. So holen wir wahrscheinlich mehr Menschen zurück die sich abgehängt fühlen.

    Gleichzeitig können und müssen wir auch klare Kante zeigen wenn es z.B. um Clan-Kriminalität geht. Den Menschen ein subjektives Sicherheitsgefühl geben. Ernst nehmen dass sie sich unsicher fühlen, ohne die AfD rechts zu überholen.
    Das schafft die Regierung Laschet in NRW zur Zeit ganz gut. Unser Innenminister Reul fährt da einen knallharten Kurs.

    Wenn das bedeutet zurück zu unseren Wurzeln, zu unserem Markenkern, also Soziale Gerechtigkeit und Sicherheit im Visier zu haben, dann ja. Das ist gut und richtig. Und dafür ist m.E. Laschet besser geeignet als Merz.

    Man sollte Laschet nicht unterschätzen, den Fehler hatte man auch mit Kohl gemacht.

    Und bitte, Angela Merkel keine Macht andichten die sie nicht hat, sie ist nicht diejenige die entscheidet wer ihr Nachfolger wird, noch hat man in der CDU Angst vor ihr.
    Sie hat die CDU in einer sehr schwierigen Lage übernommen und wieder in Regierungsverantwortung geführt.
    Sie wurde jedesmal demokratisch gewählt, Sowohl als Parteivorsitzende, als auch als Kanzlerin.
    Aber wie bei allen Personen in solchen Ämtern kommt irgendwann die Abnutzung, d.h. ihre Zeit geht zu Ende.

    AKK hatte die Chance, sie hat sie nicht genutzt und ein Vakuum entstehen lassen. Das fiel ihr schlussendlich auf die Füße.
    Es ist schon sehr ungewohnt für uns in so kurzer Zeit wieder einen neuen Parteichef zu brauchen. Normalerweise halten die sich sehr lange. Und da müssen wir wieder hin.
    Auch da sehe ich eher Laschet der es schaffen kann die Gräben innerhalb der Union, auch mit den LVs in den neuen Bundesländern zu überwinden, als es ein Polarisierer wie Merz.
    Ich glaube das würde die Partei stärker zerreissen.

    Wie gesagt. Meine Meinung.

    Und ich bin ziemlich sicher, dass auch auf die CDU schwierige Zeiten zukommen.
    Das auf jeden Fall. Aber um die Kanzlerin zu zitieren, wir schaffen das.

    Há gente que fica na história
    Da história da gente


    Ja zur EU

  7. Inaktiver User

    AW: AKK schmeißt hin - was nun CDU?

    Zitat Zitat von Utetiki Beitrag anzeigen
    Ja, da treten jetzt drei gegeneinander an (oder 1 und 1 gegen 1,5), das ist ein normales demokratisches Verfahren.
    Die CDU tut am liebsten so als säßen sie da im Stuhlkreis, halten sich an den Händen und haben sich alle lieb. Der Eindruck soll so ungefähr nach draußen transportiert werden.
    Schau zum Beispiel zu den Grünen - da sind die derzeitigen Vorsitzenden relativ unumstritten - die davor waren es lange auch. Den Grünen geht es aber auch sehr gut derzeit - sie sind die Erfolgspartei derzeit.
    Ich denke schon sowas spiegelt den Zustand einer Partei und dass die CDU Angst vor dem "Vorbild SPD" hat.

    Allerdings halte ich die Situation der SPD für nicht ganz vergleichbar. Die hatten 2 "Konkurrenten" - die Grüne und die Linke, die sich mehr oder weniger zu etablierten Parteien gemausert haben.
    Die AfD hat sich am rechten Rand der CDU positioniert und der Weg der AfD jemals eine regierungs- und koalitionsfähige Partei zu werden ist sehr sehr lang, ich vermute sogar unmöglich.

    Das macht es einerseits schwer - sie werden immer mit Parteien links der Mitte koallieren müssen.
    Daher werden sie sehr genau geprüft, wie sie sich gegenüber rechts positionieren wollen/müssen.
    Damit meine ich jetzt nicht Koalitionen mit der AfD - da bin ich überzeugt, dass es das in den nächsten 15 Jahren nicht geben wird - aber jemand wie Merz positioniert sich natürlich weiter rechts als Merkel und würde darum auch wieder Schwierigkeiten haben, einen Koalitionspartner bei SPD, Grünen und Linken zu finden (Letzteres will die CDU ja auch nicht).

    Die Frage ist halt - will die CDU die Mitte sein? Derzeit ja.
    Aber was ist dann rechts der Mitte?

    @Michael

    Ich halte Spahn nicht für konservativ, er ist in meinen Augen gesellschaftspolitisch liberal, sogar progressiv.
    Wirtschaftsnah und nicht unbedingt auf soziale Kante gestrickt ist er ebenfalls. Er wird nicht alle konservativen Schichten erreichen - für mich ist er der Gegenpol zu AKK.
    Geändert von Inaktiver User (26.02.2020 um 10:21 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: AKK schmeißt hin - was nun CDU?

    Die heute-show hat schon so eine Ahnung, wen Merz in sein Team holen könnte: klick. Für gänzlich unwahrscheinlich halte ich das nicht, weil ich denke, dass jüngere Bewerber/innen nicht gerade Schlange stehen werden, wenn es darum geht, Merz zu unterstützen.

  9. User Info Menu

    AW: AKK schmeißt hin - was nun CDU?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    .....

    Die Frage ist halt - will die CDU die Mitte sein? Derzeit ja.
    Aber was ist dann rechts der Mitte?
    Schon Helmut Kohl hat die CDU als Partei der Mitte positioniert.
    Ja wir sind Mitte mit leichten Ausfaserungen nach rechts, aber nicht soweit rechts das man braune Schimmer bekäme.
    Diese Abgrenzung ist wichtig und richtig.

    Wobei wir ja nicht die einzigen sind die Wähler an die AfD verloren haben.
    Die ganz rechten, also mit braunem Gedankengut, die wollen wir auf keinen Fall. Für die ist kein Platz in der CDU.

    @Michael

    Ich halte Spahn nicht für konservativ, er ist in meinen Augen gesellschaftspolitisch liberal, sogar progressiv.
    Wirtschaftsnah und nicht unbedingt auf soziale Kante gestrickt ist er ebenfalls. Er wird nicht alle konservativen Schichten erreichen - für mich ist er der Gegenpol zu AKK.
    Er ist deutlich konservativer als Laschet und er kommt aus dem anderen großen Flügel, der Mittelstandsvereinigung (MIT).
    Aber das er in einigen Punkten durchaus liberal ist, unbestritten.
    Das war ja auch immer unser eigentlicher Markenkern, das alles unter einen Hut zu bekommen.

    Há gente que fica na história
    Da história da gente


    Ja zur EU

  10. Inaktiver User

    AW: AKK schmeißt hin - was nun CDU?

    Zitat Zitat von Michael_Collins Beitrag anzeigen
    Schon Helmut Kohl hat die CDU als Partei der Mitte positioniert.
    Ja wir sind Mitte mit leichten Ausfaserungen nach rechts, aber nicht soweit rechts das man braune Schimmer bekäme.
    Diese Abgrenzung ist wichtig und richtig.
    .
    Ist halt die Frage ob man rechts mit rechtsextrem gleichsetzt. Ist das vielleicht eine neue Entwicklung?
    Links ist ja auch nicht linksextrem. Das sind doch "auch" bürgerliche Parteien der Mitte.

    Ich habe das Gefühl, die CDU ist gelähmt vor Angst etwas falsch zu machen. Das ist nicht gut. Das wird ihnen nicht helfen.

    Zitat Zitat von Michael_Collins Beitrag anzeigen
    Er ist deutlich konservativer als Laschet und er kommt aus dem anderen großen Flügel, der Mittelstandsvereinigung (MIT).
    Aber das er in einigen Punkten durchaus liberal ist, unbestritten.
    Ich halte ihn insgesamt für liberal, im Sinne von FDP-liberal - die sind ja auch wirtschaftsnah.
    Wenn man die Gesundheitspolitik anschaut - sein Organspendemodell beispielsweise - das wurde von den Kirchen komplett abgelehnt.
    Er geht da sehr anders vor als sein Vorgänger Gröhe, der eher konservativ-christliche Werte vertrat (ob man die teilt oder nicht).

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