Gut, danke. Demnach ist es tatsächlich so, wenn ich nicht berufstätig bin mit Kind erwerbe ich 10 Jahre
und wenn ich arbeite 2,5 Jahre in meinem Fall (vor 1992).
Findet das vom Prinzip her noch jemand ungerecht, oder bin ich damit allein?
Ich habe einen höheren Anspruch erworben, aber wie gesagt, mir geht es ums Prinzip.
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Thema: Grundrente
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09.11.2019, 20:43
AW: Grundrente
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09.11.2019, 20:54Inaktiver User
AW: Grundrente
Du hast diese Jahre doch nicht doppelt gelebt, sondern dich für ein Lebensmodell entschieden (Erwerbstätigkeit mit dem entsprechend gewachsenen Rentenanspruch) .... oder meinst du, dass derjenige, der Kinder hat, früher abschlagsfrei in Rente gehen können soll ?
Ich verstehe nicht wirklich, worauf du hinauswillst .....
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09.11.2019, 20:58
AW: Grundrente
@ nachgefragt
Ich habe in diesem Zeitraum gearbeitet und mich aber trotzdem um mein Kind gekümmert.
Ich rede nicht davon, früher abschlagsfrei in Rente gehen zu können.
Wie gesagt, es geht um das Prinzip.
Hast du dir alles durchgelesen, dann wird es hoffentlich klar.Geändert von zuwenig (09.11.2019 um 21:03 Uhr) Grund: Fehler
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09.11.2019, 22:04
AW: Grundrente
nicht jede mutter die ein kind hat, kann problemlos arbeiten gehen, und die meisten erst recht nicht vollzeit
die mutter die zu hause bleibt, leistet reine erziehungszeit und diese wird bei der rente eben auch NUR als beruecksichtigungszeit berechnet
wer arbeiten gehen kann, hat durch das einzahlen in die drv wesentlich hoehere rentenansprueche erworben
und muetter sollen eben fuer ihre erziehungszeit ohne berufstaetigkeit einen kleinen ausgleich erhalten
was triggert dich daran denn ?
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09.11.2019, 22:14
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09.11.2019, 22:58Inaktiver User
AW: Grundrente
Soweit ich das verstanden habe, gehts ja nicht um Rentenpunkte, sondern um die Zeit. Wenn jemand 10 Jahre wegen Kindererziehung zuhause bleibt, bekommt er dafür nix an Geld, aber die Zeit wird ihm angerechnet, als hätte er gearbeitet.
Falls ich nicht völlig auf dem Holzweg bin, verstehe ich das so, Frau wird Mutter, bleibt u.U. mit (krankem) Kind(ern) 10 Jahre zu hause, Kind wird größer und kann in außerhäusige Betreuung, Frau kann wieder arbeiten ist aber schon 40 Jahre alt und erreicht niemals mit 67 die 45 Jahre Rentenanwartschaftzeit. Also "profitiert" sie von der Zugabe der 10 Jahre.
Stören die 10 Jahre, wären 5 angemessener?
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09.11.2019, 23:14
AW: Grundrente
hillary
mich stoert daran gar nichts
ich wollte wissen, was die te daran stoert ?
deshalb schrieb ich ja auch es sind NUR anrechnungszeiten
und die muetterrente II wurde ja in erster linie fuer aeltere frauen eingefuehrt, die gar keine anrechnungszeiten fuer ihre leistung der kindererziehung erhalten haben
ich sehe darin keine benachteiligung gegenueber berufstaetigen muettern, sondern nur einen kleinen ausgleich fuer muetter die nicht arbeiten gehen und die kindererziehung die ausschließliche "beschaeftigung" ist
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09.11.2019, 23:23Inaktiver User
AW: Grundrente
Oh sorry ereS, das ist durch das Zitat von dir, so rübergekommen, dass es an dich adressiert war. Ich meinte schon die TE.
Mich stört die Mütterrente auch nicht, und ich bin nach dem 1. Geburtstag meiner Kinder wieder arbeiten gegangen. War ja im Osten viel einfacher, gab Krippe und Kindergarten und ich hatte damals einen ganz tollen Job und eine sehr verständnisvolle Chefin, wenn doch mal was mit den Kindern war. Ich hab beides unter einen Hut bekommen, geht ja nicht bei jedem.
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09.11.2019, 23:29
AW: Grundrente
kein problem

eben das ist auch meine meinung, es geht eben nicht immer, das man arbeiten kann, auch wenn man es vielleicht moechte
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10.11.2019, 05:51
AW: Grundrente
OK, gestern Abend war es mir zu spät, daher jetzt.
Komme mir auch teilweise schon mies vor, das anzuprangern. Ich weiß, wie schwer es ist (war) Kind und Beruf zu vereinbaren!
Blöde Bemerkungen gratis. Aber trotzdem ist das doch alles Stückwerk und Frauen die berufstätig waren und ein Kind zu
betreuen hatten (haben) leisten doch trotzdem die Kindererziehung 10 Jahre.
Ich war alleinerziehend. Aber auch Frauen die verheiratet waren, haben genauso viel geleistet an Kindererziehung, wie eine
Frau die zuhause blieb (bleibt).
Davon ab, ich hatte tatsächlich noch eine Mutter, die den ganzen Tag da war und hätte es besser gefunden, wenn sie
arbeiten gegangen wäre
!!!
Beschäftigt habe ich mich immer allein, Hausaufgaben habe ich vom ersten Tag alleine gemacht und zusammen unternommen
haben wir nie etwas. Gut, das ist jetzt ganz persönlich.
Ja, z. B. bei der Anrechnung für 45 Jahre. Ich meine auch nicht, dass nicht berufstätige
Mütter diesen Anspruch nicht haben sollten, sondern berufstätige Mütter einen
gleichen Anspruch haben und sich dies auch bei der Rente auswirken sollte.
Jetzt ist es doch so, es sind Berücksichtigungszeiten für Kindererziehung (10 Jahre),
2,5 Jahre werden mir angerechnet, der Rest geht flöten, weil ich arbeiten gegangen
bin. Das passt doch hinten und vorne nicht.Geändert von zuwenig (10.11.2019 um 05:59 Uhr) Grund: erweitert


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