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18.12.2019, 22:12
AW: Haltet Ihr die Grünen für rentnerunfreundlich?
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18.12.2019, 22:13
AW: Haltet Ihr die Grünen für rentnerunfreundlich?
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18.12.2019, 22:13Inaktiver User
AW: Haltet Ihr die Grünen für rentnerunfreundlich?
Bei 1% des Neuwertes des Autos und 0,30 Euro pro Entfernungskilometer kommt schon einiges zusammen, auf das man Einkommensteuer, Soli, Kirchensteuer und Sozialabgaben bezahlen muss. Das ist schon ewig so, Stichwort geldwerter Vorteil.
Natürlich haben sie Kosten. Siehe oben.Und eine große Verzerrung der "Preise" für die Benutzer der Autos, denn diese tanken mit Kreditkarte der Firma und haben auch sonst keine Kosten für das Auto.
Weil man von den Mitarbeitern weder verlangen kann noch will, dass sie geschäftliche Fahrten mit dem privaten PKW machen.Warum ist das denn so beliebt - warum wird nicht einfach höherer Lohn gezahlt und jeder kauft sich das Auto, das er will (oder eben keins)?
Weil das ein Vertrag zulasten des Staates ist - vom Staat so gewollt.
Eine Subvention, also einen wirtschaftspolitischen Eingriff des Staates in den Markt als Leistung aus öffentlichen Mitteln kann ich hier überhaupt nicht erkennen.
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18.12.2019, 22:14Inaktiver User
AW: Haltet Ihr die Grünen für rentnerunfreundlich?
Der Gehaltsbestandteil ist nie steuerfrei, woher kommt diese Annahme?
Wenn ich einen Firmenwagen nutze, der in der Anschaffung 80.000 € gekostet hat, versteuere ich jeden (!) Monat 800,00 €,
ob ich dienstlich durch die Gegend fahre oder nicht, ob ich den Wagen für meine privaten Belange benutzt habe oder nur für die Wegstrecke zwischen Wohnung und Dienstort.
Solange ich diesen Wagen nutze versteuere ich 1 % des Neupreises, auch wenn der Wagen bereits 3 Jahre alt ist und diesen Neupreis am Markt gar nicht mehr erzielen würde.
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18.12.2019, 22:14
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18.12.2019, 22:17
AW: Haltet Ihr die Grünen für rentnerunfreundlich?
Aber wenn du das als Geld ausgezahlt bekommen würdest, was du brauchst, um so ein Auto plus die Fahrten zu bezahlen, würdest du mehr Steuern bezahlen.
Also wird ein Anreiz gesetzt, ein Teil des Gehaltes in Form von "Auto" zu geben, und Auto-Fahren subventioniert.
Warum sonst haben so viele Leute Dienstwagen, die dienstlich gar nicht fahren?
Was wäre der Sinn davon - aus Sicht von Firma und Mitarbeiter.
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18.12.2019, 22:19Inaktiver User
AW: Haltet Ihr die Grünen für rentnerunfreundlich?
Vom höheren Gehalt? Wie hoch muss denn das Nettogehalt eines Mitarbeiters sein, damit ein großes, privates Auto bezahlt werden kann?
Wer kommt für mögliche Finanzierungszinsen auf? Der Arbeitgeber? Wohl kaum.
Und mit der Kilometerpauschale von 0,30 € pro gefahrenem Kilometer sind die Selbstkosten des Privat-Pkw nicht abgedeckt - der Arbeitnehmer kann am Jahresende auch keine Spendenquittung ausstellen.
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18.12.2019, 22:22
AW: Haltet Ihr die Grünen für rentnerunfreundlich?
Eben - genau diese Argumentation zeigt ja, dass der tatsächliche geldwerte Vorteil größer ist, als das, was versteuert werden muss!
Und genau das ist die Subvention.
(wiegesagt - ich rede nicht von denen, die tatsächlich weit überwiegend dienstlich fahren.
Für die ist das Fahrtenbuch ja auch günstiger.
Diejenigen mit Dienstwagen, die ich kenne, fahren praktisch überhaupt nicht dienstlich.)
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18.12.2019, 22:23Inaktiver User
AW: Haltet Ihr die Grünen für rentnerunfreundlich?
Die meisten fahren sehr wohl auch fürs Unternehmen und wenn es nur zum Flughafen ist. Wo gibt’s denn bitte die Heerscharen von Dienstwagen-Nutzern, von denen du sicher weißt, dass die keinen Kilometer fürs Unternehmen fahren? Aber es ist natürlich auch bequemer, sich um nichts kümmern zu müssen und gehört ab einer gewissen Gehaltsklasse auch einfach dazu, jedenfalls in Deutschland. Billiger ist es nicht unbedingt, rechne halt selber mal nach.
Und eine Subvention ist es trotzdem nicht. Wo fließen denn da Gelder vom Staat an Unternehmen? Das wäre eine Subvention.
Aber ich glaube, Rentner fahren eher weniger Dienstwägen
Geändert von Inaktiver User (18.12.2019 um 22:28 Uhr)
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18.12.2019, 22:23
AW: Haltet Ihr die Grünen für rentnerunfreundlich?
Küchenchef-Familie kam bisher sehr gut mit einem Auto aus. Oder, falls bislang in der Stadt wohnhaft, ganz ohne.
Küchenchef möchte Job wechseln, um den Arbeitsplatz vernünftig zu erreichen muss entweder umgezogen werden - will Familie nicht - oder ein zweites Auto muss her.
Soll Küchenchef nun erst einmal ein Darlehen aufnehmen oder einige Monate mit einem Auto hin und her hampeln, bis vom deutlich höheren Lohn ein neues Auto drin ist?
Kann er. Muss er aber nicht, wenn er einen Dienstwagen bekommt.
In der Praxis sieht es so aus, dass der Wagen nach 1 bis 2 Jahren ausgetauscht wird und sich der Nutzer um Rechnungen für Reparatur etc nicht kümmern muss.
Er versteuert den geldwerten Vorteil, fertig.



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