Antworten
Ergebnis 131 bis 140 von 1399
Thema: Kein Bagatelldelikt?
-
09.09.2019, 13:24
AW: Kein Bagatelldelikt?
-
09.09.2019, 13:26
-
09.09.2019, 13:30
AW: Kein Bagatelldelikt?
Wolfgang, ich kann deine Gedanken verstehen.
Aber was ist, wenn gegen einen Abbruch entschieden wird, weil der Vater ein Veto einlegt und dann überlegt er es sich anders? Wer sitzt dann mit der Entscheidung da?
Ich wüsste nicht, wie man einen biologischen Vater rechtlich unterbringen sollte.
-
09.09.2019, 13:37
AW: Kein Bagatelldelikt?
Wird das jetzt wieder so eine "Wolfgang-Argumentation"?
Okay!
Also, mal Tacheles, Herr Wolfgang, wie soll die Zwangszucht denn dann aussehen?
Wird die unwillige Schwangere gefesselt und sediert?
Nein? So krass dann doch nicht?
Dann könnte es sein, dass die Frau, die nicht Mutter werden will zu Maßnahmen greift, die du dir Wolfgang anscheinend nicht vorstellen willst (Stichwort: Stricknadeln, Drahtkleiderbügel, Stürze von Treppen/Fenstern aller Art und Rizinus wären die tradierten Klassiker. Moderner und für freilaufende Frauen auch leichter zu handeln: die Abtreibungspillen, die der Apotheker rezeptfrei verkauft. Und wenn man den Bauch nicht sieht, verkauft der das ihr auch. Sie nimmt dann "sicher ist sicher" mehrere Packungen. Was dann passiert ist kein Thema für öffentliche Foren)
So, wie du dir das so vorstellst im Patriarchat, funktioniert es nicht.
Wärst du selber gerne Kind einer Mutter, die vom Vater zum schwangersein gezwungen wurde?
"12 Wochen merken es viele nicht" - so so.
-
09.09.2019, 13:37
-
09.09.2019, 13:43Inaktiver User
AW: Kein Bagatelldelikt?
Dazu sind die gesetzlich vorgeschriebenen Beratungen nicht gedacht. Das sind keine Diskussionsrunden, in der jeder zu Wort kommen soll sondern vertrauliche Gespräche in denen eine Schwangere über alle möglichen rechtlichen, medizinischen und auch emotionalen Aspekte aufgeklärt wird. Sie sollen ohne Druck stattfinden und unterliegen der Schweigepflicht.
Sie dienen dazu, einer Frau die Entscheidung zu erleichtern und auf rechtlich akzeptierte Füße zu stellen.
Die Ansichten eines Mannes interessieren in diesem Rahmen einfach mal niemand. Und wenn es dir noch so schwer fällt, das zu akzeptieren.
-
09.09.2019, 13:44
AW: Kein Bagatelldelikt?
Und wenn die Frau das Kind nicht will, ob er "sich einbringt" oder nicht?
Es ist übrigens weit häufiger, dass die Frau das Kind bekommt und will obwohl der Vater sich massiv dafür einsetzt, nicht Vater zu werden.
Ich kenne auch die Argumentationskette:
Vater: wollte das Kind nicht, soll aber zahlen, da sie es unbedingt wollte, Vater findet das "fies" und meint, er solle nur zahlen, wenn er es gewollt hätte.
Das sind so die üblichen Umstände - nicht "Mutti renitent und Vati freudig"
-
09.09.2019, 13:49Inaktiver User
AW: Kein Bagatelldelikt?
Nach der Logik könnte sich ja auch ein Fremdgänger, der seine Affärenfrau geschwängert hat, in eine Beratung mit rein setzen und "mitbestimmen" wollen, dass das Kind gefälligst abgetrieben wird. Er hat nämlich schon drei mit seiner Ehefrau und sieht nicht ein für ein weiteres zu zahlen.
Auch 'ne Art von "Farbe bekennen".
-
09.09.2019, 13:52
AW: Kein Bagatelldelikt?
Für Wolfgang scheinen das alles vollkommen neue Gedanken zu sein...

Bin echt verblüfft
-
09.09.2019, 14:03
AW: Kein Bagatelldelikt?
Naja, der potenzielle Vergewaltiger hat dann auch das Recht, bei der Beratung mitzureden?
Ja, das sind Ausnahmen, aber wie soll darauf reagiert werden? Ein Gesetz gilt für alle.



Zitieren