Ich finde das Thema mit den Hortplätzen in dem Zusammenhang unangebracht, da der Bedarf vor 20, 30 oder 40 Jahren gar nicht da war. Da war es ganz normal, dass man zumindest die ersten Jahre bei den Kindern blieb, man wollte das damals auch so, und dafür muss sich niemand nachträglich rechtfertigen.
Die Zahl der Frauen, die liebend gern arbeiten gegangen wären und allein durch die organisatorischen Gründe gehindert wurden, halte ich allerdings für überschaubar.
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Thema: Grundrente
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10.11.2019, 16:45Inaktiver User
AW: Grundrente
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10.11.2019, 16:54Inaktiver User
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Hort ist für Schulkinder....
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10.11.2019, 16:55Inaktiver User
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10.11.2019, 17:04Inaktiver User
AW: Grundrente
Den Fall der TE habe ich so verstanden, dass sie ebenfalls nicht die Wahl hatte, da sie aus finanziellen Gründen arbeiten musste.
Nicht die Wahl zu haben, ist immer blöd.
Und dann sich noch deswegen benachteiligt zu fühlen, noch blöder.
Ich auch nicht.
Und ich frage mich hin und wieder, ob es überhaupt Sinn macht, die Gerechtigkeitsfrage (wie z.B. in diesem Strang) überhaupt noch zu stellen und zu diskutieren. Bislang ist meine Antwort, ja, ich möchte an der Gerechtigkeitsfrage dranbleiben, weil Gerechtigkeit für mich persönlich ein "Wert" ist.
Wenn ich auch nichts bewirke, so fühlt es sich doch richtig an, wenn ich diesen meinen Wert zumindest vertrete.
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10.11.2019, 17:08Inaktiver User
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10.11.2019, 17:17Inaktiver User
AW: Grundrente
Zuvor wurden erwerbstätige Mütter auch gerne mal als "Rabenmütter" diskreditiert .....
Ich erinnere mich an Elternabende im Kindergarten ,in denen die Leitung mit Empörung im Blick in die Runde fragte (es ging um die Öffnung über Mittag): hier ist doch wohl niemand darauf angewiesen, dass wir über Mittag betreuen ?
Und das war in den 80ern ....
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10.11.2019, 17:28
AW: Grundrente
Das reicht nicht.
Zum Thema: Das Problem ist doch, dass es keine Bedürftigkeitsprüfung geben soll.
Wenn eine Frau nur auf eine geringe Rente kommt, weil sie Hausfrau war, ist die Altersversorgung doch gerade nicht über ihre eigene Rente eingeplant - sondern es gibt andere Einkünfte im Haushalt oder sie bekommt irgendwann Witwenrente.
Wenn das berücksichtigt wird bzw. würde, sehe ich kein Gerechtigkeitsproblem.
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10.11.2019, 17:34Inaktiver User
AW: Grundrente
OT
Stimmt. Als die Bricom noch in den Kinderschuhen steckte, gabs es da erbitterte Diskussionen zwischen Ost und West.
Da kam auch schon mal rüber, wer seine Kinder außerhäusig betreuen lässt, warum hat der dann welche? Rabenmütter auf Selbstverwirklichungstrip... und mein Ossikonter, na wenn du eh nur zu hause bleibst, brauchst keine Lehre, kein Abitur, kein Studium, nutzt es ja eh nicht...
ich hoffe das ist vorbei.
Aber das erklärt auch, warum Frauen im Osten "mehr Rente" haben können als Frauen im Westen Deutschlands, trotz der unterschiedlichen Löhne. Die Einzahlzeiten sind im Osten einfach höher, weil die staatliche Kinderbetreuung zumindest ab dem Kindergarten problemlos möglich war, Kinderkrippen, also für Kleinkinder waren nicht so üppig, daher auch ab Mitte der 1980er, das bezahlte Babyjahr.
OT Ende
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10.11.2019, 17:41
AW: Grundrente
@ Galah3
Genau so wie du es ausdrückst, empfinde ich es auch, danke
Ja, Gerechtigkeit stellt für mich auch einen Wert da
Auf keinen Fall richtet sich dieser Strang gegen nicht berufstätige Mütter
Interessieren würde mich jetzt z. B. ob von diesem Betrag dann Kranken- und Pflegeversicherung
beglichen werden muss. Ist wirklich nicht missgünstig gemeint, aber ich muss dass ja auch tun.
Ja, ich bin schon Rentnerin (Jg 55) und genieße jetzt meine freie Zeit sehr
(meistens).
Und nein, bei allem was ich danach so gelernt habe, ich würde trotzdem arbeiten gehen.
Aber Schuldgefühle habe ich schon, denn es ist nicht optimal gewesen.
Hab ein gutes Verhältnis zu Tochter und Schwiegersohn, aber sie sagt auch, dass es nicht optimal war.
Gott sei Dank, sagt sie es wenigstens offen zu mir.
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10.11.2019, 17:42Inaktiver User
AW: Grundrente
Ich glaube eigentlich nicht, dass das wirklich vorbei ist. Ich denke, dass auch heute manche Mutter bzw. auch mancher Vater gern länger ganz zuhause bleiben würde.
Das Thema mit den Rentenlücken bei Frauen/Müttern ist ja erst ein solches, seitdem die Chancen auf eine lebenslange Ehe schlecht stehen und die Arbeitswelt volatiler geworden ist.



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