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  1. Avatar von mono17
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    "Mama"
    Leider nicht immer unbedingt. es gibt ja auch Frauen, die ihre Kinder misshandeln. "Mama" ist nicht immer die Beste.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.


  2. Registriert seit
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zum Thema "Kommentare aus dem Umfeld" kann ich nur aus der Selbsthilfegruppe berichten, die ich besucht habe. Und da liegt der Fall anders. Autismus ist bislang nicht über diverse Tests nachweisbar, daher ist die Erkrankung bei Geburt nicht bekannt.

    Trotzdem kommt "Muss doch heute nicht mehr sein"
    Die längst überholte Impfungstheorie wird gern genommen
    Auch gern dabei - das Kind ist geschädigt, weil die Mutter lieblos ist (sog kalte Mutter Theorie).

    Die betroffenen Kinder sind heute zwischen 18 und Ende 20. Wir kennen uns seit über einem Jahrzehnt. Fast zwei.
    Von 16 Paaren sind zwei nicht geschieden. Und nur 5 Väter kümmern sich noch in relevant um das Kind.

  3. Avatar von mono17
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Ich finde es gut und sehr wichtig, auch männliche Perspektive(n) in diesem Strang zu haben. Es gibt nicht nur die weibliche(n).
    Seid doch froh, andere Meinungen lesen zu können, seid froh, dass es Foren gibt, in denen "man" diskutieren kann. Eine andere Meinung als die eigene ist legitim. Und Schwangerschaft mit allem, was dazugehört, betrifft Männer und Frauen geleichermaßen. Warum sollen Männer dazu nichts sagen dürfen? Redeverbot für Männer?

    morticia, deine Meinung scheint genauso fest zu stehen wie Wolfgangs. Von daher … Und du scheinst da ein seltsames Männer-und Frauenbild zu haben. Auch Männer betreuen Kinder und auch Frauen arbeiten. Klar, das ist noch lange nicht 50/50, da muss noch viel passieren, aber die Klischeefestlegung tut doch auch uns Frauen nicht gut.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.


  4. Registriert seit
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Charlotte03 Beitrag anzeigen
    Es geht darum, dass die Frau am Schluss die Entscheidung fällt, nicht jemand anderer. Das bedeutet das Synonym "Mein Bauch gehört mir." Und so lese ich die meisten hier.
    Da ambiva ja so wunderbar für mich verständlich erklärt hat, wie man zu "Mein Bauch gehört mir" kommen kann (danke dafür ) versuche ich es mal andersherum:

    Hier würde ja hoffentlich niemand ein schon geborenes Kind umbringen, wenn die Alternative dazu wäre, für das Kind bis zum Erwachsenenalter sorgen zu müssen. Wir sind uns bestimmt alle einig, dass das ein Mord wäre und dass ich als Elternteil zum Beispiel nicht hingehen kann und mein Zweijähriges umbringen, weil das Zweijährige massiv meine Lebensplanung einschränkt.
    Niemand hier würde das befürworten.

    So.

    Und ich sehe vom "Lebenswert" her keinerlei Unterschied zwischen einem Embryo und dem Zweijährigen - und aus dieser Perspektive ist dann "Es ist aber die Entscheidung der Mutter!" nicht mehr verständlich.


    Es WAR die Entscheidung der Mutter, mit dem Mann ins Bett zu steigen - ab dem Punkt, wo das zu Konsequenzen (Schwangerschaft) führt, betrifft ihre Entscheidung auf jeden Fall noch den Embryo und nicht mehr nur sie, entsprechend sollten auch die Bedürfnisse des Embryos zählen.
    Geändert von Saetien2 (16.09.2019 um 20:18 Uhr)

  5. AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    morticia, deine Meinung scheint genauso fest zu stehen wie Wolfgangs. Von daher … Und du scheinst da ein seltsames Männer-und Frauenbild zu haben. Auch Männer betreuen Kinder und auch Frauen arbeiten. Klar, das ist noch lange nicht 50/50, da muss noch viel passieren, aber die Klischeefestlegung tut doch auch uns Frauen nicht gut.
    Ich kenne noch die Zeiten, als Frauen zur Abtreibung nach Holland oder England fuhren.

    Und ja, meine Erfahrung aus meinen bisher fast 50 Erwachsenenjahren besagt, dass es wenige Männer sind, die sich adäquat um ihre Kinder kümmerten.

    Es wird mehr, aber weit von paritätisch entfernt. Meine Tochter und ihr Mann werden das anders handhaben, aber auch in dieser Generation ist 50/50 bei Haushalt und Kinderbetreuung noch die absolute Ausnahme

    Und ja, meine Meinung dass derjenige, der die Hauptlast trägt, auch die Entscheidung trifft, steht fest.

    Andersrum käme ich nicht auf die Idee, einem Mann vorzuschreiben, dass er sich steirlisieren lassen soll. Er muss dann allerdings mit den Konsequenzen leben, denn eine Sterilisation bei einem Mann ist ein Spaziergang gegen die selbe OP bei einer Frau
    Tell the truth, there's less to remember
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  6. Registriert seit
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Nochmal: Die Möglichkeit zu "gar kein Sex" besteht ja.

    Wenn man nun aber Sex hat, riskiert man, ein menschliches Leben zuerst einmal nicht in die Welt, sondern in den eigenen Bauch zu setzen.

    Ist dieses menschliche Leben erst einmal da (im Bauch), kann man es doch nicht wieder umbringen!

  7. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Morticia55 Beitrag anzeigen
    denn eine Sterilisation bei einem Mann ist ein Spaziergang gegen die selbe OP bei einer Frau
    Ich maße mir nicht solche Einschätzung an.
    Außerdem finde ich die Sterilisation des Mannes für meine Fruchtbarkeit nicht brauchbar. Er kann zwar nicht mehr zeugen, aber ich bin nicht vor Schwangerschaft geschützt.

    "Mein Bauch" sagt auch "Verhütung ist meine Angelegenheit" .
    Ich würde das NIEMALS einem Mann überlassen.
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.

  8. Avatar von mono17
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    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Um Verhütung sollten sich beide kümmern.
    Männer haben Verantwortung,und die sollten wir auch einfordern. Sonst denkt er nachher 'ach sie macht ja eh,da brauche ich nicht'. Dabei geht es bei Sex auch um den Körper des Mannes, Stichwort sexuell übertragbare Krankheiten.

    Leider wurde in gleich zwei bekannten Fernsehserien( Bones und Gilmore Girls) eher komödiantisch und positiv besetzt dargestellt,dass Frauen ihre Männer zu einer Vasektomie ueberreden\ zwingen . So geht es natürlich nicht und mit Abtreibung hätte sich das umgekehrt niemand erlauben können.
    Es wird schon mit zweierlei Maß gemessen.

  9. AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Ich maße mir nicht solche Einschätzung an.
    Außerdem finde ich die Sterilisation des Mannes für meine Fruchtbarkeit nicht brauchbar. Er kann zwar nicht mehr zeugen, aber ich bin nicht vor Schwangerschaft geschützt.

    "Mein Bauch" sagt auch "Verhütung ist meine Angelegenheit" .
    Ich würde das NIEMALS einem Mann überlassen.
    In meinem Freundeskreis liessen sich nach Abschluss der Familienplanung die Männer sterilisieren, da der Eingriff sich auf einen kleinen Einschnitt beschränkt, bei der Frau war es damals noch eine grössere OP, keine Ahnung wie das heute aussieht.
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  10. Inaktiver User

    AW: Kein Bagatelldelikt?

    Zitat Zitat von Morticia55 Beitrag anzeigen
    keine Ahnung wie das heute aussieht.
    Genau so.

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