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  1. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Ich kenne den Alltag mit Schwerbehinderung seit jahrzehnten sehr sehr gut.
    Nur, wenn du mit solch einem 24 Stunden am Tag zusammen lebst, für alles sorgen mußt. Beruflich oder mal bei Verwandten vorbeischauen, zählt nicht.
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.

  2. Inaktiver User

    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    ABer die Realität sieht für Betroffene leider nur ganz anders aus.
    Ja, das ist so. Ich kenne eine Frau, bzw. ein Paar, das zwei behinderte Kinder hat. Beide erst nach der Geburt erkannt.
    Beides im Bereich geistiger Behinderung aber so, das die Kinder nicht selbstständig leben werden können.
    Allerdings sind die Kinder zum Teil jetzt unter der Woche in Schulen untergebracht wo sie leben können. Ich glaube dies ist für eines der Kinder der Fall.
    Es gibt also Entlastung aber dennoch ist die Belastung grösser als für Eltern gesunder Kinder.
    Sie lieben ihre Kinder natürlich auch so, haben aber viele Sorgen um sie.


  3. Registriert seit
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Das Dilemma entsteht nur dadurch, dass man der Frau die Entscheidungsgewalt nehmen will.

    Ließe man sie ihr, wäre maßgeblich, wozu sie bereit ist. Die Eine wäre gar nicht bereit, die andere würde vielleicht auch das behinderte Kind wollen.

    Es ist doch das wichtigste für jedes Kind, dass es gewollt wird.


  4. Registriert seit
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Habe ich wirklich schon, das kind ist in meinem alter, schwere Körperbehinderung, auch vor geburt schon klar. Der ist sehr froh dass er lebt.


  5. Registriert seit
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Jeder, der hier über Frauen urteilt die auf Grund einer Behinderung sich für eine Abtreibung entschieden haben, sollte
    sich ganz dezent im Hintergrund halten mit solchen Äußerungen.
    Niemand, der diesen Alltag nicht kennt, hat darüber zu urteilen.
    Große Töne spucken...ja, wir haben dieses Kind gewollt und nehmen es egal wie krank es ist....alles schön und gut.
    ABer die Realität sieht für Betroffene leider nur ganz anders aus.
    Keine Frage. Es soll hier auch nicht geurteilt werden.

    Das Risiko einer Behinderung ist bei jeder Schwangerschaft gegeben. Ich gehe davon aus, dessen ist sich jeder bewusst.

    Aber wenn wir hier eine Grenze ziehen wollen, wo wollen wir sie ziehen? Und welche Konsequenzen hat das? Klassifizieren wir dann nicht wieder nach lebenswertem und nicht lebenswertem Leben?


  6. Registriert seit
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Nur, wenn du mit solch einem 24 Stunden am Tag zusammen lebst, für alles sorgen mußt. Beruflich oder mal bei Verwandten vorbeischauen, zählt nicht.
    24/7 über 20 jahre im selben haushalt reicht das

  7. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Aber wenn wir hier eine Grenze ziehen wollen, wo wollen wir sie ziehen? Und welche Konsequenzen hat das? Klassifizieren wir dann nicht wieder nach lebenswertem und nicht lebenswertem Leben?
    Ich sagte ja schon. Frag doch einfach mal betroffene Kinder und Jugendliche, ob sie ihr Leben unter diesen Unständen lebenswert finden.
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.


  8. Registriert seit
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Aber wenn wir hier eine Grenze ziehen wollen, wo wollen wir sie ziehen? Und welche Konsequenzen hat das? Klassifizieren wir dann nicht wieder nach lebenswertem und nicht lebenswertem Leben?
    gesellschaftlich ist das der status quo.

  9. Avatar von Kleinfeld
    Registriert seit
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    24/7 über 20 jahre im selben haushalt reicht das
    Und ich kann das nicht mit einem eigenen Kind gleich setzen. Definitiv nicht.
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.


  10. Registriert seit
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Da kommen wir nicht zusammen. Ich kann das recht der Mutter auf Entscheidung nicht höher gewichten als das des Kindes auf leben.

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