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    AW: CO2-Bepreisung beschlossen. Wie kann Klimapolitik sozial gerecht gestaltet werden

    Ich finde sie nicht arrogant, sondern ehrlich.

    Sie hat den Beruf erlernt, ein entsprechendes Studium draufgesattelt - und ein Hof ist ein Unternehmen, was wirtschaftlich geführt werden muss, es müssen Gewinne erwirtschaftet werden, sie hat aber nicht die Möglichkeit, den Preis ihrer Waren frei zu bestimmen.

    Die Aussage - die Leute wollen ein bezopftes Mädchen, was eine Kuh über die Alm treibt, aber kosten darf es nix - bringt es auf den Punkt.
    Ein neugeborenes Bullenkalb hat einen Wert von 10 bis 20 Euro.
    Ein schlachtreifes Hähnchen, 1500g Gewicht, etwa 1,20.

    Da kann nur über die Masse Geld verdient werden.

  2. Inaktiver User

    AW: CO2-Bepreisung beschlossen. Wie kann Klimapolitik sozial gerecht gestaltet werden

    Diese Aussagen sind sicher richtig.

    Aber sämtliche Erkenntnisse von diversen Forschungsinstituten wischt sie einfach mit einem "Stimmt alles nicht" vom Tisch.

    Dazu ewig dieses spöttische "die Städter", als ob "Städter" eine Beleidigung wäre.


    Betriebswirtschaftlich hat sie vermutlich in vielen Punkten Recht, besonders in den Punkten, die Du herausstellst, - von der betriebswirtschaftlichen Seite kommt auch mein Verständnis für die Bauern.


    Dass die Frau aber einfach mal so eben alle Forschungserkenntnisse (Beispiel: Warum sind in Deutschland viele Äcker überdüngt?), die ihr nicht in den Kram passen, rundweg abstreitet, kann kaum für sie sprechen.

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    AW: CO2-Bepreisung beschlossen. Wie kann Klimapolitik sozial gerecht gestaltet werden

    Diese Forschungserkenntnisse sind nicht neu, im Gegenteil.
    Es betrifft auch nur bestimmte Gebiete, das aber schon seit Jahrzehnten.

    Ich stamme gebürtig aus dem sog. "Schweinegürtel" in Niedersachsen. Ich ging noch zur Schule, es muss also in den frühen 80gern gewesen sein, als der OOWV sämtliche Hausbrunnen schloß.

    Zu hohe Nitratwerte.

    Mittlerweile muss er schon eigene Wasserquellen schließen.

    Das ist über 30 Jahre her.

    Passiert ist - nix.

    Ich halte nichts von dem Stadt - Land Gezicke, das hilft nichts, aber :

    Viele Leute haben kaum Ahnung, aber eine große Klappe.
    Da werden im Sommer die Kälber aus den Kälberiglus gezerrt, um sie "zu ihren Müttern" zu bringen. Nur die "Mütter" auf der Weide nebenan sind Bullen... Und die mögen keine Besucher auf ihrer Weide. Und keine Zwangsvergesellschaftung.

    Nette Gespräche gibt's auch, weil man meine Bio Kühe bewundert - die gar keine sind.
    Grosses Erstaunen. Die arme Kuh, die nie an die Luft kommt, geistert immer noch in den Köpfen herum. Und dass meine Kühe nicht enthornt sind ist nicht Bio, sondern genetisch. Die haben von Natur aus nur Hörnchen...

    Ein gutes Miteinander täte not. Und wir sollten alle, wirklich alle, vielleicht nur das Einkaufen, was wir auch wirklich essen, vielleicht die Variante Sonntagsbraten wieder einführen und in der Hauptsache nicht tierische Produkte verzehren.
    Ausserdem sollte ein deutlich höherer Preis für tierische Produkte bezahlt werden,was sich auf die Erzeugerpreise niederschlagen sollte. Dann hätten alle, Mensch, Tier und Natur, was davon.

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    AW: CO2-Bepreisung beschlossen. Wie kann Klimapolitik sozial gerecht gestaltet werden

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Du glaubst nicht, dass die Abschaffung der Pendlerpauschale die Pendelwege im Schnitt verkürzen würde?

    Warum denn das?

    gruss, barbara

    Weil die meisten nicht aus Spaß an der Freude pendeln.
    Selbstverständlich gibt es andere Fälle, Heimatverbundene z. B., die lieber 2 Stubden einfach unterwegs sind statt an ihre Gesundheit zu denken und die Zeit mit ihren Lieben verbringen zu wollen.
    Doch für die Masse sieht das anders aus.

    Berufspendler: Die aktuellen Zahlen sind alarmierend

    Eine Zentrumspauschale, wenn in vielen Städten Wohnraum knapp ist und bereits seit geraumer Zeit kaum bezahlbare Wohnungen zu ergattern sind?

    Noch mehr Bedarfsanreiz = noch mehr Preissteigerung

    Wer wird den Zuschlag erhalten? Der Gutverdiener (Verdienstnachweis als Argument gewichtig genug), der eventuell signalisiert, sich erkenntlich zeigen zu wollen (Verstärker zu o. g. Argument), oder der Geringverdiener, der die Wohnung dringend bräuchte, weil jeder Kilometer mehr Entfernung von seinem Arbeitsplatz finanziell weh tut?

    Bei diesen "Spaßpendlern", Fernpendlern, wäre ein Ansetzen schon sinnvoll. Ein Umbau der Pauschale, eine Senkung des Anreizes, wäre zielführender.
    Kürzere Strecken "belohnen", gestaffelte Sätze.
    Geändert von Lizzy1234 (25.12.2019 um 07:35 Uhr)

  5. gesperrt

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    AW: CO2-Bepreisung beschlossen. Wie kann Klimapolitik sozial gerecht gestaltet werden

    Zitat Zitat von Lizzy1234 Beitrag anzeigen
    Weil die meisten nicht aus Spaß an der Freude pendeln.
    Gerade weil Pendeln keinen Spass macht, ist es doch komplett hirnrissig, eine Prämienstruktur so zu gestalten, dass ausgerechnet das unbeliebte lange Pendeln gefördert wird.

    Es gibt auf alle Fälle mehrere Ursachen für die Zentralisierung der Arbeitsplätze und Dezentralisierung der Betten - bei jenen Aspekten, wo man gegenwirken kann, dass es nicht noch schlimmer wird, sollte man das doch auch unbedingt tun!








    Eine Zentrumspauschale, wenn in vielen Städten Wohnraum knapp ist und bereits seit geraumer Zeit kaum bezahlbare Wohnungen zu ergattern sind?
    oder generell: 200 € (oder was auch immer für ein Betrag) allgemeine Gewinnungskostenpauschale für alle, und gut ist. den dann alle ausgeben können, wie sie wollen. für die teurere Wohnung, den längeren Weg, oder gar nicht, oder noch für was Anderes.


    Wer wird den Zuschlag erhalten? Der Gutverdiener (Verdienstnachweis als Argument gewichtig genug), der eventuell signalisiert, sich erkenntlich zeigen zu wollen (Verstärker zu o. g. Argument), oder der Geringverdiener, der die Wohnung dringend bräuchte, weil jeder Kilometer mehr Entfernung von seinem Arbeitsplatz finanziell weh tut?
    machen wir doch mal etwas, das den Namen "Pauschale" tatsächlich verdient: gleicher Betrag für alle Arbeitenden und Arbeitssuchenden - oder gleich für alle Erwachsenen - wäre mein Vorschlag.

    Bitte nicht schon wieder eine Bürokratie mit detailliertem Nachweis von Verhältnissen und Verhaltensweisen! hört endlich auf mit diesem Unsinn!

    gruss, barbara

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    AW: CO2-Bepreisung beschlossen. Wie kann Klimapolitik sozial gerecht gestaltet werden

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Auch schon öfter gehabt: Der Effekt der Pauschale wird vermutlich überbewertet.
    Es ist ja nicht so, dass durch Wegfall der Pauschale mehr Wohnungen in Städten frei würden oder mehr Menschen ÖPNV nutzen (so er existiert).
    Da wird zuviel von einem Instrument erwartet.

    So lange mit Auto selbst relativ kurze Strecken in der Hälfte bis zu einem Drittel (!) der Zeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind, mit Auto zuverlässiger, und die Preise für öffentliche Verkehrsmittel dennoch steigen, fehlt es da für viele an Attraktivität. Egal ob innerstädtisch, Rand- oder Einzugsgebiet.
    Zumindest der Speckgürtel müsste gut abgedeckt und Zeiten optimiert werden.

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    AW: CO2-Bepreisung beschlossen. Wie kann Klimapolitik sozial gerecht gestaltet werden

    Zitat Zitat von Lilith10 Beitrag anzeigen
    Aus meinem Link geht ja hervor, das nur 24 Prozent der Deutschen auf dem Land leben.
    Von denen zieht man mal Kinder, Rentner/ nicht Berufstätige ab.

    Fällt da Irgendjemandem was auf, außer mir?

    Nööö. ;)
    Es wird ja auch nie über Landflucht gesprochen, es sterben auch nicht ganze Orte aus...

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    AW: CO2-Bepreisung beschlossen. Wie kann Klimapolitik sozial gerecht gestaltet werden

    Fir 200€ zaubere ich dann eine Wohnung in der Stadt herbei?
    Es gibt da keine. Fertig.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

  9. Inaktiver User

    AW: CO2-Bepreisung beschlossen. Wie kann Klimapolitik sozial gerecht gestaltet werden

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen

    Ein gutes Miteinander täte not. Und wir sollten alle, wirklich alle, vielleicht nur das Einkaufen, was wir auch wirklich essen, vielleicht die Variante Sonntagsbraten wieder einführen und in der Hauptsache nicht tierische Produkte verzehren.
    Ausserdem sollte ein deutlich höherer Preis für tierische Produkte bezahlt werden,was sich auf die Erzeugerpreise niederschlagen sollte. Dann hätten alle, Mensch, Tier und Natur, was davon.
    Ich habe nur weil ich kein Vollzitat wollte nicht den gesamten Beitrag zitiert:

    Mit all dem, was Du schreibst, rennst Du bei mir offene Türen ein.

    Und die Preise, die Du für Kälber bekommst, sind viel zu wenig, ich frage mich warum dann Kalbfleisch so teuer ist?

    Nur der Artikel tut meiner Ansicht nach wenig für Verständnis und mehr dafür, Gräben zu vertiefen.

  10. Inaktiver User

    AW: CO2-Bepreisung beschlossen. Wie kann Klimapolitik sozial gerecht gestaltet werden

    .
    Geändert von Inaktiver User (25.12.2019 um 15:17 Uhr)

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