Umso bekloppter (excuse my french) der Vorwurf an Frau Dr. Hänel, sie habe „Werbung“ gemacht, wenn sie sich da so unverständlich ausgedrückt hat.
Genau um diese philosophische Frage geht es doch genau. Wer wäre ich, da eine Antwort zu wissen. Meine Meinung (!) ist lediglich, dass - solange der Embryo ex utero- nicht selbstständig lebensfähig ist - „gehört“ er der Frau.Der Embryo ist nun mal, korrigier mich gern wenn medizinisch falsch, ein eigener Organismus und nicht Gewebe der Frau, was ich bei Schwangerschaftsgewebe vermutet hatte.
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Thema: Kein Bagatelldelikt?
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20.09.2019, 08:35Inaktiver User
AW: Kein Bagatelldelikt?
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20.09.2019, 09:02Inaktiver User
AW: Kein Bagatelldelikt?
Dass er ein eigener Organismus ist schließt ja nicht aus, dass er abhängig ist.
Und auch wenn er ein eigener Organismus ist, dann ist eine Abtreibung - unter bestimmten Umständen die der Gesetzgeber festlegt - nicht ausgeschlossen.
Aber das ist eben das was als "Dilemma" beschrieben wurde.
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20.09.2019, 09:31Inaktiver User
AW: Kein Bagatelldelikt?
Vor einigen Tagen habe ich eine Studie verlinkt, dass psychische Belastungen vor allem dadurch verursacht werden, dass die Frauen sich aufgrund der gesellschaftlichen Stigmatisierung von Abtreibungen (dieser Strang ist voll von Beispielen) mit ihren Problemen allein gelassen fühlen, weil sie sich nur selten trauen, über ihre Gefühle nach dem Abbruch reden.
Und wenn der Gesundheitsminister ein paar Millionen verschwendet, weil die zig vorhandenen Studien über die psychischen Folgen eines Schwangerschaftsabbruchs nicht das von ihm gewünschte Ergebnis zeigen, statt sich darum zu kümmern, dass die ärztliche Versorgungspflicht auch für ungewollt Schwangere gesichert ist, macht mich das stinksauer.
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20.09.2019, 09:36Inaktiver User
AW: Kein Bagatelldelikt?
Und ich habe auch schon gesagt, dass es Beratungsangebote gibt die das mitanbieten, zum Beispiel Donum Vtítae, die auch Trauerbegleitung nach einerAbtreibung machen.
Fände gut, wenn es Teil des Beratungsangebots wäre die Frau in jedem Fall auch NACH der Entscheidung zu unterstüten. Das macht Donum Vitae auch bei Frauen die sich für das Kind entscheiden bis zum 3. Lebensjahr. Ob das andere auch anbieten weiß ich nicht, aber ich fände beides sollte Teil einer sinnvollen Beratung sein die wirklich helfen will.
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20.09.2019, 09:42
AW: Kein Bagatelldelikt?
Ja, das wäre ein guter Vorschlag.
Grundsätzlich kann man sich bei den üblichen Beratungsstellen beraten lassen und die leiten dann ggfs. an eine Trauerbegleitung weiter. Auch hier ist das Problem, dass diese Angebote regional nicht überall vorhanden sind und es ist auch nicht bekannt, dass es so etwas tatsächlich gibt.
Insgesamt wäre eine bessere Infrastruktur und Vernetzung im Bereich Beratung/Therapie sinnvoll.
Es gibt auch regional unterschiedliche Unterstützungsangebote für werdende Eltern, d. h. je nach dem wo ich wohne habe ich mehr oder weniger Unterstützung. Auch hier sollte regional so aufgestockt werden, dass der Wohnort nicht über die Unterstützungsangebote entscheidet.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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20.09.2019, 09:42Inaktiver User
AW: Kein Bagatelldelikt?
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20.09.2019, 10:07
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20.09.2019, 10:27Inaktiver User
AW: Kein Bagatelldelikt?
Das Thema ist ja auch ein sehr intimes. So etwas würde ich ganz sicher nicht jedem Bekannten erzählen.
Ich rede ja mit nicht nahen Leuten nicht mal über Krankheiten o.ä. die über eine Erkältung hinausgehen.
Das hat für mich auch nichts damit zu tun, ob man zu etwas steht oder nicht - sondern man möchte es vielleicht nicht gegenüber jedem thematisieren, gerade wenn man noch in einem sensiblen Prozess ist.
Und auch danach - ob man es sozusagen "öffentlich" kommunizieren möchte, ist eine sehr private Entscheidung.
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20.09.2019, 10:28Inaktiver User
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20.09.2019, 10:33
AW: Kein Bagatelldelikt?
Nicht ausschließlich. Es ist ein privates,intimes Thema.
Unsensible und uebergriffige Kommentare sind der Fehler des Kommentatoren. Und das können Abtreibungsbefürworter auch. Ist hier seitenweise nachzulesen.



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