Das war ja klar...
Nein,da war es aber insgesamt schon zu spät und der Krieg schon seit 5 Jahren am Laufen.
Und zum zweiten Weltkrieg gehört der erste.
Da hätte VIEL früher etwas passieren müssen, damit es erst gar nicht soweit kommt.
Ich denke,es war und ist immer noch viel zu selbstverständlich, Gewalt und Krieg einzusetzen.
Millionen von Menschen, auch noch sehr junge,sind aufgrund dieses Wahnsinn gestorben.
Der D Day hat auch vielen das Leben gekostet.
Krieg und Gewalt bedeuten Tod. Und Gegengewalt. Einen ewigen Kreislauf.
Der muss gebrochen werden.
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14.11.2019, 08:06
AW: Attentat auf Hitler am 8. November 1939
Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.
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14.11.2019, 08:11
AW: Attentat auf Hitler am 8. November 1939
Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.
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14.11.2019, 08:18
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14.11.2019, 08:33Inaktiver User
AW: Attentat auf Hitler am 8. November 1939
Und ich bin ziemlich sicher, dass es so was hier jederzeit wieder geben könnte.
Das Kleinreden von faschistoiden Tendenzen ist jedenfalls schon wieder alltäglich geworden.
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14.11.2019, 08:40
AW: Attentat auf Hitler am 8. November 1939
Ganz genau.
Und ebenso wird häufig angenommen, dass eine Partei welche demokratisch gewählt werden kann, auch gleichzeitig eine demokratische Partei sei.
Und das ist ein gefährlicher Trugschluss. Auch damals wurde eine undemokratische Partei ganz demokratisch an die Macht gewählt. Und auch damals meinten einige man dürfe den vorgeblichen Wählerwillen nicht negieren und hätte gefälligst mit ihnen zusammen zuarbeiten.
Man glaubte auch, dass man sie schon kontrollieren und mäßigen könne.
Und obwohl wir es aus der Geschichte besser wissen müssten, gibt es diese Gedanke auch heute wieder.
Noch vor ein paar Jahren hätte ich das nicht für möglich gehalten, aber so kann man irren.
Há gente que fica na história
Da história da gente
Ja zur EU
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14.11.2019, 09:23Inaktiver User
AW: Attentat auf Hitler am 8. November 1939
Das verkürzt die Geschichte aber sehr. Der nationalistisch-völkische Gedanke war bereits im späten 19. Jhrdt. in der Gesellschaft verankert. Die nationalsozialistische Bewegung hat die Stimmung aufgegriffen, einen Haufen Fake-News produziert und drastisch in Szene gesetzt, Gegner und Feinde mit einer Parallel-Exekutive demontiert und eliminiert, und das Parlament außer Kraft gesetzt. Mit Unterstützung der Bevölkerung und alles unter dem Deckmantel der Weimarer Republik.
Aus der Zeit stellt sich eigentlich die Frage, wie stark bzw. schwach Demokratien gegenüber radikalen Tendenzen agieren können, ohne sich als Gesellschaftsordnung selbst zu demontieren. Die Frage ist bis heute unbeantwortet.
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14.11.2019, 09:38
AW: Attentat auf Hitler am 8. November 1939
Stimmt nicht. Der Reichspräsident Hindenburg hat Hitler als Kanzler bestimmt. Er hatte zuvor im Nov. 32 die Lippischen Landtagswahl (Ländchen mit damals unter 1 Million Einwohner) mit 38 % gewonnen.
Eine Woche vor der Reichstagswahl am 5. März 1933 brannte der Reichstag. Die tags darauf erlassene Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat („Reichstagsbrandverordnung“) setzte die Grundrechte außer Kraft, und die Strukturen der KPD wurden praktisch zerschlagen und die SPD Abgeordneten bei der konstituierenden Sitzung stark behindert oder ausgeschlossen . Die Notverordnung galt bis zum Ende des Krieges.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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14.11.2019, 10:14
AW: Attentat auf Hitler am 8. November 1939
Ja,korrekt.
Und sowas kann jederzeit passieren.
Auch Menschen wie Hindenburg gibt es heute noch.
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14.11.2019, 10:25
AW: Attentat auf Hitler am 8. November 1939
Nun ja, es ist ja früher was passiert - die Appeasementpolitik Großbritanniens und Frankreichs 1938 diente ja dem Ziel, Hitler zu "besänftigen" und von einem Krieg abzuhalten. Hat es das gebracht? Nein, hat es nicht.
Hitler wollte den Krieg in Europa - wenn es ihm nicht erlaubt worden wäre, Teile der Tschechoslowakei zu annektieren, hätte der 2. Weltkrieg vermutlich schon 1938 begonnen.
Eben deshalb gibt es heute die UNO und den Sicherheitsrat und z.B. die Friedenstruppen der Vereinten Nationen (die sog. Blauhelmsoldaten), die in Krisengebiete entsendet werden, um Kriege zu verhindern (was leider auch nicht immer klappt). Es ist ja nicht so, dass aus der Katastrophe des 2. Weltkriegs rein gar nicht gelernt worden wäre.Ich denke,es war und ist immer noch viel zu selbstverständlich, Gewalt und Krieg einzusetzen.
Millionen von Menschen, auch noch sehr junge,sind aufgrund dieses Wahnsinn gestorben.
Der D Day hat auch vielen das Leben gekostet.
Krieg und Gewalt bedeuten Tod. Und Gegengewalt. Einen ewigen Kreislauf.
Der muss gebrochen werden.
Aber was den Kampf gegen das nationalsozialistische Regime angeht, egal ob von innen (es ging hier ja ursprünglich mal um Elser) oder von außen (Alliierte) - in meinen Augen gab es keine andere Möglichkeit als die der Gewaltanwendung, auch wenn mir persönlich das vollkommen widerstrebt. Und ich habe größte Hochachtung vor den vielen Menschen, die ihr Leben dafür eingesetzt haben, die Welt (der Krieg ging ja über Europa hinaus) von diesem gnadenlosen Schreckensregime zu befreien. Ich mag nicht darüber nachdenken, wie die Geschichte weitergegangen wäre, wenn die europäischen Regierungen sich alle auf's Zuschauen verlegt hätten. (Hitler und Stalin hätten sich vermutlich die Welt untereinander aufgeteilt.)Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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14.11.2019, 10:35
AW: Attentat auf Hitler am 8. November 1939
Dennoch ist die NSDAP in den Reichstag gewählt worden. Sie war nach den Reichstagswahlen vom November 1932 mit 33,1% stärkste Kraft.
Verkürzt war es so, dass keine bürgerliche Mehrheit mehr möglich war und von Papen und von Schleicher versuchten die NSDAP zu spalten und Strasse, unter Umgehung von Hitler, zum Vizekanzler zu machen, wozu dieser auch bereit war.
Die gewonnene Landtagswahl in Lippe bestärkte dann die NSDAP in ihrem Führungsanspruch.
Kurzum, irgendwann führte dann kein Weg mehr an Hitler vorbei und Hindenburg ernannte den Vorsitzenden der größten Reichstagsfraktion zum Reichskanzler.
Die Aussage, dass Hitler auf demokratischem Weg zur Macht kam ist also richtig.
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