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    AW: CO2-Bepreisung beschlossen. Wie kann Klimapolitik sozial gerecht gestaltet werden

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn dich die Debatte um den Veggietag wirklich interessiert, empfehle ich das:

    Kontroverse um den Veggietag – Wikipedia

    Der Veggietag war eine Idee der Grünen und immer als Unterstützung freiwilliger Initiativen gedacht.
    ich lese da bei Wiki "Angebote von vegetarischen und veganen Gerichten und ein „Veggie Day“ sollen zum Standard werden."

    jajaja, erst mal via "freiwillige Initiativen" - aber man sieht's ja bei Rauchverboten - wird ein Schritt getan, lauert gleich der nächste um die Ecke, via Salamitaktik! (nein, ich sage nicht, dass Rauchverbote aufs Konto der Grünen gehen, ich illustriere lediglich übliche politische Prozesse)



    Die politischen Gegner schlachteten das aus und stilisierten die Grünen, mit Hilfe gewisser Medien (u.a. Bild) zur "Verbotspartei".
    ja, und durchaus zu Recht.
    Immer wieder spannend, wie viele das heute noch anführen, unter anderem. Und wie hoch das gehängt wird.
    Wie sagte Jesus: so wie sie im Kleinen sind, so sind sie auch im Grossen.

    Wobei man erwarten muss, dass Leute, wenn sie erst mal Macht haben, das, was sie im Kleinen taten, im Grossen nicht einfach proportional grösser tun, sondern überproportional grösser.



    Ich werde es nie verstehen warum es solche hartnäckigen Ressentiments gegen die Grünen gibt aufgrund solcher Dinge, die noch nicht einmal umgesetzt wurden.
    Weil ich nicht warten muss, etwas Übles zu benennen, bis es umgesetzt wird.

    Ich hab eine Allergie gegen Autoriarismus, und das umso mehr, wenn er im netten Mäntelchen von "ist ja nur zu deinem Besten" daher kommt.



    Da gibt es ganz andere Dinge, z.b. die notorische Unfähigkeit der Verkehrsminister in Deutschland, aktuell hat der Herr Scheuer wohl eine halbe Milliarde (!!!) zum Fenster raus geworfen. Gutes Steuergeld.
    Darüber regt sich niemand auf.
    mir scheint, über Verkehrsprobleme regen sich sehr wohl sehr viele Leute ständig auf.

    Oder, mangels weiterer Empörungsenergie, zucken einfach resigniert mit den Schultern.

    Die Grünen haben allerdings durchaus ein grosses Talent für moralinsaure Steilvorlagen mit Bevormundungspotenzial. ist doch so.

    gruss, barbara

  2. Inaktiver User

    AW: CO2-Bepreisung beschlossen. Wie kann Klimapolitik sozial gerecht gestaltet werden

    Obwohl ich zum Vegetarismus tendiere halte ich überhaupt nichts davon Leuten aufdrücken zu wollen was sie essen sollen. Außerdem funktioniert das nicht.
    Ich plädiere nur unbedingt dafür, dass man bei der Wahl seiner tierischen Lebensmittel auf das Tierwohl achten soll.

    Was ich für wichtig und notwendig halte ist, dass es überall, wo es Essen gibt, auch mindestens ein veganes Gericht angeboten wird für die, die vegan essen möchten, also in Kantinen auch.

  3. Inaktiver User

    AW: CO2-Bepreisung beschlossen. Wie kann Klimapolitik sozial gerecht gestaltet werden

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ich lese da bei Wiki "Angebote von vegetarischen und veganen Gerichten und ein „Veggie Day“ sollen zum Standard werden."

    jajaja, erst mal via "freiwillige Initiativen" - aber man sieht's ja bei Rauchverboten - wird ein Schritt getan, lauert gleich der nächste um die Ecke, via Salamitaktik! (nein, ich sage nicht, dass Rauchverbote aufs Konto der Grünen gehen, ich illustriere lediglich übliche politische Prozesse)
    Deine ganze "Argumentation" beruht auf Mutmaßungen und Vorurteilen, das merkst du noch nicht einmal.

    Wenn man bedenkt, wen du dagegen in der weltweiten Politik vehement und völlig kritiklos verteidigst, ist das wohl einfach deine Herangehensweise: wenn du jemand gut findest, kann der machen, was er will, dito beim Gegenteil.

    Passt schon, und du bist nicht die einzige die so denkt - lediglich ein plakatives Beispiel.

    Aus dem Grund wird auch nie die Vernunft siegen, ob es um Maßnahmen gegen den Klimawandel geht oder was auch immer.

  4. gesperrt

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    AW: CO2-Bepreisung beschlossen. Wie kann Klimapolitik sozial gerecht gestaltet werden

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Deine ganze "Argumentation" beruht auf Mutmaßungen und Vorurteilen, das merkst du noch nicht einmal.
    Mutmassungen ja - aber eben - ich hab doch an andern Exempla beobachten können, eben Rauchverbot, wie sowas üblicherweise abläuft. Und Trinkstrohhalmreglementierungen. Und Ohrenstäbchenreglementierungen.

    Warum sollten die Grünen auf einmal von ihrem gewohnten Muster abweichen?

    Wenn man bedenkt, wen du dagegen in der weltweiten Politik vehement und völlig kritiklos verteidigst, ist das wohl einfach deine Herangehensweise: wenn du jemand gut findest, kann der machen, was er will, dito beim Gegenteil.
    Stimmt. Wobei ich durchaus immer darlege, aus welchen Gründen ich etwas oder jemanden gut finde, oder auch nicht.

    Ich habe viel Sympathie für grüne Anliegen - dafür umso weniger für den Murks, mit dem die realen Grünen behaupten, diese Ideale umzusetzen.


    Aus dem Grund wird auch nie die Vernunft siegen, ob es um Maßnahmen gegen den Klimawandel geht oder was auch immer.
    Vernunft? Wer wie was wo ist denn da vernünftig? - aber doch nicht die grüne Partei!

    Was genau findest du denn vernünftig an dem, was sie tun?

    gruss, barbara

  5. Inaktiver User

    AW: CO2-Bepreisung beschlossen. Wie kann Klimapolitik sozial gerecht gestaltet werden

    Ich meinte Menschen wie dich und ihre Herangehensweise - das finde ich tatsächlich unvernünftig, sich von einmal gefassten Urteilen grundsätzlich leiten zu lassen und eher einem Vorurteil zu vertrauen als dem, was tatsächlich geschieht oder welche Tragweite das hat.

    Deinen "Lieblingen" legst du dann alles positiv aus, selbst Menschrechtsverletungen werden hingenommen - aber wehe, die von dir verabscheute Partei verbietet Plastikstrohhalme!

    Das finde ich tatsächlich unvernünftig, diese Art zu denken und die Dinge einzuordnen.

    Ich weiß selbst, wie schwer das ist, man sollte es aber immer wieder versuchen und wenigstens unterscheiden können zwischen Fakten und Mutmaßungen.

  6. gesperrt

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    AW: CO2-Bepreisung beschlossen. Wie kann Klimapolitik sozial gerecht gestaltet werden

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich meinte Menschen wie dich und ihre Herangehensweise - das finde ich tatsächlich unvernünftig, sich von einmal gefassten Urteilen grundsätzlich leiten zu lassen und eher einem Vorurteil zu vertrauen als dem, was tatsächlich geschieht oder welche Tragweite das hat.
    Wenn die Grünen tatsächlich mal was Gutes täten, und mir das zu Ohren kommt, würde ich das durchaus anerkennen.

    jetzt ist ja der Habeck wegen der Pendlerpauschale in die Kritik geraten - er sagte, die Pendlerpauschale fördere das Autofahren - was ja so nicht stimmt, die Pendlerpauschale wird bei jedem Transportmittel ausbezahlt, auch dem Zug - was er nicht wusste. so weit so blöd.

    Noch blöder ist aber, dass Habeck, immerhin Chef der Grünen, nicht das reale Argument brachte, das lautet: die Pendlerpauschale fördert im Zweifelfall die weitere Entfernung! - denn jeder Kilometer, der NICHT gefahren wird, hilft der Umwelt. Egal ob mit Auto oder Bus oder Zug oder was auch immer.

    Warum sollte ich solche Leute, die offenbar nicht mal in ihren eigenen Kernthemen kompetent sind, ernst nehmen?

    gruss, barbara

  7. Moderation

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    AW: CO2-Bepreisung beschlossen. Wie kann Klimapolitik sozial gerecht gestaltet werden

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich plädiere nur unbedingt dafür, dass man bei der Wahl seiner tierischen Lebensmittel auf das Tierwohl achten soll.
    Das ist ein schönes Beispiel für Wunschdenken, sorry, Wegwarteline, nicht bös' gemeint. Die meisten Menschen sind, wenn man sie fragt. für Tierwohl, kaufen aber letztendlich doch das billigste Fleisch. Was meinst du wo das herkommt? Der Anteil von Biofleisch beträgt auf dem deutschen Fleischmarkt 1%. (Quelle). Meinst du nicht, dass da ein wenig staatliche Lenkung sinnvoll wäre?

    Und so ist es beim CO²-Preis: Das ist ein staatliches Lenkungsinstrument. Wir in Deutschland hinken da übrigens ziemlich hinterher, in vielen europäischen und auch einigen außereuropäischen Staaten gibt es die CO²-Steuer schon länger, in Finnland, das als erstes eine einführte, seit 1990.

    Ich hätte mal eine Frage an die Fachleute: Kann mir jemand erklären, was der Unterschied zwischen CO²-Steuer und CO²-Preis ist? Ich habe versucht mich zu belesen, es aber nicht verstanden. Zum CO²-Preis habe ich folgendes gefunden:

    Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina nannte einen einheitlichen und sektorübergreifenden CO2-Preis in einer 2019 publizierten Stellungnahme das "wichtigste Leitinstrument für einen effektiven Klimaschutz" und forderte dessen rasche Einführung. Damit die Klimapolitik zudem wirksam, kosteneffizient und sozial ausgewogen ist, müsse dieser Preis zudem bereits bei Einführung erheblich höher sein als die Preise im EU-Emissionshandel, die bei Veröffentlichung Mitte 2019 bei ca. 25 Euro/Tonne lagen. Quelle
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

  8. gesperrt

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    AW: CO2-Bepreisung beschlossen. Wie kann Klimapolitik sozial gerecht gestaltet werden

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Das ist ein schönes Beispiel für Wunschdenken, sorry, Wegwarteline, nicht bös' gemeint. Die meisten Menschen sind, wenn man sie fragt. für Tierwohl, kaufen aber letztendlich doch das billigste Fleisch.
    Andererseits ist aber auch wahr: wenn es heute so ist, dass sogar Discounter eine Bio-Linie im Angebot haben - so ging das allein von den Konsumenten aus!


    Was meinst du wo das herkommt? Der Anteil von Biofleisch beträgt auf dem deutschen Fleischmarkt 1%. (Quelle). Meinst du nicht, dass da ein wenig staatliche Lenkung sinnvoll wäre?
    Staatliche Lenkung ist durchaus sinnvoll, aber bitte am richtigen Ende, nämlich bei den Produzenten, nicht den Konsumenten!

    Wenn in Deutschland industrielle Fleischproduktion nicht möglich wäre, müsste man den Leuten auch nicht mit erhobenen Zeigefingern in der Kantine auf den Keks gehen. Es gäbe dann nämlich gar kein solches Fleisch mehr, bzw die Köche müssten, um günstiges Essen zu produzieren, auch wieder mal auf Innereien und weniger edle Stücke zurück greifen.


    Und so ist es beim CO²-Preis: Das ist ein staatliches Lenkungsinstrument.
    Sinnvoller wäre, erst jene Lenkungsinstrumente abschaffen, die für einen erhöhten Abgasausstoss und Energieverbrauch sorgen. Eben zB die Entfernungsprämie für Pendler.

    gruss, barbara

  9. Inaktiver User

    AW: CO2-Bepreisung beschlossen. Wie kann Klimapolitik sozial gerecht gestaltet werden

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Sinnvoller wäre, erst jene Lenkungsinstrumente abschaffen, die für einen erhöhten Abgasausstoss und Energieverbrauch sorgen. Eben zB die Entfernungsprämie für Pendler.
    das wird wahrscheinlich juristisch nicht klappen.

  10. Inaktiver User

    AW: CO2-Bepreisung beschlossen. Wie kann Klimapolitik sozial gerecht gestaltet werden

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Obwohl ich zum Vegetarismus tendiere halte ich überhaupt nichts davon Leuten aufdrücken zu wollen was sie essen sollen. Außerdem funktioniert das nicht.
    Ich plädiere nur unbedingt dafür, dass man bei der Wahl seiner tierischen Lebensmittel auf das Tierwohl achten soll.
    Naja, was das angeht bin ich dann doch für Verbote: Massentierhaltung sollte verboten werden dann reguliert sich der Rest von selbst.

    print:

    Das ist was was ich an den Grünen auch etwas unglücklich finde: Die wollen oft das Richtige (meiner Ansicht nach), versuchen aber, das über den erhobenen Zeigefinger durchzusetzen.

    Man weiß ja mittlerweile, dass positive Anreize viel besser wirken als Verbote, Werbung funktionert ja auch eher über "Du bist toll wenn Du mein Produkt kaufst" als über "Du bist schlecht wenn Du mein Produkt nicht kaufst".


    Also warum nicht positive Anreize statt des ständigen Pochens auf Vernunft?

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