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  1. Avatar von mono17
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    AW: Soziale Gerechtigkeit oder welchen Staat hätten 's denn gern?

    Zitat Zitat von Durruti Beitrag anzeigen
    Der Begriff "Mittelschicht" bezeichnet eigentlich nur einen wirtschaftlichen Status Quo. Zur Mittelschicht gehören alle, die 80 - 150% des Medianeinkommens verdienen, abhängig von der Anzahl der Personen in einem Haushalt. Wie du dein Geld verdienst, oder ob du nun im Künstlermilieu unterwegs bist oder im biedermann'schen konservativen Milieu, spielt dabei keine Rolle. Die Milieus wiederum beschreiben deine Lebenseinstellungen und Konsumgewohnheiten, mehr nicht.
    Menschen sind ja nicht nur Konsumenten . Lebenseinstellungen sind schon wichtig.

    Ganz abgesehen davon wird auch die finanziell definierte Mittelschicht weniger.

    Und ist zu selbstverliebt.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

  2. Moderation Avatar von Analuisa
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    AW: Soziale Gerechtigkeit oder welchen Staat hätten 's denn gern?

    Der Strang wird wegen Moderationsbedarfs vorübergehend geschlossen.

    Analuisa, Moderation
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  3. Moderation Avatar von Analuisa
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    AW: Soziale Gerechtigkeit oder welchen Staat hätten 's denn gern?

    Moderationshinweis

    Liebe Userinnen und User, ihr befindet euch hier im Politikforum. Hier ist der Ort, um politische Ideen und praktische Politik zu diskutieren, theoretisch und auch gern anhand konkreter Beispiel. Hier ist aber nicht der Ort, um ausführlich über die Lebenssituation einzelner User zu diskutieren, selbst dann nicht, wenn diese sie selbst zum Thema machen.

    Die seitenlange Diskussion über den Eigentumserwerb einer Userin ist deswegen umso ärgerlicher, weil es von dieser Userin genau zu diesem Thema einen Strang im Eigenheim-Forum gibt. Crossposting ist unter diesen Umständen kaum zu vermeiden.

    Eine Diskussion über ein politisches Thema zu führen bedeutet, von der eigenen Situation abstrahieren zu können. Dazu ist zu beachten, dass wir hier eine Diskussion zu einem vorgegebenen Thema führen, welches im Strangtitel und im Eröffnungsbeitrag nachzulesen ist.

    Ich lösche die OT-Beiträge jetzt nicht, weil a) der Strang dadurch sehr zerhackt würde, b) mir aktuell die Zeit fehlt, nochmal alles gründlich zu lesen und nachzuprüfen und ich den Strang zeitnah wieder öffnen will, bitte euch aber eindringlich darum, im Weiteren das Strangthema zu beachten.

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Prinzipiell schon, ich bin davon ausgegangen in diesem Strang geht es im Grunde um Finanzen
    Nein - hier geht es um soziale Gerechtigkeit. Soziale Gerechtigkeit hat mit Geld zu tun, aber nicht nur.

    Wenn du der Meinung sein solltest, dass es sozial ungerecht ist, wenn Angehörige der oberen Mittelschicht sich nicht aus dem Stand ein eigenes Haus kaufen können, dann sage das so - aber gut wäre, bei allem, was man kritisiert, auch immer den zweiten Teil des Strangtitels im Auge zu behalten. Also: Was soll der Staat tun, damit es gerechter zugeht?

    Vielleicht sollte auch mal darüber geredet werden, was Einzelne unter "Gerechtigkeit" verstehen, da scheint es sehr unterschiedliche Vorstellungen zu geben.

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Wäre es nicht sinnvoller, ihr diskutiertet das BGE (Grundeinkommen) in dem Strang weiter, den es schon dafür gibt?
    Es ist auf jeden Fall zu vermeiden, dass dieser Strang zu einem zweiten BGE-Strang wird, denn wir haben ja schon einen. Auch fällt mir auf, dass der Vorschlag BGE teils als eine Art Totschlagargument verwendet wird - in der Art: "Du siehst eine soziale Ungerechtigkeit? Dann nimm das BGE, dann wird alles gut".

    Angesichts dessen, dass das Thema BGE erfahrungsgemäß sehr polarisiert, möchte ich tatsächlich dafür plädieren, für die weitere Diskussion darüber den anderen Strang aufzusuchen. Beiträge, auf die man antworten will, dürfen von hier dorthin kopiert werden.


    Der Strang wird morgen früh wieder geöffnet.

    Analuisa
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  4. Registriert seit
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    AW: Soziale Gerechtigkeit oder welchen Staat hätten 's denn gern?

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Dazu muss jemand wissen,dass es Anträge gibt ,wo es sie gibt und wie sie ausgefüllt werden.
    drum sage ich ja immer, dass es leicht und einfach sein muss.

    das geht schon, wenn man will. inklusive die Bedürfnisse von Analphabeten, Fremdsprachigen etc zu berücksichtigen, die es unter heutigen Umständen sehr schwer haben.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  5. Avatar von mono17
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    AW: SPD: Ende, Neuanfang oder Desaster?

    Können kursnt und/oder liberta das mit dem mehr Arbeiten= mehr verdienen noch mal darlegen?
    Ich habe schon mehr und auch körperlich härter gearbeitet als jetzt, aber deutlich weniger verdient.

    Arbeitet jemand bei der Müllabfuhr oder in der Gastronomie weniger als zB ein gut bezahlter ITler oder Angestellter im ÖD?
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.


  6. Registriert seit
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    AW: SPD: Ende, Neuanfang oder Desaster?

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Können kursnt und/oder liberta das mit dem mehr Arbeiten= mehr verdienen noch mal darlegen?
    Ich habe schon mehr und auch körperlich härter gearbeitet als jetzt, aber deutlich weniger verdient.

    Arbeitet jemand bei der Müllabfuhr oder in der Gastronomie weniger als zB ein gut bezahlter ITler oder Angestellter im ÖD?
    Darum geht's doch gar nicht.

    Genau diese Diskussionen halte ich für sehr kontraproduktiv. Dass z.B. ein angestellter Friseur in der Regel im unteren Lohnsegment arbeiten wird, kann er sich ausrechnen, bevor er mit der Lehre beginnt.

    Will er den Beruf trotzdem erlernen hat er keinen Grund, sich später zu beschweren.

    Um ehrlich zu sein, ich finde es sehr bedenklich, wie sehr sich manche als Opfer sehen.


  7. Registriert seit
    18.12.2016
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    AW: SPD: Ende, Neuanfang oder Desaster?

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Können kursnt und/oder liberta das mit dem mehr Arbeiten= mehr verdienen noch mal darlegen?
    Ich habe schon mehr und auch körperlich härter gearbeitet als jetzt, aber deutlich weniger verdient.

    Arbeitet jemand bei der Müllabfuhr oder in der Gastronomie weniger als zB ein gut bezahlter ITler oder Angestellter im ÖD?
    Beispiel: Ein durchschnittlicher Fußballer der 1. Bundesliga kommt leicht auf das 100fache Einkommen (oder auch noch mehr) eines Leichtathleten, der sich in seiner Sportart auf gleichem Niveau bewegt (national 1. Klasse). Soll jetzt der Staat (oder wer sonst ?) das Gehalt des Fußballers deckeln und/oder das Gehalt des z. B. Weitspringers aufstocken ?

    Wo würde der Fußballer bei derart gedeckeltem - nicht dem Marktpreis entsprechenden - Gehalt spielen ? Vermutlich da, wo sein Gehalt dem Marktpreis entspricht und nicht gedeckelt ist, oder ?

    In der anderen Variante: Aus welchen Mitteln sollte die Aufstockung des Einkommens von dem Weitspringer auf das Niveau des Fußballer bezahlt werden ? Aus Steuermitteln ?

  8. Avatar von mono17
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    AW: SPD: Ende, Neuanfang oder Desaster?

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Darum geht's doch gar nicht.

    Genau diese Diskussionen halte ich für sehr kontraproduktiv. Dass z.B. ein angestellter Friseur in der Regel im unteren Lohnsegment arbeiten wird, kann er sich ausrechnen, bevor er mit der Lehre beginnt.

    Will er den Beruf trotzdem erlernen hat er keinen Grund, sich später zu beschweren.

    Um ehrlich zu sein, ich finde es sehr bedenklich, wie sehr sich manche als Opfer sehen.
    Du gehst nicht zum Friseur?
    Jedes Land braucht auch Friseure, Müllwerker usw.
    Überheblichkeit und " selber schuld" halte ich für völlig fehl am Platz.
    Geändert von mono17 (09.01.2020 um 17:30 Uhr)

  9. Avatar von mono17
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    AW: SPD: Ende, Neuanfang oder Desaster?

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Beispiel: Ein durchschnittlicher Fußballer der 1. Bundesliga kommt leicht auf das 100fache Einkommen (oder auch noch mehr) eines Leichtathleten, der sich in seiner Sportart auf gleichem Niveau bewegt (national 1. Klasse). Soll jetzt der Staat (oder wer sonst ?) das Gehalt des Fußballers deckeln und/oder das Gehalt des z. B. Weitspringers aufstocken ?

    Wo würde der Fußballer bei derart gedeckeltem - nicht dem Marktpreis entsprechenden - Gehalt spielen ? Vermutlich da, wo sein Gehalt dem Marktpreis entspricht und nicht gedeckelt ist, oder ?

    In der anderen Variante: Aus welchen Mitteln sollte die Aufstockung des Einkommens von dem Weitspringer auf das Niveau des Fußballer bezahlt werden ? Aus Steuermitteln ?
    Bei Sport bin ich raus. Sind das überhaupt Angestellte oder Selbstständige oder noch Mal eine andere Kategorie?
    Jedenfalls ist der Weitspringer ja kein schlechterer Sportler als der Fussballer.
    Und die Summen, die in Fussball oder Motorsport verdient werden, sind wirklich absurd.
    Das zu deckeln und das übrige Geld( das ja offensichtlich vorhanden ist) in die Förderung anderer Sportarten zu stecken , wäre ein Ansatz.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.


  10. Registriert seit
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    AW: SPD: Ende, Neuanfang oder Desaster?

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Jedenfalls ist der Weitspringer ja kein schlechterer Sportler als der Fussballer.
    Und die Summen, die in Fussball oder Motorsport verdient werden, sind wirklich absurd.
    Das zu deckeln und das übrige Geld( das ja offensichtlich vorhanden ist) in die Förderung anderer Sportarten zu stecken , wäre ein Ansatz.
    - Stimmt oft.
    - Stimmt meist. Aber eben marktgerecht. Sonst würden sie nicht bezahlt (werden können).
    - Ein Ansatz, der gut klingt aber in seiner Naivität nicht zu toppen ist. Es sei denn, wir steigen auf 100% Planwirtschaft um. Diese müßte dann aber zeitgleich und weltweit eingeführt werden - weil ansonsten die besagten Sportler ausweichen.

    Warum sollte ein Unternehmen freiwillig Geld in eine Sportart stecken (mag sie auch noch so nett sein, mir fällt da als Beispiel die rhythmische Sportgymnastik ein), wo es nix zu verdienen gibt ? Und wer sollte das Unternehmen wie dazu zwingen ?

    Spätestens wenn unsere besten Fußballer dann statt in Deutschland in Italien, Spanien, England usw. spielen und unsere Fußballnationalmannschaft unter ferner liefen agiert - könnten gewisse Widerstände aus breitesten Bevölkerungskreisen (so wie ich die Bedeutung des Fußball in Deutschland einschätze) entstehen.

    Werde mich bemühen, auf solche Ideen künftig nicht mehr zu antworten. Können unmöglich ernst gemeint sein.

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