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  1. Moderation Avatar von Analuisa
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    AW: Soziale Gerechtigkeit oder welchen Staat hätten 's denn gern?



    Danke.
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  2. Avatar von Akzent
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    AW: Soziale Gerechtigkeit oder welchen Staat hätten 's denn gern?

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    @Akzent: Ich weiß immer noch nicht, was Minderlohnkiste sein soll.

    Natürlich muss dann aufgestockt werden, wie soll es denn anders gehen?

    So wie ich das weiss; Bei einer staatlichen VerdienstAufstockung ist die Offenlegung des eigenen Vermögens neben Geldbestand und anderen Werten Ansage, diese Aufstockung überhaupt zu bekommen. Und das finde ich absolut sozial ungerecht.So weit ich weiss ist das auch bei dem HarzVerdienst. Was gehen den Staat mein privates Vermögen an, das mit einem Erwerbseinkommen nicht s zu tun hat und dieses dann angerechnet wird

    Es ist eine Grauzone und sicher muss der Staat genau hinschauen, um was für ein Vermögen es sich handelt.

    Es wird niemand Aufstocken, wer von seinem Geld leben kann. Egal woher leben kann. Aber Aufstocken und seinen gesamten Besitz offenzulegen, ist nicht gerade angenehm. Bei einem ordentlichen Verdienst kommt man nicht in diese Situation.

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



  3. Registriert seit
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    AW: Soziale Gerechtigkeit oder welchen Staat hätten 's denn gern?

    Wenn man über den deutschen Mindestlohn jammert sollte man sich die benachbarten EU Staaten ansehen. Nicht nur den reinen Mindestlohn, sondern auch das Drumherum...

    Wir neigen dazu vom Staat zu erwarten, er möge in jeder schweren Lebenslage einspringen.

    Die Niederländer, deren Mindestlohn zwar fast einen Euro höher liegt, arbeiten schon seit 1990 nach dem Cappuccino Prinzip. Kaffee für alle, Sahne teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer, wer Kakao will muss ihn selbst zahlen.

    Es gibt sowas wie eine Grundrente - die entspricht 70 Prozent des Mindestlohns. Wer mehr will, muss entweder über Arbeitgeber /Arbeitnehmer Regelungen gehen oder privat vorsorgen.

    Wenn man den deutschen Mindestlohn zu niedrig findet sollte man gucken, was für Leistungen man lohnunabhangig noch dazu bekommt. Und dann vergleichen.

    Dann sieht die Sache schon anders aus.

  4. Avatar von Akzent
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    AW: Soziale Gerechtigkeit oder welchen Staat hätten 's denn gern?

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen

    Wir neigen dazu vom Staat zu erwarten, er möge in jeder schweren Lebenslage einspringen.

    .
    Naja Fakt ist aber auch, niemand kann sich eine schwere Lebenslage leisten.

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



  5. Registriert seit
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    AW: Soziale Gerechtigkeit oder welchen Staat hätten 's denn gern?

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    .....

    Es ist eine Grauzone und sicher muss der Staat genau hinschauen, um was für ein Vermögen es sich handelt.

    Es wird niemand Aufstocken, wer von seinem Geld leben kann. Egal woher leben kann. Aber Aufstocken und seinen gesamten Besitz offenzulegen, ist nicht gerade angenehm. Bei einem ordentlichen Verdienst kommt man nicht in diese Situation.
    Hm... schwierig.

    Wenn jemand Privatvermögen hat - warum sollte er das nicht zuerst aufbrauchen müssen?
    Zumindest bis zu einem gewissen Satz?

    Wenn die alleinstehende Rentnerin von ihrer Rente nicht leben kann, aber in einem eigenen Haus lebt, sollte dann das Haus nicht angetastet werden dürfen - und die Gemeinschaft dafür sorgen?

    Das wäre auch nicht sozial.
    Think before you print.

  6. Avatar von hillary
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    AW: Soziale Gerechtigkeit oder welchen Staat hätten 's denn gern?

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Es wird niemand Aufstocken, wer von seinem Geld leben kann. Egal woher leben kann. Aber Aufstocken und seinen gesamten Besitz offenzulegen, ist nicht gerade angenehm. Bei einem ordentlichen Verdienst kommt man nicht in diese Situation.
    Wer aufstocken oder Hartz4 beantragen muss, der hat tatsächlich alles offenzulegen und auch das was über einer bestimmten Grenze liegt, zu verbrauchen. Das ist unter Umständen, wie bei mir, die private Altersvorsorge und das fand ich damals ungerecht. Aber wo soll die Grenze gezogen werden?
    Es gibt genügend Menschen, die nie, niemals in private AV einzahlen konnten oder wollten. Ich konnte das und der Staat fands nicht gut, dass ich trotz Rücklagen was vom Staat wollte. Eigentlich logisch, tat trotzdem weh.
    Ich kann nicht mehr vorsorgen und nehme auch lieber einen Zweitjob an, als nochmal auf's Amt betteln.
    Die private Vorsorge wird aber immer stärker werden müssen, das ist vielen absolut unklar. Als Nebeneffekt könnte sich damit die Urlaubsfliegerei von selbst erledigen, wenn man das Geld in Vorsorge investieren muss, dann müsste das aber auch unantastbar sein. War's vor 10 Jahren nicht, hat sich da was geändert?
    Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du den Menschen, der für dein Leben verantwortlich ist.

    Ich habe noch nie gehört, dass es jemandem gelungen ist, vor sich selbst davonzulaufen.


  7. Avatar von Akzent
    Registriert seit
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    AW: Soziale Gerechtigkeit oder welchen Staat hätten 's denn gern?

    Zitat Zitat von print Beitrag anzeigen
    Hm... schwierig.

    Wenn jemand Privatvermögen hat - warum sollte er das nicht zuerst aufbrauchen müssen?
    Zumindest bis zu einem gewissen Satz?

    Wenn die alleinstehende Rentnerin von ihrer Rente nicht leben kann, aber in einem eigenen Haus lebt, sollte dann das Haus nicht angetastet werden dürfen - und die Gemeinschaft dafür sorgen?
    Ja schwierig. Dennoch eine alleinstehende Rentnerin in einem gebauten Haus, hat sicherlich mal gut verdient, so dass die Rente auch reichen müsste. Wahrscheinlich kommt die Witwenrente dazu. Wer ein Haus baut ohne viel Kapital, der zahlt ca. 20 Jahre ab mit Einbussen von anderen Annehmlichkeiten.

    Ein Haus flüssig machen zu müssen, damit man leben kann, finde ich nicht gerechtfertigt, vor allem dann noch, wenn es unfreiwillig ist. Ausnahme natürlich bei Schulden.

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  8. AW: Soziale Gerechtigkeit oder welchen Staat hätten 's denn gern?

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen

    Ein Haus flüssig machen zu müssen, damit man leben kann, finde ich nicht gerechtfertigt, vor allem dann noch, wenn es unfreiwillig ist. Ausnahme natürlich bei Schulden.
    Das wird uns doch so „verkauft“: das Haus als Altersvorsorge.


  9. Registriert seit
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    AW: Soziale Gerechtigkeit oder welchen Staat hätten 's denn gern?

    Zitat Zitat von Sortie_Echo Beitrag anzeigen
    Das wird uns doch so „verkauft“: das Haus als Altersvorsorge.

    ja, weil man dann hoffentlich mal gratis drin wohnen kann, nicht, um es zu verscherbeln und in ein Minidings zu ziehen. wär ja wohl meist die Idee.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  10. Avatar von Akzent
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    AW: Soziale Gerechtigkeit oder welchen Staat hätten 's denn gern?

    Zitat Zitat von hillary Beitrag anzeigen
    das Das ist unter Umständen, wie bei mir, die private Altersvorsorge und das fand ich damals ungerecht. Aber wo soll die Grenze gezogen werden?
    Die Altersvorsorge dürfte nicht vom Staat angetastet werden in solchen Situationen. Erst drängt die Staatsregierung auf die Sicherheit der Altersvorsorge und dann muss man das auch noch frühzeitig beenden. Manchmal habe ich den Eindruck. Der Staat arbeitet mit diesen Regelungen und schaut wie lange sich die Bürger das vorsetzen lassen. Eine Staatsregierung wird immer bedacht sein, dass das Staatssäckel gut gefüllt bleibt.

    Ob man die Altersvorsorge jetzt verbraucht(ohne staatliche Unterstützung) in besagten Situationen und im Alter die Geldrente vom Staat nutzen kann und zugleich eine Anrechnung an die Zeit des Altersvorsorgeverbrauchs an Wert angerechnet wird zur Rente, der Geldwert gut für die Rente ausreichen wird. Wäre eine Option.

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