Davor unternahm der demokratische Staat aber nichts, um in den späten 20ern eine Vereinigung wie die SA in die Schranken zu weisen. Solange es gegen die ebenfalls gewalttätigen kommunistischen Wehrverbände ging, hielt man die Nichteinmischung anscheinend für tolerabel. Die nationalsozialistische Bewegung profitierte auch von der Angst vor den kommunistischen Kräften. Das vereinte Kapital und Kirche (und Politik) gegen jeglichen Kollektivierungsgedanken. Kommt einem doch heute auch ein wenig bekannt vor.
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14.11.2019, 10:47Inaktiver User
AW: Attentat auf Hitler am 8. November 1939
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14.11.2019, 12:10
AW: Attentat auf Hitler am 8. November 1939
Das grausamste neben dem "Ermächtigungsgesetz" war wohl die Entscheidung des preußischen Innenministers Hermann Göring, die SA mit Polizeivollmachten auszustatten. Sie konnten ohne richterlichen Beschluss jedweden "verdächtigen" Bürger verhaften und in "Schutzhaft" nehmen.
WikipediaAlle Artikel mit Freiheitsrechten wurden gem. Art. 48 Abs. 2 Satz 2 der Weimarer Verfassung „bis auf weiteres“ durch die Reichstagsbrandverordnung des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg außer Kraft gesetzt. Der offizielle Name der Verordnung lautete: Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat.
„Zur Abwehr kommunistischer staatsgefährdender Gewaltakte“ wurden gemäß § 1 aufgehoben:
Artikel 114 Verbot von Beschränkungen der persönlichen Freiheit
Artikel 115 Unverletzlichkeit der Wohnung
Artikel 117 Brief-, Post-, Telegraphen- und Fernsprechgeheimnis
Artikel 118 Meinungs- und Pressefreiheit
Artikel 123 Versammlungsfreiheit
Artikel 124 Vereinigungsfreiheit
Artikel 153 Recht auf Eigentum
In § 2 wurde die Reichsregierung ermächtigt, alle zur „Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung nötigen Maßnahmen“ zu treffen.
Binnen eines Monats herrschte im Deutschen Reich Grabesruhe.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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14.11.2019, 13:22Inaktiver User
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14.11.2019, 13:45
AW: Attentat auf Hitler am 8. November 1939
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14.11.2019, 13:51Inaktiver User
AW: Attentat auf Hitler am 8. November 1939
Nun ja ... letztlich ist eine Verfassung nur so gut, wie diejenigen, die sie beachten. Darüber hinwegsetzen kann man sich natürlich jederzeit.
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14.11.2019, 14:00
AW: Attentat auf Hitler am 8. November 1939
Du kannst das GG aber nicht in dem Maße verändern wie die Weimarer Verfassung ohne massive Rechtsbrüch, sprich einen kompletten Umsturz.
Einen legalen Weg wie in der Weimarer Republik gibt es nicht.
Die Grundrechte dürfen im Wesensgeahlt nicht angetastet werden und Artikel 1 darf nicht verändert werden. Er hat eine Ewigkeitsgarantie.
Mit anderen Worten, um das ausser Kraft zu setzen bedarf es einen echten Umsturz.
Der Weg der dem Präsidenten seinerzeit offenstand, bzw. auch dessen Machtfülle, gibt es nicht mehr.
Das war eine der grundlegenden Lehren aus den Geschehnissen.
Natürlich, da hast Du recht, wenn wir nicht aufpassen und sich genug Idioten finden die mitmachen, kann alles passieren.
Da müssen wir wachsam sein und auch nicht scheuen Roß und Reiter zu nennen wenn sie auftauchen.
Wenn etwas braun ist und unangenehm richt, dann ist es eben Sch***e und kein Nougat.
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14.11.2019, 14:06
AW: Attentat auf Hitler am 8. November 1939
Wir sprachen über die Attentäter, nicht über das Gros der Bevölkerung. UNd die Attentäter haben Hitler sehr wohl als das bezeichnet, was er ja auch war: Menschenschinder und Tyrann und noch schlimmeres.
Ich bin ja auf deine Bemerkung eingegangen, Stauffenberg habe "unerkannt" bleiben wollen. Was ja nun mal nicht richtig ist.
Deinen weiteren Ausführung, dass die Leute gegen die Attentäter gewesen seien, kann ich nur beipflichten. Bis Mitte der 50er Jahre galten die Attentäter des 20. Juli noch bei vielen als Verräter.
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14.11.2019, 14:43Inaktiver User
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14.11.2019, 14:55
AW: Attentat auf Hitler am 8. November 1939
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14.11.2019, 15:43Inaktiver User
AW: Attentat auf Hitler am 8. November 1939



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