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  1. Inaktiver User

    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Äh, ne, ganz sicher nicht. Im Gegenteil. Mein Eindruck war halt dass der Begriff "Schwangerschaftsgewebe" für Laien etwas verklausuliert, was da passiert.
    Der Begriff ist, selbst wenn medizinisch korrekt, sicher nicht "gängig".

    [...]

    Ja, aber eben für Laien verständlich.
    Umso bekloppter (excuse my french) der Vorwurf an Frau Dr. Hänel, sie habe „Werbung“ gemacht, wenn sie sich da so unverständlich ausgedrückt hat.

    Der Embryo ist nun mal, korrigier mich gern wenn medizinisch falsch, ein eigener Organismus und nicht Gewebe der Frau, was ich bei Schwangerschaftsgewebe vermutet hatte.
    Genau um diese philosophische Frage geht es doch genau. Wer wäre ich, da eine Antwort zu wissen. Meine Meinung (!) ist lediglich, dass - solange der Embryo ex utero- nicht selbstständig lebensfähig ist - „gehört“ er der Frau.

  2. Inaktiver User

    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Genau um diese philosophische Frage geht es doch genau. Wer wäre ich, da eine Antwort zu wissen. Meine Meinung (!) ist lediglich, dass - solange der Embryo ex utero- nicht selbstständig lebensfähig ist - „gehört“ er der Frau.
    Dass er ein eigener Organismus ist schließt ja nicht aus, dass er abhängig ist.
    Und auch wenn er ein eigener Organismus ist, dann ist eine Abtreibung - unter bestimmten Umständen die der Gesetzgeber festlegt - nicht ausgeschlossen.
    Aber das ist eben das was als "Dilemma" beschrieben wurde.

  3. Inaktiver User

    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...

    Und dass ein Abbruch der Frau an die seelische Substanz gehen kann und wohl auch in den häufigsten Fällen tut, wird wohl kaum jemand bestreiten, die Betroffene am allerwenigsten.
    Vor einigen Tagen habe ich eine Studie verlinkt, dass psychische Belastungen vor allem dadurch verursacht werden, dass die Frauen sich aufgrund der gesellschaftlichen Stigmatisierung von Abtreibungen (dieser Strang ist voll von Beispielen) mit ihren Problemen allein gelassen fühlen, weil sie sich nur selten trauen, über ihre Gefühle nach dem Abbruch reden.

    Und wenn der Gesundheitsminister ein paar Millionen verschwendet, weil die zig vorhandenen Studien über die psychischen Folgen eines Schwangerschaftsabbruchs nicht das von ihm gewünschte Ergebnis zeigen, statt sich darum zu kümmern, dass die ärztliche Versorgungspflicht auch für ungewollt Schwangere gesichert ist, macht mich das stinksauer.

  4. Inaktiver User

    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vor einigen Tagen habe ich eine Studie verlinkt, dass psychische Belastungen vor allem dadurch verursacht werden, dass die Frauen sich aufgrund der gesellschaftlichen Stigmatisierung von Abtreibungen (dieser Strang ist voll von Beispielen) mit ihren Problemen allein gelassen fühlen, weil sie sich nur selten trauen, über ihre Gefühle nach dem Abbruch reden.
    Und ich habe auch schon gesagt, dass es Beratungsangebote gibt die das mitanbieten, zum Beispiel Donum Vtítae, die auch Trauerbegleitung nach einerAbtreibung machen.
    Fände gut, wenn es Teil des Beratungsangebots wäre die Frau in jedem Fall auch NACH der Entscheidung zu unterstüten. Das macht Donum Vitae auch bei Frauen die sich für das Kind entscheiden bis zum 3. Lebensjahr. Ob das andere auch anbieten weiß ich nicht, aber ich fände beides sollte Teil einer sinnvollen Beratung sein die wirklich helfen will.

  5. VIP

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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und ich habe auch schon gesagt, dass es Beratungsangebote gibt die das mitanbieten, zum Beispiel Donum Vtítae, die auch Trauerbegleitung nach einerAbtreibung machen.
    Fände gut, wenn es Teil des Beratungsangebots wäre die Frau in jedem Fall auch NACH der Entscheidung zu unterstüten. Das macht Donum Vitae auch bei Frauen die sich für das Kind entscheiden bis zum 3. Lebensjahr. Ob das andere auch anbieten weiß ich nicht, aber ich fände beides sollte Teil einer sinnvollen Beratung sein die wirklich helfen will.
    Ja, das wäre ein guter Vorschlag.

    Grundsätzlich kann man sich bei den üblichen Beratungsstellen beraten lassen und die leiten dann ggfs. an eine Trauerbegleitung weiter. Auch hier ist das Problem, dass diese Angebote regional nicht überall vorhanden sind und es ist auch nicht bekannt, dass es so etwas tatsächlich gibt.

    Insgesamt wäre eine bessere Infrastruktur und Vernetzung im Bereich Beratung/Therapie sinnvoll.

    Es gibt auch regional unterschiedliche Unterstützungsangebote für werdende Eltern, d. h. je nach dem wo ich wohne habe ich mehr oder weniger Unterstützung. Auch hier sollte regional so aufgestockt werden, dass der Wohnort nicht über die Unterstützungsangebote entscheidet.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  6. Inaktiver User

    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und ich habe auch schon gesagt, dass es Beratungsangebote gibt die das mitanbieten, zum Beispiel Donum Vtítae, die auch Trauerbegleitung nach einerAbtreibung machen.
    Fände gut, wenn es Teil des Beratungsangebots wäre die Frau in jedem Fall auch NACH der Entscheidung zu unterstüten. Das macht Donum Vitae auch bei Frauen die sich für das Kind entscheiden bis zum 3. Lebensjahr. Ob das andere auch anbieten weiß ich nicht, aber ich fände beides sollte Teil einer sinnvollen Beratung sein die wirklich helfen will.
    Ja, aber es wird wohl kaum eine betroffene Frauz. B. eine Einladung ausschlagen oder einen Termin verlegen mit der Begründung "Ich gehe am Donnerstag zur Trauerberatung, weil ich abgetrieben habe." Und das ist das Hauptproblem, nicht die Beratungsangebote.

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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, aber es wird wohl kaum eine betroffene Frauz. B. eine Einladung ausschlagen oder einen Termin verlegen mit der Begründung "Ich gehe am Donnerstag zur Trauerberatung, weil ich abgetrieben habe." Und das ist das Hauptproblem, nicht die Beratungsangebote.
    Also,für so klug,dass nach aussen zu verklausulieren,wenn sie nicht offen darüber reden wollen,halte ich Frauen durchaus.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

  8. Inaktiver User

    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, aber es wird wohl kaum eine betroffene Frauz. B. eine Einladung ausschlagen oder einen Termin verlegen mit der Begründung "Ich gehe am Donnerstag zur Trauerberatung, weil ich abgetrieben habe." Und das ist das Hauptproblem, nicht die Beratungsangebote.
    Das Thema ist ja auch ein sehr intimes. So etwas würde ich ganz sicher nicht jedem Bekannten erzählen.
    Ich rede ja mit nicht nahen Leuten nicht mal über Krankheiten o.ä. die über eine Erkältung hinausgehen.
    Das hat für mich auch nichts damit zu tun, ob man zu etwas steht oder nicht - sondern man möchte es vielleicht nicht gegenüber jedem thematisieren, gerade wenn man noch in einem sensiblen Prozess ist.
    Und auch danach - ob man es sozusagen "öffentlich" kommunizieren möchte, ist eine sehr private Entscheidung.

  9. Inaktiver User

    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Also,für so klug,dass nach aussen zu verklausulieren,wenn sie nicht offen darüber reden wollen,halte ich Frauen durchaus.
    Darum geht es doch gerade, dass sie sich zur Verklausulierung gezwungen sieht. Um sich nicht unangebrachten, übergriffigen und dummen Kommentaren auszusetzen, wird Abtreibung für die betroffenen Frauen ein Tabuthema.

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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Nicht ausschließlich. Es ist ein privates,intimes Thema.
    Unsensible und uebergriffige Kommentare sind der Fehler des Kommentatoren. Und das können Abtreibungsbefürworter auch. Ist hier seitenweise nachzulesen.

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