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  1. Avatar von Kambara
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Ist der Mann gar anderer Meinung als Frau, grenzt das an Psychoterror.
    Wenn er sie pausenlos damit bearbeitet und sich dann noch das Recht ausbedingt, dies auch noch in der Beratungssituation zu tun, ist das Psychoterror, ja. Ich kann jede Frau verstehen, die vor einem solchen Laberfürsten schreiend davon läuft und außerdem beschließt ein ungewolltes Kind mit diesem Mann nicht bekommen zu wollen.
    People are so crackers.
    John Lennon


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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Duffeline: nein werden sie nicht, deshalb werden in d auch weniger "produziert" als anderswo. Ich bin gerade am handy daher keine Quellen, aber das lässt sich sehr leicht googlen.

  3. Avatar von Kambara
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Duffeline Beitrag anzeigen
    Seit wann das? Was passiert damit?
    Natürlich werden die entsorgt.
    Soviel ich weiß, müssen die Spender, also die Eltern entscheiden ob die Eizellen entsorgt werden sollen oder nicht. Die Ärzte dürfen es offenbar nicht ohne Erlaubnis.
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    John Lennon

  4. AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Äh, nein.

    Die dürfen in Deutschland tatsächlich nicht einfach so entsorgt werden.

    Damit sind wir glaube ich ziemlich einzigartig in der Welt, aber hier ist das so.
    Hier stellt sich nun die Frage, was man mit diesen Embryonen macht? Man darf sie nach geltendem Recht zerstören, man darf sie also töten. Erstaunlicherweise ist das vom Embryonenschutzgesetz gedeckt. Man darf sie auf ewig kryokonservieren.



    Quelle
    Tell the truth, there's less to remember
    (frei nach Mark Twain)

    In a world full of Kardashians be a Morticia

    (T-shirt-Spruch)




  5. Avatar von Lukulla
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Weil das aus meiner Sicht das Gleiche ist wie lebende Kinder töten.
    Wusste ich beides nicht , aber: diese Kinder werden eine Chance auf ein zufriedenes Leben haben!
    Darüber freue ich mich!.
    Danke für Deine Antwort.
    Meine Fragen sind sehr ernst gemeint.
    Und obwohl ich jetzt darauf eine Antwort habe, verstehe ich es nicht, dass Du und andere von einer ihnen völlig unbekannten Frau erwarten, dass sie ein Kind austrägt und für es sorgt, obwohl sie das Kind nicht haben will.
    Die so entstandenen Menschen, also die Kinder, werden auch damit leben müssen, dass sie nicht gewollt waren.

    Ich verstehe nicht, dass aus einer pazifistischen oder lebensbejahenden Einstellung eine Forderung an Frauen ergehen sollte, ein Kind auszutragen, mit dem alleinigen Zweck, Hauptsache ausgetragen, ohne auf das Wohl der Frau, der weiteren Familie UND das Wohl des Kindes zu schauen.
    Leben ansich als Wert anzusehen, ohne die Bedingung des Lebens anzuschauen, erscheint mir fast grausam.

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Das ist doch aber kein Grund, ein Kind zu töten.
    Ich finde es schwierig in dem Zusammenhang, dass Du einen Embryo ein Kind nennst.
    Man (Gesetz; Hilforgas; Medizin) spricht von ungeborenen Leben, auch von ungeborenen Kindern.

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Lukulla,
    Wir sind bezüglich der menschlichen Eigenschaften und der Tötung unterschiedlicher Ansicht. Beide Ansichten haben ihre Berechtigung.
    Das ist keine Ansicht von mir, sondern es ist juristisch und medizinisch so definiert. Daher habe ich extra diesen Fall verlinkt, wo es um den Mord an einer Schwangeren geht, um diese Gegebenheiten an einem echtem Fall überprüfen zu können.

    Ich möchte kurz auf diesem Artikel der UN Kinderrechtskonvention aufmerksam machen: Schutz des ungeborenen Lebens | UN-Kinderrechtskonvention

    Eingehend diskutiert wurde bei den Beratungen zur Kinderrechtskovention, ob die vom Übereinkommen vorgesehenen Maßnahmen, insbesondere soweit sie das “angeborene” Recht des Kindes auf Leben (“inherent right to life”) betreffen (Artikel 6 Abs. 1 UN-Kinderrechtskonvention), auch zugunsten des noch nicht geborenen Kindes ergriffen werden müssen.
    [...]
    Da das Übereinkommen das ungeborene Leben in seinen Schutz nicht explizit einbezieht, sind die Vertragsstaaten nicht verpflichtet, die Schwangerschaftsunterbrechung unter Strafe zu stellen.




    Zitat Zitat von HansDampf Beitrag anzeigen
    Daher ist mir eine reine Fristenlösung nicht recht.
    Und eine Fristenlösung mit verpflichtender Beratung?
    You'd have to be here
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  6. Registriert seit
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    .

    Ich verstehe nicht, dass aus einer pazifistischen oder lebensbejahenden Einstellung eine Forderung an Frauen ergehen sollte, ein Kind auszutragen, mit dem alleinigen Zweck, Hauptsache ausgetragen, ohne auf das Wohl der Frau, der weiteren Familie UND das Wohl des Kindes zu schauen.
    Leben ansich als Wert anzusehen, ohne die Bedingung des Lebens anzuschauen, erscheint mir fast grausam.
    Diese Einstellung kommt zuallererst einmal aus der grundsätzlichen Überzeugung, dass menschliches Leben schützenswert ist.

    Leben als Wert zu gewissen Bedingungen führt zwangsläufig zu dem Punkt, dass eine Grenze zu ziehen ist. Das ist aktuell die 12-Wochen Grenze.

    Aktuell haben wir in anderen Ländern das Phänomen, dass unerwünschte weibliche Föten abgetrieben werden, weil eben ein Sohn gewünscht ist.

    Ich finde es sehr positiv, dass du das Wohl des Kindes und der Familie, also auch das des Vaters in deine Überlegung miteinbeziehen willst. Das Wohl des Kindes ist ein ziemlich abstrakter Begriff.

    In den allermeisten Fällen handelt es sich doch um gesunde Ungeborene. Aus medizinischer Sicht steht da einem gesunden und glücklichen Kind nichts im Wege.

    Ich weiß nicht. Wäre ich ein Adoptivkind, ich wäre wohl meiner Mutter dankbar, denn sie hat mit ihrer Entscheidung mir eine gute Kindheit ermöglicht. Die Alternative wäre, dass ich dann gar nicht da wäre. Das ist wohl auch so eine Diskussion Glas hab voll/halb leer, bei der es kein richtig und kein falsch gibt.

    Ich persönlich würde niemals eine Mutter verurteilen, die ihr Kind zur Adoption freigibt. Im Gegenteil. Ich hätte größten Respekt vor ihr.


  7. Registriert seit
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Kambara Beitrag anzeigen
    Soviel ich weiß, müssen die Spender, also die Eltern entscheiden ob die Eizellen entsorgt werden sollen oder nicht. Die Ärzte dürfen es offenbar nicht ohne Erlaubnis.
    Ja klar - aber es gibt keine Beratungspflicht. Und es sind Embryonen.
    Ich will darauf hinaus, dass diese (nennen wir es Geschöpfe) weniger schützenswert sind als wenn sie in einem Mutterleib im gleichen Stadium vorhanden sind.


  8. Registriert seit
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Duffeline: nein werden sie nicht, deshalb werden in d auch weniger "produziert" als anderswo. Ich bin gerade am handy daher keine Quellen, aber das lässt sich sehr leicht googlen.
    Doch. Du bringst das damit durcheinander, dass man keine auf Vorrat produzieren und einfrieren darf.
    Aber natürlich werden überzählige eingefroren und natürlich werden diese irgendwann entsorgt.

  9. Avatar von chaos99
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von nur_so Beitrag anzeigen
    Seit wann machen Pfarrer Schwangerschaftskonfliktberatung?
    Das ist doch fast schon interessant.
    Nein...Fehler von mir, mit leichter Übertreibung.
    Fakt ist, das religiöse Dienste ausdrücklich mit in der Liste sind.
    Sucht man eine Beratungsstelle im Umkreis, gibt man sogar die Konfession an.

    Halte ich für sehr fragwürdig.


    Der Beratungsschein | familienplanung.de


    Und..
    Zitat

    "Die Beratung dient dem Schutz des ungeborenen Lebens. Sie hat sich von dem Bemühen leiten zu lassen, die Frau zur Fortsetzung der Schwangerschaft zu ermutigen und ihr Perspektiven für ein Leben mit dem Kind zu eröffnen (...)
    Zitat Ende.

    Aus
    https://www.bento.de/gefuehle/schwangerschaftkonfliktberatung-drei-frauen-erzaehlen-von-ihren-erfahrungen-a-00000000-0003-0001-0000-000002489600

    Wer also Objektivität sucht bei dem Zwangsgespräch, ist da falsch.

  10. Avatar von Kambara
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Duffeline Beitrag anzeigen
    Ja klar - aber es gibt keine Beratungspflicht. Und es sind Embryonen.
    Ich will darauf hinaus, dass diese (nennen wir es Geschöpfe) weniger schützenswert sind als wenn sie in einem Mutterleib im gleichen Stadium vorhanden sind.
    Du meinst, es wäre sowas wie eine "Abtreibung" im Sinne von Tötung ohne Beratungspflicht? Also ein Widerspruch zum geltenden Recht.

    Ja, so kann man es wohl sehen.
    People are so crackers.
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