Umfrage: Verzicht im Dienst des Klimas

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    AW: Verzicht im Dienst des Klimas

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    es geht dabei um Lebewesen, um Liebe und um etwas das einem seelisch sehr gut tut, das ist kein Produkt und kein Luxus, sondern etwas das den Menschen seit der Steinzeit begleitet und ein Urbedürfnis ist.

    Haustiere können nur mit dem Menschen überlegen, ist man gegen eine Haltung spricht man den Tieren ja das Lebensrecht ab, das sie für mich aber haben, im Gegensatz zu einem Schiff oder einem Flugzeug.

    Ansonsten denke ich, Verzicht muss nicht sein, also komplett - es wär schon viel gewonnen, wenn ein bewusster Konsum stattfinden würde.
    Hallo vorbei,

    ich kann Deine Irritation nachvollziehen und finde sie auch in klimaschutzaffinen Bekannten wieder, die ihre Haustiere (quasi Teil der Familie) regelmäßig aus ihren Klimabilanzen ausblenden.

    Im Gegensatz zu früher , als Hunde Schafherden bewachten und Katzen Mäuse jagten, erfüllen Haustiere zum einen keine praktische Funktion, zum anderen wird um für ihr Wohlergehen wesentlich mehr Aufwand betrieben, etwa reich- sprich; fleischhaltigeres Futter.

    M. E. ist der Einfluss aufs Klima zu groß, um ihn gänzlich zu ignorieren:

    Zitiert aus der WirtschaftsWoche:
    ...Doch was ist die Lösung des Klima-Dilemmas auf vier Pfoten? Hunde und Katzen abschaffen? Das meinen zumindest die beiden neuseeländischen Autoren Robert und Brenda Vale in ihrem 2009 erschienen Buch "Time to Eat the Dog?". Ihren Berechnungen zufolge sind allein die Klimakonsequenzen des Futteranbaus für die Haustiere dramatisch.


    Mit der Unterscheidung von Haus- und Nutztieren habe ich generell ein Probleme - beide nutzen dem Menschen, wenn auch auf unterschiedliche Weise. Und beide ereilte wohl dasselbe Schicksal, ginge der Bedarf stark zurück: es gäbe schlicht weniger "Nachschub" durch Vermehrung (sie würden weder vorzeitig getötet noch dürften sie unbehelligt auf grüner Wiese tollen.)

    Zum emotionalen Gehalt: ich "liebe" weder Autos noch Flugzeuge, aber sie bieten mit mittelbar einen nicht unbeträchtlichen emotionalen Mehrwert, den ich nicht missen möchte. Die Redwoods, Whalewatch und die tunesische Wüste lassen sich schwer mit zwei Wochen Camping im Schwarzwald kompensieren. Mir tut aufrichtig leid, dass meine Kinder das nicht mehr (zumindest mit derselben Unbefangenheit) erleben können.

    Deinem letzten Satz stimme ich zu.

    LG B&B

  2. Inaktiver User

    AW: Verzicht im Dienst des Klimas

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das jetzt nur anhand des CO2 Verbrauchs zu bewerten find ich an der Sache völlig vorbei, wenn, dann könnte man Kinder auch noch auf die Liste setzen, oder gar das eigene Weiterleben - es geht dabei um Lebewesen, um Liebe und um etwas das einem seelisch sehr gut tut, das ist kein Produkt und kein Luxus, sondern etwas das den Menschen seit der Steinzeit begleitet und ein Urbedürfnis ist.

    Haustiere können nur mit dem Menschen überlegen, ist man gegen eine Haltung spricht man den Tieren ja das Lebensrecht ab, das sie für mich aber haben, im Gegensatz zu einem Schiff oder einem Flugzeug. In einer Welt ohne Hunde und Katzen wollte ich jedenfalls sicher nicht leben.
    erstens ist ein mensch kein tier.
    zweitens sind die meisten haustiere ziemlich arm dran. du schreibst ja selbst, dass der mensch damit sich selbst was gutes tut.
    so ehrlich sollte man dann auch sein, das zuzugeben.

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