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  1. Avatar von marylin
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von barsky Beitrag anzeigen
    Muss ja nicht sein, frau könnte das Kind dann ja zur Adoption frei geben, also für den Fall dass der Vater nicht die alleinige Verantwortung übernehmen will, vielleicht noch mit Verzicht auf jedlichen finanziellen Anspruch?
    Als ob das so einfach wäre! Nachdem man das Kind 9 Monate ausgetragen hat, ist Weggeben schwer... Man weiß ja dann meist nicht, wo es hinkommt, ob es das Kind gut hat...

    Für manche Kinder ist es sicher besser, gar nicht erst geboren zu werden, davon bin ich fest überzeugt!
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?



  2. Registriert seit
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Als ob das so einfach wäre! Nachdem man das Kind 9 Monate ausgetragen hat, ist Weggeben schwer... Man weiß ja dann meist nicht, wo es hinkommt, ob es das Kind gut hat...

    Für manche Kinder ist es sicher besser, gar nicht erst geboren zu werden, davon bin ich fest überzeugt!
    Sein Kind abzutreiben ist denke ich jetzt auch nicht unbedingt einfach.

    Ich bin froh, dass die Mutter meines besten Freundes damals andere Überzeugungen hatte, seine Frau und sein Kind bestimmt auch.

  3. Avatar von mono17
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Als ob das so einfach wäre! Nachdem man das Kind 9 Monate ausgetragen hat, ist Weggeben schwer... Man weiß ja dann meist nicht, wo es hinkommt, ob es das Kind gut hat...

    Für manche Kinder ist es sicher besser, gar nicht erst geboren zu werden, davon bin ich fest überzeugt!
    Das Kind könnte da anderer Meinung sein.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

  4. Avatar von fritzi72
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von -Zilia- Beitrag anzeigen
    Sondern?

    Solltest du jemals schwanger gewesen sein, dann müsstest du eigentlich wissen, wie untrennbar die Frucht vom Körper der Frau ist ... und dass sie ganz bestimmt keinen Mann gebrauchen kann, der für sie entscheidet , "ob sie sich dieser Symbiose gewachsen fühlt oder nicht".
    Ich war dreimal schwanger (edit: dreimal bis zur Geburt und ein weiteres mal bis zu einem Abgang in der 5. Wo.) und habe sowohl die Untrennbarkeit wahrgenommen, als auch das Gefühl ab dem ersten Moment des Wissens um die Schwangerschaft, dass ich ab jetzt für ein anderes Lebewesen die Verantwortung trage und es nicht mehr nur um mich geht.
    Die Unterstützung meines Mannes und sein Zuspruch, dass ich dieser Symbiose und den sich anschließenden Folgen gewachsen bin, waren sehr wichtig für mich und sicher nicht "das letzte, was ich gebrauchen konnte".

    Mich wundert das negative Männerbild und die Annahme, es gäbe unzählige Männer, die Frauen zum Austragen ungewollter Schwangerschaften zwingen wollten.
    Wenn mich die weltpolitische Lage deprimiert, denke ich an die Ankunftshalle in Heathrow. Es wird immer behauptet, wir leben in einer Welt von Hass und Habgier, aber das stimmt nicht. Mir scheint wir sind überall von Liebe umgeben. Oft ist sie weder besonders glanzvoll noch spektakulär, aber sie ist da. Väter&Söhne, Mütter&Töchter, Ehepaare, Verliebte, alte Freunde.
    Ich glaube, wer darauf achtet, wird feststellen können, dass Liebe tatsächlich überall zu finden ist

    Intro "Tatsächlich Liebe"
    Geändert von fritzi72 (11.09.2019 um 13:06 Uhr)

  5. Avatar von mono17
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Holzkante Beitrag anzeigen
    Vätern grundsätzlich zu vertrauen, hat schon vielen Frauen geschadet, die z. B. mit ihren Kindern im Hartz IV-Bezug gelandet sind.
    Warum sind es dann 72 Prozent Frauen, die täglich kochen und/oder Hausarbeiten verrichten, und nur 29 Prozent Männer? Quelle

    Nochmal: Es sind 50 Prozent Männer, die ihren finanziellen Unterhaltsverpflichtungen nicht nachkommen, aber - und hier muss ich meine früheren Angaben differenzieren - von den wegen Unterhaltsverletzung angezeigten Elternteilen, sind nur knapp fünf Prozent Frauen. Quelle
    Es zahlen auch weniger Frauen Unterhalt als Männer.
    Die Verteilung von Haus- und Erwerbsarbeit hat erst mal nix mit Liebe oder Verantwortungsgefühl zu tun und hat viele Gründe. Da muss sich allerdings tatsächlich noch etwas ändern. Es gibt aber auch viele Frauen,die diese Rolle für sich annehmen und sich entsprechende Berufe aussuchen. Das ist ihr gutes Recht,aber nicht den Männern anzulasten.

    Frauen sollten sich finanziell nicht von Männern abhängig machen. Aber grundsätzliches Misstrauen, alle Männer sind Schweine? Nein,ganz sicher nicht.

  6. Avatar von chaos99
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von -Zilia- Beitrag anzeigen
    Um was geht es dir denn jetzt eigentlich, Wolfgang:

    Um allgemeine Stellungnahmen zur Abtreibung oder um die Rechte von Männern, diese entweder abzulehnen oder zu befürworten?

    Im Grunde pendelst du zwischen zwei Themen hin- und her, und drückst dich bei beiden um klare Ansagen.
    Du muss die "Nebengeräusche" des sich Winden ausschalten;)

    Er hat sich im Thread schon klar dazu geäussert und will Mitspracherecht bei einer Entscheidung.

    Das ist auch der Punkt.
    Das hat er nicht...und das wird verargumentiert.
    Ich stelle mir diese Diskussion mal real mit einer Schwangeren vor...
    Als Frau würde ich gehen.


    Bei manchen Geschlechtsgenossen setze ich mich nur noch auf die Tasten.
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)


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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Ich weiß nach dieser Diskussion auch wieder, warum ich im Grunde meines Herzens gegen Abtreibungen bin.
    Ich bin auch gegen Abtreibungen. Ich kenne niemanden der für Abtreibungen ist.
    Ich kenne nur Personen, die den Paragraphen als das kleinere Übel ansehen.

    @Mono17 - ja A. wird es immer geben. Hat es immer gegeben. Die Frage ist nur, wie und wer es macht.

    @Wolfgang - du bist von deiner Exfrau sehr verletzt worden. Das ist der Eindruck der in jedem Strang entsteht, in dem du dich beteiligst.

    Deine Argumente sind der Menschheit bekannt (du hast es nicht erfunden und auch nicht als erster gedacht).
    Was du anscheinend nicht in der Lage bist zu verstehen:

    Es geht nicht drum, wer das Kind nach der Geburt groß zieht. Es geht nicht drum, ob und wie sich wer (der Vater z. B) einbringt oder nicht.

    Es geht einzig und alleine darum: Will die Frau das Kind bekommen. Bekommen = schwanger bleiben.
    In IHREM Leib haben.

    Und wenn sie das nicht will, will sie das nicht. Und es geht niemanden etwas an, warum sie das nicht will.

    Die Beratungs-Lösung war ein Zugeständnis an die christlichen Kirchen.
    Es gibt Staaten, da sagt die Frau: ich möchte kein Kind und das wars. Allein die Woche ist entscheidend.
    Ich halte die deutsche Variante mit dem kleinen Step zur Beratung für die bessere.

    Es ist im übrigen auch nicht so, dass nach der 12. Woche keine Abtreibungen mehr gemacht werden. Halt nicht in Deutschland. Es gibt Länder, durchaus in einer Tagesreise erreichbar, da legt man ein paar Bündel Euro auf den Tisch und keiner fragt nach.

    Und dann (auch Tagesreisen) gibt es Länder, da ist es generell verboten. Abgetrieben wird natürlich trotzdem. Old School mit Stricknadeln und Rizinus.

    Bei allem Respekt für andere Meinungen, diese Fakten sollten schon auch bedacht werden.
    Wollt ihr das wieder?

    Bis zur 12. Woche (und ja, das ist ein recht künstlich entstandene Frist, denn es gibt auch die Varianten 10 bzw. 14...) ist die Frau die, die bestimmt.
    Da steht ihr Recht über dem des Ungeborenen.

    Es ist übrigens so, dass auch in anderen Situationen das Leben der Mutter als letztendlich schützenswerter betrachtet wird, als das des Kindes. Auch wenn das Kind schon 38 Wochen alt ist.
    Niemand, niemand, niemand wünscht sich solche Situationen. Aber geben tut es sie.

    Ich kann auch nicht erkennen, @Wolfgang was du eigentlich willst.
    Ich empfinde es so, dass du einfach mal wieder ein Ventil gebraucht hast.
    Geändert von R_Rokeby (11.09.2019 um 13:07 Uhr)

  8. Avatar von Kambara
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Um mal wieder auf den Ursprung des Stranges zurück zu kommen, nämlich die öffentliche Äußerung einer überzeugt katholischen Politikerin, die einen Abbruch mit einer "ungeschickten" Wortwahl ins Licht einer Straftat stellt:

    Ich bin froh, dass in unserem Land die Katholische Kirche als Institution (damit meine ich nicht einzelne Gläubige und deren Privatmeinung) schon lange nicht mehr den Einfluss auf die Gesetzeslage hat wie es bis vor einem guten Jahr noch in Irland der Fall war.

    Referendum gegen rigides Abtreibungsverbot

    Ich gehe mal davon aus, dass sich hier niemand, auch keine streng gläubigen Katholiken, solche gesetzlich abgesegneten Zustände wünscht wie sie dort bis vor kurzem noch herrschten. Daran gemessen bin ich gottfroh (!) über die hiesige bestehende Gesetzgeber, die unvoreingenommen alle Frauen als Menschen in einer persönlichen Konfliktlage ansieht und nicht als bloße Gefäße, die vorrangig den Zwecken der Fortpflanzung dienen.
    People are so crackers.
    John Lennon

  9. Moderation Avatar von ganda55
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Katholisch bin ich zufällig, gläubig nach langen Kämpfen wieder und endgültig. Überzeugt bin ich aber vor allem davon, dass keine Frau, die eine Schwangerschaft im Zeitrahmen abbricht, auch nur in die Nähe der Strafbarkeit gestellt werden darf. Das gehört endlich abgeschafft. Es wird danach keinen Abbruch mehr geben als vorher. Die, die es gibt, werden nicht leichter fallen. - Vor den Abbruch kann man noch eine Beratung mehr schalten, wenn es das ethische Gewissen beruhigt.
    Der Adler fängt keine Mücken.


    Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
    Arnulf Rating

  10. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Katholisch bin ich zufällig, gläubig nach langen Kämpfen wieder und endgültig. Überzeugt bin ich aber vor allem davon, dass keine Frau, die eine Schwangerschaft im Zeitrahmen abbricht, auch nur in die Nähe der Strafbarkeit gestellt werden darf. Das gehört endlich abgeschafft. Es wird danach keinen Abbruch mehr geben als vorher. Die, die es gibt, werden nicht leichter fallen. - Vor den Abbruch kann man noch eine Beratung mehr schalten, wenn es das ethische Gewissen beruhigt.

    Genau so.
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.

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