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Thema: Grundrente


  1. Registriert seit
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    AW: Grundrente

    Gut, danke. Demnach ist es tatsächlich so, wenn ich nicht berufstätig bin mit Kind erwerbe ich 10 Jahre
    und wenn ich arbeite 2,5 Jahre in meinem Fall (vor 1992).
    Findet das vom Prinzip her noch jemand ungerecht, oder bin ich damit allein?
    Ich habe einen höheren Anspruch erworben, aber wie gesagt, mir geht es ums Prinzip.


  2. Registriert seit
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    AW: Grundrente

    Zitat Zitat von zuwenig Beitrag anzeigen
    Gut, danke. Demnach ist es tatsächlich so, wenn ich nicht berufstätig bin mit Kind erwerbe ich 10 Jahre
    und wenn ich arbeite 2,5 Jahre in meinem Fall (vor 1992).
    Findet das vom Prinzip her noch jemand ungerecht, oder bin ich damit allein?
    Ich habe einen höheren Anspruch erworben, aber wie gesagt, mir geht es ums Prinzip.
    Du hast diese Jahre doch nicht doppelt gelebt, sondern dich für ein Lebensmodell entschieden (Erwerbstätigkeit mit dem entsprechend gewachsenen Rentenanspruch) .... oder meinst du, dass derjenige, der Kinder hat, früher abschlagsfrei in Rente gehen können soll ?

    Ich verstehe nicht wirklich, worauf du hinauswillst .....


  3. Registriert seit
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    AW: Grundrente

    @ nachgefragt
    Ich habe in diesem Zeitraum gearbeitet und mich aber trotzdem um mein Kind gekümmert.

    Ich rede nicht davon, früher abschlagsfrei in Rente gehen zu können.
    Wie gesagt, es geht um das Prinzip.
    Hast du dir alles durchgelesen, dann wird es hoffentlich klar.
    Geändert von zuwenig (09.11.2019 um 21:03 Uhr) Grund: Fehler

  4. Avatar von ereS
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    AW: Grundrente

    nicht jede mutter die ein kind hat, kann problemlos arbeiten gehen, und die meisten erst recht nicht vollzeit
    die mutter die zu hause bleibt, leistet reine erziehungszeit und diese wird bei der rente eben auch NUR als beruecksichtigungszeit berechnet
    wer arbeiten gehen kann, hat durch das einzahlen in die drv wesentlich hoehere rentenansprueche erworben

    und muetter sollen eben fuer ihre erziehungszeit ohne berufstaetigkeit einen kleinen ausgleich erhalten

    was triggert dich daran denn ?
    das auge der moderatoren ist ueberall...

  5. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Grundrente

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen

    was triggert dich daran denn ?
    Das es von der anrechenbaren Zeit her nicht in einem vernünftigen Verhältnis steht, vielleicht?

    Es ist nur eine von vielen Ungerechtigkeiten, die die geplante Grundrente bereit hält.
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.

  6. Avatar von hillary
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    AW: Grundrente

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen

    und muetter sollen eben fuer ihre erziehungszeit ohne berufstaetigkeit einen kleinen ausgleich erhalten

    was triggert dich daran denn ?
    Soweit ich das verstanden habe, gehts ja nicht um Rentenpunkte, sondern um die Zeit. Wenn jemand 10 Jahre wegen Kindererziehung zuhause bleibt, bekommt er dafür nix an Geld, aber die Zeit wird ihm angerechnet, als hätte er gearbeitet.
    Falls ich nicht völlig auf dem Holzweg bin, verstehe ich das so, Frau wird Mutter, bleibt u.U. mit (krankem) Kind(ern) 10 Jahre zu hause, Kind wird größer und kann in außerhäusige Betreuung, Frau kann wieder arbeiten ist aber schon 40 Jahre alt und erreicht niemals mit 67 die 45 Jahre Rentenanwartschaftzeit. Also "profitiert" sie von der Zugabe der 10 Jahre.
    Stören die 10 Jahre, wären 5 angemessener?
    Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du den Menschen, der für dein Leben verantwortlich ist.

    Ich habe noch nie gehört, dass es jemandem gelungen ist, vor sich selbst davonzulaufen.


  7. Avatar von ereS
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    AW: Grundrente

    hillary
    mich stoert daran gar nichts ich wollte wissen, was die te daran stoert ?

    deshalb schrieb ich ja auch es sind NUR anrechnungszeiten
    und die muetterrente II wurde ja in erster linie fuer aeltere frauen eingefuehrt, die gar keine anrechnungszeiten fuer ihre leistung der kindererziehung erhalten haben
    ich sehe darin keine benachteiligung gegenueber berufstaetigen muettern, sondern nur einen kleinen ausgleich fuer muetter die nicht arbeiten gehen und die kindererziehung die ausschließliche "beschaeftigung" ist
    das auge der moderatoren ist ueberall...

  8. Avatar von hillary
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    AW: Grundrente

    Oh sorry ereS, das ist durch das Zitat von dir, so rübergekommen, dass es an dich adressiert war. Ich meinte schon die TE.
    Mich stört die Mütterrente auch nicht, und ich bin nach dem 1. Geburtstag meiner Kinder wieder arbeiten gegangen. War ja im Osten viel einfacher, gab Krippe und Kindergarten und ich hatte damals einen ganz tollen Job und eine sehr verständnisvolle Chefin, wenn doch mal was mit den Kindern war. Ich hab beides unter einen Hut bekommen, geht ja nicht bei jedem.
    Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du den Menschen, der für dein Leben verantwortlich ist.

    Ich habe noch nie gehört, dass es jemandem gelungen ist, vor sich selbst davonzulaufen.


  9. Avatar von ereS
    Registriert seit
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    AW: Grundrente

    kein problem
    eben das ist auch meine meinung, es geht eben nicht immer, das man arbeiten kann, auch wenn man es vielleicht moechte
    das auge der moderatoren ist ueberall...


  10. Registriert seit
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    AW: Grundrente

    OK, gestern Abend war es mir zu spät, daher jetzt.

    Komme mir auch teilweise schon mies vor, das anzuprangern. Ich weiß, wie schwer es ist (war) Kind und Beruf zu vereinbaren!
    Blöde Bemerkungen gratis. Aber trotzdem ist das doch alles Stückwerk und Frauen die berufstätig waren und ein Kind zu
    betreuen hatten (haben) leisten doch trotzdem die Kindererziehung 10 Jahre.
    Ich war alleinerziehend. Aber auch Frauen die verheiratet waren, haben genauso viel geleistet an Kindererziehung, wie eine
    Frau die zuhause blieb (bleibt).

    Davon ab, ich hatte tatsächlich noch eine Mutter, die den ganzen Tag da war und hätte es besser gefunden, wenn sie
    arbeiten gegangen wäre !!!
    Beschäftigt habe ich mich immer allein, Hausaufgaben habe ich vom ersten Tag alleine gemacht und zusammen unternommen
    haben wir nie etwas. Gut, das ist jetzt ganz persönlich.

    Ja, z. B. bei der Anrechnung für 45 Jahre. Ich meine auch nicht, dass nicht berufstätige
    Mütter diesen Anspruch nicht haben sollten, sondern berufstätige Mütter einen
    gleichen Anspruch haben und sich dies auch bei der Rente auswirken sollte.

    Jetzt ist es doch so, es sind Berücksichtigungszeiten für Kindererziehung (10 Jahre),
    2,5 Jahre werden mir angerechnet, der Rest geht flöten, weil ich arbeiten gegangen
    bin. Das passt doch hinten und vorne nicht.
    Geändert von zuwenig (10.11.2019 um 05:59 Uhr) Grund: erweitert

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