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  1. User Info Menu

    AW: AKK schmeißt hin - was nun CDU?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    "Politiker sollen dies, Politiker sollen das.. "
    Und was ist mit dem verantwortungsvollen Bürger?
    Über alles erhaben und er hat immer recht? Egal, wie und ob er seiner Verantwortung als Bürger eines demokratischen Systems gerecht wird?
    Da sprichst Du wahre Worte, keine Frage, Zustimmung zu Deinem Beitrag.

    Dazu muss man gar nicht in die Politik gehen (habe ich mir tatsächlich mal angesehen vor längerer Zeit, alleine schon die kommunale Ebene, was ein Klüngel, hat mich abgeschreckt), man kann sich auf vielfältige Art und Weise in diese Gesellschaft einbringen.
    Und da ducken sich sehr viele, sehr gerne weg. Kann man diesen Menschen in solchen Diskussionen aber auch spiegeln. Zur "Belohnung" sieht man sich dann auch Bashing ausgesetzt, nämlich gegen sich.

    Menschen, die nur "Bashing" betreiben, dabei nicht selten bestens versorgt sind und/oder direkt vom Sozialstaat profitieren, da werde ich ziemlich sauer - ich erwähne beide Gruppen, da ich das Bashing gerade aus diesen kenne, Partei-übergreifend, aber auch eben enttäuschte CDU-Wähler, die sich - auch mit ihren rechten Positionen - nicht mehr dort vertreten sehen.
    Ganz besonders schlimm finde ich es, wenn diese dann ins AfD-Lager wechseln, noch schlimmer, haben sie den 2. Weltkrieg noch miterlebt.

    Und dass es diese Rechten in der CDU gibt, das ist nunmal nicht von der Hand zu weisen.
    Herr Maaßen ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür. In der Will-Sitzung gestern wurde ja auch deutlich, dass viele Maßnahmen, die aus der Lehre um die NSU-Morde/Aufklärung gar nicht erst umgesetzt wurden (man möge dem Zeitjournalisten lauschen, der war wirklich gut!), bis heute nicht, dann finde ich als Bürger, der selber gegen rechts aktiv ist, habe ich eine ordentliche Antwort verdient, von der Politik und besonders von der (noch) stärksten Union im Bund, ganz egal, ob ich Wähler dieser Partei(en) bin, oder nicht.
    Maxïmo Park: "The reason I am here".

  2. Inaktiver User

    AW: AKK schmeißt hin - was nun CDU?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Was würde eigentlich passieren, wenn es gesetzliche Pflicht wäre, einer Partei beizutreten? Mit entsprechenden Möglichkeiten der internen Einflussnahme?
    Oder wenn es eine gesetzliche Pflicht gäbe, zu wählen und zwar mit einer gültigen Stimme und ohne die Option einer Enthaltung?
    Und wenn es immense Nachteile mit sich bringen würde, wenn man dieses Gesetz missachtet?
    Klingt nach DDR 2.0

  3. Inaktiver User

    AW: AKK schmeißt hin - was nun CDU?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Klingt nach DDR 2.0

    Das ist ein maßloser Euphemismus in Bezug auf die Zustände in der DDR.

    Was ich meine, ist, dass man frei wäre, in die Partei zu treten, die man will. Und auch zu wechseln. Alles nach eigenen Vorstellungen.
    Nur halt mit der Pflicht, es zu tun.

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    AW: AKK schmeißt hin - was nun CDU?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ach!
    Das hört man auch in den Medien. Die vermeintliche Krise der CDU, sie würde sich selbst zerstören.
    Willst Du jetzt die Umfragewerte anzweifeln?
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das sehe ich anders. Sind ganz normaler Vorgänge.
    Ja, wenn man Mist baut, kommt die Quittung
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist der heutige, "mündige" Bürger anscheinend: Ordnung muss herrschen, klare Linien müssen vorgegeben werden, Pluralität soll woanders stattfinden, Kontroversen auch.
    Wozu braucht man dann Parteien, dann kann ja gleich jeder mit seiner eigenen Ideologie sich aufstellen lassen.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der Wähler erwartet...
    Der Wähler soll sich selber erst einmal kritisch betrachten. Wie geht es um seine "Qualität"? So als Bürger.. Wird er seiner Verantwortung gerecht?
    Was meinst Du mit Qualität als Bürger?
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt andere Sportarten, die gesünder sind als Politiker-Bashing.
    Da Du mich zitierst, meinst Du auch mich?
    Wen bashe ich und welchen Politiker?
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    "Politiker sollen dies, Politiker sollen das.. "
    Soviel ich weiß, machen die das freiwillig. Ja, sie sollen gute Politik machen. Was dagegen?
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und was ist mit dem verantwortungsvollen Bürger?
    Über alles erhaben und er hat immer recht? Egal, wie und ob er seiner Verantwortung als Bürger eines demokratischen Systems gerecht wird?
    Wer behauptet das? Soviel ich weiß, machen Politiker die Gesetze für soziale Gerechtigkeit, stellen mehr Polizei ein für ein sicheres Leben usw.
    Meine Verantwortung? … brav Steuern zahlen, jeden Tag arbeiten, um sie zu verdienen, wählen, was ich für richtig finde. Machst Du das auch so?
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Selbstkritik ist eigentlich kein Anglizismus.
    Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es stimmt, Politiker agieren und handeln sehr oft falsch. Ja. Das weiß jeder.
    Wie steht es aber um uns?
    Ich muss Konsequenzen tragen, Du nicht? Politiker kleben gerne an ihren Stühlen, weil sie es können, ich nicht.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Warum bitte schön, soll jetzt die CDU nicht "unter Schmerzen" durch diesen Prozess der Kandidatensuche gehen?
    Was soll daran so falsch sein?
    Bis zu den Wahlen sind noch 1,5 Jahre. Merkel ist Kanzlerin. Wo liegt jetzt das ach so große Problem?
    Wo das Problem liegt, sehe ich, wenn Du es nicht siehst …?
    Vollkasko war gestern - ab heute zählt Verantwortung und Solidarität.

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    AW: AKK schmeißt hin - was nun CDU?

    Zitat Zitat von auxout Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, ob es den Flüchtlingen gut geht, ich glaube eher nicht. Ich habe aber auch nicht UND gegen DIE verglichen.
    Gut, dass Du das klarstellst, kam bei mir so an, entschuldige.

    Zitat Zitat von auxout Beitrag anzeigen
    Die Agenda 2010 hat Deutschland in Profiteure und in Verlierer getrennt.
    Von der Zuwanderung von 2,2 Millionen bis 2020 profitierten die Profiteure und hat den Lohndruck, die Mietsituation der Verlierer nochmals verschärft und das hat die AFD stark gemacht.

    Lobbyismus hat es und wird es auch immer geben. Der muss nicht zwangsläufig kontraproduktiv zur sozialen Gerechtigkeit führen.
    Zum ersten Absatz, gehe ich mit.

    Sicher wird es Lobbyismus geben, auch immer, auch mal konstruktiver, aber wer sich aktuell mit dem Thema beschäftigt, dem wird schwarz vor Augen (durchaus auch als Metapher gedacht). Das hat Züge angenommen, heftig.

    Und da wird es schon etwas schwieriger, Politik als "für die Menschen zu machen", noch zu verkaufen. Unser System krankt in sich, an vielen Stellen; die Politik hat es - statt zu reformieren, damit eben zu verschärfen - eher noch verfestigt und das kreide ich einigen Regierungen der letzten Jahrzehnte an, in der GroKo, Partei-übergreifend.
    Maxïmo Park: "The reason I am here".

  6. Inaktiver User

    AW: AKK schmeißt hin - was nun CDU?

    Die Wahlpflicht gibt es z.B. im Kanton Schaffhausen, in Liechtenstein, in Australien und einigen Ländern Südamerikas.

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    AW: AKK schmeißt hin - was nun CDU?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was würde eigentlich passieren, wenn es gesetzliche Pflicht wäre, einer Partei beizutreten? Mit entsprechenden Möglichkeiten der internen Einflussnahme?
    Ist in Griechenland so.
    Vollkasko war gestern - ab heute zählt Verantwortung und Solidarität.

  8. Inaktiver User

    AW: AKK schmeißt hin - was nun CDU?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wer glaubt, dass er eine Partei findet, die 100% den eigenen Vorstellungen entsprechen, der sollte sich überlegen, ob er immer mit seinem Lebenspartner oder seiner Lebenspartnerin übereinstimmt.
    …...
    Schon klar, ich wär ja schon mit 50 echt zufrieden
    Also bei der Partei.

  9. Inaktiver User

    AW: AKK schmeißt hin - was nun CDU?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Muss zwar jeder selbst wissen was er tut, aber ich finde, man kann sich dem Ganzen nicht entziehen.
    Das heißt, selbst wenn man nicht wählt, hat dieses Nicht-Wählen einen Effekt.

    Und da ist es besser, eine Partei zu wählen, die eigenen Vorstellungen am nächsten steht oder eben taktisch, wie du sagst, um zu verhindern dass ... oder zu erreichen/verhelfen, dass ...
    …….
    Ganz mein Reden (und auch Tun).

    Und dennoch finde ich das mindestens mal unbefriedigend. Ich persönlich. Und das geht sicher auch anderen so.
    Denn zum Schluss kam dann ja (zumindest auf Bundesebene) in vielen Bereichen einfach auch immer mehr Wischiwaschi raus. Gerade bei den sogenannten "etablierten Parteien". Mit der Groko hat sich halt nicht nur die SPD selber versenkt…...

    Und da sehe ich aktuell wenig Licht am Ende des Tunnels, wenn man sich auch nur mal das aktuelle Gebaren der CDU ansieht, sowohl bei politischen Grundhaltungen in aktuell brisanten Fragen, als auch bei der AKK Nachfolge.

    Und zum Thema Söder, der sich selber da ja anscheinend auch noch ne Tür aufhalten will, kann ich nur sagen, ich hab da mal gewohnt und der Mann vollzieht grade, zumindest öffentlich, eine Wandlung vom Saulus zum Paulus, die ich ihm an keinem Punkt auch nur näherungsweise glauben kann.

    Und trotzdem, nach der Thüringenwahl war sein Statement zu dem Ganzen das Erste, das mir in dem Moment 1:1 entsprochen hat.

    Das wirft dann doch Fragen auf, deren Antwort ich nicht wirklich in einer Engstirnigkeit meinerseits finden kann, so sehr ich das auch versuche.
    Geändert von Inaktiver User (24.02.2020 um 21:20 Uhr)

  10. User Info Menu

    AW: AKK schmeißt hin - was nun CDU?

    Zitat Zitat von indiegrandma Beitrag anzeigen
    Sicher wird es Lobbyismus geben, auch immer, auch mal konstruktiver, aber wer sich aktuell mit dem Thema beschäftigt, dem wird schwarz vor Augen (durchaus auch als Metapher gedacht). Das hat Züge angenommen, heftig.
    Ja da hast Du recht, er müsste besser reglementiert werden. So, wie es heute läuft, ist viel Raum für Bestechung und Korruption.
    Deutschland steht da auch nicht besonders gut da.
    Vollkasko war gestern - ab heute zählt Verantwortung und Solidarität.

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