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  1. User Info Menu

    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Es ist so: Die Frau bekommt das Kind.

    Punkt.

    Daher hat die Frau das Recht und die Pflicht zu entscheiden, ob sie ein Kind bekommen will.
    Da geht es nicht drum, von wem, sondern wer.

    Natürlich, kann und soll der Vater gehört werden.
    Aber egal was der denkt und fühlt und meint: es ist ihre Entscheidung.

    Alles andere wäre "Zwangsschwangerschaften" - ja, gab es, gibt es.

    Wenn man eine Frau zwingt, Mutter zu werden, dann kann man nicht mit "im Interesse des Kindes" argumentieren.

    Ich denke, wir werden zu unseren Lebzeiten erleben, dass die Möglichkeiten eines "Künstl. Uterus" vorhanden sind.
    Also: in vitro + Uterusmaschine = Kind

    Damit kann sich dann jeder ein Kind machen. Jedes Paar in Verzweiflung, jeder Pädophile.

    Ich bin also dagegen.
    Aber mich fragt nie einer.

    Womöglich ist das gut so.
    Es gibt genügend Frauen, die in den ersten 12 Wochen noch nicht einmal bemerken, dass sie schwanger sind.

    Und da entscheidet auch die Mutter nicht mehr, sondern der Gesetzgeber.

  2. Inaktiver User

    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Es gibt genügend Frauen, die in den ersten 12 Wochen noch nicht einmal bemerken, dass sie schwanger sind.

    Und da entscheidet auch die Mutter nicht mehr, sondern der Gesetzgeber.
    Davon reden wir hier aber nicht.

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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Wolfgang, ich kann deine Gedanken verstehen.
    Aber was ist, wenn gegen einen Abbruch entschieden wird, weil der Vater ein Veto einlegt und dann überlegt er es sich anders? Wer sitzt dann mit der Entscheidung da?

    Ich wüsste nicht, wie man einen biologischen Vater rechtlich unterbringen sollte.

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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Wird das jetzt wieder so eine "Wolfgang-Argumentation"?

    Okay!

    Also, mal Tacheles, Herr Wolfgang, wie soll die Zwangszucht denn dann aussehen?
    Wird die unwillige Schwangere gefesselt und sediert?
    Nein? So krass dann doch nicht?

    Dann könnte es sein, dass die Frau, die nicht Mutter werden will zu Maßnahmen greift, die du dir Wolfgang anscheinend nicht vorstellen willst (Stichwort: Stricknadeln, Drahtkleiderbügel, Stürze von Treppen/Fenstern aller Art und Rizinus wären die tradierten Klassiker. Moderner und für freilaufende Frauen auch leichter zu handeln: die Abtreibungspillen, die der Apotheker rezeptfrei verkauft. Und wenn man den Bauch nicht sieht, verkauft der das ihr auch. Sie nimmt dann "sicher ist sicher" mehrere Packungen. Was dann passiert ist kein Thema für öffentliche Foren)

    So, wie du dir das so vorstellst im Patriarchat, funktioniert es nicht.
    Wärst du selber gerne Kind einer Mutter, die vom Vater zum schwangersein gezwungen wurde?

    "12 Wochen merken es viele nicht" - so so.

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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Duffeline Beitrag anzeigen
    Wolfgang, ich kann deine Gedanken verstehen.
    Aber was ist, wenn gegen einen Abbruch entschieden wird, weil der Vater ein Veto einlegt und dann überlegt er es sich anders? Wer sitzt dann mit der Entscheidung da?

    Ich wüsste nicht, wie man einen biologischen Vater rechtlich unterbringen sollte.
    Ich finde, zumindest in die Beratung gehört er mit rein. Da kann er Farbe bekennen, wie er zu dem Kind steht und ob er sich mit einbringen würde oder nicht. Ich finde, das könnte die Beratung insgesamt verbessern.

  6. Inaktiver User

    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Ich finde, zumindest in die Beratung gehört er mit rein. Da kann er Farbe bekennen, wie er zu dem Kind steht und ob er sich mit einbringen würde oder nicht. Ich finde, das könnte die Beratung insgesamt verbessern.
    Dazu sind die gesetzlich vorgeschriebenen Beratungen nicht gedacht. Das sind keine Diskussionsrunden, in der jeder zu Wort kommen soll sondern vertrauliche Gespräche in denen eine Schwangere über alle möglichen rechtlichen, medizinischen und auch emotionalen Aspekte aufgeklärt wird. Sie sollen ohne Druck stattfinden und unterliegen der Schweigepflicht.

    Sie dienen dazu, einer Frau die Entscheidung zu erleichtern und auf rechtlich akzeptierte Füße zu stellen.

    Die Ansichten eines Mannes interessieren in diesem Rahmen einfach mal niemand. Und wenn es dir noch so schwer fällt, das zu akzeptieren.

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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Und wenn die Frau das Kind nicht will, ob er "sich einbringt" oder nicht?

    Es ist übrigens weit häufiger, dass die Frau das Kind bekommt und will obwohl der Vater sich massiv dafür einsetzt, nicht Vater zu werden.

    Ich kenne auch die Argumentationskette:

    Vater: wollte das Kind nicht, soll aber zahlen, da sie es unbedingt wollte, Vater findet das "fies" und meint, er solle nur zahlen, wenn er es gewollt hätte.

    Das sind so die üblichen Umstände - nicht "Mutti renitent und Vati freudig"

  8. Inaktiver User

    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Nach der Logik könnte sich ja auch ein Fremdgänger, der seine Affärenfrau geschwängert hat, in eine Beratung mit rein setzen und "mitbestimmen" wollen, dass das Kind gefälligst abgetrieben wird. Er hat nämlich schon drei mit seiner Ehefrau und sieht nicht ein für ein weiteres zu zahlen.

    Auch 'ne Art von "Farbe bekennen".

  9. User Info Menu

    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Für Wolfgang scheinen das alles vollkommen neue Gedanken zu sein...

    Bin echt verblüfft

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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Naja, der potenzielle Vergewaltiger hat dann auch das Recht, bei der Beratung mitzureden?
    Ja, das sind Ausnahmen, aber wie soll darauf reagiert werden? Ein Gesetz gilt für alle.

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