Ja, und alle Singles ohne Anhang...
Ich fahre grundsätzlich mit der U-Bahn in die Stadt, wenn ich allein unterwegs bin. Aber nicht mit drei kleinen Kindern plus Hund früher, und auch nicht jetzt mit meinem 93 jährigen Vater.
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20.02.2020, 14:52Inaktiver User
AW: Tempo 130 km/h auf deutschen Autobahnen?
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20.02.2020, 14:57
AW: Tempo 130 km/h auf deutschen Autobahnen?
Mmmmhm. Ich bin "mit ohne" Auto aufgewachsen, in einer Kleinstadt. Irgendwoanders hin kam man nur mit dem Rad, zu Fuß oder eben tatsächlich mit dem Bus. Ich habe jede Minute davon gehasst und der beste Tag war der, an dem ich endlich Führerschein und eigenes Auto hatte. Endlich konnte ich raus da, ohne schwitzend und halbtot bei Freunden anzukommen oder kurz vorm K... wegen Reiseübelkeit im Bus.
Danke, aber nein danke. Mein Lenkrad und meinen Autoschlüssel sind für mich absolute Grundbestandteile meiner persönlichen Freiheit, die musst du mir aus den starren, toten Fingern reißen. So wie als Jugendliche, so abhängig und unmobil möchte ich nie, NIE wieder leben!
Wir haben einen grundsätzlichen Unterschied: du gehst gerne zu Fuß, wie du ja schon verschiedentlich geschrieben hast.
Ich nicht, ich vermeide es wo immer nur möglich - es ist die unökonomischste Fortbewegunsweise überhaupt, wenn man mal das Verhältnis von Anstrengung zu Zeit zu zurückgelegter Wegstrecke anschaut.
Auch nicht von allen, aber offensichtlich von denen, die von den Herstellern als relevant angesehen werden.
Mich nervt das total, es werden z.B. die ganzen schnuckligen kleinen Cabrios vom Markt genommen und dann noch ein häßlicher, klobiger SUV ins Programm aufgenommen. Wer auch immer diese "Käufer" sind, ich würde sie gerne an den Ohren aufhängen. So sehr ich mein Auto liebe, so sehr geht mir die Tendenz zu immer größer, immer wuchtiger auf den Zeiger.
Du sprichst von dem Japan, in dem morgens Leute die Passagiere mit Handschuhen in die Bahnen schieben, damit noch drei Leute mehr reingehen? Alleine bei dem Gedanken schlägt meine Klaustrophobie zu und ich kriege Platzangst**. Ganz abgesehen von dem Thema "sexuelle Belästigung und Grabschereien", dem sich Japanerinnen in diesem Gedränge ausgesetzt sehen.
Nee, für mich kein positives Beispiel.
**Ich hab mich damit beschäftigt, da ich gerne mal nach Japan reisen würde, aber ich wüsste tatsächlich nicht, wie ich mich dort fortbewegen sollte. In diese Sardinenbüchsen kriegt mich jedenfalls niemand.*lost in the woods*
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20.02.2020, 15:20
AW: Tempo 130 km/h auf deutschen Autobahnen?
Wenn ich mich schon entschließe in einer Grosstadt zu wohnen und mich dort wohl fühle, dann macht mir vermutlich so ein U-Bahn Geschiebe auch nichts aus, dann ist Fahrradfahren oder zu Fuß gehen sogar die komfortablere Alternative.
Und dann gibt es das andere Extrem auf dem Land. Da machen für mich der ÖVV gar nicht viel Sinn, da sitzen zu bestimmten Zeiten 1-2 Personen im Bus oder in einem Waggon. Umweltfreundlich ist das sicher nicht.Vollkasko war gestern - ab heute zählt Verantwortung und Solidarität.
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20.02.2020, 15:22Inaktiver User
AW: Tempo 130 km/h auf deutschen Autobahnen?
Eben.
Mit ein bisschen Nachdenken käme man drauf, daß sich sicher nicht jeder Standort zu jeder Zeit öffentlich anbinden lässt. Darum ja die Kombi von öffentlichem und Individualverkehr.
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20.02.2020, 15:23
AW: Tempo 130 km/h auf deutschen Autobahnen?
Äh nein. Es gibt auch in der Großstadt Klaustrophobiker.
Und es gibt keine Alternative zum Auto. Es wird schwieriger als Autofahrer, aber noch geht es.
Die Parkraumbewirtschaftung in der Innenstadt führt zum Beispiel dazu, dass man einen Parkplatz bekommt. Ohne, würde es keine Parkplätze geben. Das ist es mir wert.
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20.02.2020, 15:47Inaktiver User
AW: Tempo 130 km/h auf deutschen Autobahnen?
Ich fühle mit.
In meinem Alltag erlebe ich auch, wie sich die Denke der Menschen ändert: Wenn immer mehr dieser großen Freizeit-LKWs herumfahren, tendieren auch immer mehr Menschen dazu, sich ein solches Gefährt zuzulegen. Man fühlt sich nicht nur unsicherer im Verkehr zwischen den großen, man ist im Vergleich weniger sicher unterwegs. Das kann der Verbraucher natürlich dadurch ändern, indem er sich beim nächsten Kauf auch den "großen" anschließt. Diesen Trend kann man seit Jahren beobachten.
Nicht ohne Grund gibt es bei vielen Herstellern diese "Mini SUVs", also Autos, die zwar deutlich wuchtiger sind als altbekannte PKW-Bauweisen, aber dennoch noch nicht ganz so gewaltig wie reinrassige SUVs. Das bedient die Sparte derer, die nun ein Auto kaufen, aber eben keinen richtigen SUV fahren möchten. Die Dinger verkaufen sich nicht zuletzt auch durch entsprechend niedrigere Preise ganz gut. Die Grenzen zwischen den PKW-Bauarten verschwimmen.
Gewicht und Spritverbrauch, das sind doch zweitrangige Kriterien beim Autokauf - jedenfalls bei den meisten, oder jedenfalls bei zu vielen.
Mal ganz von allen Wirtschaftlichkeits- Umwelt- und Sicherheitsfaktoren abgesehen: Unsere Infrastruktur ist eben ganz und gar nicht auf den Platzbedarf von Privatpanzern ausgerichtet. Ich kenne auch mehrere Personen, die vor jahrzehnten ihre Häuser gebaut haben, und mittlerweile ihre Garagen erneuern mussten - weil in dem, was damals gebaut wurde, das aktuelle Auto keinen Platz mehr hat. Zu lang, zu breit.
Wenn der Trend so weitergeht, sollte ich wohl demnächst mal Bedarf an einem Leopard 2 anmelden. Der bringt den Vorteil mit, dass man das mit den langsamer fahrenden Verkehrsteilnehmern auf ganz neue Weise lösen kann...
Ja wenn das leider alternativlos ist...
Der wahrgewordene feuchte Traum von Diess, Zipse und Co. - man muss gar nichts mehr verkaufen, der Kunde schreit selbst nach Nachschub.
Warum nicht? Weshalb soll das nicht funktionieren?
Man steckt nur einen Bruchteil dessen in den ÖPNV, was die Automobilbranche kassiert. Es wäre doch spannend zu sehen, wohin die Entwicklung ginge, würde man das Verhältnis mal umkehren.Geändert von Inaktiver User (20.02.2020 um 15:57 Uhr)
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20.02.2020, 15:49
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20.02.2020, 15:51Inaktiver User
AW: Tempo 130 km/h auf deutschen Autobahnen?
Ich schreibe es gerne zum wiederholten Male, ich hab mir meinen SUV gekauft weil er sowohl kleiner ist als mein bisheriger Kombi als auch weniger verbraucht als auch weniger Schadstoffe ausstoesst.
Dieses undifferenzierte SUV bashing kann man echt nicht ernst nehmen.
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20.02.2020, 16:05Inaktiver User
AW: Tempo 130 km/h auf deutschen Autobahnen?
Und das funzt derzeit wunderbar über die niedrigen Kreditzinsen

Ich arbeite für die Autmotive, seit einem Jahr für VW und da die Qualität der MiniSUVs T-Cross und T-Roc.
Schwiegertochter arbeitet VW-Autohaus, welche PKWs sollen da verstärkt verkauft werden?
Ich hab's hier irgendwo schon mal geschrieben, der T-Cross ist die SUV-Version vom Polo, etwas länger und etwas höher, die Basisversion kostet etwa um die 18.000 und der neue mit 150 PS was bei 26.000 €.
Der kleine Basispolo kostet 13.000 €. Welche Marge bleibt mir denn da als Händler?
Dann steuere ich als Verkäufer mit dem Kunden doch gleich mal auf die 150 PS Variante zu und empfehle eine Probefahrt.
Andererseits kaufen viele ältere Leute diese "höhergelegten" Autos und die rasen in der Regel nicht auf der Autobahn, aber für die ist der Komfort beim Ein-und Aussteigen wichtig. Das erscheint mir schon als ein ernstzunehmendes Argument .
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20.02.2020, 16:06Inaktiver User
AW: Tempo 130 km/h auf deutschen Autobahnen?
Dann nenn doch bitte mal welchen SUV du da mit welchem Kombi vergleichst. Mit Baujahren. Würde mich interessieren.
Im übrigen differenziere ich da durchaus, in Kategorien wie Sicherheit (die eigene, aber eben auch die der anderen), Platzbedarf vs. Platzangebot im öffentlichen Raum, durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch, durchschnittlicher Schadstoffausstoß, etc.
Und selbst wenn es Fahrzeuge in dieser Kategorie gibt, die gar nicht mal so ganz unordentlich abschneiden - dann bliebe immer noch der Fakt, dass ein Fahrzeug mit derselben Ausstattung und derselben Motorisierung, aber einer "normalen" Bauweise, eben noch bessere Ergebnisse liefern könnte.
Irgendjemand profitiert immer. Wer bei diesem "Spiel"abräumt liegt auf der Hand, ja
Dem Verkäufer darf man nicht böse sein, er ist Verkäufer und verdient seine Brötchen mit - wer hätt's gedacht - dem Verkauf. Den Mitarbeitern bei OEMs und Zulieferern ebenfalls nicht, die tun halt auch nur ihren Job. Und dann müssten wir uns ja selbst hassen, das geht ja auch nicht
Alles steht und fällt mit den Entscheidungsträgern auf höchster Ebene. Diejenigen planen langfristige Strategien und Unternehmensausrichtung. Und wie heißt es so schön: "Der Fisch stinkt vom Kopfe".
Stimmt. Dafür hätte man aber nicht das SUV erfinden müssen, Autos mit entsprechend höheren Sitzpositionen und bequemen Einstiegsmöglichkeiten gabs auch vorher schon. Jetzt erledigen das halt auch SUVs. Aber das ist tatsächlich eines der besseren Argumente für so'n Ding.Geändert von Inaktiver User (20.02.2020 um 16:14 Uhr)


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