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  1. Registriert seit
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Die Strang Ausgangsfrage war eine andere....

    Und liest hier Mal jemand die Postings? Dazu habe ich doch schon längst was geschrieben...
    Also nochmal: Nein. Schon vom Beratungskontext her nicht. Da muss eine Einzelberatung möglich sein.

    Aber ich bin dafür,Männer viel stärker als bisher in die Verantwortung zu nehmen und diese ihnen auch zuzugestehen. Eine Schwangerschaft betrifft auch den Mann. Es ist nicht okay,ihn lediglich zum Zuschauer zu degradieren. Wenn ich Gleichberechtigung will, muss ich dem Mann diese auch zugestehen.
    Es ist auch sein Kind. Der Wunsch nach Mitbestimmung ist völlig legitim.
    Was bedeutet „Mitbestimmung“ denn in dem Zusammenhang praktisch?

    Vielleicht scheitern wie hier mal wieder an den Definitionen?
    A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer

  2. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Minstrel02 Beitrag anzeigen
    Was bedeutet „Mitbestimmung“ denn in dem Zusammenhang praktisch?
    mitkotzen und mitpressen
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.

  3. Avatar von mono17
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Ach...wirklich....


    Ist man sich einig nach Sichtweise der Frau(!), hat man "Augenhöhe"...und nur dann.

    Ich wurde den Begriff hier völlig raus lassen.
    Ja,denn das,was du schreibst,ist viel,aber keine Augenhöhe.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

  4. Avatar von Kambara
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Minstrel02 Beitrag anzeigen
    Was bedeutet „Mitbestimmung“ denn in dem Zusammenhang praktisch?

    Vielleicht scheitern wie hier mal wieder an den Definitionen?
    Männliche Mitbestimmung in der Konsequenz "Die Frau trägt das Kind aus" oder "Die Frau treibt es ab" kann es nicht geben. Daran kann in einem demokratischen Staat doch niemand zweifeln.
    People are so crackers.
    John Lennon

  5. Avatar von Kambara
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Es ist auch sein Kind. Der Wunsch nach Mitbestimmung ist völlig legitim.
    Der Wunsch danach mag legitim sein, das Recht darauf nicht.

    Sein Kind ist es erst, wenn es geboren ist, vorher nicht. Die Schwangerschaft betrifft ausschließlich und komplett den Körper der Frau. Der Embryo ist mit ihrem Körper verbunden, nicht mit seinem. Das IST nun mal so.
    People are so crackers.
    John Lennon

  6. Avatar von Opelius
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Falls es irgendwen interessiert:

    Bundesministerium Familien, Frauen, Senioren und Jugend: Schwangerschaftsberatung .

    Ich stelle das hier ein, da viele Seiten vorher User bezweifelt haben, dass das Personal in den Beratungsstellen (z.B. bei der Diakonie) in Konflikt mit Grundsätzen ihres Verbandes geraten.

    Daraus:
    - Die Beratungsregelung folgt der Erkenntnis, dass ungeborenes menschliches Leben in der Frühphase der Schwangerschaft nur mit der Frau und nicht gegen sie zu schützen ist. (Hervorhebung von mir)

    -Die ratsuchende Schwangere hat einen Anspruch auf unverzügliche Beratung (§ 6 Absatz 1 SchKG). Auf ihren Wunsch
    kann sie gegenüber der sie beratenden Person anonym bleiben (§ 6 Absatz 2 SchKG). Soweit erforderlich, können im Einvernehmen mit der Schwangeren weitere Fachkräfte (insbes. ärztlich, psychologisch, sozialpädagogisch oder juristisch
    ausgebildete Fachkräfte) und Personen ihres Umfeldes in die Beratung einbezogen werden (§ 6 Absatz 3 SchKG).

    - Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen bedürfen einer besonderen staatlichen Anerkennung (§ 9 SchKG). Voraussetzung hierfür ist, dass sie eine fachgerechte Schwangerschaftskonfliktberatung nach § 5 SchKG leisten und zur
    Durchführung der Beratung entsprechend den gesetzlichen Anforderungen in der Lage sind. Insbesondere müssen sie über
    hinreichend persönlich und fachlich qualifiziertes Personal verfügen, die kurzfristige Hinzuziehung weiterer Fachkompetenz sicherstellen können .

    -Beratungsstellen haben jährlich einen schriftlichen Bericht über ihre Beratungstätigkeit niederzulegen, der die Maßstäbe
    der Tätigkeit und die gesammelten Erfahrungen enthält (§ 10 Absatz 1 SchKG). Als Grundlage für die Jahresberichte dienen die von den Beratungsfachkräften über jedes Gespräch zu fertigenden Aufzeichnungen. Die Aufzeichnungen dürfen keine Rückschlüsse auf die Identität der Schwangeren und ggf. weiterer Personen, die am Gespräch beteiligt wurden, ermöglichen. Sie halten den wesentlichen Beratungsinhalt und die angebotenen Hilfsmaßnahmen fest (§ 10 Absatz 2 SchKG).

    - Die Zulassung kann zurückgezogen werden.
    Folgende Bundesverbände werden aufgeführt:
    Arbeiterwohlfahrt, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie, Donum vitae, Deutscher ParitätischerWohlfahrtsverband (DPWV), Pro familia
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
    Geändert von Opelius (18.09.2019 um 12:51 Uhr)

  7. Avatar von mono17
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Minstrel02 Beitrag anzeigen
    Was bedeutet „Mitbestimmung“ denn in dem Zusammenhang praktisch?

    Vielleicht scheitern wie hier mal wieder an den Definitionen?
    Rechtlich festschreiben wird da vermutlich schwierig.
    Aber hier ist seitenlang beobachtbar,dass bei einigen Männer als verantwortungslose Wesen,die überhaupt nichts zu sagen haben,gelten . So wird das mit der Gleichberechtigung aber nix.
    Es gibt männliche Id..., aber auch weibliche.
    Männer und Frauen sollten von Kindesbeinen an wissen, dass sie gleich viel Verantwortung für Sex, Schwangerschaft und Kinder haben.
    Für gesetzlich festlegbar hielte ich mehr Aufklärung,verpflichtende ärztliche Gespräche ( evtl im Rahmen der JUs) über das Thema und natürlich mehr Förderung für Alleinerziehende und Familien.
    Bezüglich Abtreibungen sollten beide Geschlechter wissen wie das geschieht und im besten Falle Mal mit Betroffenen gesprochen haben. Vielleicht ist so etwas im Rahmen von Schulunterricht möglich.

    Und es sollte Anlaufstellen für Männer geben. Wenn ein Mann von einer Schwangerschaft erfährt und sich freut, vielleicht schon eine Zukunft mit dem Kind plant ,sogar bereit ist,es allein grosszuziehen und dann treibt die Frau ab, vielleicht ohne mit ihm zu reden- das ist brutal. Das ist traumatisch. Dafür muss es Anlaufstellen geben.

  8. Avatar von chaos99
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Ja,denn das,was du schreibst,ist viel,aber keine Augenhöhe.
    Den Begriff hat jemand anderes ins Spiel gebracht hier...;)
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)

  9. Avatar von chaos99
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    ...das ist brutal. Das ist traumatisch. Dafür muss es Anlaufstellen geben.
    Der arme Mann...ironiemodus*

    Frau scheint da wirklich sekundär zu sein.

    "Schatz, Du must das Kind austragen, auch wenn Du damit ein echtes Problem hast, weil ich sonst psychisch geschädigt werde"

    So langsam wird es absurd...
    Chaos
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    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)

  10. Avatar von Holzkante
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    ...
    Aber ich bin dafür,Männer viel stärker als bisher in die Verantwortung zu nehmen und diese ihnen auch zuzugestehen. Eine Schwangerschaft betrifft auch den Mann. Es ist nicht okay,ihn lediglich zum Zuschauer zu degradieren. ...
    Ich bin auch dafür, Männer stärker in die Verantwortung einzubeziehen und dabei mit den 75 Prozent der unterhaltspflichtigen Väter, die gar nicht oder nach eigenem Gutdünken ihrer finanziellen Verantwortung nachkommen, anzufangen. Wenn sie unter Beweis gestellt haben, dass sie dazu bereit sind, kann gerne darüber nachgedacht werden, wie Väter noch weiter einbezogen werden sollen.

    Spannend wird das nur bei der Schwangerschaft. Heute kotzt sie, und morgen hat er Wadenkrämpfe und nächste Woche dann umgekehrt? Da werden Männer wohl in ihrer Zuschauerrolle bleiben müssen, was wohl vielleicht gerade eine Handvoll von ihnen gerne ändern würde.

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