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  1. Avatar von Holzkante
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Handelt es sich dabei wirklich um Embryonen? Wie sollen die denn ausserhalb des Mutterleibs entstehen?
    Wenn es so ist und die da wirklich gezüchtet werden, dann fände ich das tatsächlich sehr heftig.
    Aus § 8 des Embryonenschutzgesetzes:

    (1) Als Embryo im Sinne dieses Gesetzes gilt bereits die befruchtete, entwicklungsfähige menschliche Eizelle vom Zeitpunkt der Kernverschmelzung an, ferner jede einem Embryo entnommene totipotente Zelle, die sich bei Vorliegen der dafür erforderlichen weiteren Voraussetzungen zu teilen und zu einem Individuum zu entwickeln vermag.

    (2) In den ersten vierundzwanzig Stunden nach der Kernverschmelzung gilt die befruchtete menschliche Eizelle als entwicklungsfähig, es sei denn, daß schon vor Ablauf dieses Zeitraums festgestellt wird, daß sich diese nicht über das Einzellstadium hinaus zu entwickeln vermag.
    Die Petition "Stoppt den Krieg in Kurdistan" ist auf change.org und das Spendprojekt
    "Leben im Krieg - Hoffnung auf Zukunft" auf der Homepage der kfd Trier zu finden.


    Netzfund: „Türkei erhält deutsche Kriegswaffen im Wert von 180 Mio Euro“ (Headline Spiegel, Juli 2019)
    „Türkei gibt Militäroffensive in Syrien bekannt“ (Headline Spiegel, 9.10.2019)
    Wer Waffen sät, wird Geflüchtete ernten. So einfach ist das, Regierung! #Rojava

  2. Avatar von Blila1
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Handelt es sich dabei wirklich um Embryonen? Wie sollen die denn ausserhalb des Mutterleibs entstehen?
    .
    Ohne dir nahetreten zu wollen: die Frage zeigt doch sehr deutlich deinen Informationsstand. Keine Kritik an sich, über die meisten Dinge dieser Welt weiß ich auch nicht wirklich Bescheid, nur argumentiere ich dann nicht mit dem Anspruch auf Wissen; Gefühle sind davon durchaus unbenommen


  3. Registriert seit
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Holzkante Beitrag anzeigen
    Das müsste doch diejenigen, für die bereits mit der Befruchtung schützenswertes, menschliches Leben entsteht, noch mehr auf die Palme bringen, als der Abbruch einer unerwarteten Schwangerschaft, der nicht schon vor dem Sex geplant wird.
    Nein.

    Das Sterben der Embryos in solchen Fällen ist ein leider häufiger Unfall, alle Beteiligten wollen aber, dass die Embryos überleben.

  4. Inaktiver User

    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    Ohne dir nahetreten zu wollen: die Frage zeigt doch sehr deutlich deinen Informationsstand. Keine Kritik an sich, über die meisten Dinge dieser Welt weiß ich auch nicht wirklich Bescheid, nur argumentiere ich dann nicht mit dem Anspruch auf Wissen; Gefühle sind davon durchaus unbenommen
    Du, ich diskutier hier ganz sicher nicht mit dem Anspruch auf All-Wissen. Wie kommst Du darauf?

    Und ja ich bin ansonsten ziemlich gut infomiert zum Thema, aber dass eine befruchtete Eizelle nach 24 Stunden schon Embryo genannt wird, war mir tatsächlich nicht klar. Ich finde es interessant hier zu diskutieren und erfahre neues. Wenn Du schon alles immer gewusst hast, schön für Dich.

    Abgesehen davon bin ich kein absoluter Abtreibungsgegner, ich habe das nie behauptet, ich bin zum Beispiel auch nicht gegen die Pille danach.
    Ich finde es aber schon ein sehr schwieriges Thema.

    Zur Frist schrieb ich - sie ist willkürlich und sehr schwer festzusetzen. Ich glaube mit dieser Einschätzung bin ich nicht allein.
    Worauf willst Du mit Deiner Ansprache an mich hinaus?


  5. Registriert seit
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Nein.

    Das Sterben der Embryos in solchen Fällen ist ein leider häufiger Unfall, alle Beteiligten wollen aber, dass die Embryos überleben.
    Durch Schwangerschaftsabbruch sterben 11% der gezeugten Embryonen. Bei künstlicher Befruchtung sterben etwa 90% aller befruchteten Ebryonen.

    Kollateralschäden?

    Hans
    ----------------------------------------------------------------
    "Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.

  6. Avatar von Kambara
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Nein.

    Das Sterben der Embryos in solchen Fällen ist ein leider häufiger Unfall, alle Beteiligten wollen aber, dass die Embryos überleben.
    Im Fall der Reproduktionsmedizin sind das keine Unfälle sondern missglückte Versuche eine Schwangerschaft einzuleiten, die auf natürlichem Weg nicht enstehen kann. Dabei wird wissend in Kauf genommen, dass befruchtete Eizellen, also Embryonen, absterben. Von Ärzten, ebenso wie von Paaren mit starkem Kinderwunsch.

    Man kann sich darüber streiten ob dies ethischer ist als eine natürlich entstandene Schwangerschaft abzubrechen. Muss man aber nicht. Man sollte es nur nicht als moralisches Argument gegen Schwangerschaftsabbruch ins Feld führen.
    People are so crackers.
    John Lennon


  7. Registriert seit
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Und die eingeforeren Embryonen?
    Die müssten ja dann alle eingesetzt werden.
    Das ist doch auch nicht Realität. Diese werden irgendwann entsorgt.
    Dafür gibts ja auch keinen Beratungszwang.

  8. Inaktiver User

    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Was wollt ihr mit diesen Vergleichen eigentlich unterstellen?

    Dass Diskutanten, die einen Beratungs'zwang' wichtig finden für eine existentielle Entscheidung einer ungewollt schwangeren Frau, diese nur unterdrücken wollen, weil es ihnen ja eigentlich wurscht ist, was mit den Embryonen passiert?

    Und woher kommt man eigentlich auf die Idee, dass alle Menschen die Abtreibung als etwas komplexes sehen und mehr als eine "Ausschabung" von ein paar Zellen, alles Befürworter von künstlicher Befruchtung sind?

    Und spielt der Entwicklungsstatus des Embryos für Euch jetzt gar keine Rolle mehr - also ein paar Stunden, ein paar Wochen, ein paar Monate, alles gleich?

  9. Avatar von Kambara
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Duffeline Beitrag anzeigen
    Und die eingeforeren Embryonen?
    Die müssten ja dann alle eingesetzt werden.
    Das ist doch auch nicht Realität. Diese werden irgendwann entsorgt.
    Dafür gibts ja auch keinen Beratungszwang.
    Eben. Dagegen müssten eigentlich sämtliche Schützer von befruchten Eizellen, sprich Embryonen, sprich ungeborenem Leben auf die Barrikaden gehen. Und dann verlangen, dass diese Eizellen in Frauen eingesetzt werden. In nur eine Frau oder in irgendwelche, Hauptsache ausgetragen? Was für eine Vorstellung...
    People are so crackers.
    John Lennon


  10. Registriert seit
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was wollt ihr mit diesen Vergleichen eigentlich unterstellen?

    Dass Diskutanten, die einen Beratungs'zwang' wichtig finden für eine existentielle Entscheidung einer ungewollt schwangeren Frau, diese nur unterdrücken wollen, weil es ihnen ja eigentlich wurscht ist, was mit den Embryonen passiert?

    Und woher kommt man eigentlich auf die Idee, dass alle Menschen die Abtreibung als etwas komplexes sehen und mehr als eine "Ausschabung" von ein paar Zellen, alles Befürworter von künstlicher Befruchtung sind?

    Und spielt der Entwicklungsstatus des Embryos für Euch jetzt gar keine Rolle mehr - also ein paar Stunden, ein paar Wochen, ein paar Monate, alles gleich?
    Darum geht's doch gar nicht. Das ist die Anwendung von "whataboutism" als Diskussionsargument.

    Ist zwar unsachlich aber wirkungsvoll.

    Whataboutism – Wikipedia

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