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  1. Avatar von mono17
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Holzkante Beitrag anzeigen
    Die Listen der Beratungsstellen scheinen also nicht bundesweit zu sein, was bei über 1 600 Beratungsstellen in Deutschland auch ein ziemlicher Aktualisierungsaufwand wäre.
    Da müssten alle Interessierten mitarbeiten, ja.
    Jetzt würde ja eine Liste, die die eigene Region(Umkreis von, was weiß ich, 200km) auch ausreichen, aber technisch und organisatorisch müsste auch bundeseinheitlich möglich sein.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

  2. 19.09.2019, 16:14

    Grund
    Respektlosigkeit

  3. Avatar von Blila1
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    "Schwangerschaftsgewebe"
    Mich wundert schon, dass bei einer Ärztin die so für Offenheit plädiert das "Kind" nicht beim Namen genannt wird.
    ..
    ich wollte zu keinem Arzt, die ein Schwangerschaftsgewebe bereits als "Kind" bezeichnet. Jede Frau mit Kinderwunsch und Kinderschutz-Wunsch mag es das sein, medizinisch-wissenschaftlich trifft ist es Schwangerschaftsgewebe. Aber das hatten wir schon tausendmal

  4. Inaktiver User

    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    ich wollte zu keinem Arzt, die ein Schwangerschaftsgewebe bereits als "Kind" bezeichnet. Jede Frau mit Kinderwunsch und Kinderschutz-Wunsch mag es das sein, medizinisch-wissenschaftlich trifft ist es Schwangerschaftsgewebe. Aber das hatten wir schon tausendmal
    Das "Kind beim Namen nennen" ist ein Sprichwort dafür, etwas als das zu benennen was es ist.

    Der korrekte Begriff wäre meines Erachtens "Embryo", wie ich auch schrieb.
    Da wurde ja vorher sogar bei den befruchteten Eizellen drauf bestanden, dass das so heisst.
    Schwangerschaftsgewebe trifft es für mich nicht, ich denke auch nicht, dass das der wissenschaftlich korrekte Begriff ist.

  5. Avatar von Opelius
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Die Beratungsstellen werden von den Bundesländern finanziert und auch geprüft und überwacht.

    Die Finanzierung ist fallabhängig.
    Beispiel aus NRW:
    1. Für die Ermittlung der Anzahl der Beratungen (§ 11 Absatz 1 Nummer 1 des
    Schwangerschaftskonfliktgesetz-Ausführungsgesetzes) wird jeder erste Beratungskontakt pro Fall
    mit 2,5 Punkten, jeder weitere Beratungskontakt mit 1,0 Punkten gewichtet. Der Beratungsstelle im
    Versorgungsgebiet mit der höchsten Punktzahl pro VZÄ werden 100 Prozentpunkte zugeordnet,
    alle anderen Beratungsstellen erhalten in Abhängigkeit iN'er errechneten Punkte weniger
    Prozentpunkte.
    AG SchKG VO

    Es erfolgt also keine volle Kostendeckung. Die Anforderungen an das Personal ist hoch, Supervision muss gesichert sein, der Stellenschlüssel muss garantieren, dass die Beratungsstelle an allen Werktagen erreichbar ist.
    Das Land gibt vor, wie viele Beratungsstellen in den jeweiligen Kommunen und Landkreisen anerkannt werden.

    In Bayern:
    Umfang der öffentlichen Förderung
    (1) 1Für anerkannte Beratungsstellen mit festgelegtem Einzugsbereich, welche die Voraussetzungen der Art. 16 und 17 erfüllen, betragen die Zuschüsse des Staates 50 v.H. und die Zuschüsse der beteiligten Landkreise und kreisfreien Gemeinden 30 v.H. der zuschußfähigen Gesamtkosten. 2Die Aufteilung des kommunalen Finanzierungsanteils erfolgt unter den beteiligten Landkreisen und kreisfreien Gemeinden im Einzugsbereich entsprechend dem Einwohnerschlüssel.
    BaySchwBerG
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  6. 19.09.2019, 16:36

    Grund
    Die Links verstoßen gegen die AGB 16.1

  7. 19.09.2019, 17:07

    Grund
    Bezug auf gelöschte Inhalte

  8. 19.09.2019, 17:18

    Grund
    Bezug auf gelöschte Inhalte

  9. 19.09.2019, 17:39

    Grund
    Bezug auf gelöschte Inhalte

  10. Avatar von Holzkante
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...
    Dass es "zu wenig" Ärzte gibt ist dann wieder ein anderes Problem - da stimme ich Mono zu, dass ja auch die Freiheit des Arztes berücksichtigt werden muss, das nicht tun zu wollen.
    Nochmal aus dem bereits verlinkten Tagesschau-Artikel: Für die Bundesärztekammer ist der zunehmende Druck militanter Abtreibungsgegner ein Grund dafür, dass immer weniger Ärzte zu Abtreibungen bereit sind. "Wir haben großes Verständnis für jeden Arzt, der unter den derzeit herrschenden Bedingungen keine Schwangerschaftsabbrüche vornehmen möchte", so Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer. Er fordert die Politik auf, etwas gegen die massive Störung durch sogenannte Lebensschützer zu unternehmen.
    Die Petition "Stoppt den Krieg in Kurdistan" ist auf change.org und das Spendprojekt
    "Leben im Krieg - Hoffnung auf Zukunft" auf der Homepage der kfd Trier zu finden.


    Netzfund: „Türkei erhält deutsche Kriegswaffen im Wert von 180 Mio Euro“ (Headline Spiegel, Juli 2019)
    „Türkei gibt Militäroffensive in Syrien bekannt“ (Headline Spiegel, 9.10.2019)
    Wer Waffen sät, wird Geflüchtete ernten. So einfach ist das, Regierung! #Rojava

  11. Avatar von Blila1
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Holzkante Beitrag anzeigen
    Er fordert die Politik auf, etwas gegen die massive Störung durch sogenannte Lebensschützer zu unternehmen.[/COLOR]
    womit wir wieder beim Ausgangsposting wären: AKK macht genau das Gegenteil. Sie befeuert die Fundamentalisten und macht es für Frauen wie Ärzte noch schwerer und schwieriger. Auch darüber sollten Wähler rechtzeitig informiert werden
    .

  12. 19.09.2019, 17:54

    Grund
    Bezug auf gelöschte Inhalte

  13. Avatar von Holzkante
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    womit wir wieder beim Ausgangsposting wären: AKK macht genau das Gegenteil. Sie befeuert die Fundamentalisten und macht es für Frauen wie Ärzte noch schwerer und schwieriger. Auch darüber sollten Wähler rechtzeitig informiert werden
    .
    Und am Ende ist der Weg zu einem legalen, fachkundig unter den notwendigen Bedingungen ausgeführten Schwangerschaftsabbruch so schwierig, dass die Frauen sich wieder in illegale, lebensgefährliche Situationen begeben. Und das Ganze nennt sich dann immer noch "Lebensschutz".
    Die Petition "Stoppt den Krieg in Kurdistan" ist auf change.org und das Spendprojekt
    "Leben im Krieg - Hoffnung auf Zukunft" auf der Homepage der kfd Trier zu finden.


    Netzfund: „Türkei erhält deutsche Kriegswaffen im Wert von 180 Mio Euro“ (Headline Spiegel, Juli 2019)
    „Türkei gibt Militäroffensive in Syrien bekannt“ (Headline Spiegel, 9.10.2019)
    Wer Waffen sät, wird Geflüchtete ernten. So einfach ist das, Regierung! #Rojava

  14. 19.09.2019, 18:05

    Grund
    Bezug auf gelöschte Inhalte

  15. Avatar von mono17
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    womit wir wieder beim Ausgangsposting wären: AKK macht genau das Gegenteil. Sie befeuert die Fundamentalisten und macht es für Frauen wie Ärzte noch schwerer und schwieriger.
    .
    Ich habe weder von ihr noch von anderen Politikern gehört,dass sie Gewalt und Drohungen gegen Ärzte unterstützen.
    Jetzt mal abgesehen davon,dass die Äußerung im Ausgangsposting im Rahmen eines (CDU?) Symposiums stattgefunden hat und vermutlich nur hier so hohe Wellen geschlagen hat. An der Situation von Frauen und\ oder Ärzten ( die hier unterschiedlich bewertet wird) dürfte das gar nichts geändert haben, weder in die eine noch in die andere Richtung.
    Geändert von mono17 (19.09.2019 um 18:38 Uhr)

  16. Inaktiver User

    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Holzkante, ich stimme Dir zu, dass kein Arzt oder keine Ärztin die Abtreibungen durchführt sich bedroht fühlen sollte. Und das muss die Politik unterstützen.
    Zugleich dürfen natürlich auch Abtreibungsgegner ihre Meinung sagen allerdings nicht wenn es sich dabei um "militanten Abtreibungsgegnern" handelt.

    In dem Artikel steht:

    "Mit Plastikföten demonstrieren sie vor Arztpraxen und Beratungsstellen von pro familia - oder ziehen mit weißen Kreuzen durch die Innenstädte. Mit regelmäßigen Demonstrationen unter dem Slogan "Marsch für das Leben" versuchen die sogenannten Lebensschützer die öffentliche Meinung in ihrem Sinne zu beeinflussen."

    Ersteres finde ich absolut nicht okay und nicht zu tolerieren. Die Demonstrationen allerdings schon - auch wenn ich selbst nicht daran teilnehmen würde.
    Und es ist auch nicht so, dass das große Mengen an Leuten sind, die da demonstrieren - oft sind die Gegendemos ähnlich groß und ehrlich gesagt - nach meinem Eindruck - auch aggressiver.
    Ich finde nicht, dass man alle Abtreibungsgegner "militant" nennen sollte. Militant sind die, die militant vorgehen. Die Ihre Meinung friedlich äussern tun genau das - ihre Meinung friedlich äussern.

  17. Avatar von Lukulla
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Holzkante Beitrag anzeigen
    Dazu musst du aber doch erst mal wissen, welche Ärzt/innen welche Methoden anwenden. Oder sollen Ärzt/innen vor Ort, die selber den Eingriff nicht vornehmen, die Frauen über Abtreibungen beraten? Das halte ich für alles andere als ideal für die betroffenen Frauen.
    Allerdings.
    Mich erschreckt der Rückgang der Einrichtungen, die eine Abtreibung vornehmen. Warum ist das so?
    Ist das nicht mehr lukrativ genug?
    Gab es intern hinter den Kulissen Anti Abtreibungs Kampagnen? Wurden Ärzten nahe gelegt, dass das für das Image schädlich ist?

    ergänzend, weil ich den ganzen Inhalt der Tagesschau gelesen habe:

    Obwohl die Bundesländer gesetzlich dazu verpflichtet sind, eine ausreichende Versorgung sicherzustellen, erhebt fast die Hälfte von ihnen nicht einmal die Kontaktdaten von Gynäkologen, die Abbrüche durchführen. Darunter etwa Länder wie Baden-Württemberg, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Nur Berlin und Hamburg stellen bislang solche Listen online zur Verfügung.

    Das klingt nach Sabotage von oben.

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Dass Kliniken sehr wohl ihre Methoden auf den HP angeben können, die gleiche Praxis bei ÄrztInnen aber immer noch als unerlaubte Werbung gilt, ist so was von scheinheilig und zeigt das ganze Geeiere der Politik um dieses Thema.
    Ist das so? Das wusste ich nicht. Der gesamte §219a ist scheinheilig.
    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

    Stoppt den Krieg in Kurdistan - Rojava zur No-Fly-Zone!
    Petition auf change.org.
    Geändert von Lukulla (19.09.2019 um 18:51 Uhr)

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